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1

Dienstag, 5. Juli 2011, 22:24

Hallo!
Kennt sich jemand mit den Zulassungsregeln für H-Kennzeichen zwecks Innenbemalung des Busses aus? Wir haben schon ein H-Kennzeichen und der Bus ist bisher noch im Orginalzustand, aber langsam vor allem innen immer schrottiger. Daher würd ich ihn gerne innen streichen und lackieren. Beißt sich das mit dem Wunsch nach weiterem H-Kennzeichen?
Über Erfahrungen bin ich dankbar.
Grüße, Zorah

wulfmen

unregistriert

2

Dienstag, 5. Juli 2011, 23:18

zorah...
hier kannst du 67788 meinungen dafür und ebensoviele gegen geposter bekommen
hilft dir aber nicht wirklich weiter
su solltest soetwas mit dem tüv-prüfer deines vertrauens durchsprechen..
lg wulf

Wohnort: Berlin

Fahrzeug: MB L406 Bj. 69 MB L311 Möbelwagen Bj. 61

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3

Dienstag, 5. Juli 2011, 23:24

Also eigentlich gucken die Prüfer nicht nach innen, ich würde mir das auch verbitten. Aber ich glaub selbst wenn wirst du keine Probleme bekommen, bei den meisten ist ja der Innenraum alles andere als orginal und wenn doch geh zu nem anderen Prüfer.

4

Mittwoch, 6. Juli 2011, 00:03

Zitat

Original von wulfmen
zorah...
hier kannst du 67788 meinungen dafür und ebensoviele gegen geposter bekommen
hilft dir aber nicht wirklich weiter
su solltest soetwas mit dem tüv-prüfer deines vertrauens durchsprechen..
lg wulf


Genau so ist das. Bei einem Kumpel war den Prüfern das Innere des Busses vollkommen Latte, bei mir hat der Prüfer innen herumgeschnüffelt, als hätte ich 10 Kilo Koks versteckt. Hat sogar die Schonbezüge der Vordersitze angehoben, um nachzusehen, ob dort die Originalsitze mit dem originalen Stoff drunter sind. Hat mein Medion-CD-MP3-Radio bemängelt und war erst besänftigt, als er das alte Blaupunkt-Cassette im Wohnteil sah, dieses hätte er dann gerne im Armaturenbrett.
Das darf er alles nicht bzw. das darf nicht dem H im Wege stehen? Vielleicht, aber die Macht ist halt mit ihm.....
Signatur von »Matz« Viele Grüße
Matz

wulfmen

unregistriert

5

Mittwoch, 6. Juli 2011, 00:16

Also eigentlich gucken die Prüfer nicht nach innen, ich würde mir das auch verbitten.

ddd,ich denke mal,das innen auch prüfrelevante dinge zu untersuchen sind.
das h-kennzeichen dient eben nich zum billigem rumfahren mit-aus der sicht des fahrzeugbesitzers-cooler kiste
sondern es soll im vordergrund stehen zu dokumentieren,wie vor 30 jahren eben camping stattgefunden hat.
es reicht ja schon n loses tischgestell,das sich bei starkem bremsen in dein hinterkopf verliebt.

Das darf er alles nicht bzw. das darf nicht dem H im Wege stehen? Vielleicht, aber die Macht ist halt mit ihm.....
matz,du wirst dich wundern,was der alles darf und sogar dürfen muss

die auslegung der anforderung an ein historisch wertvolles fahrzeug ist eigentlich klar geregelt
und der ermessensspieltaum liegt fairerweise bei dem prüfer,der für sein gutachten auch den kopf hinhalten muss.
wulf

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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6

Mittwoch, 6. Juli 2011, 06:30

matz normalerweise sollen die prüver auch innen schauen op da alles wie damals ist.
neumodische radios mir usb cd wechsler usw gehören da nicht in fahrer raum auser zu der zeit des ausbauen gab es schon solche radios.

zora frag dein tüv prüver was geht und was nicht. was nicht geht is mehr wie 2 farbieg also ne bunte blumenwise mahlen is net.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

HarunAlRaschid

unregistriert

7

Mittwoch, 6. Juli 2011, 06:32

Zitat


Das darf er alles nicht bzw. das darf nicht dem H im Wege stehen?


Das darf er wohl.(aber die meisten Prüfer tun's nicht)
Lies mal die Richtlinien!

Wohnort: Jettingen

Beruf: Rentner

Fahrzeug: Düdo 613 Breitmaul mit "H"

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8

Mittwoch, 6. Juli 2011, 08:12

Nach inzwischen 5 Hauptuntersuchungen mit "H" bei wechselnden Prüfern kann ich bestätigen, dass die Prüfer nicht in die "Wohnung" schauen, in das Fahrerhaus zwangsläufig schon (beim Bremsentest).

Ich würde sagen, dass renovieren im "Stil des Zulassungsjahres" erlaubt sein muss, malern sowieso. Das Auto darf ja auch außen neu lackiert werden, es sollten halt nur keine exotischen Farben sein, die es damals noch gar nicht gab. Schaut Euch mal die richtig edlen PKW-Oldtimer an, die sind auch alle mehr oder weniger im Originalstil "renoviert".

Grüßle
Herbert
Signatur von »Herbert« Und auf vorgeschriebenen Bahnen
zieht die Menge durch die Flur;
den entrollten Lügenfahnen
folgen alle! - Schafsnatur!


Johann Wolfgang Goethe
Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg. (Zweiter Kundschafter)

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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9

Mittwoch, 6. Juli 2011, 09:15

Zitat

Original von Eicke
neumodische radios mir usb cd wechsler usw gehören da nicht in fahrer raum auser zu der zeit des ausbauen gab es schon solche radios.


Stimmt nicht, Eicke. Der Anforderungskatalog des TÜV Süd sagt auf Seite 10 ganz klar:

Zitat

Ein modernes Radio kann akzetiert werden.


Andi

innocooper74

unregistriert

10

Mittwoch, 6. Juli 2011, 09:24

Ich hatte Beim letzten TÜV selbst mitten beim Umbau keinerlei Probleme, hab mir vorher auch voll den Mopf gemacht, aber der Prüfer hat sich nur fürs technische interessiert. Wenn Du nur Farben und Materialien verwendest, die es damals schon gab, wer will Dir dann nachweisen, dass Du's grad neu gemacht hast, könnt ja auch super erhalten sein?

Ich baue auch Sachen ein, die es damals noch nicht gab, ABER nur unsichtbar (z.B. Radio / Endstufe in einem verschlossenen Fach) - würde für mich unabhängig von einem Prüfer das harmonische Bild stören.

Tauchteddy

unregistriert

11

Mittwoch, 6. Juli 2011, 10:26

Zitat

Original von AndiP
Stimmt nicht, Eicke. Der Anforderungskatalog des TÜV Süd sagt auf Seite 10 ganz klar:

Zitat

Ein modernes Radio kann akzetiert werden.

Also, ganz abgesehen davon dass es einen neuen katalog gibt ... Da steht "kann". Das heißt nicht "muss".

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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12

Mittwoch, 6. Juli 2011, 10:51

Der neue Katalog gilt doch noch gar nicht. Und wenn im aten Katalog steht "kann", dann muss man sich halt einen Prüfer suchen, der entsprechend handelt...
Aber ab Oktober wirds für moderne Radios im A-Brett schwieriger, da hast du recht. Das wird wohl auch für bestehede "H" Kennzeichen gelten, die entsprechend geändert werden müssen.
Die neue Anforderungsrichtlinie sagt unter 3.2.7.2

Zitat

Nur fachgerechter Einbau ohne wesentliche optische Veränderung von Armaturenbrett und Innenraum zulässig.


Wobei das Wort "wesentlich" auch wieder Platz für Diskussionen lässt ;-)

&winke3
Andi

13

Mittwoch, 6. Juli 2011, 11:30

Ich habe noch historische Farbreste
im Keller herumstehen.

Haut zurück ziehen
und
der Pinsel kann aktiv werden.
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

Wohnort: Sandesneben

Beruf: Handel

Fahrzeug: DB LP 911 - DB 508 DG

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14

Mittwoch, 6. Juli 2011, 12:46

"Haut zurück ziehen und der Pinsel kann aktiv werden"
auch gut, wenn´s denn am ende zum H führt. :-)
Signatur von »max« online-antik.com

Tauchteddy

unregistriert

15

Mittwoch, 6. Juli 2011, 13:09

Das dachte ich auch gerade, zumal das Posting von Ophorus kam &rotflvvl

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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16

Mittwoch, 6. Juli 2011, 13:29

wen alle prüver zu 100% nach dem katalog richtig prüven würden währen einige hier ohne H wider nach hause gefahren und andere erst recht.

bei mir hat der prüver alles nachgeschaut wohnbereich und fahrer bereich.
nach der frage wan der ausgebaut wurde hab ich ihm nur den versicherungs aufkleber gezeigt von 82 und das er eben anfang 80 angefangen mit ausbau ist.
das war ihm dan folkommen ausreichend.
das alpine cd wechser radio in schwartz wie das amaturenbret hatter sich angeschaut und da es aus den 80ern kommt war das auch ok konte also drinne bleiben. im wohnbereich das JVC war ihm dagegen egal.

man weis halt nie wie genau die prüver arbeiten.
Signatur von »Eicke«
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17

Donnerstag, 7. Juli 2011, 10:08

Ich breche mal hier eine Lanze für den TÜV und die DEKRA.
Die meisten Autoren hier haben es meiner Meinung nach genau beschrieben und sind sich darüber im Klaren, dass ein H oder eine andere bestandene Abnahme nicht einfach vom Himmel fällt. Das ist auch recht so.
Wer z.B. ein H möchte bzw. es behalten will, der sollte meiner Meinung nach auch was dafür tun. Ich war auch schon bei verschiedenen TÜV -Prüfern und hatte nie ein Problem mit meiner Innenausstattung. Nicht, weil diese original und genau zeitlich 20 oder gar 30 Jahre alt. Ich hab meinen Hardy innen so ausgebaut, dass er keine Disco ist, aber auch nicht wie eine Steinzeithöhle aussieht. Fingerspitzengefühl ist angesagt oder/und vorherige Rücksprache mit dem Ingeneur vom TÜV. Das bringt gelegentlich sogar gute neue Ideen. Was hält Euch davon ab? Auch neuere Radios und CD Player habe ich verbaut. Diese lassen sich aber leicht entfernen. Die Möbel im Hardy passen lt. 3 versch. Prüfern einwandfrei in die Zeit, als mein Auto gebaut wurde, obwohl diese teils auch etwas jünger sind. Viele Oldtimer werden irgendwann mal mit neueren Materialien in Kontakt kommen. Sei es bei einem Cabrio das Dach, oder neue Blechteile oder ein anderes/neues Holz-Armaturenbrett, weil es eben Originalteile nicht mehr gibt. Wenn das in engen Grenzen nicht erlaubt wäre, gäbe es nur noch die Hälfte dieser Fahrzeuge. Das wissen auch die TÜV Leute. Es geht denen berechtigterweise darum, dass Kulturgut erhalten bleibt. Dazu haben sie, wie wulfmen schreibt, auch meines Erachtens sehr wohl auch das Recht, wenn nicht sogar die Pflicht, den Innenraum eines, als Wohnmobil zugelassenen Fahrzeuges zu begutachten. Klar gibt es da unterschiedliche Prüfer mit unterschiedlichen Vorstellungen. Auch wenn es aussieht wie eine Werbeveranstaltung für den TÜV, sage ich aus Erfahrung, dass man mit den meisten Leuten von TÜV und DEKRA reden kann und dass auch die Prüfer bemüht sind, eine vernünftige und tragbare Lösung für beide Seiten zu finden, wenn man nicht gleich als Oberfuzzi mit der großen Fresse auftaucht. Was aber halt nicht machbar ist, das läuft dann berechtigterweise auch nicht. Wenn mal gar nichts gehen sollte, hat man immer noch die Möglichkeit mal bei einem anderen TÜV-Mann nachfragen. Zora: Bei Deinem Neuanstrich solltest Du einfach mal Deine Vorstellungen dort vortragen, der Prüfer frisst dich nicht und Geld kostet es auch nicht. Recht hat Eicke, wenn er schreibt, dass einige der im Straßenverkehr vertretenen Düdos nicht H-fähig sind. Leute seid Eueren Prüfern dankbar dafür und pflegt den Kontakt und Euer Auto.
Ich habe mit allen Prüfern vor dem "amtlichen Termin" über meine Vorstellungen, ja auch über die mir bekannten Macken z.B. an der Technik (Öltröpfchen, poröse Gummi, usw.) gesprochen. Ich vermeide hiermit, dass ich schon Wochen vor dem Termin mit einer Scheißlaune durch die Gegend latsche, weil ich nicht weiß, wie es ausgeht. Ich kann vorher ganz bequem noch notwendige Korrekturen vornehmen und der Prüfer fühlt sich nicht verarscht. Mängel (Spurstangenköpfe, Bremsen usw.) die ich als Laie nicht feststellen kann, muss ich dann halt noch schlucken. Dies dient aber meist dazu, dass ich nicht irgendwo im Graben lande. Übrigens war ich am letzten Montag nach dieser Methode wieder mal beim TÜV mit meinem H-Hardy und kam wie gewohnt ohne Mängel durch und ich bin weder verwandt noch verschwägert mit dem Ingeneur.

:-O :-O :-O
In diesem Sinne wünsche ich Euch allen einen reibungslosen und erfolgreichen TÜV/DEKRA-Termin
Hilmar

18

Donnerstag, 7. Juli 2011, 11:15

Wer mit einem Flower Power VW Bus aus den 70zigern mit der entsprechenden Bemalung innen wie außen um ein H bittet dem legt bestimmt kein Prüfer einen Stein in den Weg, wenn man aber mit einem 30 Jahre alten Wohnmobil vorfährt wo der Eigner versucht hat aus dem "Alten" innen ein " Modernes" zu machen was überhaupt nicht dem Fahrzeugalter entspricht,
dann kann man nur sagen " Ziel verfehlt"....ein wenig Fingerspitzengefühl muß man schon bei der Renovierung haben.
Borbecker Barock muß man ja nicht beibehalten...aber zB die gedeckten Töne in der Polsterung verwenden die eben in der guten alten Zeit Mode waren.

19

Donnerstag, 7. Juli 2011, 12:08

ich find ja es gibt 2 Sachen. zum einen der Erhalt des Kulturgutes, das sollte es doch nach damaligem Standart ausgeführt sein. Und zum Zweiten die Vergünstigungen auf der Straße, da brauch man halt den entsprechenden Prüfer. Jeder sollte selber entscheiden zu welcher Kategorie er sich zählt bzw. Zählen lassen müsste. Ich halte das Zweite eigentlich nur für alte Autos.

20

Donnerstag, 7. Juli 2011, 13:46

Urban und j.sch. Genauso isses!