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  • »buspainter« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldersbek

Fahrzeug: MB 307 mit Mabu-Koffer und H / T3

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1

Sonntag, 25. Oktober 2009, 18:11

Moin,
habe in letzter Zeit sowohl in Zeitschriften als auch "in natura" grüngelbe Massekabel an den Gasabsperrhähnen/Verteilerblöcken gesehen. Ist mir früher nie aufgefallen, und ich habe das auch nicht. Sieht außerdem (in einem Neufahrzeug sowieso)total flötig aus.
Kann mich jemand in Hinblick auf den Sinn/Unsinn dieses Kabels aufklären?
Gruß, Michael

nunmachabermal

unregistriert

2

Sonntag, 25. Oktober 2009, 18:23

Alles was Metall ist, muss geerdet sein.
Da die Gasleitung in der Regel in den Befestigungsschellen einen Gummi hat
und der Gasherd auf einem Holzmöbel sitzt ist dieses Kabel erforderlich.

Gruß Nunmachmal

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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3

Sonntag, 25. Oktober 2009, 18:25

nunmachmal wo stet das geschrieben ? habe nix darüber gefunden das die leitungen geerdet werden müssen.

gasleitungen erden ?

also grün/gelbes kabel ist erdungskabel aber ist quatsch weil die gasleitungen keine verbundung haben zur karosserie, jedenfals bei mir. bei mir gumigelagert aufgehängt.

selbst bi meiner haus gas anlage ist keine masse verbindung vorhanden und die wurde vor 3 jahren vom fachbetrieb instalirt.

also wen dus nicht hast dan würd ichs auch nicht machen im womo.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

sittich

unregistriert

4

Sonntag, 25. Oktober 2009, 18:27

"Alles was Metall ist muss geerdet sein"
Was macht das für einen Sinn, wenn das Fahrzeug als Ganzes elektrisch gesehen in der Luft steht. (Auf Reifen)
Bei "Landanschluss" (mit echter Erdung über Karosserie) kann ich das ja verstehen.
Erinnert mich an die Waschbecken in England (vor ca. 15 Jahren), da waren unter dem Becken beide Wasseranschlüsse und das Ablaufrohr mit riesigen Cu-Litzen miteinader verbunden (it's more safe)

sittich

Mark508

unregistriert

5

Sonntag, 25. Oktober 2009, 18:34

...

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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6

Sonntag, 25. Oktober 2009, 18:42

ich weis ja nicht wie ihr euer womo mit 230V verkabelt habt aber die erste hat nix an der karosse zu suchen.

habe noch nie bei nem womo ne verbindung zur karosse gesehen von der erde aus.
die neuen kan man ja eh nicht die karosse mit erden weil plastik was sollen die den machen ?

wen man ein womo erden würde währe es bei einem blitzeinschlag nen gefärlicher platz den dan währe der faradeischer käfig futsch.
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7

Sonntag, 25. Oktober 2009, 20:22

Noch nie etwas von Potentialausgleich gehört? Allein durch statische Aufladung kann eine sehr hohe Spannung entstehen, die ähnlich einem Blitz sich entladen und gerade an der Gasleitung durchaus unerwünscht sein dürfte und im Extremfall, wie der Teufel es will, zu explosiven Wirkungen führen. Mit dem Potentialausgleich wird dies eben verhindert. Es können keine Spannungsgefälle, die zu Funkenstrecken führen könnten, an der Gasleitung entstehen. Erdung also eindeutig sinnvoll und möglicherweise oder sehr wahrscheinlich, sogar vorgeschrieben. Gasausrüsterfirmen dürften dies sicher genauer wissen und wo dies nachzulesen ist. Vielleicht gibt sogar VDE etwas her, liegt mir aber im Moment nicht vor.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Sonntag, 25. Oktober 2009, 20:46

Selbstverständlich gehört der PE an die Karosserie. Spätestens wenn Landstrom anliegt muss das so sein. Und damit müssen auch die Gasleitungen angeschlossen und Ventile gebrückt werden.

Wenn das Fahrzeug an Landstrom liegt gilt die "ganz normale" VDE wie sie auch in Häusern gilt. Und danach sind großflächige Metallteile zu erden und auch Leitungen in den Potentialausgleich einzuziehen.
Wenn kein Landstromanschluß vorhanden ist siehts natürlich anders aus, da gibts eine VDE für Fahrzeuge, deren Inhalt ich aber nicht genau kenne.


Andi

Wohnort: Essen

Fahrzeug: DB 508 Lang/Breit, Bj-80

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9

Sonntag, 25. Oktober 2009, 20:55

@AndiP:

Sehe ich auch so, jeder Wohnwagen hat ja auch das Grün/Gelbe Kabel am Rahmen liegen.
Sprich auch nen Womo.

Hatte ich bei Gasleitungen auch noch nicht gesehen, macht aber durchaus Sinn.

Meine Wasser- Heizungs- und Gasleitungen zu Hause sind auch "geerdet"

Grüße,
Vanni
Signatur von »Vanni« Ich bin doof, ich mach Musik

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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10

Sonntag, 25. Oktober 2009, 23:03

na wens dan so sein soll das alles geerdet ist und der blitz übers blech auto durche gasbuddel und wen mal pech hat auch durch einen flist und dan ins erdreich abhauen kan schöne vorstelung wens dan knalt wenne gasbuddel hoch geht und man da zittert in womo liegt stet oderso feiner selbstmord.

ach ja die batterien hängen dan ja mit dem minus ach an der erde op die son blitzschlag aushalten ? ich möcht nicht dabei sein.

also keine sicherheit durch den faradeischen käfig wo einem nix pasirt beim blitz einschlag.

aber die dies machen vergest den erdungsstab nicht und das 16mm2 zweks erdung.
Signatur von »Eicke«
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11

Sonntag, 25. Oktober 2009, 23:12

Physik lüppt immer, der F-Käfig och, passiert echt nüss.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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12

Montag, 26. Oktober 2009, 00:08

Zitat

Original von Eicke
ach ja die batterien hängen dan ja mit dem minus ach an der erde op die son blitzschlag aushalten ? ich möcht nicht dabei sein.

also keine sicherheit durch den faradeischen käfig wo einem nix pasirt beim blitz einschlag.

aber die dies machen vergest den erdungsstab nicht und das 16mm2 zweks erdung.


Eicke, sorry für die harten Worte, aber schreib bitte nicht so einen Unsinn!
Stell dir vor, dein Bus hängt am Landstrom, die Phase liegt durch einen Isolationsfehler an der nicht geerdeten Karosserie. Du stehst vor dem Wagen und öffnest die Tür. Mit etwas Glück und gut isolierdenden Schuhen kannst du den Schlag überleben und es kribbelt nur... :O

Schutzleiter gehört immeran die Karosserie, ohne Wenn und Aber. Und wenn man es richtig macht, zieht man auch Gasleitungen in den Potentialausgleich.

Der Faradäische Käfig funktioniert natürlich auch wenn die Karosserie geerdet ist. Und den Batterien passiert auch bei einem direkten Einschlag nicht mehr als bei einer ungeerdeten Karosserie, zeichne dir mal das Schaltbild dazu auf...
Dass der Schutzleiter beim Einschalg natürlich mit Strom belastet wird ist klar, aber gegen diese Blitzströme sollte eine gute Elektroanlage für den Aussenbereich ausgelegt und geschützt sein.

Andi

Wohnort: Essen

Fahrzeug: DB 508 Lang/Breit, Bj-80

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13

Montag, 26. Oktober 2009, 10:55

Hallo allerseits,
wie Andi schon schrieb, klar, muss der Schutzleiter den Strom verkraften, deshalb ist die Leitung ja auch dicker.

Zum Thema Faradayscher Käfig, Blitzschutz und Erdung steht bei Wikipedia auch ne Menge, z.B.:

"Das Prinzip des Faradayschen Käfigs findet auch Anwendung beim Blitzschutz für Gebäude. Hier ist er durch eine grobe Struktur aus Blitzableitern und geerdeten Gebäudeteilen angenähert."

Das heisst für mich, dass der Blitzschutz bei geerdeter Karosse noch besser funktioniert.
Z.B. sind zu Hause ja auch die Regenrinnen geerdet, oder auch Antennen.

Und ohne irgendeinem zu nahe zu treten, wenns Quatsch wäre, würde es nicht jeder Hersteller von Wohnwagen, oder Womos, oder auch Verkaufswagen serienmässig so machen.

Grüße,
Vanni
Signatur von »Vanni« Ich bin doof, ich mach Musik