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innocooper74

unregistriert

1

Sonntag, 12. Dezember 2010, 20:33

Hi Ihr Lieben,

Ich suche Isolationsmaterial, welches leicht, bezahlbar, bis 300° C hitzebeständig und nicht hygroskopisch ist.

Ich heize seit diesem Jahr mit Feststoff-Ofen. Dieser ist zur Zeit provisorisch eingebaut (Isolation großflächig entfernt und mit feuerfestem Gipskarton verkleidet).

Nun bekomme ich Ende der Woche die Bleche für den endgültigen Einbau. Das heisst ein Blech vollflächig hinter dem Ofen, je eines links und rechts vom Ofen, eines unten. Hinter dem Ofen läuft das Rauchrohr in 5,5 cm Abstand zur Aussenhaut bis zum Dach hoch. Ich bekomme nun ein Blech, welches auf den Rahmen (Alu-Vierkant 2,5 cm) kommt, so dass zwischen Aussenhaut und diesem Blech ein Hohlraum von 2,5 cm Stärke entsteht wo im restlichen Fahrzeug Xtremisolator sitzt. Der hält aber nur 120°C aus. Das Rauchrohr wird aber bei Vollast bis zu 290°C heiss. Zwischen dem Rauchrohr und dem Blech sitzt noch eine Art "Kamin" dem unten die von aussen kommende Luft zugeführt, von der Wärme des Rauchrohrs erwärmt und ins Fahrzeug gesaugt wird. Dieser wird die Temperatur in der Isolation jedoch nicht so extrem abkühlen, dass ich Xtremisolator nehmen will.

Was kann ich nehmen?

Unisoliert lassen will ich die Stelle ungern. Steinwolle zieht Wasser...Ideen? Erfahrungen?

2

Sonntag, 12. Dezember 2010, 23:04

Zitat

Ich suche Isolationsmaterial, welches leicht, bezahlbar, bis 300° C hitzebeständig und nicht hygroskopisch ist.


luft? :-O
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)

3

Montag, 13. Dezember 2010, 01:18

im Ofenbereich hab ich mit Brandlöschdecken isoliert,
da giebt es sehr unterschiedliche varianten (auch nicht so schwehre)
ähnliches giebt es auch als Schweißschutzdecken

Vorsicht: nim keine alten Aspestmatten

Wenn du den Ofen regelmäßig benutzt, würd ich mir über \"hygroskopisch\"
nicht allzuviele gedanken machen

ansonsten kann man hitzestrahlung am besten mit
mehreren sinnvoll hintereinander angeordneten
Luftleitblechen in griff kriegen: dünnes ALU- Strukturblech (viel oberfläche!)
wie bei den Truma 3002 u. 5002ern der hinterkasten kriegt man
schon in sehr vielen Baumärkten
+ Luft wird besser umgewälzt

the cat

unregistriert

4

Montag, 13. Dezember 2010, 08:13

auf der gleichen suche bin ich auch-
das, meiner meinung interessanteste bisher, waren die hier:
http://www.porextherm.com/web/de/produkte/index.htm
das wds wird im ofenbau eingesetzt. nachfolgend die stellungnahme, nach meiner anfrage wegen kondenswasser-
(bei dir steht das teil ja nicht unter wasser- ich denke es ist nicht hygroskopisch- aber es darf kein wasser ab- obwohl es in pe folie eingepackt ist) habe derteit keine zeit noch mehr fragen zu stellen.
ZITAT:
<
Betreffend Ihrer verschiedenen Fragen antworten wir Ihnen gerne wie folgt:

- Anbei finden Sie unser Angebot über das Produkt WDS(r) Flexipor(r)
- Mikroporöse Dämmstoffe sind grundsätzlich hoch wasserempfindlich. Das bedeutet, das jegliche Art von Flüssigkeitkontakt unbedingt vermieden werden muss. Der Kontakt mit Flüssigkeiten verursacht eine irreversible Zerstörung der Porenstruktur und damit auch der Dämmwirkung. Eine Trockung ist nicht erfolgreich. Luftfeuchtigkeit verursacht keine Schädigung solange keine Kondensation stattfindet.
- Die PE-Folie ist temperaturstabil bis ca. 80°C, allerdings fängt sie schon vorher zu schrumpfen an und damit sind Öffnungen in der Folie möglich. Die PE-Folie ist eine reine Einbauhilfe und trägt nicht zur Funktion der Dämmung bei.
- Die Dichte der Platten können Sie dem beigefügten technischen Datenblatt entnehmen. Daraus können Sie das Flächengewicht in Abhängigkeit der Plattendicke errechnen.
- Wir empfehlen eher Fasermaterialien zum Ausgleich von Spalten. Denn Bauschaum spaltet bei der Reaktion wieder Wasser ab, das, wie oben beschrieben nicht gewünscht ist. Davon abgesehen ist Bauschaum als PU-Schaum grundsätzlich thermisch nicht belastbar und verursacht bei zu hoher thermischer Belastung toxische Dämpfe.
- Bei 120°C sind sicher 25mm keine schlechte Empfehlung, gerade weil Ihr Anspruch auf die geringe Kaltseitentemperatur relativ hoch. Wie bereits angesprochen, hängt die Kaltseitentemperatur mit der Umgebungstemperatur zusammen. Z.B. wenn Sie 25° haben möchten, kann der Innenraum nicht 30°C warm sein, ein Dämmstoff ist keine Kühlmatte. Man kann sich mit einer Dämmung nur der Innentemperatur annähern, da grundsätzlich ein Energieabbau gegenüber der Raumtemperatir stattfinden muss. Ein Dämmstoff verhindert den Wäremdurchganng, er vernichtet aber keine Energie.>>>>

5

Montag, 13. Dezember 2010, 09:06

schau mal hier: http://www.west-wood.de/Hitzeschutzkatalog.pdf
Vielleicht was passendes dabei?
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

6

Montag, 13. Dezember 2010, 14:00

Bitte sicherstellen daß das isomaterial nicht durch die Fahrzeugvibrationen zerbröselt

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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7

Dienstag, 14. Dezember 2010, 00:30

Nimm ein Alu Wellblech auch das bekommst Du im gut sortiertem Baustoffhandel
und darunter eine dünne Sperrholzplatte als Trägerplatte.
Dann kannste auch ruhigen Gewissens mit extremisolator arbeiten.
Ist bei mir so gemacht und funzt.

Ich hab erst neulich mal ne Abdeckung weggehabt, weil ich
Gerade eine Heizwasserleitung zu meinen Wassertanks verlege.
Damit will ich diese zukünftig vor Frost schützen.
Die warme Luft alleine, genügt bei mir leider nicht ganz aus,
trotz schmucken 27 Grad Raumtempratur.
Dummerweise sind meine Tanks zwar im Innenraum, aber
Haben kaum Zugang zur warmen Raumluft und dann auch noch
3 Aussenwände wovon der Fußboden eben überhaupt nicht isoliert ist.

Daher kommt also jetzt auch noch ne Wassertasche an den Ofen.
Ein Thermostatventil wird dann das zu warm werden verhindern,
Und die zuviel auftretende Wärme eben einfach an den Motorblock abgeben.

Damit sind dann gleich 2 Fliegen mit einer Klappe erschlagen.
1. Keine fahrbaren Eiswürfel mehr
2. Vorgeheizter Motorblock- standheizung

BTW: 5,5 cm zur Aussenwand ist definitiv zu wenig um dahinter noch
gross zu isolieren, ab 10 cm bist Du im grünen Bereich abstandsseitig.

Wenn Du noch weitere Fragen dazu hast , auch gerne per PN.





Ab -7 grad ist Ende, dann friert alles Wasser ein.
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

innocooper74

unregistriert

8

Montag, 14. März 2011, 11:09

!!! Großes Sorry !!!

Vielen Dank für die detaillierten Informationen und sorry für das nicht drauf reagieren. Ich habe kurz nach dem Post eine Nachricht bekommen (Oma gestürzt und braucht sofort Unterstützung um nicht ins Heim "abgeschoben" zu werden), die mich erstmal von allem anderen abgehalten hat.

Daher jetzt hier noch einmal "Danke für Eure Mühe!" Der Ofen ist inzwischen drin und tut sein Werk ganz wunderbar. Ich habe mich (da das Material dafür vorhanden war und es schnell gehen musste - der ganze Einbau erfolgt innerhalb einer Nacht!) für folgende Lösung entschieden:

Auf das Aussenblech wurden rund um die zu isolierende Stelle (hinter und über dem Ofen) Vierkant-Aluproflie gesetzt (genietet und geklebt). Auf die Aluprofile zur Vermeidung von Kältebrücken Quadratstäbe aus Holz (geschraubt und Luftdicht geklebt) und auf diese dann die Alu-Tafelbleche der Innenhaut (verschraubt und geklebt). Der entstandene luftdichte Hohlraum wurde mit Steinwolle ausgefüllt. Als Klebstoff wurde MS-Polymer verwendet. Die Quadratstäbe wurden ebenfalls mit MS-Polymer bestrichen um zu verhindern, dass Feuchtigkeit eindringt. Ich werde nach dem Winter mal das Rauchrohr herausnehmen, dann kann man an dem Durchlass nachschauen, ob die Isolierung wirklich trocken geblieben ist.

Wenns dahinter wirklich trocken bleibt, ist das eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, die dazu auch noch schick aussieht.

Grüße
Dennis

9

Montag, 14. März 2011, 11:44

hi dennis,

ist also aus dem geplanten "frischluft-kamin" doch nichts geworden? die idee hört sich für mich nämlich interessant an. hatte überlegt sowas zu bauen und wäre gespannt gewesen auf deine erfahrungen :-)
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)

innocooper74

unregistriert

10

Montag, 14. März 2011, 13:24

Doch, doch...die Blechteile waren ja alle fertig. Den Frischluftkamin gibt es und das Prinzip funktioniert auch gut. Hab bei der Gelegenheit auch gleich noch eine Warmwasserbereitung (15 Meter Kupferrohr um das Rauchrohr gewickelt) integriert.

11

Montag, 14. März 2011, 14:26

genial! mein traum wär ja eine eine ofenbetriebene fußbodenheizung :-)

fotos davon würden mich schwer interessieren. jetzt kommt zwar der frühling und ich bin schon am überlegen ob ich den ofen überhaupt noch einbauen soll. aber erfahrungsgemäß wird es in ein paar monaten wieder kalt sein und bis dahin könnt ich mir alles nötige besorgen.
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)

innocooper74

unregistriert

12

Montag, 14. März 2011, 16:01

Also ich möchte den Ofen auf keinen Fall mehr missen. Absolut zuverlässig, hat halt keine Elektronik, Brennstoff ist billig und überall verfügbar und vor allem WIRKLICH warm und trocken.

Inzischen habe ich ein ausgeklügeltes Lüftungssystem gebaut, welches die Wärme sinnvoll im Wageninneren verteilt, worüber die Aussenluft erwärmt werden kann, oder auch kalte Frischluft nachgezogen werden kann. Sollte der CO-Warner angehen, wird über dieses Lüftungssystem auch sofort kalte Frischluft von Aussen angesaugt und am Kopfende des Alkovens eingeblasen.

Fotos kommen gleich per PN rein.

Grüße und viel Spaß beim basteln.
Dennis