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littelbigman

unregistriert

1

Montag, 3. Mai 2010, 06:41

Hallo habe da mal ne frage zur solaranlage bei Ebay steht bei einigen günstigen Zellen achten sie auf die richtige Modulspannung wie ist das gemeint dachte bei den Zellen kommt immer die gleiche Spannung raus .
Solarzellen werden ja immer günstiger meine eine 80 Watt Zelle kostet da schon 180 Euro der Preis ist doch Top .
Danke für jede Hilfe

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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2

Montag, 3. Mai 2010, 16:55

Mit nem guten Regler (mppt) ist die Modulspannung egal. Mit einem einfachen Längsregler muss die Modulspannung möglichst nahe an der Batteriespannung liegen.
17V Module sind bei 12V Batterie geeignet, 42V Module nicht.

Langschläfer

unregistriert

3

Montag, 3. Mai 2010, 17:28

Aufpassen bei Ebay. Manche Module, die dort angeboten werden haben auch zu wenig Spannung. Alles was unter 14 Volt liegt taugt nicht zum Batterie laden.
Die o.g. 17V +/-1 waeren schon optimal (natuerlich mit Regler).

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Montag, 3. Mai 2010, 18:21

Wenn ich nicht ganz irre, kann ein vernünftiger mppt Regler auch aufwärts wandeln. Aus aus 5V Zellenspannung 12V Ladespannung machen.

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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5

Montag, 3. Mai 2010, 22:47

@AndiP

das würde mich wundern mit der Aufwärtsregelung.
Kenne ich so bisher nicht, dennoch empfehle ich generell immer Hausmodule.

@littlebigman
Der Vorteil von Hausmodulen ist, daß die Ladespannung bei geringerem Lichteinfall bereits erreicht wird
und so eher die Ladung beginnt und später endet.
Beim Solar zählt eben nicht nur die reine Leistung der Paneele, sondern auch die Zeit die Sie aktiv laden.
Zudem sind die Kosten in €/Wp geringer.

Gerade wenn man am Dach platz hat, ist dies eindeutig die sinnvollere Variante.
Ein mppt Regler ist ohnehin obligatorisch um den Paneelen auch bei schlechtem Wetter
auch die letzten Reserven herauszukitzeln.

;-)

Bei einem 12 Volt System lassen sich Module mit integrierten Schutzdioden beliebig zueinander mischen,
solange der Solarregler die Gesamtstrommenge des sog. Peaks abkann.
Peakladung bedeutet, die maximal erreichbare Stromstärke des Paneels unter Idealen Bedingungen.

Ich habe auch selbst verschiedenste Paneel verbaut und das funzt einwandfrei ohne wenn und aber.
Da ich meine alten Module nicht wegwerfen wollte, sondern meine Solaranlage lediglich auf 500Wp
erweitert habe. So daß mir mein alter Solarregler fast weggeglüht ist... :-O

Auch der ist nun angepasst worden auf die Leistung und alles funzt problemlos.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

Langschläfer

unregistriert

6

Dienstag, 4. Mai 2010, 12:31

Zitat

Original von AndiP
Wenn ich nicht ganz irre, kann ein vernünftiger mppt Regler auch aufwärts wandeln. Aus aus 5V Zellenspannung 12V Ladespannung machen.


Die MPPT Regler haben in der Regel einen unteren Eingangsspannungsbereich von 15 - 17 Volt und lassen bis zu 150 Volt zu (je nach Ausfuehrung).
Technisch waere es zwar moeglich aus 5V 12V bzw. 17V zu machen (Stichwort DC-DC Konverter), aber das macht meines Erachtens keinen Sinn.
Die hoehen Stroeme bei niederer Volt Zahl und schlechter Wirkungsgrad sprechen dagegen.

Und einen MPPT Regler halte ich prinzipiell auch nicht fuer notwendig. Die Mehrkosten fuer so einen Regler machen nur Sinn, wenn aus irgendwelchen Gruenden nur Module mit deutlich mehr als 17V Leerlaufspannung verwendet werden koennen oder sollen, oder der Geldbeutel keine Rolle spielt.

Ich wuerde das gesparte Geld zum "normalen" Laderegler lieber in mehr Leistung der Module bzw. Module mit hoeherem Wirkungsgrad bei Teilverschattung oder flach einfallendem Licht stecken. Wobei nicht nur auf die Wp Zahl zu achten ist, diese stellt die Spitzenleistung des Moduls in Watt dar (auch als Nennleistuing bezeichnet). Aussagekraeftiger ist der Wert Wh/d, das sind die Wattstunden pro Tag = Durchschnittlicher Tagesertrag in Deutschland im Sommer, die das Modul liefert. Ein 50Wp Modul liefert so um die 200Wh/d - bessere mehr, schlechtere weniger. Ob sich nun die Wh/d Angaben unterschiedlicher Hersteller so einfach miteinander vergleichen lassen sei dahingestellt. Im End bestimmt das Modul die Leistung, ein Laderegler kann nur mehr oder weniger effizient die Leistung verwalten.

Alternativ zum "normalen" Laderegler gibt es speziell fuer den Boots- und Kfz Bereich auch Laderegler fuer 2 Batteriekreise. Ideal um primaer die Bordbatterie und bei Ueberschuss auch noch die Startbatterie zu laden. Solche Regler sind fuer 50 Euro oder weniger zu haben.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Dienstag, 4. Mai 2010, 13:31

@schteffl:
Der IVT Mppt waneldt auf jeden Fall auch aufwärts.
Zitat: Systemspannung 12 oder 24V
Modulspannung: 5-60V

Module mit möglichst hoher Spannung ist sicherlich sinnvoll um den Strom klein zu halten, wenn man günstig an 5V oder 10V Module käme könnte man sie aber mit dem richtigen Regler einsetzen.
Der mppt Regler macht auch dann Sinn, wenn der Platz auf dem Dach begrenzt ist...

Andi