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Christian_FFM

unregistriert

1

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 19:29

Hallo werte Busfreaks,

ich habe mir mit meiner Freundin vor kurzem einen schicken 508er DoKa, 6m, Bj. 82 gekauft, direkt vom Roten Kreuz. Soweit alles bestens. Jetzt geht es in die Ausbauplanung und da kommen wir noch nicht so recht auf einen grünen Zweig. Ich habe schon (unangemeldet) viel hier im Forum gelesen und glaube, hier eine gute Plattform für mein Vorhaben gefunden zu haben.

Der Laderaum hat \'nur\' 3m Länge und die DoKa wollen wir wegen der 7 Sitzplätzen auf jeden Fall behalten. Trennwand (mit Durchstieg) soll auch bleiben, so kann das Ganze ein LKW bleiben und von außen ist das Auto nicht als Wohnmobil zu erkennen (mehrere große Fenster kommen nur aufs Dach und nicht in die Seite). Wie bekommen wir aber mehr Platz hinten? Nach \'zig Varianten gefällt uns eine etwas ungewöhnliche soweit am besten. Bisher konnte ich im Internet nichts vergleichbares finden. Daher möchte ich euch die Idee kurz vorstellen und gerne eure Rückmeldungen hören: Ich möchte einen ausziehbaren Schlafcontainer bauen.

Es soll im hinteren Bereich einen aus den Hecktüren ausziehbaren \'Erker\' geben. Ich konnte bereits Hersteller finden, die Schwerlastschienen zwischen 1m - 2m mit der nötigen Tragelast fertigen. Auf diese Schienen würde ich einen isolierten Leichtbaucontainer montieren, der nach einer Seite - der Laderaumseite - hin offen ist. Kommt man irgendwo an, öffnet man die Hecktüren, zieht das ganze Ding raus, die Teleskopschienen rasten ein und man hat – je nach Ausführung – bis zu 3,5 qm mehr Wohnraum. Damit das Ganze ausgefahren stabil steht und nicht wackelt, würde ich ein oder zwei ausfahrbare Stütze am hinteren Ende des Containers montieren – mit zwei Stützen kann man das Ding auch auf unebenen Grund fixieren. Der Schlafcontainer selbst wäre mit mind. zwei Fenstern ausgestattet, ich denke da an zwei klassische Campingfenster an der Seite, vielleicht auch ein Drittes an der Stirnseite. Das Dach des Containers müsste auch einen Lichtdurchlass beinhalten, damit es im Laderaum bei eingefahrenen Zustand nicht stockfinster ist und das Licht der Dachfenster durchkommt. Weiterhin würde ich ein abnehmbares (oder ausfahrbares) Schrägdach bauen, welches hinten auf dem Benz aufliegt, nach allen Seiten des Wohncontainers gut übersteht und an der Seite über die Türen nach unten hinausgeht, so kann sich auch bei Schrägregen zwischen den Türen und dem Container bzw. in den Türen kein Wasser ansammeln. Auf der Laderaumseite muss die Wand des Containers eine L-Form haben, damit er ausgefahren bündig mit der Autowand schließt.

Durch die Form des Hinterteils unseres Buschens und dem Öffnungswinkel der Türen ergibt sich eine max. vernünftige Breite von 1,55m des Schlafcontainers. Dadurch wären die Schienen im Innenraum recht störend. Also würde ich den freien Platz für Stauraum, schmale Schränke und son Kram nutzen, sodass alles bündig schließt. Sitzen tun wir bevorzugt auf großen Sitzkissen auf dem Boden, daher keine Sitzgruppe sondern eher der Bedarf an \'Raum\'. Klappstühle sind ohnehin dabei. Unter dem Bett wäre nach wie vor Stauraum (für leichtere Teile wie z.B. Klappstühle). Durch das enorme Tragegewicht der Schwerlastzüge und die Nutzung von Stützen im ausgefahrenen Zustand kein Thema. Der Eingang ist übrigens eine zweigeteilte (d.h. nach oben und unten öffnende) Klapptür auf der Beifahrerseite, direkt hinter der DoKa – die Hecktüren werden also an sich nicht gebraucht.

Nun meine Bitte um eure Einschätzung. Ist dieser doch recht grobe Plan es wert, weiter verfolgt und ausgearbeitet zu werden oder ist es vollkommener Käse? Der Gewinn wäre viel Raum und ein großes Bett mit richtigem Lattenrost, sowie die Möglichkeit eine kleine Sanitärkabine auf Fahrerseite gegenüber des Eingangs einzubauen und dabei kaum Stauraum zu verlieren. Wichtig ist uns, dass wir von außen betrachtet nach wie vor einen reinen Kastenwagen haben. Sollten wir an Orten stehen, an denen wir uns warum auch immer nicht so lang machen können, müssen wir den Erker nicht ausfahren. Es ist dann zwar alles ein bisschen enger, aber das macht in diesem Falle nichts.
Vielen Dank für eure Kommentare im Voraus.

PS: Gibt es im Frankfurter Westen/Vordertaunus selbstausbauende Busfreaks, die sich mal mit mir treffen würden, um noch die ein oder andere Frage mit mir zu diskutieren?
- Editiert von Christian_FFM am 06.10.2010, 20:26 -

Martini

unregistriert

2

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 20:14

Hallo Christian,
die Idee ist klasse und wird bei hochwertigen Schaustellerwagen schon seit Ewigkeiten gebaut!
Kannst Du den Hersteller der Schwerlastschienen hier mal einstellen-denke das würde auch andere interessieren.

regentrude

unregistriert

3

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 20:38

moin.
das ist eine absolut geniale idee! (ich wünschte, sie wäre von mir 8-( )
vor allem, weil du mit deinem 508 beweglich bleibst und parken kannst,wo du willst, wenn die kabine drin ist.
..vielleicht nochmal drüber nachdenken, ob im ursprünglichen kasten 2 fenster in sitzhöhe nicht auch sinnvoll wären??? mensch guckt ja normalerweise gern raus..?

das müssen ja keine womofenster sein, plexiglas o.ä., in der aussenfarbe des kastens mit folie kaschiert, wäre doch auch was?

stell mal bilders ein von deiner ausfahrkabine, wenn im bau!
lg magda

redtorgue

unregistriert

4

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 20:40

Moin
Soetwas ähnliches gibt es für den VW T3. Hab leider vergessen wie das Teil heißt, ist recht selten.
Dabei ist aber eine vielleicht auch für dich ganz interessante Idee. Vielleicht kannst du die Rückwand des Containers aus den Türen hinten selbst machen. Die Scharniere werden rausgeschmissen und die Türen selbst an dem Container befestigt. Damit sparst du den Raum und das Gewicht für die zweite Rückwand und hast das Problem mit dem Regen in den Türen gelößt und kannst dir das Dach wahrscheinlich auch sparen. Dann sollte auch deine Nutzbare Breite noch etwas ansteigen.
Hoffe das war einigermaßen verständlich. :) Sonst gerne mehr per PM.

Grüße
Martin

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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5

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 21:10

habe mal ein fahrzeug gesehen wo die aussenhülle nach hinten ausgefahren wurde!
so kannste seitenfenster einbauen die nur bei ausgefahrenen wohnraum zu sehen sind!

mfg
rüdiger
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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6

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 22:03

...jau, den Bus wo man die Aussenhaut nach hinten wegziehen konnte hab ich auch mal gesehen. Die wurde dann mit Stützen gehalten. Die Aussenhaut war aber nur "aufgesetzt", darunter war der eigentliche Bus. Gabs mal Bilder auf irgendeiner Treffenseite. Find ich nicht mehr.

Zu Deiner Idee: Ob es möglich ist oder nicht, entscheidest nur DU! So ein Umbau ist ne recht arbeitsintensive Sache, wenn alles dicht sein soll usw.

Ich würde es so machen: Hinter den Hecktüren ein paar Platten befestigen, die jeweils nach unten und zur Seite geklappt werden können (und nach oben). Damit kannst Du Dir sehr schnell einen Raum "auffalten". Die Bodenplatte ist mit Seilen oder Spanngurt am Dachholm befestigt. Die einzelnen Platten müssen sich jeweils von oben nach unten überlappen, damit Wasser abfließen kann.

Prinzipiell hast Du bei einer solchen Innenraumgestaltung folgendes Problem: Egal ob geklappt oder gezogen, es entsteht immer leerer Raum. Da wo Du den Container ausziehst erhältst Du nur Luft (oder ein paar ganz dünne Regale). Und da wo Du die Platten aufklappst erhältst Du auch nur einen leeren Raum. Ich würde lieber schauen, dass ich die Rückwand sehr leicht zum wegklappen oder rausnehmen gestalte. Dann würde ich die Doppelkabine mit Drehsitzen usw. zum Wohn/Schlafzimmer umbauen und den Raum hinten halt auch irgendwie. Und wenn Du zum TÜV musst kommt die Wand wieder rein.

Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

wulfmen

unregistriert

7

Mittwoch, 6. Oktober 2010, 23:18

s gibt von robur den sog. "schmetterlingskoffer" das war ein mobiler kommandostand der nva
der wurde durch auskurbeln der seitenteile auf das dreifache vergrössert und auf den seitenstützen stabilisiert.
als ich am we meine munga-karosse holte,stand da so einer. ich hatte auch einen. völlig genial.
wulf

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: VW T4

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8

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 07:47

Moin,

das bauen die Amis schon seit Jahren serienmäßig ;-)

Einfach genial

Gruß Gert
Signatur von »southwind« Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und DAS nennen sie ihren Standpunkt.



Meine mobile Vergangenheit An was man so alles schraubt.

Wohnort: hohnhorst

Beruf: Raumfahrer

Fahrzeug: LT 45 TD

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9

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 08:11

ja, der erker fährt aber nur 80 cm aus. soweit ich verstehe, will christian da das bett drin haben und bei max 1,55m breite braucht er dann 2m länge. im eingefahrenen zustand beginnt also das bett 1m hinter der dokawand, richtig ? oder stelle ich mir das jetzt falsch vor? gruß huck

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: VW T4

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10

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 08:30

Zitat

Original von huckeduster
ja, der erker fährt aber nur 80 cm aus. soweit ich verstehe, will christian da das bett drin haben und bei max 1,55m breite braucht er dann 2m länge. im eingefahrenen zustand beginnt also das bett 1m hinter der dokawand, richtig ? oder stelle ich mir das jetzt falsch vor? gruß huck


Moin,

war auch nur als Anregung gedacht, denn als Schrauber sollte es kein Problem sein die Technik
eines ausziehbaren Erkers in das Heck eines Fahrzeuges umzustricken ;-)
Im Übrigen habe ich diese Heckvariante auch schon beim Wohnwagen gesehen.
Die schwierigkeit wird die Dichtigkeit sein, da ist Kreativität gefragt.

Gruß Gert
Signatur von »southwind« Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und DAS nennen sie ihren Standpunkt.



Meine mobile Vergangenheit An was man so alles schraubt.

Christian_FFM

unregistriert

11

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 08:47

Vielen Dank für die Rückmeldungen soweit!

Ich hatte auch die Idee, die Türen als Rückwände zu nehmen. Wir wollen aber in einem Jahr unser Auto als Oldtimer vorführen, und da wäre ein so massiver Eingriff schwierig zu begründen. Einen solchen Container kann man für die Oldtimerbegutachtung zackig ausbauen - ich würde zumindest bei Konstruktion und Bau darauf achten, dass das so ist! Teleskopschienen bleiben im Auto, Container wird einfach vom Rahmen geschraubt und abgelassen.
Huck hat das richtig gesehen, mir geht es nicht um einen 80cm Erker, sondern mindestens um 1,4m, eher auf die 2m zugehend. Für 80cm mehr am Heck würde sich die ganze Sache nicht lohnen, der Raumgewinn läge noch unter 1 qm. Bei seitlichen Erker haben diese 80cm doch einen erheblichen Effekt, besonders über eine Länge von über 2m, hinten wohl kaum.
Eine Sache hatte ich bisher nicht bedachte und das ist mir erst beim Angucken von den Schmetterlingskoffern aufgefallen: Wird es ein Problem darstellen, wenn der Container nach Regen eingefahren wird? Es wird wohl oder übel Wasser auf den Boden tropfen. Wird unser Laminat dann nach und nach aufquellen? Wie schätzt ihr das ein?

redtorgue

unregistriert

12

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 09:37

Hm, ich denke, wenn du eine Gummiabstreiflippe mit ner kleinen Ablaufrinne drunter um den Container baust, dann sollte das grobe Wasser weg sein und es tropft nix mehr. Mit ein wenig Feuchtigkeit wirst du da aber wohl leben müssen, denke ich.

Gruß Martin

13

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 09:45

http://www.explorermagazin.de/variob/variob12.jpg
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Martini

unregistriert

14

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 10:57

Ich würde statt Laminat sowieso eher PVC oder Linoleum nehmen: Das läßt sich besser wischen,ist "fußwarm" und wasserfest! Eine Idee wäre auch-über den Türen eine Sonnenjalousie in passender Breite zu montieren welche bei ausgezogenem "Koffer" diesen vor Sonne und Regen schützt.

15

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 11:42

Baubar ist alles!

Fragt sich nur wie der Boden des Ausschubteiles im eingefahrenen Zustand
die zwangsläufig vorhandenen Radkästen überwindet.

Ergo müsste der Boden über die Radkästen laufen!

Ist eine eigenartige Lösung, die wertvolle Räume verschenkt.
Da wären 2 Etagenbetten hinten quer ein sinnvollerer Ansatz.


LG Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: hohnhorst

Beruf: Raumfahrer

Fahrzeug: LT 45 TD

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16

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 12:08

ja, das genau dachte ich auch, zumal wenn du nicht ausfahren kannst ! da hast du dann einen würfel mit matratze im innenraum stehen mit geschlossenen außenwänden (1,55m mal türhöhe mal 2m). an den raum daneben kommt man nicht ran und davor ist nur noch 1m voller querschnitt. hmmm technisch sicher machbar... ich hatte mal einen 406 von der post , auch nich riesieg, da hab ich die betten samt matratzen an die wände geklappt und hatte dann auch platz. wenn du dann kissen hinlegst ist das doch die einfachste methode und auch vom gewicht her günstiger..gruß huck

Martini

unregistriert

17

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 14:23

Das Problem mit den Radkästen ist eigentlich keins:Ich würde die Bettebene über den Radkästen anlegen,den Zwischenraum bis Boden als Stauraum nutzen und vor und hinter den Radkästen hätte man auch noch Fächer für Gedöns!Schade das ich das hier nicht skizzieren kann dann würde das etwas klarer!Selbst den seitlichen Zwischenraum könnte man gut nutzen-z.Bspl. zum aufhängen von Hemden etc.! ;-)
Ich finde die Idee wirklich klasse und würde mich freuen wenn der Hersteller der Schwerlastschienen hier noch genannt wird!
Schade das ich soweit im Norden wohne: Das Projekt würde mich als Tischlermeister reizen! :-)

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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18

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 15:30

...stelle mir das etwas schwierig vor, an den Stauraum neben/unter/über dem Container dran zu kommen. Es ist sicher nicht gewollt, tausende Klappen dort einzubauen, wegen Dichtigkeit und Stabilität. Und dann zum Holen des Hemdes den Container ausfahren? Nee. Dann lieber einen kleinen, feinen Innenausbau mit Klappbetten (und Einbeziehen des Fahrerhauses).

Diese ganzen Klappcontainer sind ja nur dort nötig, wo das größte Auto zu klein ist (Amis) oder ein sehr geländegängiges Fahrgestell als Träger dienen soll (Armee, Expeditionsfahrzeug). Wenn ich mir das von Schneckchen verlinkte Bild ansehe, muss ich würgen. Da schlaf ich lieber im Fahrersitz.

Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

19

Donnerstag, 7. Oktober 2010, 15:45

Prima Martini,

tropft dann die regennasse, eingeschobene Kiste in Deine Stauräume?

Ausserdem müsste die Auszugskiste allseitig isoliert sein.
Und mit Inhalt kommt dabei ein ganz schönes Gewicht zusammen.

Tief gesenkten Hauptes inkl. Rundbuckel erreicht man dann über die Staukästen spazierend
das Bett?
Was will man mit dem entstandenen Raum bei Auszug anfangen? - 2 Klappstühle aufstellen?
Ausserdem zeigt doch die Praxis: nichts ist besser als auch während der Fahrt bzw. Pausen
an alle Schränke heran zu kommen, einen Kaffee kochen zu können usw.

Ich bleibe dabei: das Konstrukt ist für den Hintern des Düdo absolut ungeeignet.
Die scheinbar gute Idee ist ein totgeborenes Kind.


LG Christoph,
der schon 7 absolut unterschiedliche Wohnmobile hatte,
bis ich mir das Letzte (den 407) selbst baute,
ohne Schreiner- und andere Meister,
dafür mit TÜV-Gutachten von 2006 über € 24.000,-
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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20

Freitag, 8. Oktober 2010, 10:07

moin,
so toll die idee auch klingt, ich muss christoph und dagegen recht geben. ich halte die idee für sehr kompliziert und anfällig für folgeprobleme.

die frage ist, was du damit machen willst.
wenn man eher der dauercamper ist und den bus wochenlang nicht vom fleck bewegt, dann lohnt sich der aufwand. wenn du aber viel unterwegs bist und einfach mal spontan am see anhalten willst um dir nen kaffe zu kochen, brote zu schmieren oder mit deiner freundin ne nummer... ähhh, du verstehst schon, dann ist der aufwand einfach zu groß und du schränkst dich dadurch eher ein.

ich würde den vorschlag von dagegen aufgreifen und eine eher konventionelle lösung verwirklichen. drehsitzkonsolen rein, hinten ein 140er doppelbett quer, mit ausreichend stauraum unterm bett, den du auch brauchen wirst (klappstühle, angel, bierkisten, werkzeug, nen kanister 10w-40, und und und).
die trennwand würde ich sauber raustrennen (war bei mir mit schweißpunkten ca. alle 10 cm befestigt). für den tüv kann man sie auch jederzeit wieder befestigen (nieten oder schrauben), wobei der prüfer eher selten einen blick in den innenraum wirft.

grüße...
tino
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!