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1

Sonntag, 24. Juli 2011, 23:31

Hallo,

früher ( bis ca. in die 50er ) wurden Aufbauten ja oftmals aus einer blechbeplanketen Holzgerippekonstruktion hergestellt.

Kann mir vielleicht jemand Tipps wie: Bücher, Artikel, links, alte Kenner oder Firmen (Raum Niedersachsen) geben wo ich mich über einen möglichen Restaurierungsaufwand schlau machen kann bzw. um abzuschätzen was selbst machbar ist.
Die alten Karosseriebauer die sowas noch wirklich kennen dürften mittlerweile ja fast verschwunden sein.

Danke und Gruß

Jens

Wohnort: Raesfeld

Beruf: Betriebshelfer

Fahrzeug: Fendt Wohnwagen

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2

Montag, 25. Juli 2011, 07:29

Zitat

Original von Jensol
Hallo,

früher ( bis ca. in die 50er ) wurden Aufbauten ja oftmals aus einer blechbeplanketen Holzgerippekonstruktion hergestellt.

Kann mir vielleicht jemand Tipps wie: Bücher, Artikel, links, alte Kenner oder Firmen (Raum Niedersachsen) geben wo ich mich über einen möglichen Restaurierungsaufwand schlau machen kann bzw. um abzuschätzen was selbst machbar ist.
Die alten Karosseriebauer die sowas noch wirklich kennen dürften mittlerweile ja fast verschwunden sein.

Danke und Gruß

Jens



Moin Jens,


Fa. Katemann in Heiden / Westfalen.


Gruß

Klaus

Wohnort: Hohenstadt

Beruf: Selbst und ständig

Fahrzeug: Busless

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3

Montag, 25. Juli 2011, 08:02

Was für Aufbauten meinst du denn? Viele Wohnwagen und Wohnmobile werden heute noch so aufgebaut 8-( 8-( 8-( 8-(
Axel
Signatur von »Axel« ...und er bewegt sich doch.
www.waldpark-hohenstadt.de

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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4

Montag, 25. Juli 2011, 09:52

Eigentlich ist das keine große Kunst, es sei denn, du meinst richtige Stellmacherarbeit. Hilfreich wären Bilder. Vielleicht hätte ich den ein oder anderen Tip für Dich!

Martini

unregistriert

5

Montag, 25. Juli 2011, 12:14

Die einfachen Blechbeplankten Holzgerippe sind keine Stellmacherkunst-das bekommt man als normaler "Handwerker" auch selbst hin: Du brauchst für die geschweiften bzw. runden Teile eine Bandsäge-notfalls geht auch eine gute Stichsäge-Verbindungen kann man einfach überblatten und verleimen.
Das Problem sind oft die-alten-Verklebungen Holz/Blech: Teilweise halt weggefault und teilweise noch fest! :O
Den Arbeitsaufwand-sprich die benötigte Zeit-kann man aber in einem offiziellen Betrieb nicht mehr bezahlen-außerdem wird der wirkliche Aufwand meist erst beim zerlegen deutlich.

Weitere Fragen gerne an den Tischlermeister.

Gruß vom Holzwurm ;-)

6

Montag, 25. Juli 2011, 14:15

Für Bögen etc. lohnt es sich bei den Bootsbauern abzuschauen. Da gibt es zahlreiche Literatur zu diesem Thema.

7

Dienstag, 26. Juli 2011, 13:45

Hallo,

und Danke für die schonmal hilfreichen Antworten. Konkret geht es um eine Feuerwehr aus den 40er Jahren, das Fahrzeug werde ich mir wahrscheinlich in der nächsten Woche ansehen.
Arbeit gibt es von den Bildern her schon jetzt genug, Frage wird halt sein ob das Teil mit meinen Mitteln zu retten ist oder ob ich besser die Finger davon lasse...
Der Aufabu ist einfach Blechbeplankt, verklebt ist bei den Aufbauten meines Wissens nach nichts ( außer den Verleimungen des Holzes vielleicht...).

Gruß jens

regentrude

unregistriert

8

Dienstag, 26. Juli 2011, 16:47

moin.

Zitat

außer den Verleimungen des Holzes vielleicht..


genau das könnte, wenn es so ist denne, ein problem werden..

im "alter" hält das verleimte nicht..d.h. das ständerwerk rödelt sich beim fahren dann los..
dieses problem hatte ich bei einem tischer-auflieger aus den 80 igern..
macht sehr viel arbeit..

viel glück
magda

timeless

unregistriert

9

Dienstag, 26. Juli 2011, 17:24

Naja, bei einem Fahrzeug as den 40ern in gemischtbausweise sollten die Leimungen des Holzes, sofern dort wirklich geleimt wurde, nicht aus weisleim, wie wir ihn aus dem Baumarkt kennen, sondern mit Knochenleim oö gearbeitet worden sein - der uU ne deutlich bessere haltbarkeit aufweist.

Aber das is nu alles Spekulation was wir hier betreiben - nen Holzrahmen wie ihn die von Dir ins Auge gefasste Feuerwehr hat, lässt sich mit handwerklichem Geschick und einem Händchen für Holz durchaus wieder restaurienren - ein wenig feingefühl ist aber gefragt - Dachlatten,PU und Spax sind da meiner Meinung nach nicht die zielführenden Hilfsmittel.

Aber ersteinmal schaune, wies um das Holz bestellt ist, muss ja nicht zwangsläufig alles morsch sein...

Berichte, wenn Du zuschlagen solltest, bin sehr an dieser Thematik interessiert!

Gruß Markus

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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10

Dienstag, 26. Juli 2011, 18:44

Falls es nur die Verleimungen sind,kein Prob.Entweder komplett zerlegen(Knochenleim gibt nach wenn er warm wird) oder kleine Löcher in die Verbindungen bohren und mit PU Leim "impfen".Selbst wenns weggefault ist : keine Panik.War früher alles geschlitzt und gezapft.Kann Mann ,mit bissl Geduld und Spucke, nachbauen aus dreigeteilten Leisten und dann verschrauben.
Stell doch endlich Fotos ein,dann können die Holzwürmer hier( wozu ich mich auch zähle als selbstständiger Tischlermeister) was genaueres sagen!

fröhliches entscheiden

Chris

Wohnort: Biblis

Fahrzeug: MB 508

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11

Dienstag, 26. Juli 2011, 20:03

Hallo, ich glaube nicht das da viel geleimt wurde in den 40gern war die Leimtechnik noch nicht so weit. Das sind bestimmt alles Holzverbindungen die ohne Leim auskommen Zapfen Schwalbenschwänze usw. Gruß Klaus

12

Dienstag, 26. Juli 2011, 20:51

Hallo,

Bilder vom Holz habe ich ja noch nicht. Erstmal ist nächste Woche eine Besichtigung angesagt, wollte mich halt schon vorher etwas besser informieren um dan Aufwand abschätzen zu können.
Sollte ich mir den Wagen antun dann komme ich sicher noch mit einigen Fragen um die Ecke ;)
Entscheidend ist neben dem Aufbau auch noch die restliche Technik, gerade der Bereich Pumpe / Zumischung / Umbauten / Reparaturen.

Gruß Jens

Wohnort: Frickenhausen bei Nürtingen

Beruf: Kunsttherapeutin

Fahrzeug: MB L319

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13

Dienstag, 26. Juli 2011, 21:38

Hallo Jensol,
Deine Beschreibung erinnert mich schwer an den Aufbau von unserem alten Zirkuswagen und meinem alten Bauwagen, den wir auch grad renovieren wollen - ich hab dazu ganz viel gefunden auf Seiten verschiedener Wagenburgenseiten. Hier z.B.
http://www.wagendorf.de

Seeeeeehr sehenswert übrigens auch die Fotogalerie... da sind auch so kleine Schatzkistchen dabei:

http://www.wagendorf.de/index.php/Kategorie:Bilder
Einer meiner Lieblinge: http://www.wagendorf.de/index.php/Bild:Magirus_Merkur_125_mit_Holzaufbau_schr%C3%A4g_2.jpg

Zur Leimphilosophie oben kann ich nur sagen, dass es den erwähnten Knochenleim schon seit uuuuurzeiten gibt (vielleicht nicht gerade im Einsatz im Automobilbereich, aber im Holzbau und im Kunsthandwerk) mind 1300 VOR Chr.
...endlich mal was hier, womit ich mich auch auskenne ;-) Köchel mir das Zeux in meinem Bauwagenatelier zum Leinwände grundieren nämlich...
Signatur von »Nitja« http://busverliebt.de/

Jeder braucht ein Laster :)