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1

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:02

Habe mir ein neues Sorgenkind ersteigert. Werde im Original erst Ende der Woche zu sehen bekommen. Es ist ne Transe 100L, 2,5 D, EDL, lang, hoch und ja, auch noch schmutzig… :)

Der jetzige Besitzer hat geglaubt, Autos braucht man nur zu fahren, Ölwechsel sicher nur ne optionale Kann-Regel. Jedenfalls hat er wenigstens nach merkwürdigen Motor-Geräuschen sofort in Werkstatt schleppen lassen.

Vom Werkstattmeister erfuhr ich, er hätte nur einen limitierten Auftrag gehabt. Das reichte noch nicht einmal zum Messen der Düsen oder Kompression. Es wurde das völlig versiffte schlammige Öl abgelassen und 1 Liter Motorspülmittel sowie restliches Öl bis Füllmarke eingelassen. Motor lief dann etwa 30 Minuten im Stand und hat dann noch ne Runde gedreht. Schließlich normal Öl eingefüllt 10W40 (!?, synthetik 5W40 nicht sinnvoller?).

Dennoch hat er jetzt starke Rußbildung. Ansonsten würde er normal starten. Seine Vermutung, am dritten oder vierten Zylinder könne ein Ölabstreifring festsitzen. Einspritzdüsen schließt er aus, da die klappernden Geräusche hierzu fehlen würden.

In den früheren Jahren, als es die Mehrbereichsöle noch gar nicht gab, wurden Motorspülungen sowohl mit Diesel als auch mit Petroleum zweimal im Jahr durchgeführt, bei Sommer- und Winterölfüllung. Motoren liefen ewig. Petroleum hat von Natur aus bessere Reinigungswirkung als Diesel, jedoch einen tieferen Siedepunkt.

Jetzt meine Frage an Euch, da ich vermute, daß auch bei Euch entsprechend vernachläßigte Motorexemplare untergekommen sind. Habt ihr selbst praktische Erfahrungen mit Motorspülungen gemacht oder wißt ihr von jemandem, der es mit Erfolg praktizierte? Im Netz fand ich etliche Beiträge, die Motorspülung mit Petroleum, Diesel, Hydrauliköl sowie den käuflichen Mitteln besprechen. Selbstverständlich laß ich auch Beiträge der Bedenkenträger. Ihr Tenor, es könne nicht sein, daß es funktioniert, allerschlimmste Schäden durch gelöste Partikel wurden herbeigeschworen. Praxiswissen hätte mich eher überzeugt.

Es sind 4 verschiedene Vorgehensweisen, die ich da fand:

1. Nach Ablassen Altöl, Diesel pur bis Füllstandsmarke einfüllen und ohne Motor zum Laufen bringen, durch mehrfaches Betätigen des Anlassers, mit Pausen dazwischen, drehen lassen.
Motor darf demnach auf keinen Fall anspringen. Wobei dies beim Benziner ohne Kabel am Verteiler einfach ist, nur wie das beim Diesel die Selbstentzündung auch ohne angeschlossene Glühstifte gehen soll, etwa Dieselzufuhr unterbrechen?
Dann die Brühe ablassen und bei stark verschmutztem Motor wiederholen. Anschließend neuer Filter und neues Öl einfüllen.

2. Hydraulik-Öl HLP 46 zum Spülen verwenden. Soll es im Land- und Baumaschinenhandel sehr günstig geben. Würde sehr gut den Motor reinigen. Im Hydraulik-Öl sind Additive, die Verschmutzungen lösen und binden können. Ablagerungen im Motor würden vom Öl gelöst und in diesem in Schwebe gehalten.

Motor nach Befüllen warm laufen lassen und anschließend ohne hohe Drehzahlen ein paar Runden um den Block fahren. (Stand zwar nicht dabei, nehme aber an, vorher auch ein neuer Filter.) Dabei sollte der Motor 20-30 Minuten laufen. Danach Hydraulik-Öl ablassen, neuen Ölfilter und neues Motorenöl rein.

3. Altes Öl raus, neuer Filter rein, Motor mit Petroleum statt mit Motoröl füllen.
Motor kurz, 2 Minuten, mit erhöhter Leerlauf-Drehzahl laufen (so, daß die Öldruck-Kontroll-Leuchte ausbleibt). Dann Petroleum ablassen, wieder neuer Ölfilter rein, Billig-Öl einfüllen, etwa 100-200km mäßig fahren, Öl wieder raus. Jetzt noch mal neuer Ölfilter und jetzt gutes Motoröl rein.

4. Zum Ölwechsel zusammen mit dem Motoröl noch 1 Liter Motorwäsche (wie z.B. Motor Clean oder andere) zugeben und Öl bis Füllstand rein. Etwa 20-30 Minuten ohne hohe Drehzahlen um den Block fahren und anschließend diese Mischung ablassen. Neues Betriebs-Motorenöl normal einfüllen.

Hier waren die meisten Meinungen zu lesen, daß diese Aktion eher schädlich sei. Der Motor könnte durch gelösten Dreck die Kapillare etc. im Motorraum verstopfen. Allerdings waren nach meinem Empfinden da auch etliche Bedenkenträger ohne jegliche eigene Praxiserfahrung bei.

Andere verweisen auf die Diesel und Petroleumvariante, da sie schon in früheren Zeiten angewendet wurde. Die Motorwäschemittel seien reine Beutelschneiderei, zumal die wesentlichen Bestandteile aus Petroleum, bzw. Diesel wären. Allein Geruchsprobe würde reichen, dies festzustellen.


Soviel zu den bisher gefundenen Netzinfos. Der Werkstattmeister meinte auf meine Frage, ob er es riskieren würde, mit dem Wagen vorsichtig rund 400 km nach Hause zu fahren, warum eigentlich nicht. Mehr als schon defekt sei, könne jetzt auch nicht mehr kaputt gehen. Sollte ich trotzdem liegen bleiben, Autotransporter könnte ich immer noch organisieren oder ADAC rufen. Wobei ich nicht weiß, ob die mir als Mitglied mit diesen Überführungs-Kurzkennzeichen den Transport wirklich machen würden.

Für mich selbst habe ich überlegt, es wirklich zu riskieren.

Falls der Meister recht haben sollte und es hängt ein Ölabstreifring, wäre eine weitere gründlichere Motorspülung möglicherweise gar nicht verkehrt. Die weitere Idee, zusätzlich zu einer der beiden Möglichkeiten aus 2 und 3 in den Vorschlägen oben, die mir erfolgversprechend scheinen, noch eine steigernde Variante von mir:

Statt nur bis Füllstand, bis Oberkante Ventildeckel den ganzen Motor fluten und von Hand die Kurbelwelle gefühlvoll vorsichtig paar Umdrehungen bewegen, dann 24 Std. einwirken lassen. Anschließend bis Füllstandsmarke ablassen und wie vorgeschlagen, weiter die Motorspülung durchführen. Oder beschädige ich mit der Flutung irgendetwas?

Was sagt Ihr zu meiner, sicher gewagten Idee mit der Variante und überhaupt zur Motorspülung aus eigener Anschauung, Erfahrung?
- Editiert von asveny am 28.02.2010, 20:09 -

wulfmen

unregistriert

2

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:10

erfahrungen ab ich eigentlich keine.
diverse festgegammelte landymotoren hab ich reanimiert,in dem ich frisches öl und 2kurz hintereinanderfolgende ölwechsel mit filter durchgeführt habe,nachdem sie wieder drehten...
langstrecken bei mittlerer drehzahl wären mir wichtig.
ich würde 3-4x alle 100km filter und öl wexxeln.
mehr nicht
deine transe hat meines wissens einen peugeot-dieselmotor,oder zumindest ne lizenzversion hiervon.
sind eigentlich die besten ihrer klasse.
wulf

3

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:11

Spülungen regenieren keine metallischen Teile. Unsere Autos sind aus Blech und nicht aus Biochemie. Es gibt noch radikalere Spülungen mit Bremsflüssigkeit - aber wenn der Motor mechanisch beschädigt ist hilft das nicht. Und wenn der Motor bis oben hin vollgekippt wird dann drücken die Kolben Öl hinunter und das muss dann irgendwohin.... . (?) (?) (?)

4

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:22

Zitat

Original von ld3001
Spülungen regenieren keine metallischen Teile. Unsere Autos sind aus Blech und nicht aus Biochemie. Es gibt noch radikalere Spülungen mit Bremsflüssigkeit - aber wenn der Motor mechanisch beschädigt ist hilft das nicht. Und wenn der Motor bis oben hin vollgekippt wird dann drücken die Kolben Öl hinunter und das muss dann irgendwohin.... . (?) (?) (?)


Es geht ja auch nicht um Metallregenerierung, sondern um Lösen von kohleartigen Verkrustungen, die durch Verkoken von Ölbestandteilen an den Kolbenrillen sitzen, sowie insgesamt um Beseitigen von Ablagerungen. Hier konkret, Reinigen Ventilsitze und sicher die Kolbenrillen, Lagerschalen etc.

Dein Argument mit der Kolbenbewegung ist eindeutig. Wenn also Fluten, dann sicher während der längeren Einwirkzeit nicht drehen, denn dann würden ja auch die Auslaßventile öffnen und auch den Auspuff mit dem Spülmittel beglücken...

Spricht sonst noch was dagegen?
- Editiert von asveny am 28.02.2010, 20:29 -

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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5

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:54

Such mal im Forum nach "Bremsflüssigkeit". Die Spülung im Brennraum zum Lösen von Ölkohle wurde vor einiger Zeit diskutiert, einige haben damit wohl gute Erfahrungen gemacht...


Andi

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

  • Private Nachricht senden

6

Sonntag, 28. Februar 2010, 21:50

Moin Moin !

Zitat

Dennoch hat er jetzt starke Rußbildung.


Wieso kommt der Mann auf die Idee,dass ein Ölabstreifring festgebacken sein soll ??

Russ deutet doch wohl auf nicht richtig verbrannten Kraftstoff hin ,bei Ölverbrauch wpürde der Motor blau - blaugrau nebeln.

Was sagt der Luftfilter / Turbolader / Einspritzzeitpunkt ( Zahnriemenmotor ? )/ Kompression ??

MfG Volker

7

Sonntag, 28. Februar 2010, 22:07

@ schreyhalz

Na, er hatte nichts weiter tun dürfen, als beschrieben. Der Rest ist allenfalls (mit der vermutlich auch vorhandenen) Erfahrung seines Tipps zu erklären.

Seine Annahme, daß infolge der schlimmen Altöl-Plörre im Motorraum ein Verkokung der Ringe gegeben sein kann, ist zumindest nicht von der Hand zu weisen und die Tatsache, daß die von ihm vorgenommene erste Motorspülung mit handelsüblichen Motorcleanmittel etwas gebracht hat, zeigt, er kann gar nicht so falsch gelegen haben.

Wohlgemerkt, ich kenne ihn nicht weiter und kann mich nur auf meine Intuition in dem kurzen Telefonat mit ihm verlassen, um die Aussagen von ihm zu werten. Er hätte auch nichts davon, mir einen Bären aufzubinden. Die Aussagen des Verkäufers allerdings sind nichts wert, da er erkennbar nichts von Autos versteht und sogar Begriffe der Fahrzeugtechnik nicht richtig zuordnen konnte, geschweige, irgendwelche Details nennen konnte. Der Motorölzustand, wie er mir geschildert wurde, spricht doch Bände!

Mehr werde ich erst wissen, wenn ich den Wagen übernehme. Bei der Ersteigerung hatte ich mich seelisch auf Zerlegen des Motors eingestellt, mit sehr viel Glück könnte der Kelch an mir vorübergehen. Nur kann ich erst wenn der Wagen bei mir steht, in echte Untersuchung gehen. Sonst, werkstattmäßig könnte man das unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten vergessen.




- Editiert von asveny am 28.02.2010, 22:27 -

8

Montag, 1. März 2010, 09:33

Beste Erfahrung mit Fit+Safe.
Vor allen Dingen mit Garantie!
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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9

Montag, 1. März 2010, 11:34

hier ist das Zeuch grad für 2,79 am Start.Billiger gehts wohl nicht !

Gruß

Chris

10

Montag, 1. März 2010, 12:32

Genau der Link fehlte, diver, danke!!!
Erfahrungsbericht hatte ich geschrieben.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

11

Montag, 1. März 2010, 13:56

Ja, das hatte ich mir schon raus gesucht und je ein paar Dosen als Vorrat für künftige normale Ölwechsel und Zusätze zum Treibstoff bestellt.

Allerdings hab ich auch die Stimmen im Ohr, daß diese Mittel eher den Verkäufern nutzen und möglicherweise an Voodo erinnern.

Bei dem jetzigen Abverkaufspreis von 2, 79 statt knapp 16 Teuros für nur 0,4 Liter, kann man vermutlich nicht viel falsch machen, jedenfalls kanns nicht schaden und vielleicht hilfts; die Hoffnung stirbt zuletzt. Bin ja gar nüscht abergläubig… ;)
Es wird von den Kritikern zu recht drauf hingewiesen, daß moderne gute Mehrbereichsöle bereits vom Hersteller mit Reinigungsadditiven ausgestattet werden, die den Einsatz von Spülmitteln überflüssig machen. Die dann im Öl gelösten Verunreinigungen werden in Schwebe gehalten.

Mit regelmäßigen rechtzeitigen Ölwechseln gibt es ja weder Verkokungen, noch Verschlammungen.
In unserem Familienfuhrpark sehe ich das bestätigt. Die abgelassenen Altöle würde so mancher als noch gut wieder in den Motor kippen.

Hier konkret geht es ja um ein extremes, vorher sehr vernachlässigtes Sorgenkind, wo wohl ein wenig mehr unternommen werden muß, sofern nicht sowieso alles zu spät sein sollte. Drum neige ich schon zu einer Radikalkur. Den Motor kann ich immer noch zerlegen, wenn es eh nichts mehr bringen sollte.

Es geht, wie schon gesagt, darum, ob es andere Schrauber oder auch Motorcracks hier im Forum schon selbst mit Erfolg oder auch Mißerfolg in der von mir angestrebten Weise praktiziert haben.

Unsere Väter haben bei Sommer und Winter Ölwechsel die Spülungen mit Petroleum oder Diesel durchgeführt und die Motoren hielten ewig. Die käuflichen, teils sehr teuren Spülmittel wurden da noch gar nicht angeboten.

Manche behaupten, daß diese Mittel eh nichts anderes als die alten Hausmittel seien, allenfalls noch Mixturen aus Diesel, Petroleum und Zweitaktöl, lediglich zum Apothekerpreis an den Mann gebracht. Geruchsprobe würde reichen, dies festzustellen.

12

Montag, 1. März 2010, 18:47

Moinsen,

bin gerade beim Praxisversuch mit einem Volvo 945 Benziner. Genauso ungepflegt, und dann durch eine völlig verkokte Bohrung der Ansaugbrücke + dichtgefrorene Ölfalle Druck aufgebaut und einmal Öl in den kompletten Ansaugtrakt bis zum Luftfilter gerotzt. Lief zuerst wie ein Sack Nüsse und hat geräuchert wie eine Nebelmaschine...

Auf jeden Fall immer nur Kurzstrecke, wenig Fahrleistung und Ölwechselintervalle noch ein wenig großzügig ausgelegt. Auch richtig schön verschlammt. Tipp aus dem Volvo Forum war: Ölwechsel+Filter, dann 200-500 km auch ruhig mal länger am Stück und wieder alles wechseln. Dann nach rd. 1000-1500 nochmal. Das Ganze am besten mit Vollsynthetik Öl, weil´s angeblich besser lösen soll ( wegen der Additive ).
Der erste Wechsel nach 500km hat dem Öl nach gut was gebracht, unter dem Kopfdeckel sieht es etwas besser aus, die wirklichen Dreckecken und Verkrustungen sind immer noch da. Demnächst ist der 2te Wechsel dran, aber da sieht man schon am Meßstab das nicht mehr soviel aufgenommen wird.
Jetzt läuft der Motor gut, da sträube ich mich ein wenig zu radikaleren Mitteln zu greifen. Lieber nochmal ein, zwei kurze Ölwechselintervalle...

Die Ölvariante würde ich somit als "Wundermittel" ausschließen.

Bei den anderen Mittel ist sicher die Einwirkzeit von Bedeutung. Wenn es Dir darum geht nur die Kolbenringe zu reinigen, würde ich Diesel oder meinetwegen auch Bremsenreiniger, Waschbenzin, Bremsflüssigkeit in den Zylinder kippen (und nur dahin) und dann ein paar Tage warten, von Hand durchdrehen und ggf. nachkippen. Dann Ölwechsel und kurz danach nochmal.


Durch eigene Erfahrung gesichert eignet sich Backofenreiniger zum lösen von Ölkohle, am besten ein Gel. Bei entsprechender Einwirkzeit kann man die Ölkohle leicht wegwischen.
Aber Vorsicht bei bestimmten Metallen wie Alu ! Das Zeug greift diese Metalle recht stark an.


Gruß Jens

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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13

Montag, 1. März 2010, 22:29

lese dir doch mal das durch!
http://www.busfreaks.de/strohrum/showthread.php?id=10600&highlight=%F6lverbrauch
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

14

Montag, 1. März 2010, 23:29

Ok, hab das jetzt verstanden mit der Bremsflüssigkeit. Werde das bei mir zu Hause durchführen, denn es braucht halt viel Zeit zum Einwirken.

Könnte ich vorweg noch etwas auf die Schnelle nach der Fahrzeugübergabe tun? Wenn es sein müßte, könnte ich die Rückfahrt später antreten und notfalls erst zum Wochenende zurückfahren, um dort vor Beginn der Rückfahrt geeignetes am Motor einzuleiten.

Was meint Ihr dazu?

Falls das jemand weiß, wie viel Öl gehört da hinein und welcher Filter?

Albatros

unregistriert

15

Dienstag, 2. März 2010, 08:48

Mach es doch einfacher..... mit 2 Takt Öl..... bei 50 Liter Diesel 1 Liter 2 Taktöl in den Tank und das merkst Du sofort.... Verkokungen hatte ich durch den Einsatz von Frittenfett bei zu hoher Betriebstemp. das zweitaktöl fährst über 2-5 Tausend Kilometer dann ist der Motor clean..... der Vorteil.... alle mechanisch bewegten Teile bekommen sofort doppelte Schmierung und laufen direkt geschmeidiger..... über die Temperatur und bewegung der Teile wird alles was sich berührt schonend gereinigt..... das dauert länger als mit Hauruck aktionen führt aber zum besserem Ergebniss

Säurehaltige Mittel greifen Oberflächen an... die sich dann erst wieder glätten müssen....

Wers nicht glaubt kann selbst mal einen halben Liter rotes zweitaktöl in den Tank geben...

Wohnort: Penzing, Oberbayern

Fahrzeug: HYMER Bj.79, 407D Bj. 80

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16

Mittwoch, 3. März 2010, 20:43

Zitat

Original von diver
hier ist das Zeuch grad für 2,79 am Start.Billiger gehts wohl nicht !

Gruß

Chris

----------------------------------

Hab mir gerade zwei Dosen bestellt. Danke für den Link

Gruss vom

Udo
Signatur von »Schneckenkoenig« Mei home is mei Kastl

Wohnort: Karlsbad

Fahrzeug: 207d

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17

Donnerstag, 4. März 2010, 20:07

Also ich würde es in der Art machen wie wulf schreibt. 2-3 Ölfilter besorgen und Öl vom Landmaschinenhändler.
Dann nach wenigen km den ersten Wechsel machen (Motor muss warm werden, aber ob das jetzt 20 oder
150 km sind ist eigentlich nicht so wichtig, wenn der Motor so lange nicht laufen würde müsste man ihn
sowieso zerlegen). Die Ölwechselintervalle langsam steigern und wenn das Öl gut aussieht vernünftiges
Öl besorgen, neuen Filter rein und gut.
Der Motor ist auch meines Wissens ein Peugeot Diesel und die sind in der Tat hervorragend!
Gruß
Johannes
Signatur von »Johannes207d« Biete für Bremer: V-Achse mit Bremsen, 2 Vordertüren, H-Achse, Kardanwelle 4-Gang, Getriebe 4-Gang

jan-cux

unregistriert

18

Freitag, 5. März 2010, 07:45

Habe mir drei Dosen und 5 Liter Öl bestellt, das Öl ist gestern gekommen aber Fit+Save nicht.
Bezahlt ist aber beides. Sollte es nicht kommen wäre das schade. Öl hätte ich hier in der Metro
für die Hälfte bekommen.

Wohnort: Penzing, Oberbayern

Fahrzeug: HYMER Bj.79, 407D Bj. 80

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19

Freitag, 5. März 2010, 18:45

Zitat

Original von jan-cux
Habe mir drei Dosen und 5 Liter Öl bestellt, das Öl ist gestern gekommen aber Fit+Save nicht.
Bezahlt ist aber beides. Sollte es nicht kommen wäre das schade. Öl hätte ich hier in der Metro
für die Hälfte bekommen.

----------------

Ich hab am 3.3. bestellt und heute kam das Päckchen. Versandkosten 3,90 , also ingesamt 9,38 für 2 Dosen.
Kann ned meggern.... Schreib denen doch ne mail. Vieleicht war es ein Packfehler.

Gruss vom

Udo 8-)
Signatur von »Schneckenkoenig« Mei home is mei Kastl