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Binwiederda

unregistriert

1

Sonntag, 11. April 2010, 11:28

Lohnt es sich darüber nachzudenken?
Meine Solarmodulfläche, auf meinem Womo etwas größer zu machen und dann wenn ich Zuhause bin die Power nutzen um per Kabel im Haus das ein oder andere Gerät zu betreiben.
Auf die Idee bin ich gekommen da es Solargaragen gibt die keine Netzeinspeisung machen sondern, halt eben ohne über den Zähler und die Einspeisung in Netz dann den Strom liefern. Nachteil gut Die Erzeuger müssen so mein ich mich zu erinnern 43 cent pro KW an den Solaranlagenbetreiber zahlen. Die KW die du sonst verbrauchst kostet dich aber nur ca. 20 cent. Vorteil kein Zähler keine Ablesung einfache Instalation und man kann es sich leisten.
==== 2400 EU für 310 Wp -- Der Umwandler und Einspeiser kosten jeweils 315 EU Rest sind 2 Mobule a 155 Wp und die Kabel.

Bin mach ich die Instaltion am besten:
Geh ich jetzt über die Batterie oder wandele ich die 12 V erst mal um in 220 V (kann mir dann hier den Hausabzweig machen ohne die Batterie zu belasten). Dann für die Aufladung der Batterie muß ich dann wieder auf 12 V, dann (was bei beiden Varianten gleich ist) fürs Womo wieder auf 220 V.
Mal sehen
Freu mich über Antworten.

2

Sonntag, 11. April 2010, 11:47

Zitat

Original von Binwiederda
Lohnt es sich darüber nachzudenken?


Hallo,

also in € lohnt es sich wahrscheinlich nicht...
Wenn du von 1000 Sonnenstunden ausgehst, dann bekommst unter der Bedingung daß das Auto die ganze Zeit das Haus mitversorgt - und ohne irgendwelche Umwandlungsverluste zu berücksichtigen - irgendwas um die 300Kw/h pro Jahr. Entspricht ungefähr 60€ wenn du den Strom kaufst, sprich die Anlage braucht mindestens 40 Jahre, in denen auch nichts defekt werden darf, damit du Finanziell wieder auf null bist.

Wenn du dir das aber leisten kannst und willst, dann können wir weiterreden,
ich mache das daheim, aus Spaß an der Technik mit 2x50 Watt, habe zwar auch einen
Wechselrichter - nutze den Strom aber meistens direkt ab Batterie für Funkgeräte und Halogenbeleuchtung.

Binwiederda

unregistriert

3

Sonntag, 11. April 2010, 13:34

Danke für den guten Beitrag. Auch wenn die Kosten-Nutzen/Rechnung nicht aufgeht. An so einen geringen nutzen hätte ich jetzt nicht gedacht.
Die Folgefrage ist wie ich die fürs Womo wahrscheinlich überdimensionierte Solaranlage als Sicherheitsfaktor, bewerte wenn ich mal auf Reisen bin und keine Sonne habe.
Wahrscheinlich ja aber hier noch mal die Frage an einen Experten:
Kann ich eigentlich die Energie auch direkt nutzen ohne über die Baterie zu gehen. Was passiert wenn ich ein zu großes Gerät an einstecke (zB.: Heizlüfter) Arbeit das Gerät dann langsamer oder gar nicht. Schadet die Sache den Modulen oder dem Umwandler auf Dauer?
Ist jemand aus diesem Grund die Anlage (der Umwandler) schon mal kaputt gegangen?
Die Frage ist auch sind Module nicht der Kostenfaktor sondern die Umwandeltechnik der Spannungen.
Möglich ist die Sache ja. Eigentlich kommt es hier auf das Verhältnis Umwandler zu Modul im Anschaffungspreis an.
Weil zwei Anlagen (Garagensolaranlage und Womosolaranlage) müssten im jedem Fall, da zweimal Solarmodulflächen teurer sind wie ein Schalter.
Zudem geht es mir darum wie ich die Anlage am besten Klemme. Ein Umwandler mehr dafür aber keine Belastung der Batterie bei Wohnhausbetrieb oder einfach Kabel und fertig die Sache.

4

Montag, 12. April 2010, 09:35

Energie der Solarzellen direkt nutzen, ohne Batterie?:
Im Prinzip ja, aber die Spannung ist nicht "Handelsüblich", sondern irgendwas zwischen 22 und 90 Volt
pro Modul. Wahrscheinlich hast du keine Geräte die damit direkt klarkommen?

Was passiert wenn ich ein zu großes Gerät einstecke?:
Der Solarzelle ist das egal, die bringt soviel Strom wie sie kann, entsprechend dem Typenschild und
Sonnenschein. Ob da ein Gerät dranhängt das mehr `möchte´ ist dabei egal.
Ob das Gerät allerdings vernünftig läuft kann ich nicht sagen, diese Frage ist sowieso rein Theoretisch,
es gibt praktisch keine Geräte die sich aufgrund der Betriebsspannung und Leistung vernünftig
direkt am Solarmodul betreiben lassen. (zumindest fallen mir grad keine ein)

Direkt umwandeln in 230 Volt ohne Batterie dazwischen?:
Was möchtest du denn mit maximal 300 Watt und nur tagsüber betreiben?
Und kannst du damit leben daß das Gerät alle Naselang ausgeht, weil grad eine Wolke durchzieht?
Es ist auch nicht so daß immer pauschal 300 Watt vom Himmel kommen nur weil die Sonne scheint,
je nach Tageszeit (=Winkel), Jahreszeit, Temperatur, Luftverschmutzung, ... ist das unterschiedlich.
Ich kann mir kein Gerät vorstellen welches man unter solchen wechselhaften Bedingungen sinnvoll
betreiben kann, vom Fiskalen Wirkungsgrad mal ganz abgesehen, der um so schlechter wird je weniger
ich von der momentan verfügbaren Leistung wirklich nutzen kann.

Der langen Rede kurzer Sinn:
So eine Anlage macht meiner Meinung nach ohne einen Akku als Zwischenspeicher überhaupt keinen Sinn.

Freundliche Grüße
- Editiert von JC-309 am 12.04.2010, 10:01 -
- Editiert von JC-309 am 12.04.2010, 10:03 -

Binwiederda

unregistriert

5

Montag, 12. April 2010, 12:15

Gut nachgedacht, ist immer gut die Sache mit ein paar fähigen Leuten zu bemailen.
Das stimmt wenn die Sonne weg ist ist auch die Leistung wenn.
Oh Schreck dann geht mein PC aus der Anrufbeantworter gibt seinen letzten pieper und die schnurlosen Telefone werden nicht mehr geladen.
Und es wurde ganz leise in meinen Haus.

Also weiter und ich Danke so geht es also nicht.

Dann für 315 Euro den Minieinspeiser von Steca kaufen und die Sache beim RWE anmelden.
Bei einem Ertrag von 60 Euro (ich nehme mal 10,- Davon) hab ich nach ca. 7 Jahren den Minieinspeiser wieder drin.
Nur die Frage brauch ich diesen zweiten Umwandler noch oder kann ich den Umwandler meines Womo nehmen, welcher hinter der Batterie von Batteriespannung auf 220 V wandelt, nehmen.

Ich glaub ich will die Sache machen. Als Vorreiter und werd mir dann den Namen,
fahrende Solaranlage oder fahrende Solargaragenanlage geben.

Die Bilanz ist doch nicht so schlecht:
Eine Solaranlage amortisiert sich nach nach 13 Jahren. Meine, da die Module ja schon da sind, nach 7 Jahren (Gut in den 7 Jahren will ich 3 Jahre unterwegs sein, das heißt also 10 Jahren.
Vorteil, keinen so hohen Anschaffungpreis wie bei Hausanlagen.

6

Montag, 12. April 2010, 14:16

Wenn alles andere schon da ist hast du den Minieinspeiser schneller wieder drin,
die 60€ waren mit 20ct/Kwh gerechnet, wenn du "richtig" einspeist bekommst du...? früher warens 44ct, glaube demnächst soll das gesenkt werden auf 35ct, aber alles ohne Gewähr.

Ob die vom RWE dir das so abnehmen, als mobile Solaranlage,
das würde ich an deiner Stelle als erstes rausfinden wollen...

Ich habe noch immer nicht ganz verstanden wieviele Module auf die Garage sollen,
wieviel auf dem Wohnmobil sind, ob noch mehr Solarzellen auf´s Wohnmobil kommen
und ob das evtl. in der Garage steht?

Wer hindert dich daran vom Wechselrichter im Wohnmobil eine Verlängerungsleitung zum Laptop, ... zu legen in die Garage oder Wohnung? Zwei Tage vor dem geplanten Urlaub würde ich damit aufhören, aber wenn das
Wohnmobil nicht dauernd gefahren wird kannst du die Sonnenenergie ja anderweitig nutzen.
Wäre vielleicht noch interessant ein Voltmeter an einer langen Leitung zu haben... ;-)

Binwiederda

unregistriert

7

Montag, 12. April 2010, 21:38

Ich glaube das ist eine andere Sache mit der Einspeisung, welche vom den Stromlieferanten als Einspeisung vergütet werden.
Dieser Ministeca ist kein Zähler und schon gar nicht ein abgenommener Zähler.
Ich hab mich vor Jahren schon mal mit der Sache, Haussolaranlage beschäftigt.
Einmal ist mein Dach (Dachrinne über 10 Meter) zu hoch, dann aber wieder nicht so groß, da ich schon 3 Warmwasserkollektoren auf dem Dach habe, für die Montage, muß ein Gerüst aufgestellt werden. Dann ist im Zählerkasten kein Platz für den zweiten Zähler zudem ist die Anlage älter und die Elektriker wollen da nicht dran gehen.

Über die Sache eines Elektroroller kam dann auf die Garagensolaranlage. Dann hab ich die Komponenten einzeln gesucht.
So bin ich auf den Steca GripControl gekommen.
Der Vertreiber der Solaranlage ist eine Firma mit der Namen Brinkmeier. Der wollte mir beim Anruf dann doch ne große Anlage verkauft.

Bis jetzt hab ich nur vor die Solaranlage auf meinem Iveco etwas größer zu machen denke da an 2 155 WP Module hab aber keine Ahnung, weiß nur das ich eine Belastung von 100 Kilo nicht überschreiten möchte. Ob ich dann Module auch auf meine Garage mache weiß ich nicht.
Es geht um eine Einspeisung der Standbuy und Ladegeräte, Wasserheizungspumpe in meinem Haushalt.
Tagsüber braucht man ja nicht nicht so viel.

Wie Du schon sagst das Kabel verlegen kann mir keiner verbieten.
Nur weiß ich nicht, ob ich einen Wechselschalter vor die Batterie installieren soll da ich sonst die Batterie (welche ja nicht gerade günstig sind) sonst unnötig belaste.

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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8

Montag, 12. April 2010, 22:58

ohne jetzt groß gelesen zu haben was die anderen so geschrieben haben...

Ich hab nun seit n paar Tagen 500W Solar am Dach.
Hab am KAT bereits LIVE als "Versorger - also Quasi als EVU" fungiert :-O :-O :-O

Ok, der Wechselrichter wird noch a bissl grösser werden müssen,
aber Tagsüber kann man so lockerst einspeisen.. sonst haste zuviel "verschenkte" Energie.
;-)

-Ergänzung-
... ach ja, eines noch zum Thema Batterien

Solarbetrieb ganz ohne Batts macht absolut keinen Sinn.
auch wenn Du ausreichend Leistung bekommen würdest, um den Wechselrichter zu betreiben,
so ist eben wenn es dunkel wird einfach schluß.

Zumindest ein wenig Batteriekapazität als Brücke ist dann eben erforderlich.
Denn im Normalfall entnimmst Du nicht Tagsüber den meisten Strom, sondern abends.
(Licht, Kühli, Fernsehr usw...) und speicherst ihn Tagsüber (auch logisch)


Zur Batteriekapazität:

Ich habe die besten Erfahrungen (bei meinem bisherigen Solarbetrieb in den letzten 10 Jahren)
immer mit mehreren Batterien (Batteriebank) gemacht - gleiche Batterietypen vorrausgesetzt und Leistungsgleich
Ich verwende also immer Batterien gleichen Herstellers und gleicher Leistung, dann funktioniert auch dieses Konzept
sehr gut und problemlos. (Aktuell im Einsatz: 4x 88AH Blei-Gel Batterien macht also in Summe 352 Ah Gesamtkapazität)

Das unterschiedliche Alter der Batterien hat dabei nach meinen eigenen Erfahrungen immer nur einen marginalen
Unterschied gemacht. Die letzte Batteriebank war 6 Jahre alt und hat immer noch einwandfrei funktioniert.
getauscht hab ich Sie lediglich, weil ich nen Satz neue Batterien zum schnapppreis (faktisch geschenkt) bekommen habe.

Die unterschiedlichen Anfangspotentiale sind auch zu vernachlässigen, denn diese gleichen sich nach kurzer Laufzeit
sowieso zueinander an wenn alle Batterien parallel betrieben werden.
Der grösste Vorteil an der Lösung mit einer parallelen Batteriebank ist der, daß sich bei mehreren Batterien
insgesamt ein höherer Dauerstrom entnehmen lässt, ohne die einzelnen Zellen dabei in ihre Leistungsreserven zu drängen,
da sich die Ströme über die Batterien aufteilen.

Zudem wenn eine Batterie in der Bank dann eben mal kapituliert aus welchen Gründen auch immer,
dann wird diese einfach per Natoknochen aus der Summe abgeschalten und kann Live getauscht werden,
ohne den Betrieb einstellen zu müssen oder falls keine andere zur Hand ist wird eben für den Brückenzeitraum
mit etwas verminderter Leistung gearbeitet.

Den oft zitierten gravierenden Nachteil der unterschiedlichen Batterieladung
(Ausgleichsladung und damit einhergehender Leistungsverlusst) kann ich so per se auch nicht wirklich bestätigen -
Da die Batterien ja permanent parallel hängen und geladen werden fliessen sicherlich ein paar ausgleichs- Amperchen
aber die Unterschiede der Batterien zueinander sind marginal und damit vernachlässigbar.

praktisch ist auch die Option, so im Livebetrieb unterbrechungsfrei die ganze Batteriebank auszutauschen,
ohne den Strom dabei komplett abschalten zu müssen (Egal ob tausch, Auf- oder Abrüstung der Batteriekapazität.


Die Optionen die man dabei hat überwiegen alle Nachteile, die sich offensichtlich daraus ergeben.
Klar höre ich mir auch gerne immer wieder mal andere Erfahrungen und Kritiken an,
aber so falsch kann es nicht sein wenn es über Jahre hinweg völlig problemlos funktioniert..

Das einzigste Mal, als ich wirklich massive Batterie(Strom) probleme hatte, war direkt nach meinem DB307
beim Kauf meines IVECO`s in der Zeit noch bevor die Batteriebank drinnen war.
Da ich schon immer hohe Stromverbräuche im Auto hatte

- Editiert von Schteffl am 13.04.2010, 09:41 -
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

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9

Dienstag, 13. April 2010, 09:55

Zitat

Original von Binwiederda

Kann ich eigentlich die Energie auch direkt nutzen ohne über die Baterie zu gehen. Was passiert wenn ich ein zu großes Gerät an einstecke (zB.: Heizlüfter) Arbeit das Gerät dann langsamer oder gar nicht. Schadet die Sache den Modulen oder dem Umwandler auf Dauer?
Ist jemand aus diesem Grund die Anlage (der Umwandler) schon mal kaputt gegangen?


Nö. noch nicht... ;-)
Wenn du direkt anklemmst und die Leistungsdaten der Solaranlage überschreitest, bricht die Spannung eben ein,
die folge davon ist, daß der Wechselrichter abschalten wird wegen Unterspannung.

Die Zellen selbst killst Du damit auch nicht - evtl. die Schutzdiode in den Paneelen
wenn keine weitere Absicherung dabei drinnen ist.


Zitat



Zudem geht es mir darum wie ich die Anlage am besten Klemme. Ein Umwandler mehr dafür aber keine Belastung der Batterie bei Wohnhausbetrieb oder einfach Kabel und fertig die Sache.


Du brauchst dazu auch einen "einspeisefähigen" Wechselrichter - das geht nicht mit jedem.
....und wie schon gesagt, ohne Batterie(bank) ist es eh sinnfrei.

Also ist nicht mal eben 0815 mit 2 Drähten zu machen -
vor allem wenn es auch nur halbwegs vernünftig sein soll.

Die Idee dazu ist super - ohne wenn und aber.
Denn wenn die Kiste eh nur rumsteht, dann kann Sie auch Deinen Strom erzeugen.
Ob das nun billiger ist, bzw. ob und wann siich das rechnet - mal komplett aussen vor gelassen.

8-)
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