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Ferdinand

unregistriert

1

Mittwoch, 17. September 2003, 10:40

Ich wollt zu dem Thema mal von meinen Erfahrungen hier berichten weil ich dachte das der andere Beitrag eher um die Bestellung geht.
Also, kurz vor dem Urlaub als ich so am Dach rumschraube finde ich so schöne Ausblühungen aussen direkt an der Sicke überhalb der Regenrinne. Schraubendreher her und... durchgestochen. Ganz klare Ursache , von innen her verrostet.
Die Stelle ist innen genau die wo Dach auf den oberen Rahmen trifft der rund ums Dach geht. An mehreren Stellen sind , nach vorne hin verstärkt, Stecknadelkopfgrosse durchrostungen.
Im Nachhinein bringe ich auch folgenden Schaden damit in Verbindung: An der A-Säule dirkt unter der Regenrinne habe ich vor zwei Jahren eine Durchrostung repariert. Dort sind mehrere lagen Blech aus den unterschiedlichen Komponenten wie Scheibenrahmen , Säule , Dach zusammengekommen. Von innen gibt es eine Verbindung die in die A-Säule geht (hat da ein Planer an Kondenswasser gedacht oder ist das Zufall). Leider läuft da auch Wasser zwischen die verschiedenen Lagen Blech und rostet.
Nun , meine Recherche.
Mein Dach wurde vor über 10 Jahren auch mit Mineralwolle gedämmt. Aus Respekt vor Faserbelastung und etwas Erfahrung in Bauphysik habe ich die Isolierung mit Dampfsperre versehen. Im Nachhinein ist mir klar das feuchtefreie Isolierung nicht möglich war, und zwar aus folgenden Gründen:
-Ich mache Fehler bei der Dampfsperre,
-Schäden der Dampfsperre durch Alter, Bewegung etc.
-Undichte Stellen in der Aussenhaut (Dachfenste zB)
Im Gegensatz zur Hausdachisolierung, ich baue zur Zeit einen Schopf zu Wohnzwecken um, ist es für eingedrungene oder bereits vorhandene Feuchtigkeit im Auto nicht möglich zu entweichen. Bei Moderner Hausdachisolierung verwendet man als äuserste Schicht eine Dampfdurchlässige Folie bzw eine konstruktive Hinterlüftung.
Der Dampf kondensierte nun bei temperaturdifferenz und setzte sich in der Isolierung, in oder an der Faser ab. Da die Isolierung auf der Dachrahmen auflag ist die Isolierung genau dort so richtig nass. Ergebniss: siehe oben und... die Sanierung wird ein Riesensch...
Inneneinrichtun muss komplett raus und dann mal schauen wie es weitergeht.

Konsequenz für mich. Isolierung und Hinterlüftung ist auf solch engen Raum nicht möglich. Die nächste Isolierung wird vermutlich flächig verklebter wasserbeständiger Schaum sein. Der finanzielle Mehraufwand steht in keinem Verhältniss zu dem jetzt benötigtem Aufwand. Ich schätze mal eine Woche Arbeit.

Ich werde euch auf jeden Fall die Bilder der Schäden als Denk und entscheidungshilfe hier mal reinstellen.

Grüsse Patrick

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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2

Mittwoch, 17. September 2003, 11:30

mal so als Frage,

welche Fehler bei der Dampfsperre meinst Du ???
meiner (308-er) war schon immer mit Styropor ausgeschlagen,
Dennoch is mir fast das Dach weggerostet..
Das waren 1cm starke verklebte Styrolplatten
(da hat sich einer mächtig Arbeit gemacht und alles umme Kurve gebogen)
aber das blöde daran war, dass eindringendes Wasser dort wie in einem Kanal
sofort an der Inneren Storolverkleidung in die Verbindungsnähte lief.

lediglich einmal bin ich darauf aufmerksam geworden,als mir beim Bremsen
im Winter ein eiskalter Guß wasser von hinten in`s genick sprang...
hab dann später rausgefunden dass es sich dort aufm Styrol gesammelt hat und dann beim Bremsen offensichtlich durch die Innenluke durchgeschossen war.

das hatte was.

aba wie gesagt, auch bei mir Nahtstelle zwischen Dach und Fahrzeug wand
war fast weggefault.
war eine sch... öne Arbeit das Dach wieder Dicht zu bekommen...
gruß Schteffl
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

3

Mittwoch, 17. September 2003, 11:38

Mir sind jetzt direkt keine Fehler bewusst, sonst hät ich sie ja behoben...ich denke einfach an unsaubere Abschlüsse, übersehene Ecken usw.
Patrick

gelblich

unregistriert

4

Freitag, 19. September 2003, 16:17

wir haben uns gerade einen 608er gekauft, der wohl überwiegend mit styropor verkleidet ist.
wie und wo muss luft zirkulieren können, damit uns der kasten nicht weggammelt?
soll zwischen styropor und blech luft sein?

Der Picknicker

unregistriert

5

Sonntag, 21. September 2003, 09:36

Habe an meinem 406 das gleiche Problem. Ich hatte vorher schon viele Düsseldorfer. Die waren alle im Handwerkereinsatz und deswegen nicht isoliert. Beim Kauf meines Womos hab ich nur auf die mir bekannten Problemstellen geschaut und deswegen bin ich immernoch am restaurieren vor lauter Überraschungen. Fast das ganze Dach war entlang der Regenrinne abgefault. Am Dach hatte ich bei noch keinem Düdo jemals Rost. Hängt am Kondenswasser !

Werksseitig ist die Dachverkleidung (sofern vorhanden) nicht direkt am Blech angebracht, so dass immer am Blech eine Luftzirkulation stattfindet. Bei Isolierung tritt immer schwitzwasser auf, das kann man nicht verhindern ! Also muss man sehen das es wieder weg kann. Ich mache es jetzt so, das ich die Isolierung auf der Dach- und wandverkleidung befestige, uns nicht am Blech. Wenn man dabei darauf achtet, das zwischen Blech und Isolierung eine leere Fläche verbleibt, hat man zwar geringere Iso - Wirkung, aber durch die dann stattfindende Belüftung kann das Schwitzwasser wieder ablaufen und abtrocknen ( eben wie Werkseitig vorgesehen). Durch den Einbau von kleinen Zwangsbelüftungs - Öffnungen habe ich dann hoffentlich die optimale Lösung.

Ich brauche lieber im Winter etwas mehr Gas für Heizung und habs im Sommer ein bischen wärmer, aber dafür lebt der Wagen auch länger !