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nunmachabermal

unregistriert

21

Donnerstag, 6. Mai 2010, 17:57

Zitat

Original von Sprintie
.. Ich bin auf die Idee gekommen diese ebenfalls mit hartem Styrodur zu bauen. das bedeutet leichtgewicht, super einfache Anpassbarkeit durch feines Beschneiden mit Styroporsäge und Messer, und keine Feuchtigkeit die sich in der Struktur wie etwa bei Holz festsetzen kann. ..


Klingt gut. In welcher Größe bekommst du die Styrodurplatten?
Nach dem Ausbau ist vor dem Ausbau.

Gruß Nunmachmal

22

Freitag, 7. Mai 2010, 14:25

also gab ja einige nachfragen wegen dem sprühkleber

ich hatte "Servisol HS300" verwendet. wie gesagt hat es an den ersten zwei tagen noch dezent nach dem kleber gerochen. aber seither nie wieder.

23

Freitag, 7. Mai 2010, 15:00

Styrodur ist ein guter Baustoff, ist resistent gegen Feuchtigkeit und gibt es in guten Wärmeleitgruppen.
Problematisch wird es mit Styrodur an Knicken oder Rundungen, das ist das Matrial sehr unflexibel, wenn man jetzt das Material einschneidet, entsteht dort eine Kältebrücke, die mit einem Keil wieder aufgefüllt werden sollte.

Eine Isolierung ist nur so gut, wie die Verarbeitung ausgeführt wird, als kältebrückenfrei.
Wenn man nur zwischen den Holmen isoliert, kann man es schon fast lassen. entweder wird die komplette Wand vorgezogen, oder man isoliert die Holme seperat.
Eine Dampfbremse reicht nicht, wenn überhaupt, muss es eine Dampfsperre sein.

http://www.bausep.de/Keller/Perimeterdaemmung/Styrodur/Isover-Styrodur-3035-CS-Hartschaumplatte-1265-x-615-mm::148035.html?c=120

gruss
thomas

Sprintie

unregistriert

24

Samstag, 8. Mai 2010, 11:59

Zitat

Klingt gut. In welcher Größe bekommst du die Styrodurplatten?


Die Plattten bekommt man in engros Baumärkten. In den Bau und Hobby Märkten krigt man sie eher weniger. das Material ist einigermassen teuer und lässt sich durch eine dichte, glatte feinfaserige Struktur erkennen. Meist blau. das Format ist in der Regel 60cm x 120cm und es gibt eine Stärke-palette zwischen 1cm bis 15cm oder sogar mehr.

Zitat

also gab ja einige nachfragen wegen dem sprühkleber


Vielen Dank sokfz ich habe mir den Namen aufgeschrieben:-) ist der Kleber denn auch resistent gegen starke Hitze? meine Partnerin und ich haben uns unvorteilhafterweise für carbonschwarz als Lackfarbe entschieden &sonne1.

nunmachabermal

unregistriert

25

Samstag, 8. Mai 2010, 13:49

Zitat

Original von Sprintie

Zitat

Klingt gut. In welcher Größe bekommst du die Styrodurplatten?


Die Plattten bekommt man in engros Baumärkten. In den Bau und Hobby Märkten krigt man sie eher weniger. das Material ist einigermassen teuer und lässt sich durch eine dichte, glatte feinfaserige Struktur erkennen. Meist blau. das Format ist in der Regel 60cm x 120cm und es gibt eine Stärke-palette zwischen 1cm bis 15cm oder sogar mehr.


Ich habe über das Material nachgedacht und nicht ohne Grund nach der Plattengröße gefragt.
Dieses Standardmaß scheint mir ungeeignet. Ich dachte an Platten mit denen man mindestens von Holm zu Holm kommt.
Ideal wären Platten mit 2m Länge, die könnte man vom Boden bis in die Dachecke laufen lassen.
Werde das weiter verfolgen, wenn du da was raus kriegst, sag bitte Bescheid.

Viel Spaß bei deinem Ausbau.

Gruß Nunmachmal

Sprintie

unregistriert

26

Sonntag, 9. Mai 2010, 16:20

@ nunmachmal :-)

guter Einwand wegen den Materialflächen.

Aber unbegrünedet.Das Material ist weniger geeignet, um Flächen zu isolieren, da es irreversibel ist und dehalb nicht geeignet ist für unebene Flächen. Die Idee bezieht sich lediglich auf das Erstellen der Tragekonstruktion und den Höhenaudgleich für die Dekorplatten. Die einzelnen Stösse der Elemente kann man mit Kontaktkleber perfekt aneinander fügen. Die Rundungen auf der Karriserieseite müssen mit der Styroporsäge sauber angepasst werden. Da die angepassten Teile immer an den Holmen anliegen, spielt es keine Rolle, wenn diese unterbrochen und geklebt sind. Um die Flächen zu isolieren sollte man dennoch Extrem-Isolator verwenden.
Gruss Marco

Variofreak

unregistriert

27

Donnerstag, 13. Mai 2010, 18:50

Hi Leute,

dazu fällt mir auch noch etwas ein:

"Styrodur" ist doch nur der Produktname eines Herstellers. Es gibt beispielsweise ebenso gut die rosafarbenen "Jackodur"-Platten im Baustoffhandel und diese Platten gibt esmeines Wissens nach im Format von 600 x ca. 12oo mm, also größer asl die geannten Styrodurplatten.
Eigentlich sprechen wir hier von Polystyrolmaterial, dem gleichen Zeug, aus dem auch Styropor besteht. Nur ist eben Styrodur und Jackodur (und weitere)kleinzelliger gefertigt und somit nicht nur fester, sondern auch gut isolierend. Die Platten wurden ursprünglich hauptsächlich für Isolierungen unter dem Estrichboden usw geschaffen, sind aber auch im Hochbau (Fassaden usw.)üblich.

Zur Plattengröße und Dichtheit der nicht vermeidbaren Fugen möchte ich weiterhin anmerken, dass:
a) die Jackodur-Platten, je nach Plattendicke, auch mit gefälzter Kante erhältlich sind und damit Überlappungsflächen aufweisen. :-)
b) die Kanten mittels PUR-Kleber zuverlässig und wasserdampfdicht zu verkleben sind. :)

Zur angesprochenen Unbiegbarkeit, möchte ich anmerken, dass man eine z.B. 30 mm dicke Isolierung ja auch aus nacheinander aufzubringenden
3 Lagen je 10 mm Dicke fertigen könnte und diese wären dann durchaus biegbar, zumindest im Rahmen der üblichen großflächigen Wölbungen einer Kastenwagenkarrosserie, wie z.B. beim Sprinter usw..

Jedenfalls überlege ich bereits jetzt schon für meinen anstehenden Ausbau den Preisvergleich zu machen und wenn die PS-Platten preiswerter sind als der XTreme-Isolator (=PE-Schaum), dann hält mich hier nichts zurück.

Überhaupt überlege ich derzeit, ob es nicht generell besser wäre, mit der ganzen Isoschicht komplett vom Blech der Karosserie weg zu bleiben und so die Möglichkeit zu gewinnen, diesen ca 2 cm dicken Luftraum ggf mit Luftbewegung durch einen 1-2 Ventilatoren je Fahrzeugseite jederzeit entfeuchten zu können. Der Aufwand hielte sich in Grenzen und man hätte hier eine Möglichkeit Feuchte aus einem Bereich los werden zu können,
der ja nach getanem Ausbau nicht mehr zugänglich ist..

Was meint Ihr dazu?

Gruß, variofreak

nunmachabermal

unregistriert

28

Donnerstag, 13. Mai 2010, 19:15

Bis auf die 1-2 Ventilatoren stimme ich dir zu.
Zwangsentlüftungen an entsprechenden Stellen müssten ausreichend sein.

Gruß Nunmachmal

Sprintie

unregistriert

29

Donnerstag, 13. Mai 2010, 20:47

Guten Abend Freunde!

Nun Variofreak wie oben erwähnt, gibt es die blauen Styrodur- Platten ebenfalls im Format 600 x 1200. Es ist eine interessante Idee, mal einen Preisvergleich anzustellen. Diesen stelle ich auch an. Aber mal davon ausgegangen du wolltest die Platten mit der Karosserie verbinden, ist es sehr aufwändig diese in Form zu kriegen. Auch wenn du 3 x 10mm- Platten aufeinander klebst. Die werden sich immer von der Fläche reissen wollen, solange der Leim nicht fest ist. Und wenn dann noch die Sonne auf die Karosserie scheint, hast du schnell einmal Luftlöcher unter den Platten und wenn diese dann nicht belüftet sind, kann sich genau wie beim Ausschäumen Korrosion bilden. Eigentlich sind die Flächen relativ klein (zumindest beim Sprinter) die man da abisolieren kann und deshalb ist es vielleicht einfacher X-trem Isolator zu verwenden.

Der Idee von der Karrosserie weg zu bleiben, stehe ich eher skeptisch gegenüber, denn es gilt; wann immer nur möglich den Taupunkt in die Isolation zu verlegen. Das geht nur wenn diese am Blech auf liegt. Ist dies nicht der Fall, bildet sich noch mehr Kondenswasser. das Resultat, erhöhte Feuchtigkeit hinter den Wänden und Schimmelbildungsgefahr.

Alle sprechen immer davon dass das Material nicht biegsam ist... stimmt... Aber wie wäre es mit zuschneiden z.B. mit einer Stürosäge? Habe ich schon sehr oft für den Modellbau gemacht und funktioniert prima. Einfach eine Schablone von der Holm- oder Karrosseriekrümmung erstellen und dann ein etwas dickeres Stück danach zuschneiden. Dann sollte es keine probleme mehr mit der Biegsamkeit geben und man hat vollflächigen Kontakt zur Karrosserie und zu den Dekorplatten. Und wenn man es schafft wirklich sauber zu arbeiten, könnte man so auch gut auf eine Tragekonstruktion für die Innenwände verzichten.
Vieleicht hat das ja auch einen Haken, dass es noch niemand so gemacht hat. Vielleicht ist es auch der Preis und Aufwand. Das würde es erklären.

ich werde auf jeden Fall den Boden damit isolieren. Der ist schön flächig und gerade.

Grüsse, Marco

nunmachabermal

unregistriert

30

Donnerstag, 13. Mai 2010, 21:07

Zitat

Original von Sprintie
...... hast du schnell einmal Luftlöcher unter den Platten und wenn diese dann nicht belüftet sind, kann sich genau wie beim Ausschäumen Korrosion bilden. Eigentlich sind die Flächen relativ klein (zumindest beim Sprinter) die man da abisolieren kann und deshalb ist es vielleicht einfacher X-trem Isolator zu verwenden.
....


Achtung, dieser X-trem Isolator schrumpft wenn er kalt wird!
Habe hier schon von Leuten gelesen das sie die Platten exakt zugeschnitten
und zwischen die Holmen geklemmt haben.
Am nächsten morgen lagen alle am Boden.
Selbst beim flächigem verkleben gehen die Stoßkanten anscheinend auf.

Das Zeug ist kein "Wundermittel"!

Nach vielem hin und her habe ich ganz auf die Isolierung verzichtet.

Gruß Nunmachmal

Sprintie

unregistriert

31

Donnerstag, 13. Mai 2010, 23:06

Ich könnte mir noch sehr gut vorstellen, dass dieses Zeugs seine Fläche bei schwankenden Temperaturen verändert. beim Styrodur hat man dieses problem eher nicht. was man noch überprüfen müsste, wäre wo der Schmelzpunkt liegt nicht dass es schon bei 80 °C zusammenfällt. gerade bei meinem schwarzen Bus.

Variofreak

unregistriert

32

Freitag, 14. Mai 2010, 00:39

Zitat

Original von Sprintie
Guten Abend Freunde!

Nun Variofreak wie oben erwähnt, gibt es die blauen Styrodur- Platten ebenfalls im Format 600 x 1200. Es ist eine interessante Idee, mal einen Preisvergleich anzustellen. Diesen stelle ich auch an. Aber mal davon ausgegangen du wolltest die Platten mit der Karosserie verbinden, ist es sehr aufwändig diese in Form zu kriegen. Auch wenn du 3 x 10mm- Platten aufeinander klebst. Die werden sich immer von der Fläche reissen wollen, solange der Leim nicht fest ist. Und wenn dann noch die Sonne auf die Karosserie scheint, hast du schnell einmal Luftlöcher unter den Platten und wenn diese dann nicht belüftet sind, kann sich genau wie beim Ausschäumen Korrosion bilden. Eigentlich sind die Flächen relativ klein (zumindest beim Sprinter) die man da abisolieren kann und deshalb ist es vielleicht einfacher X-trem Isolator zu verwenden.

Der Idee von der Karrosserie weg zu bleiben, stehe ich eher skeptisch gegenüber, denn es gilt; wann immer nur möglich den Taupunkt in die Isolation zu verlegen. Das geht nur wenn diese am Blech auf liegt. Ist dies nicht der Fall, bildet sich noch mehr Kondenswasser. das Resultat, erhöhte Feuchtigkeit hinter den Wänden und Schimmelbildungsgefahr.

Alle sprechen immer davon dass das Material nicht biegsam ist... stimmt... Aber wie wäre es mit zuschneiden z.B. mit einer Stürosäge? Habe ich schon sehr oft für den Modellbau gemacht und funktioniert prima. Einfach eine Schablone von der Holm- oder Karrosseriekrümmung erstellen und dann ein etwas dickeres Stück danach zuschneiden. Dann sollte es keine probleme mehr mit der Biegsamkeit geben und man hat vollflächigen Kontakt zur Karrosserie und zu den Dekorplatten. Und wenn man es schafft wirklich sauber zu arbeiten, könnte man so auch gut auf eine Tragekonstruktion für die Innenwände verzichten.
Vieleicht hat das ja auch einen Haken, dass es noch niemand so gemacht hat. Vielleicht ist es auch der Preis und Aufwand. Das würde es erklären.

ich werde auf jeden Fall den Boden damit isolieren. Der ist schön flächig und gerade.

Grüsse, Marco

- - - -

Hallo Sprintie und alle anderen,

Sorry, die Maße..., hatte ich mich wohl verschaut..

Sprintie schrieb: „denn es gilt; wann immer nur möglich den Taupunkt in die Isolation zu verlegen“.
Dem möchte ich uneingeschränkt zustimmen.
Allerdings uneingeschränkt nur dort, wo dieser Grundsatz auch her stammt, aus dem Hausbereich nämlich:
Dort ist es so, dass man gewöhnlich außen, also auf der kalten Seite isoliert, während innen der Mauerwerkstoff möglichst im raumwarmem Bereich, bzw wenigstens über dem sogenannten Taupunkt, bleiben soll, damit im Mauerwerk keine Feuchte (durch kälter werdende Temperatur) anfällt, die übrigens aus der warmen und damit potentiell auch stärker feuchtebehafteten Raumluft stammt. Wenn beim Haus also durch die Isolationsmaßnahme jener Taupunkt,
also der, wo der Wasserdampf aus der Luft austritt und als Tropfen oder gar Flüssigkeit bemerkbar wird, aus der Ebene des Mauerwerks heraus und in die Ebene der Isolation hinein wandert, dann ist das eine tolle Sache, denn in der (hoffentllich feuchteunempfindlichen) Isolationsschicht kann sich ja keine Feuchte mehr niederschlagen, wenn der Ingenieur richtig geplant hat.

Bei unseren Blechkastenwagen sieht das Ganze allerdings etwas anders aus:

Gleich ist zwar die Situation, dass draußen kalt und drinnen warm, aber das war es dann auch schon..

Anders als beim Hauzs ist:
1.
Im Fahrzeug wird von innen (= die warme Seite der Grenzfläche zur Kälte) und nicht von außen gedämmt.

2.)
Die Blechkarosserie stellt im Wesentlichen eine annähernd wasserdampfdichte Sperre dar
(nix Feuchte herein und nix Feuchte heraus).

3.)
Wenn wir, nun im Gleichschritt mit der HausINNENdämmung, beim Kastenwagen von innen isolieren, dann müssen wir um so mehr noch auf eine wasserdampfdichte Folie auf der Raumseite der Isoschicht einbringen und die MUSS überall am Rand dampfdicht und dauerhaft mit der Karosserie verklebt sein.

Nach meiner Einschätzung kann die Frage nach dem Taupunkt jetzt theoretisch egal sein, denn es kann ja vom Fahrzeugraum her beim Kälter Werden des Isolationsmaterial keine Feuchte mehr anfallen, da Sperre von innen (Folie) und Sperre von außen (Blech) .
Damit wäre das Problem also eigentlich gelöst, wo auch immer der Taupunkt sei.

Das aber scheint nur die blanke Theorie zu sein, wenn man hier nämlich im Forum liest, was die er-fahren-en Hasen
dazu schreiben:
Praxis scheint früher oder später zu werden, dass dennoch irgendwann Feuchte im Bereich zwischen Innevcerkleidung und Karosserieblech entsteht.
Das wäre ja noch nicht einmal so schlimm, wenn da nicht die Tatsache wäre, dass diese Feuchte zumeist
keine Chance mehr hat diesen schmalen Spalt zu verlassen.
Warum nicht?
a) keine Luftbewegungen
b) ggf schnelleres Hinzukommen als in der gleichen Zeit aus dem Bereich wegtreten kann.

Quellen jener Feuchte, die ja theoretisch gar nicht da sein dürfte,
müssten nach meiner Kenntnis folgende Faktoren sein:
1.
Eines Tages Undichtigkeiten von Dach oder Boden oder Blechwand her...
(Es dauert lange, bis man das Problem überhaupt zur Kenntnis nimmt und dann ist der verborgene Schaden zumeist schon groß.)

2.
Kältebrücke „Blech“ und Blech-Holme“:
Diese sind in der kalten Jahreszeit eiskalt und sind nach meiner Einschätzung - im Gegensatz zu Hausbaumaterialien durch nichts warm zu kriegen - außer man unterließe jegliche Isolation und Verkleidung gänzlich
und hätte da eine Heizquelle mit Strahlungswärme im Bussi..., sprich Ofen!
Der würde das Blech warm kriegen, solange er an ist.
Aber ich glaube das will wohl kaum einer..

3.)
Nicht perfekt abgedichtete Dampfsperrfolien, zumeist Undichtigkeiten an den Randverklebungen zur Karosserie oder aber auch Durchdringungen durch spätere Schrauben, Nieten, die dann Wasserdampf hindurch lassen.
(Kleinvieh macht auch Mist. ;-/ )

So, was nun tun mit dem feuchtegefährdeten Raum zwischen Innenverkleidung und Blechhaut?

Wie bereits zum Ausdruck gebracht:

Ich glaube das Bekleben der Blechhaut ist nicht die Lösung. Da können nämlich richtig nette Feuchtenester entstehen..
Und dass es nicht perfekt geht, das weiß jeder, der sich damit auseinander setzt.

Ich plädiere mittlerweile für das Montieren der Isolationsschicht auf die Innenseite direkt innen gegen die Karosserieholme.

1.)
Entsteht nur so eine homogene, gleich wirksame Isoschicht, also ohne Kältebrücken.
(während die oft gewählte Praxis der Isolierung der Felder zwischen den Holmen, ca 25-30% fast unisoliert hinterlässt, da hierbei auf die Holmen nur gaaaanz dünnes Material kommt.)

2.)
Ist der nun entstandene Luftraum eher in der Lage durch die im Bedarfsfall nötige Unterstützung von 2 Ventilatoren je Fahrzeugseite in Bewegung versetzt zu werden.
Und sich bewegende Luft (Wind) ist ein idealer Mitnehmer von Feuchtigkeit. Das bestätigt sich jederzeit in der Baupraxis an Immobilien. Warum also das Prinzip nicht auch bei den Mobilien nutzen?

Leute schreibt was Ihr denkt.
Ich bin schon gespannt.
Und wenn es mir einer besser erklären kann, lasse ich mich auch gerne belehren.
Wäre toll, wenn wir gemeinsam zu einer gültigen Lösung kommen könnten.

Eines ist mir aber auch schon jetzt klar:
Mein Vorschlag bedeutet natürlich ca 4-6 cm mehr Raumbreitenverlust gegenüber der üblichen Lösung zu isolieren..
Hmm... man kann halt nicht alles auf einmal haben...

Gruß, variofreak.

Sprintie

unregistriert

33

Freitag, 14. Mai 2010, 09:59

Guten Morgen liebe Leute,

Das ist eine tolle und kompetente Erklärung von Variofreak.! &klasse1 Ich überlege mir gerade so in der Art meine Isolation durchzuführen. ich mache mir Gedanken über die Konstruktion und mache schematische Darstellungen mittels CAD. Für alle die es interessiert, sie werden hier im Forum bereitgestellt.

Ich hätte da noch eine Ergänzung zum Zizat von Variofreak

Zitat

Praxis scheint früher oder später zu werden, dass dennoch irgendwann Feuchte im Bereich zwischen Innevcerkleidung und Karosserieblech entsteht.

Dies kann ich erklären. Auch mit Dampfsperre ist es unmöglich diesen Zwischenraum luftdicht abzuschliessen. Also ein geringer Luftaustausch ist immer vorhanden. Auch wenn es Tage braucht bis das Volumen ausgetauscht ist. Das bedeutet, an wärmeren Tagen, wo die Luft mit Feuchtigkeit gesättigt ist, gelangt auch diese in den Zwischenraum. Wenn diese dann abkühlt kondensiert sie dann aus und die Feuchtigkeit setzt sich dann da nieder wo sie am kühlsten ist also am Boden und an der Aussenhaut. Der gleiche Effekt erlebt man übrigens im Frühling oder Herbst wenn die Wiesen abends nass werden, oder in Skihütten wenn sie Fenster pitsch patsch nass werden.
In diesen phasen hat die Luft ihr relatives Feuchtigkeitsvollumen überschritten und das was drüber ist kondensiert aus. Deshalb, solange Luft im zwischenraum vorhanden ist, wird es auch Feuchtigkeit geben.

Nun noch zu den Ventilatoren sprich Zwangsentlüftung. Eine gute Idee. Das Prinzip ist verstanden. Aber wenn da nur der Stromverbrauch nicht wäre. Diese Sollten dann ja fast immer laufen. Die bessere Lösung ist meiner Meinung nach eine passive Zwangsentlüftung. Und zwar müsste man zusehen, dass jeweils eine Öffnung von unten und eine Öffnung von oben besteht. Denn wie bekannt ist, steigt warme Luft auf und kalte sinkt. wenn die warme oben raus geht wird unten frische nachgezogen. Ist dieser Durchzug unterbrochen, wird die Abführung gehemmt. in manchen Fällen kann es auch sein, dass die Luft oben kälter ist als unten. Im Winter z.B. Dann funktioniert das Prinzip umgekehrt. Dann hätten die Ventilatoren eine falsche Wirkung. Ausser man kehre die Laufrichtung um.

Greez, Marco

34

Freitag, 14. Mai 2010, 17:21

eine Luftschicht wird nicht verkehrt sein, halte ich allerdings nicht für notwendig.
Wenn eine Luftschicht, würde ich 2 Stk. Dachentlüfter einsetzen, so ist eine ständige Luftzirkulation ohne Strombedarf gewährleistet.
Ich weiss gar nicht, ob Styrodur diffusionsoffen ist, sonst würde ich die Dampfsperre weglassen.
Als Endbelag an Decke und Wänden würde ich saug-u. speicherfähiges Material (Velourteppich) den glatten Oberflächen vorziehen, da kann sich der Dampf sammeln und wird bei Stosslüftung wieder abtransportiert. Bei glatten oberflächen könnte es mir konzentriert in eine Ecke laufen.

gruss
thomas

Sprintie

unregistriert

35

Freitag, 14. Mai 2010, 20:02

So Jetzt habe ich die Idee in Bild und Farbe ausgearbeitet

Vorweg eine legende:

Schwarz: Aussenhaut
Grau: Holme Horizontal und Vertikal
Hellblau: Isolationsmaterial
Silber: Dampfsperre
Braun: Dekorplatte

Die Bilder sowie die Ausführung gelten als geistiges Eigentum meinerseits und dürfen nur mit meinem Einverständnis vervielfacht oder veröffentlicht werden.
Vielen dank :-)

Die Bilder kann man hier sehen:

Bilder Isolationsschema

Grüsse Marco

Variofreak

unregistriert

36

Samstag, 15. Mai 2010, 16:10

Hi Leute,
Danke, Sprintie für den weiteren Beitrag, der noch einmal deutlich zeigt, dass es nicht anders geht als mit Feuchte im Luftraum!
Nette CAD Skizze war das :-)

Und nun noch zur Diffusionsdichte von Styrodur.
Meines Wissens nach ist es dicht, zumindest ziemlich dicht. Wenn man die Fugen ordentlich mit PU-Kleber verklebt und die Randanschlüsse ans Blech ebenso perfekt hin kriegt, dann sollte man tatsächlich auf die Dampfsperrfolie verzichten können.

Gruß, variofreak.

Sprintie

unregistriert

37

Sonntag, 16. Mai 2010, 17:15

Hi Miteinander,

Danke Variofreak.
Dann steht der effektifen Isolation ja nichts im Wege. Beim styrodur hat man durch die super Verarbeitbarkeit mit Messer, Säge, Stürosäge, Kreissäge, Feile und Schleifpapier auch den Vorteil dass man feinste Toleranzen minimieren kann.
Ich Könnte mir vorstellen, dass man es bei Kasten-Kühltransportern ähnlich macht.

Übrigens, es sind eine Reihe von Bildern die schrittweise den Aufbau der Isolation darstellen sollen

Link weiter Oben

Greetz:-)

Variofreak

unregistriert

38

Sonntag, 16. Mai 2010, 23:07

Guten Abend dann erst einmal..,

Bei meinem vor Wochen gekauften 711D, der von Boddenberg ausgebaut wurde, habe ich folgenden Ausbau jetzt vorgefunden:

Raumseitig hinter den Holmen wurden 30 mm Vierkantstahlprofilrahmen montiert.

Die Zwischenräume wurden mit Mineralwolle ausgefüllt, so dass auch noch Belüftungsraum vorhanden war, insgesamt also recht locker alles.

Vor die geschweißten Stahlrahmen wurden dann ca 6-9 mm dicke schön feste Birke-Furnierplatten genietet
und
darauf dann die gleichen strukturierten Aluminiumbleche, wie sie wohl bei Wohnwagen u.ä.,weiß lackiert für die Außenhaut zum Einsatz kommen,
dann mit Montagekleber(oder Silikonkautschuk?) auf die Holzplatten verbracht.

Das Ganze hat also nen Luftraum.

Es gibt auch viele Lüftungsgitter, aber:
1.) nur an den oberen Seitenwänden
2.) nur mit Verbindungskasten zum Innenraum, also nicht als Belüftung für den Hohlraum gedacht.
Dennoch:
Der 711D-KA hat nach nun 16 Jahren so gut wie Null Rost und gerade an der unteren Karosserie auch der Seitenwände wäre dieser Rost durchaus zu erwarten, bei diesem Alter zumindest sowieso.

Mit diesem Befund muss ich mich jetzt auseinandersetzen und mir kurzfristig überlegen, ob ich jetzt nur noch kleinere Maßnahmen ergreife, wie z.B.:

a) wohnliche Beplankung der Alubleche mit Textilmaterial...

b) Veränderung der Hälfte der Lüftungsbleche so, dass sie nicht mehr die Verbindung zum Inenraum haben , sondern zum Zwischenraum im Isolationsbereich... (Die zukünftigen Seitenfenster werden ja bald für mehr wie genug Belüftung jederzeit sorgen können).

Bei Realisierung von Punkt b bliebe allerdings bald die Frage zu beantworten, ob ich durch den direkten Zugang jener Kiemen-Lüftungsbleche nicht tatsächlich bei jeder Regenfahrt Wassereintrag haben würde, was ja das Gegenteil vom gewünschten Effekt darstellen würde..

c) Belüftungen in den unteren Seitenwänden für die Zuluft montieren.

ODER . . . . ...:
Andererseits steht im Raum alles heraus zu reißen und mit Schaum (*Styrodur oder PE-Schaum) alles neu aufzubauen;
ggf den Stahlrahmen, falls er zu großzügig von der Blechebene weg montiert wurde und das ist leider mein Eindruck.
Morgen werde ich deswegen noch einmal die Innenraumbreite vermessen.

Es würde mich auf jeden Fall auch interessieren zu lesen wie die Isolations- und Innenausbaumaßnahmen bei Deinem schicken Sprinter, Sprintie, weiter gehen werden..

Ich selbst möchte auch weiter über meine Maßnahmen berichten.

Zum vorgefunden, sehr guten Zustand muss ich, denke ich, noch fairerweise dazu ergänzen, dass man aus diesem Befund noch nicht automatisch, für sich genommen, etwas ableiten kann.
Warum nicht?
Weil das von mir gekaufte ehemalige Behördenfahrzeug:
1. wenn es wahr ist, kaum km auf dem Buckel hat, also mehr als alles andere nur herum stand...
und das 2.) möglicherweise anaduernd in einer schönen Tiefgarage, Halle oder sonst ähnlich Fahrzeugfreundliches...


*:
Styrodur oder PE-Schaum, weil ich Min. Wolle nicht leiden kann und diese dazu noch Feuchte annehmen kann und dann ihre Isolierende Wirkung verliert und dazu noch die Feuchte eher dauerhaft speichert)

Grüßle und den Lesern Gute Woche, variofreak.

Variofreak

unregistriert

39

Montag, 17. Mai 2010, 00:11

Zitat

Original von liner1
Styrodur ist ein guter Baustoff, ist resistent gegen Feuchtigkeit und gibt es in guten Wärmeleitgruppen.
Problematisch wird es mit Styrodur an Knicken oder Rundungen, das ist das Matrial sehr unflexibel, wenn man jetzt das Material einschneidet, entsteht dort eine Kältebrücke, die mit einem Keil wieder aufgefüllt werden sollte.

Eine Isolierung ist nur so gut, wie die Verarbeitung ausgeführt wird, als kältebrückenfrei.
Wenn man nur zwischen den Holmen isoliert, kann man es schon fast lassen. entweder wird die komplette Wand vorgezogen, oder man isoliert die Holme seperat.
Eine Dampfbremse reicht nicht, wenn überhaupt, muss es eine Dampfsperre sein.

http://www.bausep.de/Keller/Perimeterdaemmung/Styrodur/Isover-Styrodur-3035-CS-Hartschaumplatte-1265-x-615-mm::148035.html?c=120

gruss
thomas


Hallo thomas,

zu Deinem Artikel möchte ich bemerken, dass wir beim äußerst zweifelhaften Sinn einer Zwischen-Holmen-im Blechfeld-Isolierung wohl ganz einer Meinung sind.
Die angesprochene Problematik an Ecken und Radien kann ich relativieren:
Man nehme gewöhnlichen Bauschaum/ Türen-, Fensterschaum und fülle damit die sich anschließenden Hohlräume zwischen zum Beispiel Holmenkante und Styrodur mal ganz gelassen aus. Nur darauf achten, dass:
a) nicht zu viel eingebracht wird, denn die fest gewordenen Überschüsse müssen schließlich alle wieder entfernt werden.
b)dass der gekaufte Schaum nicht selber drückt, sondern nur drucklos füllt.

Immerhin ist der Bauschaum ja selbst isolierend und ebenso feuchteunempfindlich (aber gegen UV Licht sehr)
Was will man mehr?

Gruß, variofreak

DaimlerSchrauber

unregistriert

40

Montag, 17. Mai 2010, 00:23

Hallo variofreak,

also ich hab die Erfahrung gemacht, dass Bauschaum Wasser sehr wohl anzieht bzw. aufsaugt und nimmer loslässt :-O

.....hatte das mal bei nem alten Boot, da wurde auch was mit Bauschaum an der eigentlichen Schäumung repeknaubt und das Boot war ne halbe Tonne schwerer als normal----Die Schäumung war koplett durchtränkt...

es gibt aber auch Schaum aus dem Bootsbau, der kein Wasser/fechtigkeit aufsaugt


Gruß Marius