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1

Mittwoch, 1. Juni 2011, 17:42

Hallo liebe Menschen,

nun gehöre ich auch endlich zum fahrenden Volk und möchte mich bald um die Stromversorgung im Schneckenhaus kümmern.

Ich habe eine 12V Starterbatterie, die ich fürs erste anzapfen will. Für Kleingeräte wie Handy und Laptop scheint mir ein an vielen Stellen empfohlener DC/DC-Wandler am sinnvollsten. Die Dinger haben ja üblicherweise einen Anschluss für den Zigarettenanzündern, den es in meiner Karre nicht gibt. Kann ich den Wandler auch direkt an die Batterie klemmen, oder muss noch irgendwas dazwischen (Sicherung oder so)?

Desweiteren werde ich fast nie in den Genuss einer externen 230V-Versorgung kommen. Deshalb hätte ich gerne noch einen Spannungswandler, an den ich gelegentlich mal eine 350W-Bohrmaschine o.ä. hängen kann. Kann ich dafür z.B. einen billigen 500W-Wandler nehmen? Welche Arten von Geräten brauchen saubere Sinuskurven, welche geben sich auch mit Treppenstufen zufrieden?

In absehbarer Zukunft soll dann eine Solaranlage aufs Dach, die die Wohnstromversorgung komplett übernimmt, sodass die Starterbatterie wieder auf ihre eigentliche Funktion beschränkt wird. Dazu brauche ich noch einen Gelakku + Laderegler, wenn ich alles richtig verstanden habe.

Habe ich alles bedacht, fehlt etwas wichtiges, habt ihr noch tolle Tipps für mich?

Vielen Dank für eure Hilfe
Alvo

Sparkassenmobilist

unregistriert

2

Mittwoch, 1. Juni 2011, 19:20

Moin...

also ich würde die Reihenfolge deiner Vorhanden verdrehen
Mit einem 500W Wandler kannst du eine Bohrmaschine betreiben... aber wie lange hält deine Starterbatterie durch..??

Auch der Läptop un das Handy saugen die diese schnell runter und dann ist nix mehr mit Starten/Nachladen


Peter

MartinBenz508

unregistriert

3

Mittwoch, 1. Juni 2011, 20:27

Sicherung ist abolut notwendig, desweieren würde ich ein Voltmeter installieren zwecks Spannungsüberwachung. Wenn du kein passendes Voltmeter findest kannst von mir ein Einbau-Digialvoltmeter für 10Eur plus Versand bekommen das den betreffenden Spannungsbereich abdeckt. Ein Wechselrichter macht dir mit Bohrmaschine in 10 Minuten den Akku leer! Ist nicht praxistauglich. Auch das Notebook ist ein relativ großer Verbraucher. Auf alle Fälle würde ich die Starterbatts vergrößern, wenn du das wirklich so machen/belassen willst. Hab ich die ertsen JAhreauch so gehabt, drei Akkuladungen waren auf diese Weise für das Notebook möglich bevor ich ieder fahren mußte. Von einem unkontrollierten Dauerbetrieb via Ziggarettenanzünder würde ich abstand nehmen.

Alternativ/zusätzlich kannst du natürlich einen Tiefentladeschutz verbauen, der rechtzeitig abdreht und dein Notebpook über diesen versorgen - da hab ich auch vor kuzem ein Bauteil in den Angeboten eingestellt gehabt, ich weß nicht mehr genau, auch so um 10 Euro herum vielleicht...
- Editiert von MartinBenz508 am 01.06.2011, 20:41 -

Sparkassenmobilist

unregistriert

4

Mittwoch, 1. Juni 2011, 21:40

Ja tiefenentladungsschutz ist gut

aber den Motor startest denn nicht mehr wenn das Teil den Läppi abgeklemmt hat ;-)

Peter

MartinBenz508

unregistriert

5

Mittwoch, 1. Juni 2011, 21:54

kommt immer auf den Tiefentladeschutz an, bei dem von mir gebauten kann man die Abschalt(last)spannung in einem bestimmten Bereich frei wählen. Die Standardteile aus dem Wohnmobilbereich sind sowieso für die Katz, da sie in Wirklichkeit erst abschalten wenn die Batterie sehr wahrscheinlich schon einen "Schaden" erlitten hat. Das dann mit Starten nix mehr ist, ist auch klar. Aber die Diskussion wann Batterien denn nun abzuschalten wären haben wir eh schon ein paar Mal gehabt, da findet man mit der Suche ganz viel, drumm will ich hier nicht schon wiewder aufs neue beginnen...

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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6

Donnerstag, 2. Juni 2011, 07:25

ich würde mit dem zweiten akku anfangen, und dann mit den anderen geräten
nix blöderes, wenn der laptop morgens noch geht, aber der anlasser nicht
mein wechselrichter hat 1 kw und einen sinusähnlichen verlauf, der wr ist günstiger als ein reiner sinus wr
an den wr kann ich dann meine kleine flex anschließen um die parkkralle, oder schranken zu entfernen


ingo
Signatur von »Ingo-« geb 1960

MartinBenz508

unregistriert

7

Donnerstag, 2. Juni 2011, 07:53

Zum Thema Bohrmaschine ist mir noch eingefallen, einen 12V Akkuschrauber (mit fehlendem/defektem Akku) mit einem Kabel und Anschlusstecker zu versehen, dann braucht man für diese Anwendung gar keinen Wechselrichter.

HarunAlRaschid

unregistriert

8

Donnerstag, 2. Juni 2011, 10:19

Zitat

Original von MartinBenz508
Zum Thema Bohrmaschine ist mir noch eingefallen, einen 12V Akkuschrauber (mit fehlendem/defektem Akku) mit einem Kabel und Anschlusstecker zu versehen, dann braucht man für diese Anwendung gar keinen Wechselrichter.
Stefans Reiseseite: myhomeismycar.com - die etwas andere Art des Reisens


Und freundlicherweise der Hinweis,
das auf der von dir beworbenen Seite "myhomeismycar.com"
genau zu diesem Thema (Selberbau von 12V-Geräten)
eine ganze Reihe von guten und detaillierten Anleitungen zu finden sind...

9

Donnerstag, 2. Juni 2011, 12:17

@martinbenz: mein Läppi-Akku hat Ladeschlußspannung 12,55V, da hab ich direkt vom (Schrott)Akku ein Kabelchen mit Dioden (damit kein Strom vom Läppi zur Autobatterie fließt und damit gleichzeitig die maximal 13,8V vom Auto um die Kniespannungen auf ca 12,5V gesenkt werden) an einen Zündkerzenstecker gebaut. So kann ich mit maximalem Wirkungsgrad Computern. Und der Akkuchip wundert sich über die Restlaufzeit: 150Stunden bis 1000 Tage (das denkt der Chip, wirklich halten tut's höchstens 120 Stunden mit Gelakku leer.) Sicherung nicht vergessen.
@Alvo: Ansonsten kann ich Solaranlage nur empfehlen, ist einfach schöner von der Sonne aufladen zu lassen, als zu denken: jetzt muß ich die Lichter ausmachen, oder den Motor an. Und dann muß man im Stadium, wo die Batterie schon grenzwertig leer ist, auch noch den Anlasser jokeln lassen.

sonnige Grüße
Erwin

der-seemann

unregistriert

10

Donnerstag, 2. Juni 2011, 12:43

Zweite Batterie ist schon gut. Ich hab zZt aber auch nur meine 2x70Ah starterbatterieen, weil die Wohnraum gefreckt ist.
Man muss schon etwas drauf achten, aber als provisorium mit einem hoch eingestellten Teifentladeschutz schon machbar.
Ich ahb ein 1000W / 2000W Spitze Umwandler. Geht zum Flexen ( und natürlich Laptop, Telefon, Bohrmaschinenakku laden etc).
Wie lange kannst du leicht überschlagen.
Bei ner 350W Maschine, die die ganze zeit Volllast läuft (eher unwarscheinlich) sind dass 29A plus Verlusst umwandler 31A.
Bei meinen zwei Starterbatterien währen 2 Stunden drin und ich hätte noch die nötige Reserve um die Akkus nicht zu schrotten :-O :-O
Starten muss ich davon aber nicht mehr unbedingt, die Solaranlage macht die schon wider voll...

der-seemann

unregistriert

11

Donnerstag, 2. Juni 2011, 12:45

ach und nochwas:
Akkus von Akkuschraubern sind mit eher dicken Kabeln und kurzen Leitungswegen angeschlossen. Weil da eben auch ein paar mehr Ampere fleißen können. Also entsprechend Kabel, Steckverbinder etc dimensionieren!!!!

12

Freitag, 3. Juni 2011, 08:51

Normale Starterbatterien nur gering entladen, möglichst nur auf 80-90% entladen und "auf keinen Fall" unter 50%. "auf keinen Fall" hab ich geschrieben, weil natürlich jeder selbst entscheiden muß für welchen Anlaß er seine Batterie leiden läßt. Ich hatte eine 90Ah Bosch-Silver, die bei gelegentlichem 50%-Entladen (ca 10 mal) immerhin 4 Jahre gehalten hat (ist dann bei einer Tiefentladung kaputtgegangen), Standardnutzung war bis 80% entladen und Motorstart. Wie schon weiter oben geschrieben war es gut eine Solaranlage zu haben.
Jetzt hab ich einen Gelakku mit gleicher Nennkapazität aber die nutzbare Kapazität ist wesentlich höher, weil man die viel tiefer entladen darf. Ein versehentliches Tiefentladen (kann ja doch mal passieren) soll sie nicht übel nehmen - mal sehen.

Zur Frage: Welche Geräte kann man an einen "Treppenwechselrichter" anschließen?
Schaltnetzteile (zB Laptop) ja.
Ohmsche Lasten (Heizstrahler, Glühlampen) ja.
Bei Geräten mit konventionellem Netzteil (Trafo) kann es -bedingt durch die heute übliche grenzwertige Auslegung der Komponenten- zur Überhitzung des Trafos kommen. Mir ist schon ein Akkuladegerät durchgebrannt und ein Bohrmaschinenakkulader hat den Bohrmaschinenakku gekocht - da kam offenbar die Steuerelektronik nicht mit klar. Ein normaler Kühlschrank hielt 'ne Weile und war dann Kaputt.
Das war ein 1500W-WR mit "modifizierter Rechteckspannung". Gut für die Flex oder zum Staubsaugen.
Bohrmaschinen für Netzbetrieb mit Phasen(an/ab)schnittdimmer lassen sich evtl nicht richtig regeln. Da gibt's dann evtl nur Ruckel oder Vollgas.
An einem Sinuswechselrichter gibt's die Probleme natürlich nicht. Super Regelcharakteristik für Bohrmaschine & Co. Und kein Trafo brennt durch.
Zu beachten ist der Anlaufstrom bei Motoren und Lampen. Der beträgt leicht das Mehrfache des Betriebsstromes, ebenso bei starker Last für die Bohrmaschine. Die meisten WR liefern aber kurzzeitig mehr Leistung für's Einschalten von Kühlschrank und Bohrmaschine. Bei SinusWR ist die kurzzeitige Leistungsreserve meist viel höher, so daß ein kleinerer ausreicht (zB 500W WR für 350W BM). Vorteil vom SinusWR ist meist ein höherer Wirkungsgrad.
Wenn du nicht grad flexen willst, rate ich dir zu einem relativ kleinen SinusWR, der dann auch weniger Ruhestrom verbraucht als zB ein 1500W-Riese, der dir die Batterie auch leersaugt, wenn kein Gerät dranhängt.

mit brutzeligen Grüßen
Erwin

13

Montag, 6. Juni 2011, 15:31

Danke für die zahlreichen Antworten, hier kann man viel lernen :) Die Variante, die Geräte auf 12V umzubauen, hat mir am besten gefallen. Dann kann ich mir den WR sparen und habe weniger Stromverbrauch - super!
Gute Reise
Alvo

14

Montag, 6. Juni 2011, 23:28

und schon tauchen die nächsten Fragen auf:
Es gibt ja viele verschiedene DC/DC-Wandler, jedoch finde ich nur solche, die entweder aufwärts oder abwärts wandeln. Gibt es auch Geräte, die beides können?
Außerdem sind verschiedene Stromstärken erhältlich. Schadet es meinem Laptop, der eigentlich am 3.65A-Netzteil hängt, wenn er von einem 6A-Wandler (oder 2A) gefüttert wird?

MartinBenz508

unregistriert

15

Dienstag, 7. Juni 2011, 06:57

Du wirst mehrer Ladekabel benötigen zb je eines für Notebook und Handy. Kombinierte Wan dler für auf udn ab sind mir nicht bekannt.

Es macht auch wenig Sinn lange nach einem "Profiteil" zu suchen, da diese ohnehin unbezahlbar teuer sind. Ladekabel für unterschiedlichste Anwendungen gibt es gübstig zB bei Conrad (oder anderen Elektronikhändlern) udn kosten wenige Euros ( im schlimmsten Fall um ~20Euro).

Wenn Du ein besseres LAdekabel erwischt hat es zusätzlich zur Notbookversorgung einen USB-LAdeanschluß. DIeser kann praktisch sein 8 ich schreibe KANN, kommt immer drauf an welche Gerätschaft man besitzt) WENN man Geräte mit USb Stecker besitzt die man über diese Anschöluß laden will/kann.

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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16

Dienstag, 7. Juni 2011, 07:39

Zitat

Original von Alvo
Außerdem sind verschiedene Stromstärken erhältlich. Schadet es meinem Laptop, der eigentlich am 3.65A-Netzteil hängt, wenn er von einem 6A-Wandler (oder 2A) gefüttert wird?


Die Angabe auf dem DC-DC sagt aus wieviel Strom er liefern kann -
das sollte immer mehr sein, als die angeschlossenen Geräte benötigen.

Auch schadet es nicht hier etwas Sicherheitsreserven zu lassen.
So würde ich z.B. für das 3.65A Netzteil mindestens einen 4A Wandler als Ersatz nehmen.



Wer des Englischen mächtig ist und lange lieferzeiten nicht scheut,
der findet bei dealextreme.com allerlei spottbillige Ladekabel und Netzteile.
(Daran denken dass ab ~25€ Warenwert Zoll fällig wird!)
- Editiert von chicken am 07.06.2011, 08:02 -
- Editiert von chicken am 07.06.2011, 08:03 -
Signatur von »chicken« &irre2

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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17

Dienstag, 7. Juni 2011, 09:33

bau dir eine batterie für den wohnteil ein und ein relä da zwischen das du mit der ladekontrollleuchte schaltest also wen die lichtmaschiene läd dan bekommt die wohnraumbatterie saft!so kannste sicher sein immer noch starten zu können.
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

18

Montag, 27. Juni 2011, 23:46

So liebe Leute,
nun habe ich bereits ein Solarmodul und DC/DC-Wandler. Laderegler und Akku sind bestellt. Außerdem habe ich ein defektes Netzteil fürs MacBook ersteigert, weil man den MagSafe-Stecker nicht einzeln kaufen kann. An das Kabel, das vom Stecker kommt, soll dann statt Apple-Netzteil mein DC/DC-Wandler.
Im Internet finde ich zwar die Belegung der Pins am Stecker, aber wie erfahre ich die Polarität des Kabels? Kann man das mit einem Multimeter messen, wenn kein Strom drauf ist?
Vielleich hätte ich öfter zur Schule gehen sollen 8-(

MartinBenz508

unregistriert

19

Dienstag, 28. Juni 2011, 06:37

Ohne Spannung kannst da nix messen. Aber mit - isgt kein Problem, wenn du verpolst zeigt Dir Dein Multimeter eben eine neg Spannung an, dann schließt du eben andersherum an.

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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20

Dienstag, 28. Juni 2011, 07:10

Du kannst doch einfach mit dem Durchgangsprüfer messen,
welches Kabel an welchen Pin geht?!
Signatur von »chicken« &irre2