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osborne

unregistriert

1

Mittwoch, 9. Februar 2011, 15:27

Hallo an Alle,

ich lese schon längere Zeit mit hier, habe mich aber noch nicht vorgestellt. Mein Name ist Reimo. Mein Bus ist ein Lt 28 Bj. 85/ kurz/ Campinghochdach.
Jetzt wo ich endlich den Motor überholt habe,( Honen, Kolbenringe, Lagerschalen, Zylinderkopf) kann es an den Innenraum gehen.Und zwar das leidige Thema Wärmedämmung.
Ich glaube hier in einem Thread gelesen zu haben, das man Steinwolle/Glaswolle in Folie einschweißen kann, um es dann ohne die bekannten Nachteile als Wärmedämmung benutzen zu können.
Kann dazu jemand etwas näheres sagen oder welche Bedenken gibt es dazu.

Gruß osborne

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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2

Mittwoch, 9. Februar 2011, 16:26

...es ist ja zu diesem Thema schon jede Menge hier "durchgekaut" worden. -

Ich denke, dass wenn man es nicht "luftdicht" bekommt, letztlich JEDER offenporige Stoff aus der Luft Feuchtigkeit/Wasser aufnimmt.
Nu kann diese Feuchte durch die Folie nicht oder nur schwer wieder heraus, also beginnt der Kram innwändig zu schimmeln und zu gammeln. -

Also ich würde es nicht machen...

Da da ja jeder ´ne andere Meinung zu hat...
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: Eriba Puck

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3

Mittwoch, 9. Februar 2011, 16:36

Hm, ich würds lassen. Wenn da doch mal ein Loch reinkommt oder es von Anfang an nicht ganz dicht ist dann hast du ein Gammelkissen irgendwo hinter deiner Verkleidung hocken.

Geschlossenporiges Material, Trocellen, Isomatte oder zur Not auch Styropor ist da sicher die bessere Wahl.

LG Christian

4

Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:21

... oder styrodur, das zerbröselt nicht so wie styropor.
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)

osborne

unregistriert

5

Mittwoch, 9. Februar 2011, 18:29

Naja, das sind auch meine Bedenken. zum Beispiel: wie groß darf ein Loch in der Folie sein bevor es Schaden anrichten kann. Und wie müsste ich die Ständerkonstrucktion bauen das die Folie nicht beschädigt wird.

Geschlossenporige Isolierungen wie Cellkautschuk wären nicht schlecht sind aber zu teuer für eine 5cm Isolierung.
Styrodur oder -por sind irgendwie zu unflexibel und Geräuschdämmung ist bei denen auch nicht so das Wahre.

Vielleicht gibt es eine besonders strapzierfähige Folie?
Vielleicht ginge Gewebeplane?

Also wenn man die Bedenken aus dem Weg räumen könnte, wäre das eine sehr gute Alternative finde ich.

Gruß osborne

6

Mittwoch, 9. Februar 2011, 19:10

Moin Osborne
Mach dich doch mal bitte mit der Funktionsweise der Stein- /Glaswolle vertraut. Dann wirst du alleine auf die Antwort kommen bzw meinem "Vorschreibern" zustimmen. Was die "Dicke" (5cm) angeht....Wärmedämmwert (!)..so mal als Tipp ;-).

Wohlige Grüße
Appi 8o)

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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7

Mittwoch, 9. Februar 2011, 20:24

also wie woanders auch schon mal geschrieben alles was in irgent einer weise wolle oder flies enthält ist sehr schlecht für womo isoliren.

wen du das zeuch auch noch einschweissen wilst haste an der ausenseite zum autoblech hin das problem unter umständen das dir das kondenswasser an der folie herunterlaufen tut wen da nicht genug gelüftet ist so das da im winter wärme von innen ran kommt.
da das ganze dan ja verschweist ist is da also nix mut zirkolirung von irgent welchen lüftchen.

nim lieber irgent was anderes aber net steinwolle oder glasswolle oder flies geschichten.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

ex-ofenmeister

unregistriert

8

Mittwoch, 9. Februar 2011, 21:09

Mineral- oder Steinwolle ist nicht so flexibel, bricht durch die Vibrationen des Fahrzeuges und folgt dann der Schwerkraft, also ist nach geraumer Zeit alles in gepreßter Form am Boden. Zur Isolation gibt es bedeutend bessere Mittel.

Gruß
Norbert

der-seemann

unregistriert

9

Donnerstag, 10. Februar 2011, 00:17


tomlinger

unregistriert

10

Donnerstag, 10. Februar 2011, 08:15

PU-Schaumplatten sind hitzestabil bis 250°C, aber sehr teuer.
(PU ! nicht PS !)

Ich habe mal hinter meinem Holzofen Steinwolle in Baualufolie eingepackt
zur Isolierung verwendet. Nach 3 Jahren hab ichs wieder entfernt, weil
der Holzofen ausgezogen ist.
Es war noch nicht zusammengefallen und war auch nicht nass - klar bei der Hitze?
Der optimale Isolierstoff ists aber wohl nicht.

Lonestar

unregistriert

11

Donnerstag, 10. Februar 2011, 13:19

Also ich empfehle auch Styrodur-Platten für die Isolation.

Sind sehr beständig. Hab meine vor 10 Jahren eingebaut, demletzt mal hinter die Verkleidung geschaut und ist alles in Ordnung. Kein Gebrösel, nichts ist geschrumpft (wie bei Styropor) oder feucht.

Für die Wölbung am Dachübergang empfehle ich Trocellen, da Syrodur kaum gebogen werden kann und brechen kann.

Habe bei mir absichtlich keine Dampfsperre drin. Eine absolute Dichtigkeit ist kaum realisierbar.
Wichtig ist eine gute Hinterlüftung, damit die Feuchtigkeit, die immer entsteht, wieder verdunsten kann.
Gib lieber ein paar €ros mehr aus, denn wenn du die Isolierung irgendwann änern willst/mußt, muß der ganze Ausbau wieder raus 8-(

Gruß Lonestar 8-)

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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12

Donnerstag, 10. Februar 2011, 13:27

Sehr gute Dämmeigenschaften hat Vakuumdämmung. Die Verarbeitung ist stark eingeschränkt, da man die Außenhaut nicht verletzen darf, aber allemal besser als Mineralwolle in nem Plastiksack!
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

13

Donnerstag, 10. Februar 2011, 15:58

Grüße euch, egal mit was du dämmst, wenn die Kälte von außen aufs Metall trifft und du innen ganz natürlich Feuchtigkeit ausdünstest dazu noch kochst, dann schlägt die Feuchtigkeit am Blech an. Also musst du unbedingt bei Kälte immer gut heizen und lüften, damit die Nässe mit der warmen Luft heraustransportiert wird. Du musst unbeding viel diffusions-offenenes Material im Wagen einbringen, damit die Feuchtigkeit dort gespeichert werden kann, um sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder abzugeben. Das heißt, du solltest das Holz offenporig belassen, z.B. Kork als letzte Schicht zum Wageninneren belassen, kein Plastik !!! So ist´s bei meinem Postsprinter: feuchte Stellen trocknen am Tag bei Sonne oder Heizung wieder gänzlich ab !! :-)

osborne

unregistriert

14

Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:47

Zitat

Original von tomlinger
PU-Schaumplatten sind hitzestabil bis 250°C, aber sehr teuer.
(PU ! nicht PS !)

Ich habe mal hinter meinem Holzofen Steinwolle in Baualufolie eingepackt
zur Isolierung verwendet. Nach 3 Jahren hab ichs wieder entfernt, weil
der Holzofen ausgezogen ist.
Es war noch nicht zusammengefallen und war auch nicht nass - klar bei der Hitze?
Der optimale Isolierstoff ists aber wohl nicht.


Jetzt habe ich unter PU- Schaumplatten sowas gefundenhttp://www.rajapack.de/produkte/full-und-polstermaterialien/zwischenlagen/produkt/schaum-platten.htm?gclid=CKic1ev9_aYCFZMl3wodmFZabQ
und da steht in der Beschreibung Geschlossenzelliger Polyethylenschaum; Platten bestehen aus mehreren verschweißten Schaumstoffschichten
und die Preise pro VE sind eigendlich annehmbar.

Kennt das jemand?

Gruß osborne

15

Donnerstag, 10. Februar 2011, 23:22

Dieser geschlossene Poly...... -scheiß ist zwar nicht schlecht oder sogar gut in der Dämmung, sonst gäbe es ja keine guten Isomatten zu kaufen, ... doch bedenke, wenn einmal Feuchtigkeit zwischen dem saukalten Blech, was diese regelrecht anzieht, und deiner neuen Dämmung kommt, so kommt diese aber im Gegezug nicht so schnell wieder dort hinaus. Dann hast du den Schlamassel, also musst du, wie beim Häuslebauer eine 150 % ige Dampfbremse machen, und das schaffst im Womo nicht.
Daher halte dein Innenleben offenporig ...Gruß Bero

16

Freitag, 11. Februar 2011, 00:14

was bero sagt hat schon was wahres. ich hatte deshalb mal angedacht meine pe matten großflächig mit der außenhaut zu verkleben, sodass sich keine feuchtigkeit dazwischen bilden kann. nach längerer recherche habe ich dieses vorhaben jedenfalls aufgegeben. die wenigen klebstoffe die pe nicht zerstören sind einfach zu teuer in der anschaffung um größere flächen damit zu behandeln (kostprobe gefällig?). selbst wenn man endlos zeit, geld und vor allem geduld hätte stoßen diese kleber spätestens dann an ihre grenze wenn man im süden den wagen mal einen tag in der sonne stehn läßt und und am blech die temperatur über 60° steigt, da löst sich das zeug dann nämlich wieder ab.

was also noch bleibt ist die matten mit druck anzupressen. da muss man dann schon aber sehr sorgfältig arbeiten können. eventuell hilft eine schicht diffusions offenes material (hanfmatten z.b.) zwischen pe und verkleidung das kondenswasser zu verringern.

mir ist das alles insofern egal, meine karosse ist aus alu 8-)
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)

Wohnort: Essen

Fahrzeug: DB 508 Lang/Breit, Bj-80

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17

Freitag, 11. Februar 2011, 11:11

Hi,
habe auch Styrodur drin, seit fast 30 Jahren vom Vorbesitzer ohne Dampfsperre. Isoliert gut.
Alle zwischen die Sparren geklemmt.

Habe letzten Sommer ein paar Möbel umgebaut, von daher die Wandplatten und das Styrodur weg.
Dahinter:

Alles Prima, kein Rost etc.

In den Rundungen des Daches hat der Erbauer mehrere dünnere Schichten übereinander gesetzt und die Rückseiten eingeritzt,
dann klappt das auch mit den Rundungen.

Der Vorbesitzer hatte Ihn allerdings 1980 neu gekauft und dann direkt umgebaut.

Viel Erfolg,
Vanni
Signatur von »Vanni« Ich bin doof, ich mach Musik