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  • »radi8« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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1

Samstag, 7. Mai 2011, 19:50

hallo!
bin dabei, beim 407 den holzboden über den hilfsträgern abzumontieren. die schrauben sind fast alle verrostet und rundgedreht. außer aufbohren / wegflexen geht nichts mehr. beim flexen hab ich danach rillen im boden. der boden soll aber erhalten bleiben.
frage: welcher bohrer und was macht man dagegen dass es so qualmt? habe einen 8er metallbohrer (baumarkt!), der kommt da aber nicht richtig voran weil er zu heiß wird. brauche ich für jede schraube einen neuen bohrer? gibts irgendwo bessere bohrer?
danke schonmal!
grüße radi8

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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2

Samstag, 7. Mai 2011, 20:21

oh man du radiator ;-)

Metall wird langsam gebohrt und gekühlt dabei :O :O :O

da darf nichts glühen , damit schrottest du jeden Bohrer und vor allem den Baumarktscheiß 8-) :O :O

LG Q
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

  • »radi8« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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3

Samstag, 7. Mai 2011, 20:32

sch***e bin ich doof!!! kühlen? mit wasser? ich hab schrauben bis jetzt immer nur weggeflext. zack und fertig.

4

Samstag, 7. Mai 2011, 20:35

Tach!

Hol dir einen (oder besser zwei) Bohrer im Werkzeugfachhandel. Möglichst beschichtet. Dazu noch eine Dose Sprüh-Schneidöl (bekommst Du auch im Werkzeugfachhandel) und dann mit geringer Drehzahl und gleichmäßigem Druck ausbohren. Zwischendurch immer wieder mit dem Schneidöl besprühen (kühlt und schmiert).
Die Schraube vor dem Bohren ankörnen damit der Bohrer nicht verläuft.

Viel Erfolg und lass die Finger von dem Baumarktschrott ;-)


Robert
Signatur von »Rob« bus-community.de

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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5

Samstag, 7. Mai 2011, 20:37

Es gibt so Spezialbits,zum Schrauben rausdrehen,auch wenn der Kopf rundgedreht ist. Such mal in der Bucht oder besser,im Baumarkt danach.sowas,zum Beispiel

Frohes Schaffen

Chris

  • »radi8« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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6

Samstag, 7. Mai 2011, 20:38

kennt das jemand? taucht das was? http://www.pearl.de/a-PX7307-5420.shtml?vid=917

7

Samstag, 7. Mai 2011, 20:45

ich weiß nicht was diese "Spezial-Ausdrehbits" anders machen als ein Spibo. Ausser linksrum drehen. Im Endeffekt bohren die auch nur in den Schraubenkopf. Ich bezweifle allerdings das die Qualität der Bits die eines guten Bohrers erreicht.
Signatur von »Rob« bus-community.de

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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8

Samstag, 7. Mai 2011, 20:51

Ausbohren ist eigentlich die allerletzte Wahl,
und dann würde ich auch nicht direkt stumpf mit einem 8er Bohrer dran gehen -
erst einmal vorbohren - ~3mm und erst danach mit 8mm langsam drehend dran.
Kühlen nicht vergessen, aber das wurde schon gesagt.

Wieviele Schrauben sind es denn die da gelöst werden sollen,
welchen kopf hatten sie mal und wie gut kommst du an diese heran?

Wenn es normale 6-Kant Muttern sind, wäre meine Empfehlung:
Rostlöser drauf und lange (über nacht) einwirken lassen.
(Kein WD40 sondern richtigen Rostlöser nehmen)

Heiß machen scheidet hier wohl leider aus, wegen Unterbodenschutz und lack.
Wenn der 6-Kant rund ist, dann die nächst kleinere Nuß drauf schlagen,
richtig ordentlich, dass sie press sitzt, dann ruckartig lösen.
Die Kraft nicht langsam steigern, sondern mit kräftigem Rucken!
Wenn der Anfang erst einmal gemacht ist, dann geht es meist einfacher -
manchmal reiß die Schraube auch ab, wenn sie eh ersetzt werden soll,
ist das evtl ja auch ok?!

Aufmeißeln ist auch eine gute Möglichkeit, aber das dauert halt seine Zeit...

Wie sieht denn das andere Ande der Schraube aus?
Geht es um schloßschrauben?

Wenn die Flex zu grob ist, kann man sich auch mit nem Dremel und Trennscheiben
helfen, kosten auch ein paar € (die normalen gehen runter wie nx, und die Faserverstörkten sind teuer) aber gehen tut das schon...
Alternativ die ganz dünnen 1mm Trennscheiben auf der Flex und gaaaanz sachte arbeiten.

Wenn man den Schraubenkopf gut erreicht, und der Rund ist,
dann kann man auch eine Mutter aufschweißen -
durch die Hitze löst sich der Rost auch etwas.


Es gibt viele Möglichkeiten -
Werkzeuge aus dem Ramschladen gehören aber sicher nicht dazu.
Signatur von »chicken« &irre2

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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9

Samstag, 7. Mai 2011, 20:58

hole dir HSS-E borer. sind normalerweise welche für va und hartmetalle.
und eben schneodöl auser dose zum kühlen und schön langsam drehen.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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10

Samstag, 7. Mai 2011, 21:12

Das sind keine Spibos,die links rum drehen.
:-)

  • »radi8« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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11

Samstag, 7. Mai 2011, 23:30

sorry, bin davon ausgegangen, dass die schraubenart bei diesen böden bekannt ist. das sind etwas dickere kreuzschrauben (hab sie nicht gemessen). unter dem holzboden ist bei dem alten 407 kein bodenblech, die sind in den hilfsrahmen geschraubt. im holz sind sie ca. 1 mm versenkt. von unten kann man gar nichts machen, da sie spitz sind und man kein platz hat um mit dem hammer gegenzuhauen.
die teile sind dermaßen verrostet, dass es nur staubt, wenn man schraubendreher oder akkuschrauber ansetzt. das gesamte kreuz ist weggerostet und nur noch ein trichter übrig (=ideal zum aufbohren)

es sind noch ca. 20 schrauben, ich komme gut dran, man kann überall die bohrmaschine ansetzen. flex geht nicht wegen der optik, weil der boden gleichzeitig der fußboden wird. da kommt keine isolierung oder laminat und sonstwas drüber. wird abgeschliffen, versiegelt und gut ist.

ich hab zum aufbohren noch HSS-Stufenbohrer beim versandkaufhaus entdeckt. vielleicht hat damit jemand erfahrung?

DANKESCHÖN @alle!!

Wohnort: Kirchheim bei München

Fahrzeug: 508, 525i ,KTM 950SM, Yamaha XJ600, Dnepr K750

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12

Sonntag, 8. Mai 2011, 01:15

Dann mal viel Spaß! Das Kühlmittel ist normalerweise Ölhaltig und wird vom Holz aufgesaugt, heißt Du hast um jedes Schraubenloch nen dunklen Fleck wenns blöd läuft. Bleiben dann wohl nur vernünftige Nicht-Baumarktbohrer, niedrige Drehzahl und mit vielen Pausen bohren. Es reicht ja wenn die Köpfe ab sind. Den Rest bekommt man wenn die Platte ab ist mit Gripzange oder Flex wieder in Griff... Evtl hilfts wenn Du mit Druckluft kühlst (Brille wegen Späne - vs. - Augen nicht vergessen). Noch ne Idee...: Die Schraubenköpfe waren bei mir etwa nen cm im Durchmesser. Wenn Du die irgendwie blank bekommst mit der Drahtbürste, kannst Du ach versuchen ne normale M10 Mutter kurz und mit viel Strom draufzuschweissen. Nachm schweissen gleich mit Druckluft/nassem Lappen kühlen damits Holz nicht ankokelt. Bei mir hab ich die Platten einfach mit nem großen Brecheisen um die Schrauben rum rausgehebelt, die ausgerissenen Schraubenlöcher aufgebohrt und mit eingeleimten Rundholzstücken wieder zugemacht. Daneben dann neu verschraubt beim Einbauen. Bei mir ist allerdings noch Laminat und Isolierung drüber...
Signatur von »Da Bastla« --------------------------------------------
Gruß Ludwig

Immer im Stress...

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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13

Sonntag, 8. Mai 2011, 07:23

Mmmmh, wenn das so ist gehen die meisten meiner Tipps wohl nicht -
dann würde ich wohl auch zum Ausbohren raten.
So bohren, dass der Senkkopf vom Gewind egetrennt ist und das Gewinde dann rausdrehen (Cripzange / Wasserpumpenzange) oder unten abschneiden...
Signatur von »chicken« &irre2

14

Sonntag, 8. Mai 2011, 07:28

Die Pearl-Dinger kannst Du getrost vergessen.
Hab ich gestern gerade ausprobiert bei Schrauben des Anhängerrücklichtes.
Ob Du nun links oder rechts rum ausdrehst/bohrst, ist egal.

Taugen tun sie jedenfalls nicht viel, nicht hart genug!
Lieber ein paar € mehr ausgeben und mit besserem/schnellerem Ergebnis arbeiten.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Tauchteddy

unregistriert

15

Sonntag, 8. Mai 2011, 09:21

Zum Kühlen geht auch Wasser, das macht keine Flecken. Je langsamer du bohrst, um so besser und um so weniger Wärme. Wichtig ist, was andere schon schrieben: je besser das Werkzeug (der Bohrer), um so besser das Ergebnis.

MartinBenz508

unregistriert

16

Sonntag, 8. Mai 2011, 09:59

Liebe Freunde,

gekühlt wird beim Bohren von Metallen weder mit Wasser noch mit Schneidöl (das ist einfach zu teuer und kühlt nicht genug).
Zum Bohhren verwedet man eine BOHRemulsion. Diese wird aus einem wasserlöslichen Kühlschmierstoff selbst angemischt.
Als Bohrer würde ich einen Hartmetallbohrer (HM) empfehlen.
Das das Baumarktzeug nichts taugt wissen eh schon alle. Wenn man schon sparen will,
und zum HSS greift, sollte dieser wenigstens beschichtet sein (und wird den Einsatz - 20 Schrauben - vermutlich auch kaum überstehen).
Da der Schraubenschaftdurchmesser kaum über 6mm haben dürte würde ich auch in 2 Stufen bohren, zb 4 und 7/8mm.

Ob der Holzboden dann nachher Flecken hat wäre mir pers egal, wird wohl eh irgendwas drüber kommen.
Die Drehzahl ist abhängig vom Bohrerdurchmesser (Schnittgeschwindigkeit) und nicht von der Wärme die dabei entsteht. Diese zu begrenzen ist alleine Aufgabe des Kühlschmierstoffes! Dafür ist der da.

frohes schaffen,
martin

Tauchteddy

unregistriert

17

Sonntag, 8. Mai 2011, 11:50

Stimmt, die Wärme fällt ja vom Himmel, die hat nienich was mit der Drehzahl zu tun und mein Meister war ein Idiot, ebenso wie die Schwachköpfe, die das in den Lehrbüchern behaupten &rotflvvl

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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18

Sonntag, 8. Mai 2011, 12:13

Nimm einen 20 er kronenbohrer in einem bohrstaender,den mit duennen Spax fixiert , uns bohre das Holz um die Schrauben ohne Zentrierbohrer raus. Dann Astlochstopfen drauf, ganzen Boden Überschleifen und ferdisch!

MartinBenz508

unregistriert

19

Sonntag, 8. Mai 2011, 13:00

Zitat

Original von Tauchteddy
Stimmt, die Wärme fällt ja vom Himmel, die hat nienich was mit der Drehzahl zu tun und mein Meister war ein Idiot, ebenso wie die Schwachköpfe, die das in den Lehrbüchern behaupten &rotflvvl


na dann empfehle ich dir mal in ein Lehrbuch zu blicken, zB "Metalltechnik Grundbildung" (EuropaNr 11117, Seite 71), oder Dir ein Drehzahldiagramm anzuschauen.
Das durch Reibung Wärme entsteht weiß jedes Kind (das sind die scharzen Fussln wenn man die Hände reibt), das sich danach aber aber die Drehzahlwahl richtet glaubt Dir vielleicht deine Urgroßmutter.

Die Schnittgeschwindigkeit richtet sich nach dem Bohrertyp, dem Bohrverfahren, dem Werkstoff und der geforderten Arbeitsqualität und kann Tabellen entnommen werden.

Die Drehzahl ergibt sich zu Schnittgeschwindigkeit durch Bohrerdurchmesser.

für ausreichende Kühlung ist das Kühlschmiermittel da, die durch die Reibung entstehende Wärme interessiert also nicht.

Aber das ist genau der Grund warum ich hier im Forum kaum noch was schreibe, irgendjemand weiß es eh immer besser ;-) also sollen das diejenigen tun...

bin an sinnlosen Diskussionen kaum interessiert...

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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20

Sonntag, 8. Mai 2011, 13:27

Das mit der Schnittgeschwindigkeit stimmt so wie es beschrieben wurde -
diese bestimmt die Drehzahl.

Generell kann man sagen - je dicker der Bohrer desto geringer die Drehzahl.

Bei einer Handbohrmaschine ist man eh meistens zu schnell,
zumindest was die dicken Bohrer angeht.

Das Holz auszubohren finde ich in der Nacharbeit zu aufwendig!
Den Schraubenkopf auszubohren geht recht fix, und beschädigt das Holz meist garnicht.
Je nachdem wie das Gewinde unten aussieht, lässt dich die Schraube evtl
mit der Hand herausdrehen...
Mein Post weiter oben bezog sich hauptsächlich auf sechskant Schrauben / Muttern.

Wenn die Schraube nicht komplet im Eimer ist,
würde ich aber immer ersteinmal versuchen diese normal zu lösen:
PASSENDEN Schraubendreher mit durchgehendem Schaft besorgen,
ansetzen und ein paar mal ordentlich mit dem Hammer drauf schlagen,
dabei versuchen die Schraube zu lösen - evtl mit einem Ringschlüssel
am Schraubendreher ansetzen und zu zweit arbeiten,
einer schlägt, der andere versucht dabei die Schraube zu lösen...
Signatur von »chicken« &irre2