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Mirtschy

unregistriert

1

Donnerstag, 4. März 2010, 20:50

Hab ne interessante Sache gefunden.
Ein Aparat stellt Wasserstoff/Sauerstoff (Knallgas) aus Wasser her was denn in die Luftansaugung des Motors geleitet wird.
Spriteinsparung bis zu 70%
Nur bei modernen Lamdasonden geregelte Motoren gibt es extra eine Steuereinheit dazu.
Aber bei unseren alten Treckern geht das wunderbar.

werd mir so ein aparat bestellen.

aber seht es euch selber an

http://www.cellcat.de/


gruß carsten :-)

2

Donnerstag, 4. März 2010, 21:21

...gehört wohl eher in die Rubrik "Witziges".

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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3

Donnerstag, 4. März 2010, 21:22

Moin Moin !

Na,dann berichte mal !

Ich bin allerdings der Überzeugung,dass du wesentlich billiger fährst,wenn du an deinem Oberleitungsbus gleich E-Motore zum Antrieb benutzt. :-O

MfG Volker

Mirtschy

unregistriert

4

Donnerstag, 4. März 2010, 23:18

Hab mich eben nochmal mit meinem Bruder unterhalten.
Der kennst sich mehr in der Matierie aus.
Der sagte auch das es schwachsinn ist.
steht wohl in keinem Verhältnis was man an mehrleistung hat.zieht unmengen an Strom.

ein Bekannter ist jedenfalls überzeugt und kauft sich ein Modul und baut es an seinen Renault 4.
Bin gespannt was er berichtet.

carsten

Russel71

unregistriert

5

Freitag, 5. März 2010, 08:25

Hmmmm Renault R4 in vergleich zum Duedo????

&tuete

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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6

Freitag, 5. März 2010, 09:42

Da hat mal wieder einer das Perpetuum Mobile erfunden :-O :-O :-O

Und findet auch noch blöde die es ihm abkaufen &irre2

Mal nachgeschaut was die Firma für eine Rechtsform hat? Ltd. in England gemeldet. Das machen alle so, die auf gar keinen Fall mit Regressanssprüchen unzufriedener Kunden belästigt werden sollen.

Und jetzt mal zum technischen:
Das ist eine Brennstoffzelle, basierend auf einer PEM (Polymer)-Membran. Das nimmt man normalerweise um aus Wasserstoff Strom zu erzeugen. Mercedes baut sowas in seine Necars ein. Die Dinger kann man auch im Umkehrbetrieb fahren, das heisst ganz vereinfacht: Strom rein - Wasserstoff raus. Das nennt sich Elektrolyse und kann man auch machen indem man zwei Elektroden unter Spannung setzt und in ein Glas wasser hält. Nur dass es mit dieser Membran effizienter ist.

Nun zur Effizienz. Eine PEM hat einen Wirkungsgrad von ca. 30% im Normalbetrieb, im Umkehrbetrieb etwas weniger, sagen wir mal 25%. Das heisst: 100 kWh Strom rein, Wasserstoff mit einem Energieinhalt von 25kWh raus. So jetzt mal rechnen, wir nehmen eine 90 Ah Batterie mit 12 V da sind dann 12*90Wh drin das sind 1080Wh, also ca. eine kWh. Die wandeln wir in Wasserstoff um. Dann haben wir eine viertel kWh Wasserstoff. Der Energieinhalt von Diesel ist ca. 10 kWh pro Liter.

Der Strom den wir also aus der Batterie rausgezogen haben entspricht 0,025 Liter Diesel. Das ist ungefähr soviel wie in das Schnapsglas unter der ESP vom Düdo reinpasst :-O

Wenn wir diesen Wasserstoff also verbrannt haben im Motor also 25 cl Diesel gespart haben, ist die Batterie alle. Punkt. Natürlich gibt die Lima in dieser Zeit bei weitem nicht genügend Saft her um die Batterie wieder aufzuladen. Klar und warum?

Na weil wir dann das Perpetuum Mobile erfunden hätten 8-)

LG Christian

Albatros

unregistriert

7

Freitag, 5. März 2010, 12:48

.......... genau............!!!!

Mirtschy

unregistriert

8

Samstag, 6. März 2010, 10:32

nagut
sowas in der art hat mir mein bruder auch erzählt.

Naja sorry das ich euch mit so einem Mist belästigt habe und das Forum zugespamt hab 8-(

gruß
carsten

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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9

Samstag, 6. März 2010, 11:11

Wieso, ist doch prima, wenn man sowas kommuniziert. Wieder ein paar weniger, die diesem Typen auf den Leim gehen. Kann ja nicht jeder die grosse Ahnung von Elektrolyse und Wasserstoff haben.

LG Christian

Der Transporter

unregistriert

10

Samstag, 6. März 2010, 12:59

Ne Dose Bohnen reicht auch schon.

Ein paar Stunden warten und dann knallt das
und gast fürchterlich... :-O

11

Samstag, 6. März 2010, 13:38

Gestern gabs Linsen, tun auch ;-) :-O :-O :-O

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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12

Samstag, 6. März 2010, 14:02

Kinners ich habe die Geschäftsidee:

- Der Autositz mit integrierter Knallgaseinspritzung

Ich stell mir das so vor: Man nehme einen Sitz, den man mit einer perforierten Gummimatte ausrüstet. Unten dran einen Sammeleinrichtung mit Schlauch und das ganze mit der Luftansaugung verbunden. Geliefert wird der Bausatz mit 10 Dosen Kidney-Bohnen und einer Rezeptsammlung für Gerichte aus lecker Hülsenfrüchten.

LG Christian

sittich

unregistriert

13

Samstag, 6. März 2010, 17:09

@cheesy
und dann einen "Feinfilter" in die Leitung einbauen. Zum Schutze des Motors ;-)

Daniel

Der Transporter

unregistriert

14

Samstag, 6. März 2010, 17:29

Da gibbet aber keine Grüne Plakette für,oder?

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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15

Samstag, 6. März 2010, 17:33

Wieso, das ist voll grün, Biosprit sozusagen. Nur die Geruchsfrage wäre noch zu klären. Aber da schreibt man einfach in den Prospekt:

- Garantiert geruchsneutrale Verbrennung, vom Litauischen Technologieverband zertifiziert und überprüft :-O

LG Christian

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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16

Samstag, 6. März 2010, 17:38

@Cheesy

Du gehst da von falschen Vorraussetzungen aus.
Mit deiner Annahme, daß es sich dabei um eine echte PME Brennstoffzelle handelt,
liegst Du falsch.

Das ist ein billiger "Knallgasreaktor"
Im Prinzip lediglich ein gasdichter Metalltopf, indem Isoliert zur Aussenwand mehrere Metallplatten drinnen hängen.
Dieser Topf hat nur einen Gasanschluß zur Entnahme des Knallgases.

Das Funktionsprinzip ist eher mit einer Autobatterie beim Laden zu vergleichen und geht auch ganz leicht selbst zu bauen.
Man nehme einen Metalltopf (Masse) einen Isolierten Deckel indem an einer Anode (meist eine Gewindestange)
mehrere runde Metallplatten die Gesamtfläche vergrössert - oder aber einen Kunststofftopf, in dem die beiden Elektroden
(Anoden und Kathoden) elektrisch zueinander isoliert als Plattenstapel eingesetzt werden.

Diese sogenannte "Knallgasreaktor" ist also eine wesentlich billigere Version, im Vergleich zu einer echten Brennstoffzelle.


Der reine Materialpreis für so einen "Knallgasreaktor" liegt in etwa vergleichsweise bei einem Bruchteil des Preises
gegenüber einer PME Brennstoffzelle selbiger Leistung.
Dabei währen alleine schon die Kosten der Membrannen für eine Brennstoffzelle wesentlich höher.

Der Rest ist zu 100% korrekt.
Der Reaktor verbrät zur Erzeugung den Knallgases aber tatsächlich eine Unmenge an Leistung, als er im Gegenzug
dazu "Brennstoff" zu produzieren vermag.

Erschwerend kommt dabei hinzu, daß beim Dieselmotor aufgrund der hohen Verdichtung bei der Kompressionsphase
mit dem Knallgas genau dasselbe passiert, wie mit Bremsenreiniger bzw. Startpilot - Es gibt gnadenlose Frühzündungen.

Man sieht allein schon daran, daß der Anbieter wohl offensichtlich keine wirkliche Ahnung von Dieselmotorentechnik hat.
Zudem steigt dabei je nach Zugabeintensität auch die Verbrennungstemperatur im Motor an den Kolben so gravierend an,
daß es bei zu hoher Zugabe sogar bis zum Kolbenfresser bzw. Kolbenabschmelzungen kommen kann.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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17

Samstag, 6. März 2010, 18:25

Hi Steffl,

ich denke schon dass der bei ein paar seiner Produkte echte PEM Membranen verbaut. Zumindest behauptet er das. (s. Produkte: \"Elefant\"). Da liegt er dann preislich auch in dem Bereich in dem PEM-Stacks sich ungefähr aufhalten. Man kann die Standard Nafion-Membranen inzwischen relativ günstig kaufen auch als komplette MEA mit Anode und Kathode mit drauf. Die Kunst liegt dann im Stackdesign und der Materialbearbeitung um den Stack aufzubauen. Eine besondere Performance wird seine PEM wahrscheinlich eher nicht haben.

Falls er in seine Produkte den von dir beschriebenen Knallgasreaktor einbaut, quasi die \'wir leiten Strom durch Wasser\' Methode, dann ist der Beschiss wirklich noch viel größer. Ich glaub bei den billigeren Produkten ala \"Mücke\" und \"Maus\" macht er es auch genauso.

Aber es ist schon immer wieder lustig, wie Leute es schaffen auf irgendwelche technologischen Trends mit Pseudo-Produkten aufzuspringen und Geld zu machen. Ich würde mit dem Typen gerne mal ein Fachgespräch führen :-O Wäre sicher lustig, so von Experte zu Experte :-O :-O

LG Christian

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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18

Sonntag, 7. März 2010, 19:00

Servus Christian,

ich hab mir mal zum Spaß von solchen Quellen auch mal ein paar Informationen besorgt.
Das ist nun etwa 2 Jahre her.... da gab es das ganze mal als Bausatz....

Diese "Quelle bzw. Hersteller" hatte damals auf seiner Website vergrösserte Bilder von Brennstoffzellen
und beschrieb ein seiner Gerätedoku aber genau den Knallgasreaktor.... :-O
Leider hatte ich nicht wirklich die Zeit, mich ernsthaft länger damit zu amüsieren,
aber es ist schon haarig, was da teilweise für Scenarien beworben wurden und welche
Wunder dieses "Zaubergerät" dann tatsächlich vollbringen sollte.
Ja bis zu npaar 20% Spritersparnis beim Benziner und gar npaar 30% beim Diesel :O


Sein wir uns doch mal ehrlich, was will denn jemand erreichen, der so ein System verkauft?
Profit - bzw. Gewinn damit erzielen - nix anderes.
Das ist ja zunächst mal auch nicht verwerflich.

Nur irgendwo hört dann eben auch mal der Spaß auf und geht in Abzocke über.
Aber solange er genug zahlende Trottel dafür findet die jeden Preis bezahlen,
wird er damit weitermachen und eben sein Geld damit verdienen.

Wer unbedingt mal mit Knallgas selber herumexperimentieren möchte (Achtung das Zeug ist hochgradig explosiv)
kann sich ja auch einfach mal einen eigenen kleinen Reaktor bauen und wird dabei sehr schnell feststellen, welche
Strommengen es dabei wirklich braucht um eine real nutzbare Gasmenge damit zu erzeugen.
:-O


Das ganze ja nicht in geschlossenen Räumen betreiben oder gar mit einer brennenden Kippe drüber gehen.
Das ist Lebensgefährlich und das Knallgas hochentzündlich.

Als "Reaktorchemikalie" wird lediglich etwas Natron benötigt, um das Wasser reaktionsfreudiger zu machen.
Einen Kunstsofftopf dazu (darf ruhig offen sein) z.B: ein stück DN70 HT-Rohr
2 Elektroden seitlich parallel rein (Idealerweise aus Edelstahl)
und diese jeweils an einen Pol an einem Netzgerät anschliessen (5-12V)

Dabei lässt sich optisch die Gasreaktion in Form von aufsteigenden Bläschen sehr gut beobachten.
Das ist bereits Knallgas. Wer etwas Mutiger ist, stülpt für ein paar sekunden einen Becher drüber

Mit der Vergrösserung der Flächen steigt auch die Reaktion,
aber eben auch die Stromstärke dazu gravierend an.

Beim Benzinmotor (Vergasermotor) könnte man da schon mal kurz damit spielen,
aber für einen Dieselmotor wird es ob der Frühzündungen durch die hohen Kompressions-
drücke - und auch Temperaturen die eine vorzeitige Selbstzündung auslösen über kurz oder lang
eben das endgültige Todesurteil sein, weil der Kolben ohne eine gezielte Einspritzung
dabei jedes mal satt eine "auf den Deckel" bekommt..


viel Spaß beim Spielen.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

19

Montag, 11. März 2013, 23:32

@Cheesy

Du gehst da von falschen Vorraussetzungen aus.
Mit deiner Annahme, daß es sich dabei um eine echte PME Brennstoffzelle handelt,
liegst Du falsch.

Das ist ein billiger "Knallgasreaktor"
Im Prinzip lediglich ein gasdichter Metalltopf, indem Isoliert zur Aussenwand mehrere Metallplatten drinnen hängen.
Dieser Topf hat nur einen Gasanschluß zur Entnahme des Knallgases.

Das Funktionsprinzip ist eher mit einer Autobatterie beim Laden zu vergleichen und geht auch ganz leicht selbst zu bauen.
Man nehme einen Metalltopf (Masse) einen Isolierten Deckel indem an einer Anode (meist eine Gewindestange)
mehrere runde Metallplatten die Gesamtfläche vergrössert - oder aber einen Kunststofftopf, in dem die beiden Elektroden
(Anoden und Kathoden) elektrisch zueinander isoliert als Plattenstapel eingesetzt werden.

Diese sogenannte "Knallgasreaktor" ist also eine wesentlich billigere Version, im Vergleich zu einer echten Brennstoffzelle.


Der reine Materialpreis für so einen "Knallgasreaktor" liegt in etwa vergleichsweise bei einem Bruchteil des Preises
gegenüber einer PME Brennstoffzelle selbiger Leistung.
Dabei währen alleine schon die Kosten der Membrannen für eine Brennstoffzelle wesentlich höher.

Der Rest ist zu 100% korrekt.
Der Reaktor verbrät zur Erzeugung den Knallgases aber tatsächlich eine Unmenge an Leistung, als er im Gegenzug
dazu "Brennstoff" zu produzieren vermag.

Erschwerend kommt dabei hinzu, daß beim Dieselmotor aufgrund der hohen Verdichtung bei der Kompressionsphase
mit dem Knallgas genau dasselbe passiert, wie mit Bremsenreiniger bzw. Startpilot - Es gibt gnadenlose Frühzündungen.

Man sieht allein schon daran, daß der Anbieter wohl offensichtlich keine wirkliche Ahnung von Dieselmotorentechnik hat.
Zudem steigt dabei je nach Zugabeintensität auch die Verbrennungstemperatur im Motor an den Kolben so gravierend an,
daß es bei zu hoher Zugabe sogar bis zum Kolbenfresser bzw. Kolbenabschmelzungen kommen kann.

Den "knallgas" so wie man hier sagt, ist in Wirklichkeit BROWNS GAS, HHO. Und den macht in der Zylinder ein abkühlung statt umgekehrt. Ist für DIESEL bes. gut. 8-)

Wohnort: Orrefors

Beruf: Campingwirt

Fahrzeug: Volvo B58 med Säffle Alukaross Bj 69

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20

Montag, 11. März 2013, 23:52

Da isser ja wieder, der Leif84 :-O

Gruß
Chris
Signatur von »SchwedenChris« Don`t eat the yellow snow!
Why not? It could be beer.