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1

Donnerstag, 30. Juli 2009, 20:41

Moin Moin,

Ich bin auf folgendes YoutubeVideo gestoßen:
Klick
Da ich zu denjenigen gehöre, die die Ölwechselintervalle einhalten, frage ich mich jetzt ob ich mir das Geld tatsächlich sparen kann? Was meint denn Ihr?

Gruß

Jan

2

Donnerstag, 30. Juli 2009, 23:29

Moin Jan,

denke das Geld kannste Dir wirklich einsparen.

Hatte mir 1978 einen neuen 280 SE gekauft, einmal im Rahmen einer Inspektion einen Ölwechsel machen lassen und danach ????, keine Zeit, kein Bock, vergessen...?

Ich habe das Teil 379.000 Km gefahren, ohne Ölwechsel, immer nur billig Öl nachgefüllt und nichts ist passiert, der wurde jeden Tag besser.

Auch unsere heutigen Fahrzeuge, Passat, Golf und 608er werden nur "nachgefüllt" und rennen ohne Ende, OK, den 608er hatten wir in der Werkstatt, auch die entsprechende Rechnung bekommen, doch nu ist alles gemacht und weiter gehts mit "Billig- Öl" wenn er dann mal was braucht.

LG aus dem Siegerland
der Kalle und sein Marlies

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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3

Freitag, 31. Juli 2009, 07:55

filter ab und an mal wechseln

ingo
Signatur von »Ingo-« geb 1960

4

Freitag, 31. Juli 2009, 21:41

Moin Ingo,

na klar machen wir doch... ;-)

LG aus dem Siegerland
der Kalle und sein Marlies

fegerle

unregistriert

5

Samstag, 1. August 2009, 23:08

jau die filter tauschen sollte reichen :-O

6

Sonntag, 2. August 2009, 08:32

Danke.

Na dann ärgere ich mich mal über meine bisherigen Ölwechsel... Verd... Sch...

Wie oft Filter wechseln? Alle 15t km reicht?

Gruß

Jan

Wohnort: Hückeswagen

Beruf: Gärtner

Fahrzeug: Mercedes Benz 280 E/W123,Mercedes Benz L 508 D/35,Ford Fiesta 1,4 TDCI

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7

Sonntag, 2. August 2009, 17:59

Was habt Ihr gegen den Ölwechsel?
Öl altert auch,enthält bei zunehmender Gebrauchsdauer rostfördernde Säuren,Schlamm,Abrieb usw!
Hat schon seinen Sinn,wenn der Hersteller bestimmte Wechselintervalle nach Kilometern bzw.Betriebsstunden empfiehlt.
Ich mache an meinem 508 alle 5000 km Ölwechsel und mach ihn auch sehr gerne!!!
Eine der schönsten Wartungsarbeiten überhaupt!
Von irre langen Wechselintervallen wie bei meinem PKW halt ich gar nichts-die Brühe über ein Jahr drin lassen?!?
Aber muß jeder selber wissen,ist ja auch von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp verschieden!

Eine Ölfüllung für meinen Bus kostet knapp 20 Euro plus weniger als 10 Euro für´n Filter!
Das gönne ich ihm!!!

Wohnort: Lauf

Beruf: Ingenieur

Fahrzeug: 190D '60(H), 608D '70 (H)

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8

Sonntag, 2. August 2009, 18:43

Zitat

Original von Mausebär
Was habt Ihr gegen den Ölwechsel?
Öl altert auch,enthält bei zunehmender Gebrauchsdauer rostfördernde Säuren,Schlamm,Abrieb usw!

Eine Ölfüllung für meinen Bus kostet knapp 20 Euro plus weniger als 10 Euro für´n Filter!
Das gönne ich ihm!!!

Für den Schlamm, Abrieb etc. gibt's den Ölfilter, den sollte man gelegentlich wechseln. Da sind ja auch 2 l Öl drin, die wechselt man dann automatisch mit. Ansonsten stimme ich den vorangehenden Beiträgen zu.

Ölwechsel für 20€ (?) Was nimmst Du denn da für Öl? Immerhin passen in den OM 314 nach Betriebsanleitung 10 l von dem Saft rein (incl. Filter). Irgendwie passt Dein Sorge wegen "rostfördernde Säuren" und die Verwendung von Billigöl nicht zusammen. Mmeist sind die Billigöle keine Erstraffinate sondern aufbereitetes Altöl. Dann kann man gleich das alte Öl drin lassen und darauf vertrauen, dass der Ölfilter den schädlichen Dreck mit der Zeit aufsammelt.
Außerdem brauchen die meisten von uns sowieso 1-2 l Öl auf 1000 km wodurch sich der Ölwechsel irgendwie von selbst erledigt ;-)

Manfred
Signatur von »M_R« Sind wir nicht alle ein bisschen DÜDO?

Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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9

Sonntag, 2. August 2009, 18:53

Fahre alle 10.000 km zu Mr. Wash und lasse Öl (Shell-Helix) 15W40 und inkl. Filter für 29 Euro wechseln. Ohne auszusteigen. Haben zur Zeit noch ein Angebot, irgendwas mit 10 % oder 15 % oder so. Bei 12 Liter Öl ganz ok. Mit Minimum hin und Randvoll zurück.Da lohnt das Dikutieren nicht.
Habe beim letzten mal extra gefragt, ob ich wiederkommen darf. Antwort: Klar, gerne, alles kein Problem.
Das einzige ist, ich muß rückwärts in die Halle durch den Ausgang und räucher die Schrauber ordentlich ein.

Naja und 10 Minuten schwitzen, in Dormtund muß ich in die Umweltzone zu Mr. Wash.
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

Wohnort: Inzell

Beruf: beim Forst

Fahrzeug: MB L 406 DG, Bj. 73; Renault 5, Bj. 90

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10

Sonntag, 2. August 2009, 18:57

Hi Leute!

Kann mich Mausebär nur anschließen!!
ÖL altert und verliert damit einen Gutteil seiner Eigenschaften 8-( !
Klar, wenn bei meinen Autos irgendwann der Ölverbrauch irgendwo über 1 Ltr / 1000 km angekommen ist, würde ich auch nur noch nachfüllen und ab und an den Filter tauschen... :-O ;-)
Ansonsten bringt der Wechsel wieder die vollen Schmiereigenschaften und, besonders wichtig, die Neutralisation der beim Betrieb entstehenden Säuren. Außerdem macht beim Diesel der steigende Rußanteil im Öl das Zeug irgendwann eher zäh als flüssig ;-)

Meine Meinung --> je nach Belastung / Nutzung des Fahrzeugs eine Wechselintervalle (inkl. Filter) festlegen und günstiges Markenöl rein! Billiges Öl kann man sich besser gleich sparen, weil meist die Additive nix taugen...

Zur Intervalle --> viel Kurzstrecke = öfter wechseln! Bei viel Langstreckenfahrten = Intervalle verlängern ;-)
Ansonsten kann man sein Öl auch bei: Ölcheck
prüfen lassen. Die geben einem Hinweise, ob die diversen Parameter (z.B. Schmutztragfähigkeit, Säurekompensation, Viskosität,...) noch im Rahmen liegen. Damit kann man sich an seine eigene Intervalle rantasten.

Klar das der Italien-Freak aus dem Video kaum Probleme hat! Der fährt jede Woche einmal nach Italy! Wenn das keine Langstrecke ist ;-)
Würde der seine 300.000 km nur mit Kurzstrecke zusammenbringen, dann währe der Motor längst an Ölverdünnung (Kondeswasser bei kaltem Motor + unverbrannter Kraftstoff aus der Warmlaufphase) gestorben...

Ich bleibe dabei, günstig gutes Öl in größeren Gebinden beim Ölhändler kaufen, selber wechseln und gut ist der Motor!

Gruß

Markus
Signatur von »Markus (RO)« Schrauben drehen, Muttern drehen...
Ferndiagnosen sind nix... aber besser als nix ;-)




Inzell --> letzter Serviceposten an der A8 vor der Grenze nach Österreich ;-)

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11

Sonntag, 2. August 2009, 19:45

Das verwendete Öl: Concept Tech GDX SAE 15 w-40HD API SG/CF-4,ACEA A2/B2/E2 Erstraffinat,Made in Germany!
FREIGEGEBEN NACH Mercedes BENZ Blatt 228.1/229.1
kostet im Toom-Markt im Angebot 9,99 Euro der 5 Liter Kanister!
So,und bei meinem Ford PKW sieht die Werksvorschrift einen jährlichen Ölwechsel vor!
War der (bisher von der Werkstatt gemacht,in Zukunft mach ichs selbst) biste 5 Kilometer von der Werkstatt nach Hause
gefahren,ziehst den Peilstab und das neue High-Tech-Öl ist schon wieder schwarz,soviel Dreck ist im Motor!
Und-die Ölfüllung von 5,6 Liter für den Wagen kostet bei Ford um die 90 Euro,warum auch immer-ich hab mir jetzt
im Netz bei Ravenol ein Qualitativ identisches Öl besorgt,da komm ich auf 33 Euro un nowatt für 5,6 Liter!
Und der Machelohn kommt by Ford noch dazu!

Mach ich beim 508 Ölwechsel fahr ich 2 Wochen wobei das Öl erst allmählich dunkel wird!

Meinen LP 813 hab ich 20 Jahre mit 15 w 40 er Öl gefahren und regelmäßig alle 5000 km gewechselt,die Maschine ist
immer einwandfrei gelaufen!!!
Und damals war das Öl noch nicht so gut legiert!

Markus - &klasse1 &klasse1 &klasse1 Du hast die richtige Meinung!!!

PS:die teuren Synthetik-Öle sollen in den älteren Motorenbaumustern eh nicht gefahren werden!

Fillwood

unregistriert

12

Sonntag, 2. August 2009, 20:56

Oelwechsel mache ich 2mal im Jahr 1mal mit Ölfilterwechsel einmal ohne .

Warum weiß ich allerdings nach diesen Beitrag von Frontal auch nicht (?)

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13

Sonntag, 2. August 2009, 22:33

Nochmal Ich :-O

Kleiner Tipp --> gutes Markenöl 10W40, MB Norm 228.1 bzw 229.1, ACEA A2/B2 kostet im 20 Ltr Kanister beim Ölhändler zwischen 2,0 und 3,50 EUR je nach Hersteller (Addinol, Avia, BP,..) ;-)
Im 200 Ltr Fass haben wir 2007 1,60 EUR/Ltr bezahlt :-O
Ein Schelm wer bei den Wiederverkaufspreisen der Vertragshändler etwas böses denkt :-O :-O

Es ist im Übrigen völlig normal, dass neues Öl schon nach wenigen Motorumdrehungen wieder satt schwarz ist!! Das liegt daran, dass im Motor immer genügend Verbrennungsrückstände und Restöl verbleiben um den frischen Stoff wieder nett einzufärben.
Außerdem sollen die Aditive im Öl ja gerade den Schmutz im Öl binden (= in der Schwebe halten) damit sich der ganze Schnodder nicht als Ölschlamm absetzt. Mit dem alten Öl kommte beim Ölwechsel der Dreck dann aus den Eingeweiden raus...
Im Filter bleiben nur grobe Verunreinigungen (Staub, Abrieb) hängen, die sehr feinen Verbrennungsrückstände (Ruß, Kohlenwasserstoffe, Säuren, Oxidationsprodukte) passieren mehr oder weniger mühelos den Filter!
Billiges Öl hält nix (oder nur wenig) in der Schwebe ==> der ganze Dreck setzt sich irgendwo ab und bildet irgendwann netten Ölschlamm.

So denn, fröhliches Wechseln :-O

Markus

PS: Und für alle die etwas gegen schwarzes Öl haben ;-)

Ein Landmaschinenmechaniker hat mal vor meinen Augen nach dem Ablassen des Motoröls an einem so gut 4 Jahre alten CASE Traktor einfach satt Diesel in die Ölwanne gefüllt --> dann den armen Motor angeworfen 8-( und mal ordentlich einige Minuten bei Halbgas (!) laufen gelassen... der arme Perkins klapperte von Sekunde zu Sekunde lauter, man konnte immer mehr Lager schlagen hören... Der Mechanikus hat dann die Maschine wieder abgestellt --> Ablassschraube auf, Diesel raus, neues Motoröl rein, fertig war der Ölwechsel 8-( 8-(
Auf meine Frage, warum er so einen Dummsinn mache, kam die völlig überzeugte Antwort: "Das machen wir immer so, sonst kommt der Dreck ja nicht überall raus..." 8-( WAAAAAAAA 8-(
Wer so seinen Motor vor Ölschlamm bewaren will, der sollte besser die Ablasschraube festschweißen.
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14

Montag, 3. August 2009, 00:39

Markus,

apropos Ölschlamm und Motorreinigung. Da gab es schon mal einen Thread mit Bremsflüssigkeit statt Diesel (http://www.busfreaks.de/strohrum/showthread.php?id=10600). Viel schlimmer kann das auch nicht sein. Immerhin hat Diesel noch eine gewisse Schmierwirkung (wurde ja ursprünglich auch Gasöl genannt und OM steht bei Mercedes als Kürzel für Ölmotor). Und als Lösungs- bzw Reinigungsmittel ist es auch bestens geeignet. heutzutage würde der Landmaschinen-Mechaniker da wohl RME (Biodiesel) reinkippen, das reinigt noch besser.

Manfred
- Editiert von M_R am 03.08.2009, 00:46 -
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15

Montag, 3. August 2009, 09:24

Schönen guten Morgen! &winke2
Also seinerzeit beim OM 352 des 813 wie auch jetzt beim OM 314 in meinem 508 wird das neue Motoröl erst nach ein
paar Tagen fahren langsam dunkel!
Beim Ford schon nach 5 Kilometern!
Noch eine Anekdote zum "Nicht-Ölwechsel":in meiner Frühzeit des Autofahrens,als ich noch jung und voller Enthusiasmus war, gab es in unserer Nachbarschaft eine
alte Dame,die einen wunderschönen,gepflegten weinroten VW Käfer fuhr!
Irgendwann nach Jahren bat sie meinen Vater,doch mal nach dem Motoröl zu schauen und evtl.auch mal einen Ölwechsel
vorzunehmen.
Vattern zog den Peilstab raus und der zeigte schon gar nichts mehr an!
Warmgefahren,und dann öffnete er die Ablassschraube an der Kurbelwanne und - nichts lief raus!!!
Erst als er mit ´nem Schraubendreher in dem Loch rumstocherte tropfte eine zähe,teerartige Masse raus!
Is wirklich wahr!
Wir haben dann den Motor auch mehrfach mit Dieselöl gespült,das unmittelbar danach pechschwarz unten raus lief!
Danach neues Motoröl rein,halbe Stunde gefahren,noch mal abgelassen und wieder neue Füllung!
Dann war es gut!
Es war erstaunlich,das der brave Boxermotor überhaupt noch mit der "Bitumenschmierung" lief!
Welche Schäden er jedoch schon davongetragen hatte weiß ich nicht,die Leute sind dann bald weggezogen!

Frei nach dem Motto:"der Wagen MUSS laufen und wenn er (mangels Wartung) steikt isset "NE SCHEISSKARRE"!!! &motz1 &grummel1 &motz1

Und - so lesen wir z.B. im Bedienungshandbuch 13/G für die Petter Dieselmotoren der Type PH folgenden Text,
der mir von Jugend an schon zum Leitsatz wurde:
"Es ist Zweck dieses Buches,dem Benutzer alle Hinweise zu geben,die zur vollen Ausnutzung des Motors unerlässlich
sind.
Ohne richtige Pflege kann ein Motor nicht arbeiten: bei sorgfältiger Beachtung der angegebenen Wartungsvorschriften wird er jedoch STETS SEIN BESTES LEISTEN!

(Petter PH Dieselmotoren waren/sind luftgekühlte Ein-bzw.Zweizylinder-Motoren für Baumaschinen (Dumper) und Boote!
Made in Great Britain,Hamble,Southampton und gehört zum Hawker Siddeley Konzern!)

Viele liebe Grüße!!! &blume1
der Mausebär! ;-) ;-)
- Editiert von Mausebär am 03.08.2009, 09:39 -

panman53

unregistriert

16

Montag, 3. August 2009, 12:04

Zitat

Original von M_R
Markus,

apropos Ölschlamm und Motorreinigung. Da gab es schon mal einen Thread mit Bremsflüssigkeit statt Diesel (http://www.busfreaks.de/strohrum/showthread.php?id=10600).


hallo..

nur eben mit dem unterschied, das der kollege diese " roßkur " zum aufweichen von öhlkohle bei stehendem motor angewandt hat... also nix mit anstarten und so... ;-)

zum ölwechsel:

wie schon mehrmals erwähnt, ist da sicher das " einsatzprofil " ein wichtiger parameter...
nur kurzstrecke ( motor ned gscheit warm ) " verbraucht " ( bezogen auf seine eigenschaften ) das öl sicher schneller als im langstreckenbetrieb...

lg
willi
- Editiert von panman53 am 03.08.2009, 12:40 -

Wohnort: Inzell

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17

Montag, 3. August 2009, 22:01

Hi!

Diesel im Ölkreislauf hat zwar irgendwas von Schmierwirkung, aber für die Belastungen die an Haupt-, Pleuel- und Nockenwellenlagern auftrten taugt das Zeug nicht (!)

Markus
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18

Montag, 3. August 2009, 23:37

Hallo,
es gab von Jean Pütz(WDR)mal eine Sendung zum Ölwechseln. Da wurde ein zusätzlicher Nebenstromfilter ( Feinfilter aus "Papierlagen") eingebaut und die Öle immer im Labor untersucht. Da konnte man nachweislich die Wechselintervalle fast aufheben. Der normale Ölfilter ist meist nur ein "Drahtsieb für grobe Abriebteile" ( einfach mal durchsägen und gucken!).

Markus Anmerkung "Im Filter bleiben nur grobe Verunreinigungen (Staub, Abrieb) hängen, die sehr feinen Verbrennungsrückstände (Ruß, Kohlenwasserstoffe, Säuren, Oxidationsprodukte) passieren mehr oder weniger mühelos den Filter!" stimmt.

Nur ein zusätzlicher Feinstfilter kann die Verweildauer des Öles im Motor verlängern. Gerade bei den "älteren Motoren" ist die Ruß- und Schwebstoffaufnahme wichtiger als die doch geringe thermische Belastung.

Wir haben unseren Benz mit humpelndem Motor gekauft und sind wegen dem, von der Mercedes Benz Niederlassung diagnostiziertem Motorschaden, dann 300 km nach Hause gefahren (Ölstand stimmte!). Nach 20 km lief er auf allen "Töpfen" und das Schütteln und Klingeln war vorbei. Zu Hause ANGEKOMMEN lief der Motor fast rund im Stand, doch am nächsten Morgen war der Spuk wieder da.
Erst bei der Demontage der Düsen usw. fanden wir das alte Schild von letzten Ölwechsel: Laufleistung inzwischen 34 560 Km. Es war auf Nachfrage beim Verkäufer immer nur Öl nachgefüllt worden.
Da wir dem Motor nun ein zweites Mal die Tortur des Warmlaufens ersparen wollten, haben wir das Öl bei ca. 20 Grad ablaufen lassen: Es kam zäh wie Honig von Langnese heraus! Nach 3 Stunden tropfte es immer noch zäh heraus.
Dann Billigöl zum Spülen eingefüllt und einmal Betriebstemperatur erreicht und wieder gewechselt.
Aber die Hydrostößel und die feinen Ölkanäle hatten immer noch starke Ablagerungen.Erst nach der Reinigung mit einem speziellen Öladditiv konnte der Block wieder "freigespült" werden.

Schönen Gruß
Johann

Wohnort: Inzell

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19

Dienstag, 4. August 2009, 08:42

Hi!

Johann meint das Filtersystem von Kleenoil !

Das System funktioniert nachweislich (!) Wir haben es bei Forstmaschinen (Entrindung) beim Hydrauliksystem verwendet!
Üblicherweise ist im Nebenstrom besagter Feinstfilter verbaut. Dieser zieht Dreck und (vorallem) Wasser aus dem Öl. Bei unseren Maschinen kam damals alle paar Monate eine mobile Filtereinheit (Elektroölpumpe mit zwei Filterpatronen) auf die Maschine, denn in einem Hydrauliksystem ist die Installation eines Nebenstromfilters schwierig ;-) . Diese mobile Filtereinheit filterte den gesamten Inhalt des Hydrauliköltanks innerhalb von ein bis zwei Tagen mehrmals durch.
Durch regelmäßige Ölanalysen wird außerdem der chemische Zustand des Öls überwacht, gehen Aditive ab, werden diese separat nachgefüllt. Fällt die Öleigenschaft allgemein ab, wird auch ab und an mal ein Ölwechsel fällig.
Das System ist gut, die Öle (Panolin) auch &klasse1
Bei Motoröl wird meines Wissens nur eine Feinstfilterpatrone im Nebenstrom eingebaut und das Öl dann ebenfalls regelmäßig durch Analysen überwacht. damit kann man die Wechselintervalle sehr deutlich steigern ;-)

Für Anwendung in Maschinen mit großen Ölmengen bzw. bei Fahrzeugen mit hohen jährlichen Fahrleistungen ist das ganze ein sehr wirtschaftliches System.
Im privaten Bereich werden vermutlich die Kilometerleistungen nicht entsprechend hoch genug sein. Damit fallen von Natur her weniger Ölwechsel an, die Analysen müssen aber trotzdem gemacht werden ;-)

Entscheidet selbst und holt Euch unbedingt die neusten Infos von der Homepage ;-)

ölige Grüße

Markus
Signatur von »Markus (RO)« Schrauben drehen, Muttern drehen...
Ferndiagnosen sind nix... aber besser als nix ;-)




Inzell --> letzter Serviceposten an der A8 vor der Grenze nach Österreich ;-)

Marsch-oder-Mercedes

unregistriert

20

Montag, 10. August 2009, 19:41

http://www.mikrofiltertechnik.de/

Die hier sind auch ne gute Firma und können vlt auch ganz gut weiterhelfen.

Meine Meinung ist ganz grundsätzlich: Wenn man schon selten das Öl wechselt, dann auf jeden Fall öfters den Filter erneuern. Egal ob das ein Mikrofilter ist oder nicht.

Habe auch schon Filme zu dem Thema gesehen und wenn man die unkritisch ansieht dann könnte man denken, man könne Autos wartungsfrei fahren. Doch das ist nicht der Fall.
Insbesondere der Luftfilter sollte einem am Herzen liegen. Mein ja nur.