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Sparkassenmobilist

unregistriert

1

Sonntag, 13. Dezember 2009, 13:53

überlege ob es sinn macht ne Dieselstandheizung einzubauen.. bin über sowas "Eberspächer D5W SC" gestolpert und frage mich nun wieviel Heizleistung macht die ? 5 Kw klar,... aber reicht das den OM352 sinnvoll vorzuwärmen?? oder kann man daraus sogar noch mehr gewinnen? Zum Beispiel ne Fußbodenheizung??

Letztendlich bleibt auch noch die Frage krieg ich die in mein Auto integriert (Anschlüße, Schläuche??)

Peter

Sparkassenmobilist

unregistriert

2

Sonntag, 13. Dezember 2009, 23:15

ist die Frage zu schwer oder zu dumm? Die suche hat mir nix gebracht ;-(

schieb einmal nach vorn...

Peter

strandläufer

unregistriert

3

Sonntag, 13. Dezember 2009, 23:23

hi peter
eingebaut kriegt man die sicherlich
und die frage ob die ausreicht....die hat 5kw
was denkst du was die bringt?
ich hab ne truma mit 5kw im bus und brenne ab wenn die zu hoch eingestellt ist.
also das reicht allemal

Sparkassenmobilist

unregistriert

4

Montag, 14. Dezember 2009, 01:42

na das doch mal ne Aussage....

kann mir unter 5 Kw nicht wirklich was vorstellen.... wenn das Ständ : die macht 80Grad Celsius im Vorlauf würd mir das mehr sagen ;-)

Danke

Peter

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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5

Montag, 14. Dezember 2009, 09:23

Hi Peter,

mit Standheizungen kenn ich mich jetzt gar nicht aus, aber mit normalen Heizungen. 5kW ist ne ganze Menge. Damit heizt du ein komplettes Niedrigenergiehaus an einem nicht allzukalten Wintertag. Nur mal zum Vergleich: kleine Scheitholzzimmeröfen haben typischerweise zwischen 6 und 10 kW Wärmeleistung. Um deinen OM352 innerhalb eines aktzeptablen Zeitraumes auf sagen wir mal 40-50 Grad zu bekommen, sollte das mehr als ausreichend sein.

Damit kriegst du aber erstmal nur deinen Motor und nicht das Auto warm. Aber auch zum Auto heizen müssten 5kW langen. Die 3000er Trumas mit 3kW sind schon heftig. Da kannst du Sauna im Bus machen, wenn du voll aufdrehst. Im Prinzip heizt die Eberspächer ja das Kühlwasser auf und pumpt es um. Wenn du jetzt was bastelst mit einem 3-Wegeventil, so dass du den heissen Wasserstrom entweder in Richtung Motor pumpen lässt oder in Richtung einer Heizschlange (oder auch einfach nen Heizkörper, da gibts recht schicke flache), dann kannst du wahlweise Motor oder Hütte heizen.

LG Christian

Sparkassenmobilist

unregistriert

6

Montag, 14. Dezember 2009, 10:17

@ cheesy... genau so hatte ich das als Idee im Kopf... war mir nur nicht sicher ob 5 Kw da reichen

Besten Dank ;-)

Peter

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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7

Montag, 14. Dezember 2009, 10:21

Dieselstandheizungen sind wohl ziemliche Stromfresser! Zum Motorvorwärmen im Winter OK, danach fährt man ja auch und lädt wieder. Zum Heizen wenn man im Winter länger steht, ist das evtl. problematisch.

LG Christian

strandläufer

unregistriert

8

Montag, 14. Dezember 2009, 10:21

wenn das eine warmwasser standheizung ist
was ich mal annehme
kannst du ein oder zwei wärmetauscher mit gebläse
mit einknüpfen in den wasserkreislauf.
und mit 5kw bist du wirklich reichlich bestückt

Wohnort: Hückeswagen

Beruf: Gärtner

Fahrzeug: Mercedes Benz 280 E/W123,Mercedes Benz L 508 D/35,Ford Fiesta 1,4 TDCI

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9

Montag, 14. Dezember 2009, 11:36

Mein Wasserheizgerät Webasto 2010 hat 11,2 KW Leistung,und das brauch bei den aktuellen Temperaturen schon ca.25 Minuten zum vollständigen Hochheizen!

Viele Grüße! &winke3
Mausebär! ;-) ;-)

10

Montag, 14. Dezember 2009, 13:00

Hey Jemeinde ,,,

wie einige von Euch wissen habe ich das Exprement mit einer Webasto Wasserheizung zur Motorvorwärmung und Fußbodenheizung mal durchgezogen .
Füßbodenheizung einmal vom Motorkreislauf und wahlweise über die Standheizung
Die Heizschlangen im Fußboden stammten aus dem Baubereich und liegen in Syropor ( also Profiausstattung ).
Nachdem ich rund 2 Jahre damit herumgeschlagen habe kam ich leider zu der Erkenntnis , dass der
Energieaufwand für eine vernümpftige Heizleistung sich nicht rechnet.
Energieverbrauch der Heizung beim Starten und Vorglühen bis zu 12 A , bei Dauerlast ca 6 A
Die Heizleistung der Fußbodenheizung stand in keinem Verhältniß zum Dieselverbrauch und Stromverbrauch .
Um im WOMO eine vernüpftige Wärmeausbeutung zu bekommen hätte es noch mehr Heizschlangen bedarft. Ich hatte nur im " gehbereich " Heizschlangen gelegt . Ich wollte im Vorratsschrank keine Wärme haben .
Ich habe das Exprement mit verschieden Standheizungen durchgeführt .
Die Heizungen der Thermo Top Serie sind nicht für einen Dauerbetrieb ausgelegt , es sind ja nach Aussage von Webasto nur ""Zusatzheizugen"" also Fenster freipusten und ein wenig Wärme und das wars für den Typ Heizung.
Die Heizungen sind auch bedingt durch die Elektronik auf eine Laufzeit von max 1 h begrenzt.
Weiter sind die Heizungen versorgungsmäßig an den Rücklauf der Einspritzpumpe angeschlossen
und haben einen mini Tank welcher dann auch so nach ner Stunde leer ist.

Ich hatte zwar die Spritversorgung mittels externer Pumpe im griff aber die elektronik ließ sich entgegen der Außsagen von Webasto nicht austricksen.

Ich habe jetzt eine Webasto DBW 46 drin . Das ist noch ne Heizung ohne Elektronik welche für Dauerbetrieb zB auf Baumaschinen LKWs eingesetzt wird .

Die ganze Heizungszentrale ( Temp. Regelung beimischen von Rücklaufwasser ) habe ich wieder
abgebaut und wichtigen Stauraum gewonnen.
Noch etwas : ihr könnt nicht auf dauer mit 80 grd ( entweder aus der Standheizung oder Motorwärme ) in die Standheizung fahren .
Ebenso braucht man einen Wärmetauscher zwischen dem Motor/Standheizungskreis und dem Fußbodenkreis .
Dann kommt im Fußbodenkreis noch eine Umwälzpumpe hinzu sowie eine Temperaturregelung ( die Materialien im Fußbodenheizungsbereich sind bis auf max 60 grd ausgelegt.

Ich habe zur Zeit eine Luftheizung von Eberspächer im Einsatz .

lG
Bernd

11

Montag, 14. Dezember 2009, 13:21

hier mal die Bilder

www.fotos.web.de/mustangt569/Gottlieb


lG
Bernd

12

Dienstag, 15. Dezember 2009, 11:09

Morjen,

kenne mich mit dem WoMo-Ausbau noch nicht so gut aus,
dafür aber mit Fußbodenheizungen. Es gibt einige Gründe,
die schon vom Grundgedanken gegen eine Fußbodenheizung
sprechen, dass ist nicht nur eine Glaubensfrage:

1. Eine Fußbodenheizung ist eine Niedrigtemperaturheizung,
die am besten mit Vorlauftemperaturen um die 35° C arbeitet,
daher ideal für Wärmepumpe und Solarthermie. Bei Vorlauftemperaturen
von 80° C müssten das Warmwasser über Regelstationen dem Heizkreis so dosiert
zugeführt werden, das immer die richtige Vorlauftemperatur erreicht
wird. Dafür ist eine komplexe Heizungssteuerung notwendig (Stromverbrauch).


2. Die niedrige Vorauftemperatur wird durch größere Flächen ausgeglichen.
Dafür sollte in einem Raum eine freie Fläche von 80-90% zur Verfügung stehen.
Das ist in den meisten Wohnmobilen wohl nicht der Fall. Man könnte alternativ
aber auch eine Wandheizung oder Deckenheizung verbauen. Allerdings:
viel Fläche = viel Wasser = viel Gewicht. Das Wasser muss immer in Bewegung
sein = viel Strom.

3. Warum Niedertemperatur? Weil eine Fußbodentemperatur von z.B.
45 bis 55° C auf nicht angenehm ist. Fasst mal einen Heizkörper
an. Würdet ihr darauf laufen wollen?

4. Eine Fußboden-/Wand-/Deckenheizung ist träge. Mal eben einschalten
und in 5 min. ist warm ist nicht.

Das Ganze deckt sich ja auch mit den praktischen Erfahrungen von Mach1.
Bleiben also für das Warmwasserprinzip Wärmetauscher mit Gebläse oder
klassische Heizkörper.

Am sinnvollsten für ein Womo ist m.E. aber nicht die energetisch
aufwändige Erwärmung von Luft (Konvektionsheizung), sondern die
Strahlungwärme (Öl-/Diesel-/Holz-/Gas-Ofen, Gasstrahler, etc.),
weil diese sofort auf der Hautoberfläche wirkt. Die Lufttemperatur
spielt dabei eine untergeordnete Rolle, trotz molliger Wärmeempfindung
kann die Lufttemperaturen recht kühl sein. Gerade deshalb empfinden viele
die Strahlungswärme als angenehmer, vor allem Allergiker und Asthmatiker.
Dieses Prinzip wird auch immer häufiger in schlecht beheizbaren Sport- oder
Industriehallen angewendet, weil es effektiver ist und auch punktgenau
ausgerichtet werden kann (Punktstrahler) und ein Bruchteil der Heizenergie
braucht. Auch in schlecht wärmegedämmten Womos dürfte die Wärmestrahlung
sinnvoller als die Lufterwärmung sein. Der Nachteil liegt sicher im
Bedienungskomfort.

Soweit die Grundlagen, die ich bei der Entscheidung zu einem Heizungsprinzip
in Betracht ziehen würde. Zur Praxis kann ich aber nichts beitragen,
welche Geräte wie und wo aufgebaut die besten Ergebnisse bringen -
keine Ahnung.

Viele Grüße

Walter

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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13

Dienstag, 15. Dezember 2009, 12:13

...hmmm, wie Du flächendeckend Strahlungswärme in einem Womo vorhalten willst, erschließt sich mir nicht. Hast Du dazu ´ne Idee?
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

14

Dienstag, 15. Dezember 2009, 12:57

Strahlungwärme verteilt sich naturgemäß nicht so gleichmäßig
wie warme Luft, die (gefühlte) Temperatur sinkt mit dem Abstand
zur Wärmequelle. Wenn du mit "flächendeckend" ein gleichmäßiges
Temperaturniveau meinst, dann geht das natürlich nicht.
Raumaufteilung und Raumnutzung müssten das Temperaturgefälle
berücksichtigen. Es gibt ja einige hier im Forum, die mit
Öfen und dergleichen ihre Erfahrung haben.

Wie gesagt, für mich ist alles noch graue Theorie, und der
Nachteil liegt sicher im Bedienungskomfort. Ich lass mich
gerne eines besseren belehren, ich habe ja auch eine (stillgelegte)
Warmwasser-Standheizung drin, bin mir aber nicht sicher, ob es
sich wirklich lohnt, die Brennkammern überarbeiten zu
lassen um damit die ganze Bude zu heizen. Ich befürchte da Probleme
im Stromverbrauch und im Kosten-/Nutzenverhältnis.

VG Walter

15

Dienstag, 15. Dezember 2009, 17:54

Ich habe eine Wasser-Standheizung im 608 mit zwei zusätzlichen Gebläsen ( frage mich bitte nicht, wieviele KW... ).
Zum Motor vorheizen ist sie echt ok. Zum Heizen während der Fahrt sind die Gebläse auch prima, weil ja sowieso genug Wärme vorhanden ist.
Aber zum Heizen während man steht ist die Anlage nicht das, was ich von einer Heizung erwarte. Die Wärmeabgabe über die zwei Gebläse ist zu gering ( besonders das hintere ) und sie frisst einfach zuviel Strom. Von der Geräuschkulisse, die sie dabei noch fabriziert, will ich erst gar nicht reden.
Ich plane, eine zusätzliche Gasheizung einzubauen.

fengi

Russel71

unregistriert

16

Dienstag, 15. Dezember 2009, 18:42

Hallo Peter... Der ist zu klein um dein motorblock und so richtig warm zu bekommen...Der braucht bestimmt 40 minuten bei diese kaelte.
Gruss, Maurice

17

Dienstag, 15. Dezember 2009, 21:34

Zitat

Original von mckoy


1. Eine Fußbodenheizung ist eine Niedrigtemperaturheizung,
die am besten mit Vorlauftemperaturen um die 35° C arbeitet,
daher ideal für Wärmepumpe und Solarthermie. Bei Vorlauftemperaturen
von 80° C müssten das Warmwasser über Regelstationen dem Heizkreis so dosiert
zugeführt werden, das immer die richtige Vorlauftemperatur erreicht
wird. Dafür ist eine komplexe Heizungssteuerung notwendig (Stromverbrauch).

...kann sein, ich bin kein Heizungsbauer.

Meine "Fussbodenheizung" sind nur "Plastikschläuche" die zwischen Vor- u. Rücklauf in der Aldewarmwasserheizung mit (ich glaube) 2W laufen.
Regeln kann ich nicht grossartig, nur ab- oder anschalten.
Obwohl wir jedes Jahr in Winterurlaub fahren, hatte ich zusätzliche Quelle noch nie zugeschaltet, obwohl ich mir vorstellen kann, dass ein fusskaltes Womo nicht gerade gemütlich ist.
Als Nachteil sehe ich an, dass die Leitungen in der ausgefrästen Isolierung verlegt sind und somit auch unnötig das Bodenblech mitheizen, aber anders geht es wohl nicht, oder man baut sein Fahrzeug höher.
Wie sollte eine Punktheizung auf so engem Raum funktionieren, entweder werde ich gebraten oder erfriere?

gruss
thomas

18

Dienstag, 15. Dezember 2009, 22:19

Zitat

Original von liner1
...kann sein, ich bin kein Heizungsbauer.

...ich auch nicht.

Zitat

Original von liner1
Meine "Fussbodenheizung" sind nur "Plastikschläuche" die zwischen Vor- u. Rücklauf in der Aldewarmwasserheizung mit (ich glaube) 2W laufen.

Watt? 2 W? Das kann nur Niedrigstemperatur sein!

Zitat

Original von liner1
Wie sollte eine Punktheizung auf so engem Raum funktionieren, entweder werde ich gebraten oder erfriere?

...Punktstrahler im Wohnmobil hat keiner gesagt.
Mit einem simplen Ofen hast du schon Strahlungswärme.
Die Kunst wäre, diesen so zu platzieren, dass deine
Befürchtungen nicht wahr werden. Müsste funktionieren,
meine ich schon hier gelesen zu haben.

Gruß Walter

19

Dienstag, 15. Dezember 2009, 23:06

Zitat

Original von mckoy

Watt? 2 W? Das kann nur Niedrigstemperatur sein!


hast Recht.
2W brauch die Umwälzpumpe, die Heizung nimmt bis 1A.
Aber Kälte fällt und Wärme steigt! :-O

gruss
thomas