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  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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1

Samstag, 9. April 2011, 09:37

Hallo zusammen,
nachdem wir endlich ein Basisfahrzeug gefunden haben, möchte ich mit der Planung
und dem Ausbau demnächst loslegen.
Jedoch bin ich etwas unsicher, und möchte von Anfang an alles möglichst optimal gestalten.
Daher würde ich gerne von euch wissen was ihr an meiner Stelle machen würdet,
bzw. was ihr bei euren Ausbauprojekten heute anders machen würdet, als ihr es evtl. getan habt, und warum...

Zur Situation und dem Auto:
Es geht um einen Opel Movano BJ. 2002 Hoch / Lang.
Der Wagen ist ausgebaut, aber sehr funktional - ich werde ihn bis aus Blech strippen,
und erst einmal vernünftig ausmessen.
Als nächstes wollte ich ihn Isolieren - trocellen scheint hier das Mittel der Wahl zu sein -
ob ich eine Dampfsperre verwenden möchte weiß ich noch nicht.
Da das Trocellen ja keinen Dampf aufnimmt und auch keinen Transportiert wäre das meiner Meinung nach
etwas zuviel des guten - denn sollte sich Feuchtigkeit zwischen Blech und Dampfsperre sammeln
(und das passiert ganz ganz sicher!) so kommt diese nicht mehr weg!

Weiter als zur Isolierung bin ich noch nicht wirklich in meiner planung -
vorher würde ich den Wagen gerne ausmessen...



Was wir damit vor haben:
Familienurlaube im, mit dem Auto erreichbaren, In- und Ausland unternehmen.
Hauptsächlich im Sommer, aber auch in Kühleren Jahreszeiten.

Was wir brauchen / wollen:
Mindestens vier Sitzplätze (also mit Gurten, Zulassung und so ;))
Bett / Schlafplätze für 2 Erwachsene und 2 Kinder

Standheizung, kleine Küche mit Kochfeld, Kühlschrank - alles mit Gas.

Etwas Elektrik muss auch sein - zweit / und drittbatterie mit
12/230V Installation muss auch sein.
Beleuchtung würde ich mit LEDs (evtl. Leuchtstoffröhren) realisieren.

TV und ähnlichen Luxus brauchen wir nicht!
Rückfahrkamera und Navi fallen mir noch ein.


Komplett unsicher sind wir uns bei der Frage, ob wir eine Nasszelle möchten,
oder Dusche und Toilette extern erledigen?!
Als Toilette käme ein Porta-Potti in Frage.
Meine Frau mag die Dinger aber nicht und sagt den Platz für Dusche / WC sollten wir sinnvoller nutzen.
Wir würden gerne aber auch abseits der Campingplätze unser Lager aufschlagen...
Deshalb die Frage an Euch - habt ihr eine Nasszelle und nutzt sie auch sinnvoll,
oder hättet ihr den Platz lieber für etwas anderes genutzt?

Akute Fragen:
Was für Materialien würdet ihr den Ausbau nehmen?
Holz oder Sandwichplatten?

Wir brauchen noch Fenster - muss man da irgendwas beachten,
oder kann ich quasi Blind ein Seitz Fenster kaufen und einbauen?

An was genau schraube ich meine Hängeschränke?
Ich hatte mal was von einer Verlattung im Isolator gelesen - reicht das aus?

Fragen über Fragen - es kommen sicher noch welche dazu...

Wir werden den Ausbau komplett selbst machen, auch Elektrik und Gas -
daher ruhig auch ausgefallene oder aufwendige Ideen vorschlagen!
Signatur von »chicken« &irre2

Scotty508

unregistriert

2

Samstag, 9. April 2011, 09:44

grad das mit der Nasszelle interessiert mich auch, ich bin grad nämlich in derselben Situation.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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3

Samstag, 9. April 2011, 09:55

nasszelle ja oder nein glaub das müster so oder so selber entscheiden.
mein bad wird genuzt wen ich abseitz stehe, wen aufm cp nutz ich die da.

hängeschränke würd ich an die träger schrauben die inna wand hoch und runter laufen. wen die da zwschen hängen von den trägern auch ne quer strebe machen und da dan ran schrauben.

ausbau wen du mit trocelen isolirst brauchte ja keine sandwitsch platten mehr drauf schrauben kleben das währe ja dopelt gemoppelt isolirt.
da würd ich dan einfach die passende holzpanele vor schruabenkleben. giebs von gans dünn bis gans dick aus verschidenen hölzern.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: LYON

Fahrzeug: T3... und RMB :-)

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4

Samstag, 9. April 2011, 10:03

Hi,

ich habe 2 Autos bisher selbst ausgebaut. 1 LT (lang ist's her) und einen T3 (auch lang her).
Auf eine Dusche/WC würde ich nie nicht verzichten, erst recht nicht mit Kindern... oder noch nie die Frage gehabt "Papaaaaa, ich muss mal..." und NIRGENDWO ringsrum auch nur der Hauch eines WC's oder annähernd "günstigen" Umfeldes um selbst ein Kind mal zu lassen... .

Trocellen bzw Reimo XTrem Isolator ist erste Wahl. Und da drüber kann, aber muss nicht, diese Art dicke Silberfolie zur Dampfsperre. Im T3 habe ich es nicht gemacht.

Ich würde mich auch immer wieder im Selbstgebauten für einen festen Gastank entscheiden - das macht so viel unabhängiger vom Flaschentausch und den verschiedenen Systemen.

Bei'm Grundriss für ein solches Auto würde ich immer wieder den Fahrerhausbereich unbedingt mit einbeziehen, das Auto ist zu klein um eine extra Sitzgruppe anzulegen, wenn Du vorne schon 2 hast. Also die drehbar, dahinter entweder 2 Einzelsitze links und rechts oder 'ne Bank links und Tisch inne Mitte.
Kühlschrank nie am Boden, denn diese Karren sind zu klein um in die Knie davor zu gehen.
Bett hinten rechts längs für die Erwachsenen (120x200) mit viel Stauraum drunter und, je nach Höhe Kinder drüber oder vorne als Hubbett. Hinten links WC und Nasszelle mit durch die Hecktür zugänglichem WC-Tank.
Küche direkt im Türbereich, was zum Einen erlaubt, auch mal bei schlechtem Wetter drinnen zu kochen, mit der Tür 'nen Schlitz auf zum Entlüften und zum Anderen, bei schönem Wetter die Küche/Kochplatte von draussen zu bedienen.

Für die Möbel unbedingt das wasserfeste Zeugs nehmen, damit es sich, im Falle des Falles, nicht vollsaugt und auch nicht langsam zerbröselt. Ich hatte diese verklebten Holzplatten genommen.

Nuja, sind nur meine Ideen und so würde ich heute einen dritten Wagen ausbauen. Im Moment habe ich aber mal fertig ausgebauten RMB ;-)
Signatur von »AKA« L'essentiel est invisible pour les yeux.

Wohnort: Jaderberg

Fahrzeug: MB 307 Variomobil

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5

Samstag, 9. April 2011, 11:38

...alter Text kompl. weg!!!
Nochmal:
Auf das Porta P. möchte ich für den Notfall nicht verzichten.
Naßzelle: = zweites Waschbecken, sep. Raum = sehr angenehm.
Habe mir beim Metaller für 100,- eine Wanne kanten lassen( mit Auslaß ). Das ist der Fußboden.
Zwei Duschvorhänge--Wasserhahn ausziehbar- man kann drinnen und draußen duschen.
Aber meistens stehen wir auf Stellpl., mit Toil.u. Strom.
Gruß Frank

Wohnort: Wiernsheim

Fahrzeug: 508 D langbreithoch Bj. 86, 24 V

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6

Samstag, 9. April 2011, 11:57

Auf das Klo möchten wir nicht mehr verzichten und auf den Gastank ich nicht mehr. Frei stehen am Meer? Dann eine Nasszelle mit zweitem Waschbecken (wir möchten nicht spülen und waschen am gleichen Becken) und mindestens einer Außendusche.

Jürgen

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

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7

Samstag, 9. April 2011, 12:09

Auf eine Naßzelle würde ich nicht verzichten. Ich fahre seit 1979 mit dem Wohnmobil in Urlaub, im ersten Auto (Opel Blitz) war keine Naßzelle eingebaut, das hat immer genervt.
Jetz habe ich eine Naßzelle mit fest eingebautem Porta-potti Cassette, das wird von außen entleert, als kein Herumtragen der vollen Toilette im Auto, was sehr angenehm ist.
Der Wasserhahn in der Naßzelle ist mit einem lägerem Schlauch versehen, so daß man Ihn herausziehen kann und als Duschkopf benutzen kann. Da ich aufgrund des Baujahres meines Düdos keine Gurte brauche, kann man die Toilette auch während der Fahrt benutzen (Natürlich nichr der Fahrer).
Gruß Horst

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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8

Samstag, 9. April 2011, 13:04

Vielen Dank für die Antworten!

Wo betankt man denn einen fest eingebauten Gastank?
An einer ganz normnalen LPG Tankstelle für PKW, oder bei einem Gashändler?
Wie ist die Versorgung im Ausland?

Wie groß sind denn eure Naßzellen und wie bereitet ihr warmes Wasser?
Signatur von »chicken« &irre2

Wohnort: LYON

Fahrzeug: T3... und RMB :-)

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9

Samstag, 9. April 2011, 13:07

Tankstelle, überall!

Warmwasser entweder Truma mit Gas (etwas teurer, aber total autonom!) oder Truma elektrisch (geht nur auf CP)
Signatur von »AKA« L'essentiel est invisible pour les yeux.

Wohnort: Jaderberg

Fahrzeug: MB 307 Variomobil

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10

Samstag, 9. April 2011, 13:22

Naßzelle = 1,28 x 0,8 m
Warmwasser = Truma-Boiler
Achte darauf, daß falls Du einen gebrauchten Gastank kaufst, dieser TÜV hat. ( 10 Jahre )
Beim James war auch ein Gastank drunter,= problemlos. Kocher, Kühli, Boiler. Hz. lief auf Diesel.
Im Urmel haben wir 3 x 5 kg Gas.
Frank

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Medienfuzzi

Fahrzeug: 79er Ford A0406, 96er W210

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11

Samstag, 9. April 2011, 13:56

Da wir unseren Wagen als Transporter aber auch als WoMo nutzen und daher den ganzen Ausbau nit Berger-Campingfaltmöbeln gemacht haben, diese Alternative zur Nasszelle: PortaPoti, 12 Volt Kanisterdusche und eine transportable "Stromkiste" mit 12 Volt Steckdose und einer Batterie darin. Der ganze Kram wird in einem separaten Zelt mit Stehhöhe aufgebaut, man kann direkt vom Bett durch die geöffneten Hecktüren über eine Schleuse ins "Badezelt" gehen und dort seine "Verrichtungen" erledigen.
Signatur von »Hucky« It's only Rock'n'Roll - but i like it. 8-)

12

Samstag, 9. April 2011, 14:16

mein Senf dazu:

http://gallery.me.com/ophorus#100128
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: Bielefeld

Beruf: Medienfuzzi

Fahrzeug: 79er Ford A0406, 96er W210

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13

Samstag, 9. April 2011, 14:23

Toller Ausbau ... &klasse1
.. und Slideshow auf 'nem Apple-Rechner gemacht &klasse1 &klasse1 :-O

Zitat

Original von ophorus
mein Senf dazu:

http://gallery.me.com/ophorus#100128
Signatur von »Hucky« It's only Rock'n'Roll - but i like it. 8-)

j.castaway

unregistriert

14

Samstag, 9. April 2011, 15:16

Was vielleicht nicht zu vernachlässigen ist, und bei allen Überlegungen eine Rolle spielen könnte, welchen Gewichtsspielraum habt Ihr denn überhaupt, wieviel Zuladung?

Haben selber auch eher einen Transporter als ein Wohnmobil (auch bloß 800kg Zuladung)und haben uns auf jeden Fall gegen eine Nasszelle entschieden, da es sich bei unserer Nutzungsweise nicht lohnt, und auch mit Kind gab es bisher nichts was nicht mit Waschlappen und Kanister zu lösen gewesen ist. Nur die Sache mit der Notdurft,... wir werden dieses Jahr wohl en Portapotti oÄ mitnehmen, ist bestimmt sinnvoll und die Nachbarn freuen sich auch, wenn nachts niemand Schiebetüren zuschlägt ;-)

Viel Spass

Jens

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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15

Samstag, 9. April 2011, 17:09

Der Movano hat ein ZGG von 3500kg (will das aber auf 3490 ändern lassen, dann gibt es keine Diskussionen von wegen "da steht aber bis 3,5t / ab 3,5t etc.)
Aktuelles Leergewicht ist mit 2500kg angegeben. Als LKW waren es 1952kg.
Ich denke wenn wir später auf ein Leergewicht um ~2.8t kommen wäre es schon ok?!
Dann hätten wir ausgebaut noch 600kg - 700kg Zuladung, das sollte doch für 2 Erwachsene + 2 Kinder
und Vorräte reichen - oder?!

Ich bin gerade in einer etwas destruktiven Phase und zerlege den alten Ausbau -
großteils zerstörungsfrei, aber ich denke ich verwende eigentlich nichts mehr davon :/
Demnächst stelle ich mal ein paar Bilder ein!

Wie dick würdet ihr denn für unseren Einsatzzweck isolieren?
Da das Zeug ja auch etwas Lieferzeit haben wird, werde ich demnächst mal das Trocellen bestellen müssen...
Signatur von »chicken« &irre2

16

Samstag, 9. April 2011, 18:42

Ich habe einige Male Movanos gesehen, die an Stelle der hinteren Fenster auf jeder Seite eine "Schüssel" hatten, so daß man ein Heckbett quer einbauen kann. Diese Teile sahen nach Zubehör aus, glaube es war beim Pössl.

17

Samstag, 9. April 2011, 19:57

Genau bello,
gibt es auch für Sprinter.

@Hucky -
danke, freue mich auch über ein Lob . . .

Der gezeigte Ausbau wiegt nur 440 kg.
So konnte ich Zulassung unter 3,5 to. erreichen
bei 4 eingetragenen Sitzplätzen.


LG Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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18

Montag, 11. April 2011, 07:27

So, der alte Ausbau liegt nun in teilen im Wagen.
Darumter tat sich eine Überraschung auf:
Der Boden ist mit Riffelbleck beplankt, und das scheint verklebt zu sein.
Jetzt die Quizfrage: Wie bekomme ich das möglichst zerstörungsfrei heraus?
Zur größten not muss ich eben den Ladereaumboden neu lackieren -
aber ich möchte eigentlich das Bleck unbeschädigt lassen...

Leider muss der Boden (zumindest Teilweise) raus, um an die Befestigungslöcher der Sitzbank zu kommen.
Ausserdem wiegt das Zeug auch ein paar kg (knapp 6m², bei 3mm Blech sind das 18l und damit ~50kg).
Signatur von »chicken« &irre2

19

Montag, 11. April 2011, 07:47

Kommt drauf an, womit der Boden verklebt ist.
Erster Versuch : Wärme

Viel Glück
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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20

Montag, 11. April 2011, 09:39

...wenn Du an die Klebestellen herankommst,

empehle ich ein Teppichmesser mit Hakenklinge. ;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda