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Holzbildhauerin

unregistriert

1

Montag, 17. Mai 2010, 19:39

Guten Abend meine Damen und Herren wir begrüßen Sie...

Nun habe ich den Fehler gemacht, und zwei verschiedene Menschen zum gleichen Thema befragt, daher frage ich nun nochmehr Menschen, dann weiß ich wenigstens garnicht mehr weiter...
Nein, nun mal ohne Blöd.
Mein Bodenaufbau war so geplant:20-40mm Styrodurplatten verlegen, dann auf die ganze Länge(5,20m) Nuten von 10mm Tiefe und ca. 30-40mm Breite reinschnitzen, im Abstand von ca. 50 cm. Dort kommen dann 10mm-starke Sperrholzstreifen rein (gleichzusetzen mit der Unterkonstruktion von normalen Böden), und auf diese Streifen werden dann die Bodenbretter geschraubt. Diese dachte ich noch leichter zu machen, indem ich mit der Kreissäge Parallel-Schnitte (Nuten) auf der Unterseite einsägen wollte.
Ich habe mich mit einem Bekannten über Bodenisolieren unterhalten und ob es Sinn macht.
Sein Standpunkt:Wagenböden sind immer kalt, da kann ich mir das Geld für Styrodurplatten sparen und dafür einen Korkboden auf den schon vorhandenen Siebdruckplattenboden kleben, der fühlt sich wärmer an und ich habe noch Gewicht gespart.
Anderer Mensch, sein Standpunkt: Isolieren ist total wichtig, daher auf jeden Fall Styrodur, darauf aus umwelttechnischen Gründen (man bedenke woher und aus was ein Korkboden besteht) sollte es ein Fichteboden sein.
Gewichtstechnisch wäre evl. ein Sperrholzboden, beklebt mit Kork nicht so verkehrt. Ein Fichteboden könnte ich aber immer wieder ausbauen und dann wiederverwenden (dieses Argument finde ich nen bisschen windeig, wie oft nimmt man den Boden wieder raus).
Nun frage ich euch Wagen- und Busbewohner mit was ihr eure Böden gemacht habt, Erfahrungsberichte über fußkaltes Wohnen und was ihr, wenn ihr nochmal die Chance hätten, anders machen würde.
Laßt mal hören, denn ich wollte/müßte morgen mal Material bestellen,.... jaja, immer alles auf den letzten Drücker,
Oh, nun aber Schluß, die Sonne kommt grad noch kurz vor Sonnenuntergang raus, bis gleich , Lena

MartinBenz508

unregistriert

2

Montag, 17. Mai 2010, 21:00

Also ich habe bei meinem neuen Projekt den Boden mit 5cm Styrodur isoliert, darauf eine Dampfsperre mit Wärmereflektierender Aluschicht verklebt und darauf einen Laminatboden (Nuß)schwimmend verlegt. Auch den Fichtenboden würde ich wenn dan schwimmend verlegen. Rausnehmen kann man meinen Boden sowieso nicht mehr, da müßte man zuerst die gesammte Einrichtung und große Teile der Wandverkleidungen entfernen ;-) Naja, Recht haben beide: Fußbodenheizung hat er halt auch ned, ist aber deutlich wärmer als mein anderer Bus, der nur aus 15mm Platte mit Spantepichh drauf besteht. dort friert man sich schon im Herbst trotz Filzpantoffel die Zehen ab. der große ist RICHTIG winterfest im Vergleich ;-) alles eine Frage der Ansprüche...

osborne

unregistriert

3

Montag, 17. Mai 2010, 21:48

Hi,

ich denke mir, die allgemeine Fußkälte entsteht nicht hauptsächlich durch eine zu geringe Isolierung sondern vielmehr durch die verwendete Heizung(Konfktionswärme oder Strahlungswärme), die Lüftung und den verwendeten Fußbodenbelag.
Kalte Luft fällt nunmal immer nach unten und wenn Du mit 10cm isolierst fällt sie immernoch nach unten.

Ich wollte bei meinem auch den Fußboden mit 4cm Styrodur dämmen aber es ist mir dafür einfach zuviel Platzverlust( Höhenverlust(VW LT)...), deshalb mache ich das nicht. Zur Not könnte ich immernoch von Unten Dämmen also unter dem Auto Dämmplatten anbringen.

Das sind so meine Gedanken zu dem Thema.

Gruß osborne
- Editiert von osborne am 17.05.2010, 21:57 -

Variofreak

unregistriert

4

Dienstag, 18. Mai 2010, 02:32

"Von Unten Dämmen".. Meinst Du das bringt etwas, wenn doch zugleich der ganze Stahlboden noch immer über Blechdach, Fahrgestell und Blechwände von allen Seiten ordentlich mit Kälte versorgt wird?
Wenn schon, dann müsste man den ganzen Wagen komplett von außen isolieren und ich glaube das ist jetzt echt abgefahren ;-)

Zur Fußkälte weiterhin:
Der Hauptgrund für die Fußkälte dürfte eindeutig die gesamte, eiskalte Blechkarosserie samt Fahrgestell sein
- und dazu gehört ja auch der Boden.
Den zu isolieren macht auf jeden Fall Sinn, aber konsequenterweise sollte man sich dann auch um die Wände kümmern.
Oben wurde der Unterschied zwischen verschiedenen Isolierdicken ja schon klar zum Ausdruck gebracht.

Zu Konstruktion von Holzbildhauerin:

Die Bretter von unten mit Nuten zu versehen macht nur dann Sinn, wenn sie so dick sind, dass der nicht genutete, also obere Bereich der Bretter in sich stabil genug bleibt, um ihn belasten zu können, nach meiner Einschätzung sollten da schon mindestens 16 mm volle Holzmassendicke stehen bleiben. Und erst unter diesen 16 mm die Nuten beginnen.

Ich meine das, weil bei Deinen Vorstellungen von der Unterkonstruktion keine richtige Stabilität durch die 10mm dicken Latten zustande kommt. und so der ganze Unterboden auch eine gewisse Nachgiebigkeit mit sich bringen wird
(= Bewegungen der Bretter beim Belasten).
Wenn ich einen neuen Boden aufbauen würde und genug Höhe vorhanden wäre,
würde ich auch 4 cm dick Isolieren, aber die Unterkonstruktionslatten mindestens 19 mm dick wählen.
Man muss ja schließlich auch ein bißchen Masse zum Schrauben / Nageln haben!
Statt den Brettern kannst Du ebenso gut stabile, mindestens 22mm dicke Platten nehmen und den Kork aufbringen.
Der ist angenehm zu den Füßen.

Wahrscheinlich kannst Du hier 100 Leute frtagen und 100 Antworten erhalten.
Ich als Holzwurm würde es halt so machen.
Übrigens: die ca 20 mm dicken Latten im Styrodurboden isolieren ja auch ein bißchen. Holz ist da gar nicht mal so schlecht. Schließlich kriegt man die gemütlichen Holz-Alpenhütten ja auch ganz gut warm..

Gruß, variofreak