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1

Montag, 8. Februar 2010, 21:43

Kann mir vielleicht einmal einer von den Strom-Spezies hier etwas auf die Sprünge helfen ?

Ich überlege gerade, wieviel Ampere ein Ladegerät zieht, welches mit einer gewissen Leistung eine Batterie läd.

Also als Beispiel:

Ein 220V Ladegerät läd mit 10 Ampere Ladestrom eine 12V Batterie. Wieviel Ampere ( oder auch Watt ) muss z.B. ein Generator leisten können, um dieses Ladegerät mit 220Volt zu versorgen?

Hängt dies vom Wirkungsgrad des Ladegerätes ab, oder kann man dies auch genau berechnen?
Kann mir hier einmal jemand die Berechnung präsentieren ?

&blumen1 fengi

Wohnort: Bremen

Fahrzeug: Niesmann-Bischoff Flair 59

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2

Montag, 8. Februar 2010, 22:10

10 Ampere bei 12V sind 120W / Wirkungsgrad (geschätzt 75%) = 160W
Bei 220V entspr. 160W 0,73 Ampere.

Übrigens sind 220V Schnee von gestern (nicht rausgucken). Heute sind es im Mittel 230V.
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

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3

Montag, 8. Februar 2010, 22:13

Zitat

Original von fengi
Kann mir vielleicht einmal einer von den Strom-Spezies hier etwas auf die Sprünge helfen ?

Ich überlege gerade, wieviel Ampere ein Ladegerät zieht, welches mit einer gewissen Leistung eine Batterie läd.

Also als Beispiel:

Ein 220V Ladegerät läd mit 10 Ampere Ladestrom eine 12V Batterie. Wieviel Ampere ( oder auch Watt ) muss z.B. ein Generator leisten können, um dieses Ladegerät mit 220Volt zu versorgen?

Hängt dies vom Wirkungsgrad des Ladegerätes ab, oder kann man dies auch genau berechnen?
Kann mir hier einmal jemand die Berechnung präsentieren ?

&blumen1 fengi



Mach es Dir einfacher.
Nimm den angegebenen Eingangsnennwert (Wattzahl) des Generators multipliziere Ihn mit 2,5
dann hast Du einen zuverlässigen Wert für einen Generator, der auch ein getaktetes Netzteil verkraftet.


Allerdings gibt es zu bedenken, daß ein Notstromgenerator mit Inverter keine saubere Sinusspannung abgibt
und zudem manche Generatoren mit ihren oberwelligen Anteilen ein Ladegerät verwirren können.
gerade die, der Digitalen varianten

ist also nicht ganz so einfach.

Ein paar mehr Eckdaten währen schon hilfreich.

z.B: welches Ladegerät ist es altes Ladegerät mit grossem Trafo oder ein neues ?
Welcher Generator schwebt Dir denn vor ?
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

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4

Montag, 8. Februar 2010, 22:13

Moin Moin !

Des Rätsels Lösung heisst : Watt = Volt x Ampere

10 A x 12 V = 120 W

Natürlich spielt der Wirkungsgrad des Ladegerätes eine Rolle,aber selbst wenn der nur 50 % betragen sollte,braucht der Moppel keine 250 Watt Ausgangsleistung zu haben.

(Irgendwie erinnert mich das an ein Ladegerät,was sich ein Bekannter (auch keine grosse e-Leuchte) mal vor gut 30 Jahren gebaut hatte,mehrere Limas in einem Gestell, über Keilriemen mit einem Waschmaschienenmotor verbunden.)

MfG Volker

Wohnort: Beindersheim

Fahrzeug: Hymermobil B540 on 208D

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5

Montag, 8. Februar 2010, 22:22

Hallo Spezii,
ich fürchte, daß du bei deiner Rechnung den cos Phi übersehen hast.
Der von dir ermittelte Strom gilt nur bei rein ohmscher Last.
Da ein herkömmliches Ladegerät über einen Transformator verfügt, ist aber auch ein induktiver Anteil vorhanden.
Das (230V-) Netz muß die Scheinleistung des Trafos liefern und die könnte je nach Trafo nochmal 30% über der Wirkleistung liegen
Gruß Martin

6

Montag, 8. Februar 2010, 22:29

@ Spezii und Schreyhalz:

Danke für die einfachen Antworten incl. Rechnung.

@ Steffl:

Danke für den Zusatz der Warnung.
Genauere Angaben zu Generator und Ladegerät kann ich dir leider nict geben, weil es einfach eine ganz grundsätzlich Frage war, die ich mir gestellt hatte.

@ tequila-light:

...hääääää ???? %-)

Wohnort: Bremen

Fahrzeug: Niesmann-Bischoff Flair 59

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7

Montag, 8. Februar 2010, 22:34

[/URL][:mod:]MOD Beitrag verschoben da unsachlich Q[/:mod:]
- Editiert von Quietschi am 09.02.2010, 09:49 -
Signatur von »spezii« Drei Bier gelten als Mahlzeit, da hat man aber noch keinen Schluck getrunken!

regentrude

unregistriert

8

Dienstag, 9. Februar 2010, 01:36

frag zahny per pm
der hat mir das mal erklärt.
lg magda

Wohnort: Beindersheim

Fahrzeug: Hymermobil B540 on 208D

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9

Dienstag, 9. Februar 2010, 07:53

Moin
ich habe mir das mit den Trafoverlusten nochmal angeschaut und festgestellt das der angesprochene Wirkungsgrad und der cos Phi faktisch das Gleiche sind, nämlich ein Faktor zur Erfassung der Verluste im Trafo.

Der Formel S = U*I*eta schliesse ich mich also an.

Gruß Martin

10

Dienstag, 9. Februar 2010, 10:56

geladen wird wohl nicht mit 12,0V, sondern eher mit 14,5V. Das erhöht nochmal die geforderte Wattzahl.

gruss
thomas

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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11

Dienstag, 9. Februar 2010, 12:02

Ist wohl richtig,aber sowohl die Amperezahl wie auch der Wirkungsgrad sind auch nur Schätzwerte,wichtiger ist doch die zu erwartende Grössenordnung. Diese sollte hinreichend geklärt sein,denn Notstromaggregate mit weniger als 500 W Ausgangsleistung gibt es doch wohl kaum.

MfG Volker

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

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12

Donnerstag, 11. Februar 2010, 00:59

also zuerst mal es gibt durchaus einige, die sich nen Baumarktmoppel kaufen.
Je nach Nutzungsart und Nutzungsgrad ist dagegen im Prinzip auch nix einzuwenden.


Die Ladegeräte der neueren Generation haben ein Primär getaktetes Netzteil.
Dieses hat im ersten Augenblick einen kapazitiven Kurzschluß beim anlaufen.
D.g. also der erste Strompeak liegt ziemlich hoch (i.d.r. beim 2 fachen der angegebenen Wattzahl)

Ein normaler Trafo hat im ersten Augenblick eine sehr hohe Induktive Last.
Auch diese ist prinzipiell höher als eine rein ohmsche Last, die als Wattzahl bei den Dingern draufgepappt ist.

Daher also auch die empfehlung den Faktor 2,5.

Damit werden (so die Angaben dann auch beim Generator nicht allzusehr geschönt sind) eben auch kapazitive und induktive Anlauflasten mitabgefangen.


Schlimmer sind eben bei den neuen Generatoren die verbauten Wechselrichter, die ein "gerundetes" trapez
erzeugen.

Diese haben auch beim Anlaufstrom mit einer Induktiven Last schnell Ihre Grenzen erreicht und gehen auf Überlast.
Da diese Generatoren wesentlich leichter sind und auch weniger Kupfer in der Herstellung benötigen,
verbreiten sich diese Generatortypen aber eben sehr schnell und verdrängen die alten Induktiven.

Das will heissen:

Ein Ladegerät mit 120 W (Trafo Version ) braucht minimum einen WR (Generator) mit über 360W Dauerlast
(das macht 600W Peak)

@schreyhalz - falls Du es nicht glaubst probier es doch gerne einfach mal aus.
Ich schreibe nichts, was ich nicht selbst schon mindestens einmal ausprobiert habe.
Dies nennt man dann auch "Erfahrungswert"
Ist ja schön wenn man alles berechnen kann, das ist aber Kacke, wenn es dann probiert
und in der Praxis es dennoch nicht wirklich funktioniert
;-)


Ebenso der Umgekehrte Fall
Ein Ladegerät mit 120 Watt (Getaktet) kann es ab und an mal die Sicherung auch von einem 300W (Dauerlast) Generator fetzen.
Da diese Geräte Überwiegend eine selbstresettende Sicherung haben ist das aber absolut kein Beinbruch, wohl aber
auf Dauer irgendwie Nervig, wenn man Dauernd nach dem Generatorstart die Sicherung auch nochmal überprüfen muß.

Ergo bei einem 120 Watt Netzteil - und einem WR- Generator
ab 360W geht es schon ziemlich zuverlässig,kann aber immer noch hi und da nochmal beim Anlauf zu Problemen kommen
ab 400W(Dauerlast) ist man schon auf der grünen Seite.

Recht hast Du damit daß es eh kaum mehr so kleine Generatoren gibt,
Allerdings werden diese Baumarktgeneratoren oftmmals Leistungsmässig mit RMs und Wasweißichnichtalles
für Daten angegeben.
Oder - auf gut Deutsch- es wird besch.... mit den Angaben zur realen Dauerleistung.

Damit braucht es dann plötzlich einen 800W Generator um die Anlaufspitzen (Induktiv und Kapazitiv lasten damit abzufangen.
Bei reinen Induktivgeneratoren sieht es wieder ein bissl anders aus.

MfG Schteffl
- Editiert von Schteffl am 11.02.2010, 07:50 -
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