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innocooper74

unregistriert

1

Montag, 4. Juli 2011, 14:56

Hi,

hab hier einen Hauptbremszylinder mit Vorratsbehälter von nem LKW, beides aus einem massiven Stück - schätze mal Gusseisen. Der Vorratsbehälter ist innen stark verrostet, der Zylinder hingegen ist top...wie krieg ich nun den Vorratsbehälter innen entrostet ohne ihn aufzuflexen und wieder zuzuschweissen (ginge das bei Gusseisen überhaupt?) Der Behälter hat nur eine ca 3cm große Öffnung zum einfüllen der Bremsflüssigkeit.

Gibts ne Möglichkeit chemisch zu entrosten?
Oder kann man durch so eine kleine Öffnung mit Strahlgut arbeiten, wenn der Druck und das Strahlgut durch die gleiche Öffnung rein und raus müssen?

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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2

Montag, 4. Juli 2011, 15:50

Moin Dennis,
sicher, dass das Rost ist oder doch nur brauner Schlamm aus alter Bremsflüssigkeit? Dann kannste das Teil einfach auskochen und der Dreck bröselt ab.

Grüße...
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

innocooper74

unregistriert

3

Montag, 4. Juli 2011, 16:01

Ne is Rost...war unsachgemäß gelagert...auskochen würde bei DOT5 aif Silikonbasis schätzungsweise auch nicht funktionieren, oder?

wulfmen

unregistriert

4

Montag, 4. Juli 2011, 16:40

dennis..ich glaub,das da alle mühe vergebens is.
sollte da rost im vorratsbehälter sein,würd ich mir die montage sparen. die folgekosten wären unnötig hoch...

wulf

innocooper74

unregistriert

5

Montag, 4. Juli 2011, 17:07

Hm, hab das Teil jetzt noch mal auf'm Tisch und mal mehr von dem Zeug rausgekratzt...war mir auf den ersten Blick sicher, dass das Rost ist.

Glaub inzwischen da hab ich mich geirrt. Danke für den Tip. Werd ihn mal mit Teilereiniger auffüllen, verschliessen und ordentlich schütteln...dann wirds sich schon zeigen. Vielleichts ist's ja alles einfacher als gedacht. Andernfalls werden aus zwei kaputten ein ganzer auch nicht schlimm :-)

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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6

Montag, 4. Juli 2011, 19:55

Es gibt diverse möglichkeiten chemisch zu entrosten -
such mal nach Tank entrosten, da findest du sicher was.

Beim KOrosssionsschutz depot gibt es "Metal Ready" das ginge sicher auch.

Schweißen würde ich guss nicht, das ist schon recht speziell,
es geht zwar wohl prinzipiell, aber nicht jeder kann das.
Signatur von »chicken« &irre2

innocooper74

unregistriert

7

Montag, 4. Juli 2011, 22:18

Ok, das MetalReady klingt brauchbar. Hätt ich'n Trockner würd ich das Ding auch mit Strahlgranulat halb auffüllen, den Trocker mit trockner Wäsche prall füllen und den HBZ in die Mitte rein. Wenn man das zwei Tage auf Kaltluftbetrieb (sonst geht der Trockner hoch) rotieren lässt ist's hinterher wie neu...hab aber nicht mal ne Waschmaschine (wär im Bremer auch arg schwer ;)

Ok...erst mal gucken, vielleicht wars ja doch nur Bremsflüssigkeitsschmadder...

Danke auf jeden Fall!

Castellano

unregistriert

8

Dienstag, 5. Juli 2011, 10:00

Man kann den auch mit Strahlgranulat füllen, viele Handtücher aussenrum mit Gaffa festmachen und in ne Zementmischmaschine. Hab aber gehört dass etwas Flüssigkeit hilft die Staubpartikel zu binden, keine Ahnung obs stimmt.

Ansonsten schütteln, schütteln, schütteln..
Gibt schöne Brustmukkis

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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9

Dienstag, 5. Juli 2011, 10:42

Zitat

Original von innocooper74
Ne is Rost...war unsachgemäß gelagert...auskochen würde bei DOT5 aif Silikonbasis schätzungsweise auch nicht funktionieren, oder?


Probieren geht über Studieren! Hab den vergammelten HBZ aus unserem Mercur einfach ne Weile kochen lassen und danach den Dreck rausgepopelt. Funktionierte erstaunlich einfach. Der Schlamm löste sich in großen Brocken ab und gab den Gusskörper wieder frei.
Aber bitte alles sorgfälltig reinigen! Kleine, festsitzende Rückstände sind kein Problem, es dürfen aber keine groben Brocken im HBZ rumschwimmen. Das kann lebensgefährlich werden - für Dich und andere!!!
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

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10

Dienstag, 5. Juli 2011, 11:11

Ich würde da keine Experimente mit machen.... :O

Wird denn eigentlich irgendwo so etwas in einer Fachwerkstatt gemacht?

Das wäre mir persönlich eine Spur zu gefährlich 8-)

so long

Pit

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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11

Dienstag, 5. Juli 2011, 11:37

Zitat

Original von Vagabund
Ich würde da keine Experimente mit machen.... :O

Wird denn eigentlich irgendwo so etwas in einer Fachwerkstatt gemacht?

Das wäre mir persönlich eine Spur zu gefährlich 8-)

so long

Pit


Keine Sorge Pit, an so nem HBZ-Gußkörper ist nix dran, dass man kaputt machen könnte (sofern es sich um ein ähnliches Teil wie bei mir handelt und man nur ein wenig Sorgfalt walten lässt).

Ich staune immer über die Handbücher von Magirus, da stehen z.B. zum Thema HBZ-Instandsetzung Formulierungen drin wie:
"[...]Bremsflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in ein sauberes Gefäß schütten. (Bremsflüssigkeit kann nach sorgfälltigem Filtrieren wieder verwendet werden)." :O
"Hauptbremszylinder vorsichtig in den Schraubstock spannen."
"Als Reinigungsmittel für die Gummiteile nur Spiritus oder warmes Seifenwasser [...] verwenden! Ausgleichbohrungen [...] mit dünnem Draht säubern!"
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

innocooper74

unregistriert

12

Mittwoch, 6. Juli 2011, 09:04

Jaja...das Teil ist Obermassiv. Wiegt bestimmt 5 Kilo. Denke mal genaues und sauberes Arbeiten ist bei Bremsen immer wichtig, aber bei dem Teil mjss man schon bißchen blöd sein um was kaputt zu machen. Würd halt die Bohrungen des Zylinders vor den Arbeiten verschliessen, damit da nix passiert. Naja...hatte noch keine Zeit aber werd'n erstmal auskochen, vielleicht wars das ja schon.