Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

kaeptn_chaos

unregistriert

1

Mittwoch, 10. März 2010, 23:11

hello piepels,

ich habe mich mal durchs netz geklickt und bin durch viele halb- oder gar nix wissende Autoren n bisschen verärgert.
es gab da aber auch einige informationen die sich zwar plausibel anhören, mich aber verwirrt haben.

es geht um parallele nutzung von 1 "normalen" blei-säure-batterie als starterbatterie, da diese ja gut geeignet ist, um kurzzeitig hohe ströme abzugeben, und 2 gel-batterien (parallel) als wohn-batterie, weil die ja ganz gut sein sollen um länger relativ wenig leistung zu bringen.

Soweit richtig?

1. frage: widerspricht sich die ladung mit dem nutzen, wenn ich z.b. die gel-batterien per trennrelais (also beim einschalten des motors) über die Lima laden will?
- habe gelesen dass die optimalen ladeströme für gel-batterien kleiner sind als die für blei-säure?!?
-das steht allerdings im widerspruch zu den meisten ladegeräten die mit 14,...V laden!?!

2. sind die gel-batterien tiefentladesicher? wie sieht es dann bei den solarreglern aus (viele haben eine eTiefentladesicherung - brauch man die dann noch?)


oder ganz allgemein für meinen speziellen fall:

1 blei-säure-starter-batterie
2 gel-wohnraum-batterien
1 solarpanel (welchen regler nehm ich denn? habe noch keinen)

wie optimiere ich die ladung und nutzung? sind trennrelais und tiefentladeschutz usw. sinnvoll?

für ein paar fachmännische informationen bin ich sehr dankbar

mit freundlichem gruß

felix

2

Donnerstag, 11. März 2010, 12:18

Hallo Felix,

ich versuchs mal...
Deine erste Idee, "normaler" Akku zum Starten und Blei-Gel zum wohnen, ist der "normale" Ansatz.
Ein Trennrelais ist dabei üblich und sinnvoll.

An der Parallelschaltung von Wohnraum-Akkus scheiden sich die Geister.
Auf jeden Fall sollten die parallelen Akkus möglichst identisch sein in Bauart, Alter, Zyklenzahl.

Zu deiner Frage 1:
Starterbatterien sind dafür konstruiert hohe Ströme zu geben und auch zu nehmen.
Bei Blei-Gel-Akkus ist das nicht so, diese nehmen sich eventuell mehr Strom als sie (für hohe Lebensdauer)
vertragen können. Also: ja, die emfohlenen Ladeströme sind für Blei-Gel niedriger als für Starterbatterien.

Wieviele Ampere bringt deine Lichtmaschine? Und wieviel Akku-Kapazität möchtest du insgesamt damit laden?
In der Praxis hat man bei unseren Oldies eher das Problem daß man die Zusatzbatterie nicht vollbekommt,
anstatt daß sie gegrillt wird... Zumal die Leitungslänge bis zum Wohnraum auch noch ein Faktor ist.

zu 1b
Die 14,.. V ist die Lade(end)spannung, und erst mal unabhängig vom Strom.
Strom wird in Ampere (A) gemessen.
Da gibt es keinen Widerspruch, das hast du möglicherweise verwechselt.
Das Ladegerät sucht man sich entsprechend dem Akku, der gewünschten Ladezeit
und dem Budget aus. Als Anhaltspunkt: Ladestrom = Kapazität / 10

zu 2
Meiner Meinung nach ist "Tiefentladefest" ein Werbegag.
Konkret bedeutet das daß die Batterie im Labor mit einem kleinen Verbraucher entladen wird
bis zur Entladeschlußspannung. Wenn sie dann noch in der Lage ist den Motor zu starten dann
bekommt sie das Prädikat "Tiefentladefest". Simuliert wird damit das vergessene Ausschalten des
Innenlichts beim Parken.

Das bedeutet aber keinesfalls!! daß die Batterie dabei keinen Schaden nimmt!
Jede Entladung unter die Entladeschlußspannung (aus Datenblatt entnehmen, grob: 10,8 V)
kostet einiges an Kapazität, sprich: Lebensdauer!

Eine automatische Abschaltung aller Verbraucher bei entladener Batterie ist also sinnvoll.
Wenn die komplette Wohnraumversorgung über den Ausgang eines Solar-Ladereglers mit entsprechender
Abschaltung angeschlossen wird, dann wäre das in Ordnung.

Aber Vorsicht: es gibt Solar-Regler die den Minuspol abschalten! Wenn ein Verbraucher Kontakt hat
zur Fahrzeugmasse wird dieser dabei nicht mit abgeschaltet und kann die Batterie weiter entladen,
was die Sache sinnlos macht...

Ganz allgemein kann ich deine Frage nach dem richtigen Energiehaushalt nicht beantworten weil ich
nicht alle Faktoren kenne.

- wieviel Tage möchtest du autark wohnen?
- wieviel fährst du in der Zeit?
- wieviel Energiebedarf hast du? (Welche Geräte, wie lange?)
- wie oft / lange hast du "Landstrom"?

Entsprechend deinem Energiebedarf wird auch die Solar-Panel-Größe errechnet.
Ob du einen MPP-Regler oder einen billigeren Shunt-Regler nehmen sollst ist
ebenfalls eine Frage des Energiebedarfs und des Budget,
die Entscheidung(en) kann ich dir nich abnehemen.
(Ich parke z.B. lieber im Schatten, fahre aber regelmäßig genug und stehe eher kurz)

Hoffe trotzdem geholfen zu haben?

Freundliche Grüße,
Jörn
- Editiert von JC-309 am 11.03.2010, 12:25 -

kaeptn_chaos

unregistriert

3

Donnerstag, 11. März 2010, 16:51

jau danke

die 2 wohnbatterien sind baugleich und sind angeblich immer parallel gelaufen.

die lima guck ich nach, was die bringt. kann man nich sonst irgendwie die ladung für wohnraum begrenzen, falls es im ungesunden bereich für gel-bat`s liegt?

und mppt oder pwm? was nimmt sich das?

aber wie bereits gesagt danke erstmal für die antwort

mfg felix

4

Donnerstag, 11. März 2010, 17:35

Hallo Felix,

ich habe in meinem James Cook eine Blei-Gel nur für den Kompressor-Kühlschrank,
die lade ich so: http://www.gvb-handel.de/product_info.php?refID=2&products_id=875
(keine wirtschaftlichen oder privaten Beziehungen zum Shop, nur als Beispiel, für besten
Preis ggf. selber googlen)

Damit ist der Ladestrom sowohl begrenzt als auch garantiert, ich bekomme die Akkus also auch
voll wenn ich mit Licht fahren muss, was mit Trennrelais nicht funktionieren würde da bei mir
die Spannung dann auf ca. 13,5 Volt zurückgeht. (+ Leitungslänge...)

Bei den Solarmodulen ist das so:
Du freust dich über dein 50 Watt-Modul, weil sich das nach 4,.. Ampere anhört,
aber tatsächlich hat das eine Leerlaufspannung von 22V, Nennspannung von 18V und einen Nennstrom von 2,9A

Mit einem billigen Laderegler bekommst du eben diese 2,9A als Ladestrom.
Je nachdem wie hoch die Spannung am Akku gerade ist bekommst du also netto irgendwas zwischen 32W und 40W
(11Volt*2,9A bzw. 14Volt*2,9A)

Da das Solarmodul eine Stromquelle ist bricht die Spannung dabei jeweils ein auf das Niveau des Akku,
die Differenz zwischen Nennspannung und Akkuspannung ist somit nicht nutzbar.

Der MPP-Regler (Maximum-Power-Point) hat dagegen einen Spannungswandler eingebaut der die volle Solarspannung
bei maximalem Strom umsetzt auf 14,.. Volt. Obwohl immernoch "nur" 2,9Ampere vom Himmel kommen passt sich der
Spannungswandler an das Modul an und zieht die 2,9 Ampere bei 18 Volt = 52 Watt !!
Umgewandelt auf 14 Volt wären das dann entsprechen: 3,7 A Leide geht diese Umwandlung mit Wirkunsgradverlust einher,
aber reel kommen trotzdem irgendwas umd die 3,3A Ladestrom in den Akku, obwohl das Modul nur 2,9A bringt.

Wegen diesen 0,4A lohnt sich natürlich noch nicht der teuere Regler, aber das war ja nur ein Anschauungsbeispiel.
Bei größeren Modulen, oder wenn diese eine höhere Nennspannung haben wird der Unterschied ebenfalls größter.
Mittags um 12:00 Uhr schenkt sich das auch nicht besonders viel, seine Stärken hat der MPP-Regler morgens und Abends.

Es gibt MPP-Regler die bis zu 90Volt umsetzen zum Laden eines 12Volt-Akku. Damit kann man die günstigeren Module verwenden
mit denen normalerweise die Hausdächer gedeckt werden :-)

Gruß,
Jörn

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 11. März 2010, 18:59

also jungs.

gehl accus mit der lima laden ist schlecht den die hat eine höhere ladeschlus spannung als die lima raus giebt und die starter batterie braucht.

die gehl accus werden da durch nur ca zu 80% geladen und dan is schlus.

also wen du als bordnetz gehl accus verbaust rate ich dir zu nem sterling laderegler.
kost zwa wieder einiges aber der läd eben getrent die starter und bordnetz batterien mit der spannung die sie brauchen.
die gehl batterien werden dadurch eben zu 100% geladen.

der solar regler solte dan auch passend für die gehl batterien sein.

nur mal so neben bei. hatte in meinem damaligen breitmauel eine 35A lima drinne und zwei 60AH starter und 2 x 200AH gehl fürs bord netz und hatte da eben so einen sterling ab1290 verbaut. der hat die batterien immer volbekommen und die 35A lima langte volkommen.
der sterling ab1290 kost ca 270.-. neu.

direkt über die lima laden empfehle ich net weil die gehl batterien eben nicht zu 100% geladen werden und das ist nicht unbedingt gut für die.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

kaeptn_chaos

unregistriert

6

Sonntag, 14. März 2010, 21:23

Jungs danke für die tipps,

hört sich alles sinnvoll an. Wo ist eigentlich der große unterschied zwischen dem sterling und dem waeco ladegerät? "Nur" Qualität?
Ich sag mal so : Ziel ist es meine Stromver- und entsorgung in der Karre zu optimieren. Das ich Geld ausgeben muss ist mir klar nur es sollte nicht einen gewissen Rahmen sprengen.

Hat zufällig jemand Lust und Zeit mit mir und für mich eine Art Konzept mit realistischer Preisvorstellung zu erstellen?!?

Vorhanden sind : 2*gel-Batterie 85Ah, 1*Solarpanel max.Nennpower 110W allerdings mit hoher Spannung und sau-wenig Amps, CE-Stecker FI-Schalter und Sicherung usw sind vorhanden aber noch nicht verbaut (also 230V anschluss )

Ziel : Volle Batterien, durch Ladung bei Fahrt,und Solarregler, (evtl Ladung durch 230V-Ladegerät? falls notwendig)
Tiefentladesicher sollten eigentlich auch beide Stromkreise sein KFZ- und Bordnetz,

Noch was : was haltet ihr von den Stromversorgungskisten wie z.B Schaudt EBL / Elektroblock

Danke im Voraus

Hoffentlich Krieg ich diesen Elektrik-Kram noch mal fertig...
sonst gehts nich weiter

Mit freundlichem Gruß

Felix + co

7

Donnerstag, 18. März 2010, 09:19

Hallo Felix,

der große Unterschied ist daß der Sterling dir den Nennstrom der Lichtmaschine (du wolltest schreiben wie groß der ist...) praktisch "netto" zur Ladung der Akkus zur Verfügung stellt.
Der Waeco bringt "nur" so viel Strom wie drauf steht (8/20/40 Ampere), dafür ist er günstiger.

Nach wie vor ist es schwierig deine Elektroanlage zu dimensionieren, ohne deinen Energiebedarf und die regelmäßige Motorlaufzeit zu kennen. Die Frage ist: Wieviel Kapazität verbrauchst du bevor du das nächste Mal fährst, und wie lange fährst du dann.
Entsprechen reicht ein Waeco mit 20 oder 40 Ampere, oder es muss ein Sterling her...

Je nach dem reicht das dann auch ohne Solar, oder wenn du wenigfahrer aber Langzeitcamper bist könnte man überlegen
mit einem Trennrelais auszukommen und das Geld lieber in ein weiteres Solarmodul zu investieren.
Für den Winter ist das aber auch nicht optimal... Oder nutzt du das Fahrzeug nur für Sommerurlaub im Süden?

Auch von der Solarzelle bräuchte ich noch mehr Daten: Strom, Leerlaufspannung, Nennspannung, um dir einen
passenden Laderegler vorschlagen zu können.

Als Hausnummer für einen MPP-Regler, ohne wissen zu können ob der für dich "passt"...
http://www.pro-umwelt.de/laderegeler-mppt-7520-p-796.html

Gruß,
Jörn

kaeptn_chaos

unregistriert

8

Sonntag, 28. März 2010, 22:45

hmmm,

hab mich nochmal n bisschen schlau gemacht...

also erstmal zu den mpp reglern: die sollen nur wirklich was bringen wenn die batterie so gut wie leer ist.
warum weiß ich jetzt auch nicht.
ich werd mal gucken ob ich n link vom panel kreige http://www.telstv.ru/2003/en_pv.html
da isset das tsm 110 mit der hohen spannung und dem wenig strom...

zum reise-verhalten kann ich nicht viel sagen höchstens schätzen da es mein 1. wohnmobil bau ist und ich noch keins hatte...

ich schätze wir werden höchstens 1 woche stehen und hoffentlich dann mit 230v anschluss...
aber eher nicht auf einem campingplatz.

der größte verbraucher wäre wie gesagt der kühli der aber n absorber ist ansonsten 100w
dann noch musik und ab und zu n laptop lampen etc

also muss noch n ladegerät für landstrom ran?

die lima konnte ich noch nicht rausfinden was das für eine is

ich tendiere trotzdem dazu kein a2b oder b2b zu käufen sondern auch eher so ein waeco perfect charge 20 beim ebay zu ersteigern. die nachteile von ab2 und b2b hab ich in nem anderen fred nochmal wiedergegeben. und dann der preis...

dann müssen die batterien noch getrennt werden aber die hersteller sagen ja leider immer ihre systeme sind gut und die andern sind scheiße. trenndiode hat den spannungsabfall, relais muss nicht unbedingt "dicht" halten bis hin zur Kabelbrandgefahr...

dann gibts noch den elektr. ladestromverteiler oder intelligentes relais ( von sterling)

kennt ihr die fa leab? was taugen die Ladegeräte?

oder doch gleich der alleskönner ebl 101 ???

jetzt hab ich allerdings schon ein netzgerät von dometic (also 230V auf 12V) ersteigert mit 400w

und eigentlich steh ich mehr auf mehrere einzel-komponenten es sei denn die wirkungsverluste addieren sich.

geld ausgeben muss ich und bin ich auch bereit zu aber ich will was "vernünftiges" für nen guten preis installieren

zu viel angebot zu wenig ahnung ist mein problem

ach ja kennt ihr den trick mit der diode zwischen lima und regler um die Ladespannung zu erhöhen?!? nur irgendwann kocht doch die batterie oder regelt die Lima ab ? ich hab noch kein geberkabel an meiner bat entdeckt.

und was is mit der diode im solarregler die Ladespannung klaut?!?

manmanman

help i need someone who knows allright

mfg felix

kaeptn_chaos

unregistriert

9

Sonntag, 28. März 2010, 22:48

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=K3;GROUPID=3495;ARTICLE=97251;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=28paUVi6wQARwAAHpWUaIac24f6522a9e175163a87e0e67229cd8

das is mein favorite solarregler...

10

Montag, 29. März 2010, 09:08

Hallo Felix,

anderstrum wird ein Schuh draus: Die Regler bringen um so mehr je leerer die Batterie ist. Die Leistung geteilt durch die Spannung gibt eben den Strom. 110 Watt geteilt durch 11 Volt gibt dann entsprechend mehr Strom als geteilt durch 14 Volt...

Mit dem von dir verlinkten "favorite Solarregler" bekommst maximal 3,15 Ampere Solarstrom. Mit einem MPP-Regler bekommst (evtl. deutlich) mehr als das doppelte. Das kommt in deinem Fall durch die hohe Modulspannung, die mit einem Linearregler einfach nicht ausgenutzt werden kann.

Was für eine Diode, im Solarregler die Ladespannung klaut?? Vielleicht die "Rückstromschutzdiode"? Die verhindert daß über Nacht Strom von der Batterie zurück zum Modul fließt und dort verheizt wird. Da die Modulspannungen in der Regel deutlich höher sind als die benötigte Ladeendspannung kann man das gut verschmerzen.

Wenn du dich für einen Waeco PerfectCharge entscheidest brauchst du keine Trenndiode, kein Trennrelais, kein "trick mit der Diode zwischen Lima und Regler", kein Ladestromverteiler - das ersetzt der alles.

Hast du einen Link zum ersteigerten Waeco-Netzteil? Was für eine Spannung bringt das? Da du das jetzt schon hast erübrigt sich wohl die Frage nach Energieblock EBL, Leab, ... (?)
Falls dein Netzteil 13,8 Volt bringt kannst du damit das Bordnetz stützen und unbekümmert Licht, Musik, Laptop benutzen so lange du Landstrom hast. Ohne Landstrom machen die Batterien das so lange sie eben können. Baust dir noch ein Voltmeter ein damit du "das Ende" rechtzeitig kommen siehst.

Grüße,
Jörn

Wohnort: Siegburg

Fahrzeug: T1313

  • Private Nachricht senden

11

Montag, 29. März 2010, 10:09

Hallo,

eine kurze Anmerkung zu dem favoriertem Steca - Regler:

Ich bin nicht ganz sicher, aber ich meine der hat keine Plusabschaltung bei Unterspannung. Entsprechend funktioniert der Unterspannungsschutz dann nicht bei normer Womoverkabelung.

Grüße, Oliver

kaeptn_chaos

unregistriert

12

Dienstag, 30. März 2010, 12:32

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=320508584221&ssPageName=STRK:MEWAX:IT

der hat ne trennung integriert? aber ne automatische abschaltung hat er nicht!

auf n funktionierenden battatiewächter der wenig verbraucht möchte ich nicht verzichten da ich zu unzuverlässig bin

dann fehlt evtl noch n ladegerät für landanschluss?!?

das nezteil ist von dometic hat n paar 6A Sicherungen- Anschlüsse

oder doch das netzteil wieder verkäufen und n ebl 101?


hmmmmm

13

Donnerstag, 1. April 2010, 08:56

Guten Morgen Felix,

ja, wenn du den DC20 nimmst hast du das Trennrelais eingespart.
Nein, ein Tiefentladeschutz für die Verbraucherbatterie ist da nicht integriert.

Ob das Dometic-Netzteil geeignet ist kann ich alleine aus der Sicherungsgröße
leider nicht abschätzen. Wenn es genug Leistung bringt für den DC20 dann kannst
mit dieser Kombination auch vom Landstrom laden.

Mit ebl´s kenne ich mich nicht aus,
das ist Geschmackssache ob man gerne alle Funktionen in einem Block hat,
oder Einzelkomponenten.

Gruß,
Jörn

kaeptn_chaos

unregistriert

14

Donnerstag, 1. April 2010, 13:57

hey Jörn C (James Cook / Jesus Christ)

das netzgerät von dometic hat der verkäufer schon wieder drin ich guck ma nachm link, wadde
hmmm nich mehr da,
so hab ich`s erworben:
http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=260564015610&ssPageName=STRK:MEWNX:IT


ja das mit den einzelteilen gefällt mir eigentlich auch besser.

15

Donnerstag, 1. April 2010, 15:59

Hallo Felix,

ab 30 Ampere würde die Leistung reichen um
mit dem DC20 vom Landstrom zu laden,
allerdings sieht die Beschreibung danach aus
als ob es keinen Anschluß gibt für den Gesamtstrom,
somit ist es eher nicht geeignet...

Gruß,
Jörn (JC = James Cook)

kaeptn_chaos

unregistriert

16

Donnerstag, 1. April 2010, 17:05

Hallo Jörn,

ich bin dir übrigens sehr dankbar für die Anteilnahme meines Ladungs-Problems / Unentschlossenheit...

Danke auch an Oliver!

In der Beschreibung vom Gerät steht, der Verkäufer konnte den Batterie-Eingang nicht testen?!?

Ist das evtl die Gesamtlast?

Ich hab das Teil zwar schon aber nicht hier in meiner Wohnung sondern am Auto (steht ca 20km weiter zwecks Ausbaus) und noch nicht ausgepackt. Weil ich mit der Elektrik nicht weiterkomme bin ich auf Einbau der LPG-Anlage ausgewichen. Und dank Family und FH und so weiter habe ich auch leider nicht allzuviel Zeit. Aber es wird schon fertig und dann gehts los...

Dass man die Einzelnen Kreise nicht überlasten darf ist mir klar, aber kann man 2 kabel an je 1 Sicherung machen und die dann zusammenführen? z.B fürs Radio das hat doch mehr als 12*6 Watt?!?

Nochwas zum Waeco Charger: der hat ja nur 14,2 Volt?!? langt das für Gel-Bats? und arbeitet der mit Kennlinie oder so ? oder wer oder wie oder was? was kann der denn jetzt eigentlich ausser trennen und spannung konstant halten?

und noch mal : 1* Netzteil
1* Solar+Regler
1* Ladegerät / 230-12V
1* Gerät zur Gel-Ladung / während der Fahrt
Bat-Wächter + Schalter für alles aus

das müsste doch alle vorstellbaren Begebenheiten abdecken oder? Übertrieben?

MfG Felix

kaeptn_chaos

unregistriert

17

Donnerstag, 1. April 2010, 17:12

http://www.bluewater.de/volle-batterien.htm

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=K3;GROUPID=3495;ARTICLE=97261;START=0;SORT=artnr;OFFSET=16;SID=32Th0mxawQASAAAAkYvLo60a2a302ece3dfad4d1ac03fbcea60c9

auch ganz schön happig?!?
- Editiert von kaeptn_chaos am 01.04.2010, 17:17 -

18

Donnerstag, 1. April 2010, 22:35

Hallo Felix,

leider gibt das Internet keine Daten her zu deinem Netzteil.
Darum kann ich dir damit leider nicht helfen. Sorry.
Die 6 Ampere pro Ausgang ergeben je 72 Watt...

Vielleicht kann man die Ausgänge parallel schalten, vielleicht auch nicht. Ich weiss es nicht!
Auf jeden Fall wäre es keine sichere Sache, Parallesschaltung von Sicherungen ist mulmig,
die ohmschen Widerstände - sowohl von Leitungen als auch von Sicherungen - sind nie genau identisch,
also fließt über einen Strang mehr Strom als über die anderen, und wenn diese Sicherung fliegt,
dann fliegen die anderen hinterher... Ich würde die Finger davon lassen!!

Ich weiss nicht was die Freizeitkapitäne für Lichtmaschinen/Regler haben.
Meiner im Bremer hat jedenfalls 14 Volt, von daher brauche ich da nix basteln mit
irgendwelchen Dioden. Ich erhebe auch nicht den Anspruch meine Starterbatterie zu 100% laden
zu wollen, ich bin schon ab 80% zufrieden weil das dicke zum starten reicht und ich nicht
darauf angewiesen bin mit der Bordnetzspannung die Zweitbatterie laden zu müssen.
(wie das übrigens in tausenden Wohnmobilen von der Stange (und selbstgebaut) gemacht wird und funktioniert...)

Dafür habe ich eben meinen DC20. (und noch einen DC08 für eine dritte Batterie)
Ob der mit Kennlinie lädt weiss ich nicht, das ist aber auch relativ weil bei mir der
Kühlschrank immer mit am Akku hängt, dazu oft Radio und Funk, manchmal Notebook...

Aus diesem Grund bekomme ich meinen Zweitakku auch nie zu 100% voll, irgendwas hängt ja
immer noch dran, aber auch da bin zufrieden wenn es jenseits der 90% sind.

Der Waeco ist einfach nur ein Ladegerät das aus einer Eingangsspannung von
ca. 11-14 Volt (=Bordnetz) einen definierten Ladestrom von 8/20/40/Ampere zur
Verfügung stellt, bis zu einer Ladeendspannung von 14,2 Volt.
Ob das ausreicht für 100% Ladung, oder "nur" für 97%, ... müsste man im Datenblatt
vom Akku nachlesen, das ist je nach Hersteller und Typ verschieden.

Mit einem Ladegerät mit Kennlinie habe ich die Erfahrung gemacht daß es abschaltet und
"Akku defekt" meldet, so wie ich meinen Bus nutze.
Das liegt daran daß jeder Verbraucher, und davon habe ich einige, während ich
irgendwo mit Landanschluß campe, die Spannung vom Akku mehr oder weniger - oder
auch in Impulsen (Funkgerät) - runterzieht.

Wenn du eine höhere Bordnetzspannung haben möchtest kannst du, je nach Lichtmaschine,
evtl. so einen Regler nehmen:
http://www.svb.de/index.php?sid=59ed3bf6eb356e15f0129a10045a8d4c&cl=details&anid=152&listtype=search

Dann kannst dir den Waeco wieder sparen, brauchst aber ein Trennrelais.
Aber ob das die Starterbatterie auf die Dauer dankt bin ich mir nicht sicher.

Es gibt viele Möglichkeiten so ein Wohnmobil zu bauen,
da gibt es auch nicht DIE Lösung...

Bei deiner Aufzählung hast du sowohl Netzteil als auch Ladegerät, das ist doppelt gemoppelt.

Die Grundsatzentscheidung ist jetzt erst mal:

-möchtest du das ganze Bordnetz auf die Ladeendspannung für die Zusatzbatterie anheben?
(=Sterling oder svb-Regler oder Dioden_basteln_am_vorhandenen Regler UND Trennrelais)
((und öfter Wasser nachfüllen am Starterakku))

falls nein,
-müssen die Akkus während der Fahrt unbedingt "randvoll", also mehr als 75% geladen werden können?
(=Waeco, (gibt´s auch so ähnlich von Sterling), Trennrelais enfällt)

oder
-soll das Bordnetz bleiben wie "ab Werk" und Laden während der Fahrt ist nicht so wichtig weil du noch
ein 230Volt-Ladegerät einbaust und beim campen oft Landstrom hast und zusätzlich Solar?
(=nur Trennrelais, 230Volt-Ladegerät und Solarregler)

-hast du so oft Landstrom daß dir ein billiger Solarregler ausreicht (max. 3,15A mit deinem Modul)?
(-brauchst dann überhaupt Solar?)
oder investierst du lieber in den MPP-Regler und bekommst mehr als 6 Ampere Ladestrom?

So langsam bin ich mir nicht mehr sicher ob ich dir wirklich eine Hilfe bin,
oder ob ich nicht langsam Teil vom Problem werde...
Ein anderer Busfreak hat mich per pm gefragt, und wir sind übereingekommen daß
er mit einem automatischen Trennrelais und einem Unterspannungsschutz anfängt,
und die Anlage erst erweitert wird (mit Solar, ...) wenn sich konkreter Bedarf einstellt,
sprich wenn sich im Urlaub zeigt daß die Autarkie nicht lange genug wäre...

So wie ich das mache, mit Waeco und sonst nichts, ist ja auch nicht für jeden DIE Lösung.
Für mich aber schon, weil ich jeden Tag mit meinem Bremer zur Arbeit und zurück fahre und
der Zweitakku so groß gewählt wurde daß ich den Bus das ganze Wochenende stehen lassen kann
ohne mir um den Kühlschrankinhalt Gedanken machen zu müssen.
(Lampen, Funk, ... an einem dritten Akku, auch wieder mit Waeco)

Mir wäre echt wohler wenn du jemanden in der Nähe hättest der mit Strom "per Du" ist,
vor allem weil du jetzt schon ein paar Sachen angeschafft hast die leider nicht so
richtig zusammenpassen...

Ratlose Grüße,
Jörn

P.S.
Der Tiefentladeschutz ist unabhängig von der Grundsatzentscheidung,
da musst dich nur entscheiden für wieviele Ampere du den haben möchtest,
entsprechend ist der Preis.

kaeptn_chaos

unregistriert

19

Dienstag, 6. April 2010, 12:10

hello Jörn,

du persönlich wirst bestimmt nicht zu einem Teil meines Problems. Im Gegenteil.
Ich finde es wirklich super, dass du dir die Mühe machst und mir n paar neue Info`s und Anregungen zu meiner individuellen Lösung parat stellst.
Ich will dich ja nicht nötigen!?! Wenigstens haben sich 2 peoples erbarmt mir zu antworten.
Ist schonmal was.

Mein Hauptproblem ist ja auch eigentlich eine Entscheidung zu treffen, was mir normalerweise nicht schwer fällt. Aber bei diesem Thema bin ich eigentlich nicht zu Hause, und die Vielfalt der Angebote und die Verkaufsstrategien der Hersteller/Verkäufer, machen mir ganz schön zu schaffen.

Naja jetzt bin ich wenigstens n bischen schlauer (evtl. auch n bisschen verwirrter/das was du meinst?) als vorher.

Es geht ja darum mit der Family in den Urlaub bzw auf Tour zu fahren ohne diese lästige Stromarmut (leere Batterien)zu haben. Ich musste leider schon 1-2 mal angezogen werden weil nix mehr ging, und irgendwo in der Pampa muss das nicht sein. Deswegen ja eigentlich der ganze Zirkus.
Das mit dem angezogen werden kann aber auch von einem Anlasser-Defekt(Verschmutzung) stammen, oder? Starthilfe mittels Ladekabel hat nicht funktioniert...

Die FRage das alles sein zu lassen (mit der Batterie-Ladungs-optimierung)und direkt auf die nächsten Batteriensätze zu sparen bin ich ja auch schon gekommen.
zum "Optimum" gehört ja auch Aufwand verglichen zum Ergebnis. Also minimaler Aufwand / maximales Ergebnis. Ich sehe ein, dass es sowas nur individuell gibt.
Ich komme auch immer mehr dahin weniger machen zu wollen.

Und trotzdem:
Der Solarregler wird wahrscheinlich ein MPPT werden...
Ein Ladegerät soll rein.
Mit der Ladung von der Lichtmaschine weiß ich noch nicht. Also später. Aber mein Anspruch ist schon gesunken, wie du sagst : erst probieren und beobachten und dann evtl. nachhelfen.
Batteriewächter und Trennung muss sein.

Das ist jetzt mein Standpunkt.



Und dann geht die Verkabelung los. Mein "gelernter Elektriker Kumpel" hat schon den Schwanz eingezogen, die Pflaume, naja wenigstens is er ehrlich.

Was meintest du eigentlich mit widersprüchen in den bereits angeschafften Teilen, ist ja bis jetzt noch nicht viel: Modul, Netzgerät, Batterien

Ach ja eine Sache noch: wie ermittelt man eigentlich rechnerisch die größe der Batterien, wenn man den ungefähren Durchschnittsverbrauch kennt. Also aus KW/pro tag (für 3 Tage) in Ah???
Und andersrum die Ladeleistung (Faustformel 10A Lima pro 100A BAt??)

MfG felix

20

Dienstag, 6. April 2010, 19:02

Hallo Felix,

stimmt, es gibt unglaublich viel Zubehör, und somit auch -zig Kombinationen die sinnvoll sind. (technisch und Finanziell)
Leider gibt es auch hunderte Kombinationen die man zwar machen kann und die vielleicht auch noch irgend einen Sonderfall
ganz toll berücksichtigen, ... aber schade um´s Geld.

So wie dein Netzteil, das für deinen Zweck nicht richtig passt, und die Solarzelle die aufgrund der hohen Spannung einen mpp-Regler erfordert.

Was meinst du mit "Ladungsoptimierung sein lassen... auf die nächsten Batteriensätze zu sparen"??
Auch der tollste Sterling-Solar-Waeco kann es nicht mehr richten wenn die Batterien nichts mehr taugen!

Wenn du nicht genug Strom hast zum starten dann:
- sind die Starterbatterien vielleicht verschlissen?
- wird da auch im Stand (viel?) Strom entnommen? (Autoradio, Innenlicht?)
- ist irgendwas nicht so wie es ab Werk sein soll? (Kohlen im Regeler verschlissen?, Anlasser "zu Ende"?, ...)
- fließt ein relativ hoher Kriechstrom? (Messen (lassen))

Schön daß du jetzt anfängst dich um die ersten 80% Ladung zu kümmern und dir keinen so großen Kopf mehr machst um
die letzen paar Prozent :-)

Wie wär´s mit einem automatischen Trennrelais (ebay: 360249765590) um mal beim Fahren die Akkus zu dreiviertel zu laden.

Dazu den MPP-Regler, weil der für dein Modul Sinn macht und auch den Tiefentladeschutz schon bietet.
(wichtig: einen Regler finden der die Plusleitung abschaltet, viele schalten minus - da würden alle Verbraucher weiter laufen die direkten Massekontakt haben)

Und eben noch das Ladegerät für Landstrom.

Wenn du so anfangen würdest wäre die Schaltung auch ziemlich übersichtlich,
vielleicht kannst dann deinen Elektrik-Kumpel doch noch zurückgewinnen ;-)

Die Formel:
Watt geteilt durch 12 ergibt ungefähr Ampere-Stunden.
Also deine 1000 Watt / 12 = 83,3 Ah
(Das stimmt aber nur näherungsweise wenn die Stromentnahme klein ist, relativ zur Kapazität)

Grüße,
Jörn