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Popanse

unregistriert

1

Montag, 9. August 2010, 10:00

Hallo,
nach dem starken Regen hat sich herausgestellt, dass mein neuer 508 bei weitem nicht so dicht ist, wie vom Verkäufer versprochen 8-( . Nach der Schadenaufnahme habe ich mir überlegt, alle Kanten des Aufbaus von außen mit einem sauberen Epoxidharz-Überzug zu versehen. Es handelt sich um einen Fendt Wohnwagenaufbau und ich meine eigentlich alle Stellen, an denen genietet oder geschraubt oder geklebt wurde (alte Ausbesserungsversuche würde ich natürlich vorher entfernen).
Beim Material dachte ich an eine 560 g/m² Fasermatte, die dann passend zugeschnitten mit entsprechendem Harz getränkt wird. Eine Schicht müsste dann eigentlich genügen.
Hat jemand Erfahrungen mit einer solchen Abdichtung? Kann es Probleme geben, weil die Ausbesserung ja knallhartbund starr wird? Oder habe ich an wesentliche Dinge nicht gedacht?
Gruß
Popanse (?)

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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2

Montag, 9. August 2010, 10:12

...wenn das ein "klassischer" Wohnwagenaufbau ist, würde ich "Nägel mit Köpfen" machen. Das heißt, die Kantleisten(Alu) ringsherum abnehmen, neue Dichtungsmasse(gibts auf Butylbasis vom Meter im Womo/Wowabedarf)unterklemmen und die Leisten mit neuen Bohrlöchern und neuen Schrauben wieder anschrauben. Das geht am Besten mit einem Helfer, der den ganzen Kram hochhält und führt, während Du bohrst/schraubst. Dann ´nen neuen Keder eingezogen und Du hast die nächsten 20Jahre Deine Ruhe.(Hast Du Bilder?)

Der Epoxi wird dort nicht richtig haften und dann dringt durch die Kapillarwirkung wieder Wasser ein... ;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Popanse

unregistriert

3

Montag, 9. August 2010, 10:21

Hallo,
Bilder reiche ich nachher ein, muss erst noch welche machen. Das Epoxidharz möchte ich anschließend lackieren, sollte dann doch eigentlich geschützt sein (bzgl. Kapillarwirkung)? Wegen der Haftung: Das Zeug klebt doch wie die Hölle, oder, haftet angeblich überall und ewig?! Insbesondere soll das Harz auch an den Kanten vorne/hinten und am Übergang zum Dach eingesetz werden. Die Aluleisten möchte ich ohnehin ausbessern, die Gummis sind alle völlig fertig! Woher bekomme ich eigentlich neue Dichtungen/Keder, kann immer nur Leistenfüller finden?
Gruß
Popanse

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Montag, 9. August 2010, 15:33

Wohnwagenaufbau? Wassereinbruch? :O :O :O :O

Da würde ich erst mal wie Helmut geschrieben hat alle Aluleisten neu eindichten. Und dann nach Folgeschäden suchen.

Ich hatte mal einen 508 mit nem undichten Tabbert-WoWa hinten drauf. Der hatte einen Holz-Fachwerkaufbau. Die Holzleisten sind nur zusammen getackert. Durch das eindringende Wasser rosten die Tackernägel. Durch diesen Rost bildet sich Alufraß an der Außenhaut. Durch die Feuchtigkeit faulen die Holzleisten. Später dann, wenn noch mehr Wasser eindringt, modert die innere 5mm Spanplatte und der Fussboden weg. Dann erst siehst du das richtige Ausmaß des Schadens.
Ich habe in die Abdichtung hunderte von Euros und viiiiele Stunden Arbeit gesteckt. Ich habe damals die überstehenden Teile des Dichtgummis unter den Aluleisten abgeschnitten und die Leisten mit MS-Polymer eingedichtet. Überlappende Alu-Platten habe ich mit Alu-Bitumendichtband abgedichtet.

Ich will dir keinen Schrecken einjagen, aber mahne zur größten Vorsicht. Repariere das vernünftig, mit Wasser ist im Holzaufbau nicht zu spaßen. Suche frühzeitig nach Folgeschäden. Sprich mit dem Verkäufer, wenn das Ausmaß des Schadens klar ist.

Und noch was: Hat der Wohnwagen etwa eine Dachreling und Dachaufbauten? Die alten Wohnwagendächer waren nicht in der Lage irgend welche Lasten zu tragen.

Soweit meine Erfahrungen zum Thema Wohnwagenaufbau...

Gruss
Andi

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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5

Montag, 9. August 2010, 18:58

ich würde kein gfk am wowa aufbau benutzen weil der sich zu sehr bewegt und deswegen wird dir das gfk reissen egal op überlakirt oder nicht.

habe auf meinem düdo dach, original blechdach, mal löcher zugemacht mit gfk patten nicht gros ca 10 c 10 cm gross die stücke. nun nach 4 jahren sind die fast komplet ab und die waren direkt aufs sauber blanke blech gelegt / geklebt worden. also selbst das dach arbeitet so das gfk sich löst nach ner weile. nun habe ich die stellen wider blank gemacht und dementsprechende grosse blech stücke mit dem polymer drauf geklebt. zwei tage später mal versucht es wider los zu bekommen...nur mit gewalt wen überhaubt und dan is damindestens nen loch mehr im dach also hält bompensicherdas polymer.

stoskanten oder überlpende stelen kanste ms-polymer benutzen das zeuch ist wunder bar.
klebt wie teufel und bleibt trotzdem flexibel und dichtet eben ab und das vernünftig und langlebig.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Popanse

unregistriert

6

Montag, 9. August 2010, 19:27

Ach du Sch...! Genauso sieht das bei mir im WOMO aus. Auch die inneren Spahnplatten, das Fachwerk sind weggegammelt. Aber nur ganz vorne, im Bereich Übergang Fahrzeug zum Wohnwagen. Im ganzen WOMO sind am Boden die Platten angegammelt, in der Mitte und oben aber nicht, ist allerdings alles trocken?! Woher kommt das am Boden? Was machen? 8-( 8-( 8-(

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Montag, 9. August 2010, 19:49

Zitat

Original von Popanse
Woher kommt das am Boden? Was machen?


Wasser sucht sich manchmal verschlungene Wege, Lecks sind schwer zu finden. Aber Lecks sind fast immer oberhalb des Gammels.

Im Ernst: Das hört sich an als sei der Übergang Fahrerhaus-Wohnwagen nicht dicht. Biste mal in meiner Gegend unterwegs? 4 Augen sehen manchmal mehr als zwei...