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1

Donnerstag, 9. Juli 2009, 15:44

Bei der Umschreibung auf deutsche Papiere will der TÜV-Heini jetzt eine Überprüfung des Fahrtenschreibers, obwohl ich ihm sagte, dass die Kiste als privater LKW zugelassen werden soll.
Er meinte, dass ihm ja niemand garantiere, dass ich den Wagen nicht morgen wieder verkaufen würde.

Daraus ergeben sich jetzt folgende Fragen:
1. Wie lange gilt die Überprüfung des Tachos? (weil dann könnte er mir ja jedes Jahr mit diesem Argument kommen)
2. Wäre das nicht das Problem desjenigen, der die Kiste gewerblich nutzen wollen würde?
3. Wird bei der Zulassung eines LKW auf einen Gewerblichen überprüft, ob der Fahrtenschreiber verbaut und geprüft ist? (wenn z.B. die HU noch gültig ist, der LKW vorher aber privat zugelassen war)

Wäre ja alles nur halb so wild, wenn nicht die Uhr in dem Ding kaputt wäre... :-(

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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2

Donnerstag, 9. Juli 2009, 16:00

Brauchste einen leihweise? Ich hab noch einen in Reserve (mit funktionierender Uhr). Beim normalen TÜV wird der Fahrtenschreiber nicht überprüft (hat zumindest bei mir noch keiner gemacht).

LG Christian

strandläufer

unregistriert

3

Donnerstag, 9. Juli 2009, 16:08

such dir nen anderen prüfer
der hat wohl ne faule kartoffel gegessen
son quatsch hab ich ja noch nie gehört

4

Donnerstag, 9. Juli 2009, 16:21

Hab eben mit der Hauptstelle in Ludwigshafen telefoniert und dem berichtet, wie es mir gerade ergeht. Erst wollte der mir auch die Story von der Kuh erzählen, aber ich war ja auf einige dumme Argumente vorbereitet. Nachdem ich ihn drauf aufmerksam machte, dass der Schreiber von mir ja nicht mal benutzt werden muss und mir das daher sehr nach Werner-Film vorkäme, fragte der gute Mann mal seine beiden Kollegen im Raum.

Antwort: Nö, der muss nicht geprüft sein, nur weil er verbaut ist...

Die meinten, der Kollege in Grünstadt solle einfach in den Papieren vermerken, dass der Schreiber für gewerbliche Nutzung geprüft werden müsse - damit wäre er dann genug abgesichert.

Na also, geht doch!

Dann stelle ich jetzt mal noch meine einseitig ziehende Bremse vorne ein, dann klappt das auch mit der Abnahme... :-O

5

Donnerstag, 9. Juli 2009, 17:11

Daumendruck für den TüV!
Aber da braucht man sich ja keine Sorgen zu machen.

Ja, ja, die Prüfer und ihre Vorschriften.
Wer sie kennt ist schlau, aber so etwas erlebst Du immer wieder.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Russel71

unregistriert

6

Donnerstag, 9. Juli 2009, 18:56

Hab gar keine drinn &baeh3
Gruss, Maurice

Wohnort: Hamburg

Beruf: Freibeuter

Fahrzeug: DB Bus

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7

Donnerstag, 9. Juli 2009, 20:14

Zitat

Original von Russel71
Hab gar keine drinn &baeh3
Gruss, Maurice


und der fährt trotzdem?
Ist ja erstaunlich ;-)
Signatur von »Asmara« Jetzt in Australien www.Wunderbruecke.com

Wohnort: Rendsburg

Beruf: Dieselknecht

Fahrzeug: 508mitH,W123mitH,2XS124,Katana

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8

Donnerstag, 9. Juli 2009, 20:40

Moin Petzi!
Der Typ hat ja eigenartige Ansichten.&augenreib
Also: `ne Fahrtenschreiberprüfung gilt 2 Jahre.
Aber da Du ja nicht gewerblich unterwegs bist brauchst Du auch keine Scheibe einlegen
und somit brauchst Du keine gültige FS Prüfung
... und wenn der Wagen verkauft wird und danach gewerblich genutzt werden soll,
ist das das Problem des Käufers.

Dieser Prüfer wäre nicht der Mann meines Vertrauens :-O

Gruß Jörg
Signatur von »Seestern« ... und mit ´m Öl nich sparsam sein!!!

Wohnort: Wächtersbach

Beruf: Maschinen-/Metallbaumeister

Fahrzeug: Clou 670 auf 609 mit OM364LA

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9

Donnerstag, 9. Juli 2009, 21:39

Ich habe auch einen zugelassenen Oldtimer-Lkw mit Fahrtenschreiber. Der mußte noch nie geprüft werden. Beim ersten Mal sagte ich nur, das Auto nutze ich nur privat und das wars.
Signatur von »Eagle« Gruß Eagle

10

Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:03

Zitat

Original von Seestern
Der Typ hat ja eigenartige Ansichten.&augenreib
(...)
Dieser Prüfer wäre nicht der Mann meines Vertrauens :-O


Vertrauen? Zu einem TÜV-Prüfer??? &rotflvvl %-/ &tocktock &grummel1

Bin ja auch für Hauptuntersuchungen Stammkunde bei der GTÜ in FT und meine Diesel-AUs macht die Werkstatt meines Vertrauens mit halber Drehzahl...
Nur leider muss es durch die Erstzulassung in Deutschland eine Vollabnahme sein, die hier widerum nur der TÜV machen darf. Und gerade die Heinis hier in Grünstadt halten sich für besonders wichtig. Da war mal ein älterer Ingenieur, der hat echt gemacht was möglich ist und sich auch bemüht. Aber der junge Ar*** spielt Halbgott in Blau...

Was mich jetzt allerdings sehr irritierte war, dass der telefonische Typ zuerst genau das gleiche gesagt hatte und erst nachdem ich immer und immer wieder die Unlogik betont und ihn auf §57 StVZo hingewiesen hatte (das ist der mit dem Geschwindigkeitsmessgerät und dessen nächtlicher Beleuchtung - kenne ich vom Motorrad), seine Kollegen gefragt hat... ;-( ;-( ;-(

nordtruck

unregistriert

11

Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:13

was kostet das denn extra???mit der überprüfung

kommen da hohe kosten zusammen??

würde mich über eine antwort freuen......danke

12

Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:19

Die 2-jährige Überprüfung kostet wohl so 70-80 Euro. Da aber die Uhr in meinem Schreiber defekt ist und sich die Scheibe daher nicht dreht, kämen für mich da noch mehr und noch unnötigere Kosten auf mich zu.

Und da der Kilometerzähler die originalen 22 tkm meines Düdos anzeigt, möchte ich das Ding natürlich nicht zwingend wechseln LASSEN. Denn selber wechseln dürfte ich die verplombte Geschichte auch nicht, wenn die Kiste geeicht sein soll...

immer unterwegs

unregistriert

13

Donnerstag, 9. Juli 2009, 22:42

Hallo. wenn der Fahrtenschreiber verbaut ist, muss bei Lkw- Zulassung auch geprüft sein. Dabei ist es egal, ob privat oder gewerblich. Wenn der Fahrtenschreiber nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wegen Gewicht, würde ich das Ding einfach ausbauen und durch einen normalen Tacho ersetzen. Die Prüfung gilt übrigens tagesgenau. nicht wie der Rest monatsgenau.

Gruß Harald

14

Freitag, 10. Juli 2009, 00:22

Zitat

Original von immer unterwegs
Hallo. wenn der Fahrtenschreiber verbaut ist, muss bei Lkw- Zulassung auch geprüft sein. Dabei ist es egal, ob privat oder gewerblich.


Steht wo?

StVZo § 57a Abs. 1 sieht für meinen Verwendungszweck ein solches Gerät nicht vor.
StVZo § 57b Abs. 1 verpflichtet auch nur zur Prüfung solcher Geräte, die nach StVZo § 57a Abs. 1 vorgeschrieben sind.


Zitat

Wenn der Fahrtenschreiber nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, wegen Gewicht, würde ich das Ding einfach ausbauen und durch einen normalen Tacho ersetzen.


Nach Deiner Theorie würdest Du damit illegal Plomben (nach StVZo § 57a Abs. 1a) vom jetzigen Tacho mit Schreiber öffnen!!!


- Editiert von Petzi am 10.07.2009, 01:04 -

immer unterwegs

unregistriert

15

Freitag, 10. Juli 2009, 01:32

Ist Dein Lkw schwerer als 7,5 t, dann brauchst du einen, bei weniger nicht, dann kannst du ihn ausbauen. aber wenn er drin ist, muss er geeicht sein.

16

Freitag, 10. Juli 2009, 01:36

Zitat

Original von immer unterwegs
Ist Dein Lkw schwerer als 7,5 t, dann brauchst du einen, bei weniger nicht, dann kannst du ihn ausbauen.

608D, also 5990 kg zul. GG.

Zitat

aber wenn er drin ist, muss er geeicht sein.

Wo steht das?

StVZo § 57b Abs. 1 verpflichtet auch nur zur Prüfung solcher Geräte, die nach StVZo § 57a Abs. 1 vorgeschrieben sind. Da nicht vorgeschrieben, keine Prüfung vorgeschrieben.

immer unterwegs

unregistriert

17

Freitag, 10. Juli 2009, 01:47

Allgemeines
Prüfungen der Fahrtschreiber und Kontrollgeräte sind nach den Vorschriften dieser Anlage unter Beachtung der gegebenenfalls dazu im Verkehrsblatt - Amtsblatt des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung der Bundesrepublik Deutschland - veröffentlichten Richtlinien durchzuführen.
2.
Prüfungsfälle
2.1
Prüfungen von Fahrtschreibern und Kontrollgeräten nach § 57b sind durchzuführen

a)
nach dem Einbau,
b)
mindestens einmal innerhalb von 2 Jahren nach der letzten Prüfung,
c)
nach jeder Reparatur an der Fahrtschreiber- oder Kontrollgeräteanlage,
d)
nach jeder Änderung der Wegdrehzahl/Wegimpulszahl des Kraftfahrzeuges und
e)
nach jeder Änderung des wirksamen Reifenumfanges des Kraftfahrzeuges, die sich aus der Änderung der Reifengröße ergibt.

2.2
An Kontrollgeräten nach Anhang I B der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 sind zusätzlich Prüfungen durchzuführen

a)
nach jeder Änderung des amtlichen Kennzeichens des Kraftfahrzeuges oder
b)
wenn die UTC-Zeit von der korrekten Zeit um mehr als 20 Minuten abweicht.

Stvzo

18

Freitag, 10. Juli 2009, 01:54

Hat Dein Paragraph keinen Absatz 1???

StVZo §57b Prüfung der Fahrtschreiber und Kontrollgeräte
(1) Halter, deren Kraftfahrzeuge mit einem Fahrtschreiber nach § 57a Abs. 1 oder mit einem Kontrollgerät nach der Verordnung (EWG) Nr. 3821/85 ausgerüstet sein müssen, haben auf ihre Kosten die Fahrtschreiber oder die Kontrollgeräte nach Maßgabe des Absatzes 2 und der Anlagen XVIII und XVIIIa darauf prüfen zu lassen, dass Einbau, Zustand, Messgenauigkeit und Arbeitsweise vorschriftsmäßig sind. Bestehen keine Bedenken bla bla bla


Darin beziehen die sich auf das da:


StVZo §57a Fahrtschreiber und Kontrollgerät
(1) Mit einem eichfähigen Fahrtschreiber sind auszurüsten
1. Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 t und darüber,
2. Zugmaschinen mit einer Motorleistung von 40 kW und darüber, die nicht ausschließlich für land- oder forstwirtschaftliche Zwecke eingesetzt werden,
3. zur Beförderung von Personen bestimmte Kraftfahrzeuge mit mehr als 8 Fahrgastplätzen.

immer unterwegs

unregistriert

19

Freitag, 10. Juli 2009, 02:05

Auch wenn der Fahrtenschreiber nicht vorgeschrieben, aber eingebaut ist, muss er funktionieren, also richtig anzeigen.Beim Import und Vollabnahme verlangt der Tüv in der Regel sogar die Prüfung von einem Deutschen Prüfdienst.Über Sinn oder Unsinn lasse ich mich lieber nicht aus.Lichter , Bremsen , technik prüfen die halt selber, Tankprüfungen Tachodchreiber braucht man halt die Prüfbescheinigung, und immer gilt der Grundsatz, alles was angebaut ist, egal ob vorgeschrieben oder nicht, wird nach der entsprechenden Vorschrift geprüft.

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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20

Freitag, 10. Juli 2009, 07:20

Was an (in) einem Fahrzeug montiert ist, muß auch funktionieren.

Dieser Grundsatz galt schon immer bei TÜV Prüfungen.

Ein Satz defekter Nebelscheinwerfer (Diese Plastikdinger) wurde mir bei einer Prüfung selbst fast zum Verhängnis,
da die Reflektoren angeschmolzen waren.
Fairerweise bot mir der Prüfer an, ich könne Sie gleich demontieren, dann währe dieser Punkt auch postitiv erledigt.


Das mit dem "Tacho einfach auswechseln", könnte evtl. für eine H- Zulassung fatal werden.

Schau, daß Du einen günstigen gebrauchten Tachographen schiesst und lass ihn einmal machen.
Dann haste ein Fixdatum, daß er zugelassen ist und ende.
Da Du ihn im Privatbereich nicht verwenden mußt,
brauchst Du Ihn auch nicht alle 2 Jahre kalibrieren zu lassen.


Nur so wie ich das verstanden habe, geht es um einen Import und damit um eine Erstinbetriebsetzung
in D und dafür kann und darf eben auch eine Prüfung des Tachographen angeordnet werden.
Zumal wie ich gelesen habe es ja auch noch eine LKW Zulassung werden soll.

Schließlich machst du ja eh nur einmal diese Umschreibung, danach nur noch normalen TÜV.
Dann isses egal

So kenn ich das.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will