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1

Donnerstag, 18. September 2003, 23:53

Hi,
was hat es zu bedeuten, wenn die Reifen innen ungleich viel stärker abgefahren sind als außen? (Betrifft nicht meinen Bus, bin von nem guten Freund :-O gebeten worden zu fragen)

2

Donnerstag, 18. September 2003, 23:57

moin suse,

deine anfrage ist mir nicht ganz verständlich bzgl. des \"ungleich\". entweder meinst du:

innen mehr, als außen -> ab zur achsvermessung und spur und sturz einstellen lassen

oder:

innen mehr als außen, aber mit hubbeln -> stoßdäpfer defekt UND achsvermessung.

ich hoffe, ich habe mit einer der beiden antworten deine frage getroffen.

gruss, micha

3

Freitag, 19. September 2003, 00:07

Hmmm, weiß ich nun auch nicht, muss ich nachfragen...
Was sind Hubbeln? &gruebel1

4

Freitag, 19. September 2003, 00:10

grmpf, ich habs mir gedacht. kleine hügelchen an der aussenseite, der äußere, bzw innere rand ist dann wellig bzw. zackig.

ich hoffe, so ist es verständlicher. blöd zu erklären. ich könnt dir meinen alten vorderreifen vom bus in nen briefumschlag packen, dann kannste es dir anschauen *hihi

gruss, micha

5

Freitag, 19. September 2003, 06:32

dein Federungseinheit ist im Eimer......der Reifen wird nicht mehr auf der Fahrbahn gehalten, soll heisen.. das Fahrzeug federt ein und nachder unebenheit wieder aus nach max 4 mal nachschwingen muss das Rad wieder 100% auf auf der Fahrbahn geführt werden, genau das macht deine Federung nicht mehr d.h. das Rad \"hüpft \" noch weiter nach, das es nur innen oder aussen abläuft liegt evtl am Sturz kann aber auch allein von der Federung kommen......

6

Freitag, 19. September 2003, 07:29

@wolf

dem muss ich leider 100%ig widersprechen. die federumg hat weder etwas hüpfenden reifen zu tun, hierfür sind lediglich die stoßdämpfer verantwortlich, noch kann die federung das einseitige ablaufen des reifens verursachen. dies geschieht in der regel über einen falsch eingestellten sturz oder sogar spur.

aber die federung hat mit all dem wirklich GAR NICHTS zu tun.

@all berichtigt mich, sollte ich falsch liegen.

gruss, micha

Wohnort: Oberpframmern

Beruf: hab ich

Fahrzeug: LP 608 - H

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7

Freitag, 19. September 2003, 09:12

... also für einen Einseitigen abgelaufenen Reifen gibt es meines Wissens 3 möglichkeiten:

1. Schaden am Achslager(werkst Du wenn der Reifen beim hin und her nackeln klackgeräusche von sich gibt)da reicht uu nachziehen des Achslagers

2. Sturz verstellt (kommt meist von etwas heftigen Randsteinremplern)

3. Ausgeschlagene Buchsen der Radaufhängung (kann man beim 20x/30x meines Wissens auch beim 40x und 50x) durch abschmieren noch ein wenig \"korrigieren\" dann müsste allerdings auch die lenkung schwergängig sein... (Schwarzenegger prinzip)

einfach mal vorne die Reifen vertauschen (also den linken rechts und den rechten Links) das empfiehlt sich sowieso, denn dadurch wird der Verschleiß vermindert.
(so hat mir das mal mein Reifenhändler erklärt)..
Signatur von »Schteffl« Freiheit bedeutet selber entscheiden zu können, was man definitiv nicht will

8

Freitag, 19. September 2003, 09:36

@schteffl,

so seh ich das auch, wobei 1 und 3 erst dann die reifen einseitig ablaufen lässt, wenn die dinger wirklich schon auseinanderfallen ;-) sprich wenn man das defekte achslager erst durch nen kaputten reifen erkennt, dann kannste da auch schon nix mehr nachstellen. ;-)

aber prinziepiell geb ich dir recht.

gruss, micha

Stuebi R81

unregistriert

9

Freitag, 19. September 2003, 09:47

Also das mit dem links- rechts tauschen widerspricht allem, was ich bisher gohört habe.
Fakt ist, daß ein reifen immer in der gleichen richtung laufen soll, da sonst der verschleiß beim richtungswechsel ungleich erhöht wird.
merke: nicht jeder, der sich fachmann schimpft ist auf dem neuesten stand. viele erzählen einfach was, weil ja der dumme kunde zufrieden ist, wenn die argumente selbstbewußt vorgetragen werden.

10

Freitag, 19. September 2003, 09:53

[cite]Stuebi R81 schrieb:[br]Also das mit dem links- rechts tauschen widerspricht allem, was ich bisher gohört habe.
Fakt ist, daß ein reifen immer in der gleichen richtung laufen soll, da sonst der verschleiß beim richtungswechsel ungleich erhöht wird.
merke: nicht jeder, der sich fachmann schimpft ist auf dem neuesten stand. viele erzählen einfach was, weil ja der dumme kunde zufrieden ist, wenn die argumente selbstbewußt vorgetragen werden.[/cite]

wobei man hier natürlich zwei seiten sehen muss

a) will ich lange lebensdauer, dann position nicht wechseln

b) will ich laufruhe, dann diagonal tauschen, damit sie sich nicht \"einlaufen\"

quelle: schriftliche aussage von conti weil ich mit denen einen ziemlichen ärger angefangen hatte.

gruss, micha

Brumm207

unregistriert

11

Freitag, 19. September 2003, 09:58

@Suse,

um welches Fahrzeug handelt es sich denn?

Gruß
Rainer

12

Freitag, 19. September 2003, 10:37

....wie das mit den Hubbeln ist,
weiß ich nicht !
Aber falls die Federung nichts mehr taugt
merkt man das doch sehr schnell beim Fahren.

mit ohne Hubbel ungleichmäßig abgefahren
also außen mehr Profil als innen ...oder
umgekehrt...
dann stimmt etwas mit der Spureinstellung nicht.
= Spur einstellen lassen
= gegfl auch neue Reifen kaufen

schwimmt er beim Fahren oder muß ständig
nachkorrigiert werden, braucht es evtl
noch zusätzlich Ersatzteile...aber das sagen
sie Dir bei der Vermessung...
denn die ist dann nicht möglich,
dh, er würde sich sonst nach dem ersten Hubbel
wieder verstellen weil Material ermüdet.

Grüße,
Katrin

13

Freitag, 19. September 2003, 13:30

@ Idefix
[cite]@wolf

dem muss ich leider 100%ig widersprechen. die federumg hat weder etwas hüpfenden reifen zu tun, hierfür sind lediglich die stoßdämpfer verantwortlich, noch kann die federung das einseitige ablaufen des reifens verursachen. dies geschieht in der regel über einen falsch eingestellten sturz oder sogar spur.

aber die federung hat mit all dem wirklich GAR NICHTS zu tun.

@all berichtigt mich, sollte ich falsch liegen.

gruss, micha[/cite]
Das das alleine der Stoßdämpfer ist ich wollte nur die Sache vereinfachen, Stoßdämpfer ist ein Teil der Federung.
btw es gibt und gab auch federungen ohne Dämpfer

Volkmar

unregistriert

14

Freitag, 19. September 2003, 14:20

[cite]Wolf schrieb:[br]
Stoßdämpfer ist ein Teil der Federung.
[/cite]

Hallo Wolf,

ich bin kein Fahrzeuginginör aber allein an der Namensgebung
erkennt man, daß Federung und Stoßdämpfer zwei völlig
verschiedene Baugruppen sind, zumal diese auch völlig
verschiedene Aufgaben haben.
Nun mag es bei einigen PKWs als ein Bauteil erscheinen,
weil die Stoßdämpfer im Inneren einer Stahlfeder
montiert sind, das ist aber wohl nur aus Platzgründen so.

@ Suse:
ich würde auch als erstes mal die Spur und den Sturz der
Räder überprüfen lassen.


Gruß
Volkmar

Laschdrfahrer

unregistriert

15

Freitag, 19. September 2003, 15:02

Sollte man wissen was fürn Auto das ist. Bei manchen Fabrikaten z.B. ältere BMW ist das schon fast normal, daß der Sturz nachgestellt weden muß. Kommt übrigends häufig bei Irgendwelchen Umbau oder Tuninggeschichten vor, ebenso durch übertriebene Breitreifen.
Spur und Sturz vermessen und Einstellen beim 840er Volvo ca. 70 Euronen ist alle 30tsd. Km notwendig.
Tschüß Axel

derHeinz

unregistriert

16

Samstag, 20. September 2003, 05:30

Hallo,
ich glaube zum Thema Federung, Stoßdämpfer und Radführung geistern hier zu viele Halbwahrheiten herum.
Fakt ist, daß die Räder 1. geführt und 2. gefedert werden müssen. Und weiter Fakt ist, das Federn dazu neigen zu schwingen. Da kommt jetz der Stoßdämpfer ins Spiel. Der trägt seinen Namen völlig zu unrecht, der dämpft nämlich keine Stöße, sondern Schwingungen. Die Stöße dämpft die Feder und damit sie nicht ins Schwingen gerät, hält der Schwingungs(Stoß)dämpfer sie davon ab. Jeder, der schon mal so einen Schwingungs(Stoß)dämpfer in der Hand hatte, kennt die Funktion, der lässt sich relativ leicht zusammendrücken, und geht schwer wieder auseinander. (Jetzt bitte keine Hinweise auf Gasdruckdämpfer nach dem Motto: die kommen von selbst wieder raus, das Prinzip ist das Gleiche) Das hat den Sinn, die Feder möglichts leicht einfedern zu lassen -> guter Komfort, und dann langsam wieder ausfedern zu lassen, damit sie niht über ihre Nullstellung hinaus federt und dann wieder zurück muss.
Wenn jetzt der Schwingungs(Stoß)dämpfer nicht mehr arbeitet, fängt das Rad auf der Straße an zu hüpfen. Kann man im Endstadium beim vorbeifahren sehen, und es gibt die charakteristischen Auswaschungen im Reifenprofil. (Hubbels!) Da kann man nix anderes machen, als neue Schwingungs(Stoß)dämpfer einzubauen.

Bei modernen Achsen (die diese Bezeichnung auch nicht mehr verdienen) ist oft die Radführung, die Feder und der Schwingungs(Stoß)dämpfer zu einer Einheit zusammengefasst (Mc Pherson Federbein). Das gibts aber bei \\\"volljährigen\\\" Bussen nicht, die haben eine (Starr)achse. Der Vorteil ist ganz klar die Einfachheit und Robustheit der 100 Jahre alten Konstruktion. Der Nachteil ist aber, das die Räder sicht nicht unabhängig voneinander bewegen können. Federt das linke Rad ein, so macht es eine Kreisbewegung um das rechte und umgekehrt. Da wir aber alle mit unseren Bussen nicht gegen Schumi antreten wollen, überwiegen für uns die Vorteile der Uraltkonstuktion. Bei Geradeausfahrt und Spiegelglatter Oberfläche der Straße sollte jedess Rad im Winkel von 90 grad zu Fahrbahn stehen. Dann hat der Reifen seine beste Bodenhaftung. Da die Bedingungen selten so ideal sind, werden die räder von den Konstrukteuren ein wewnig schräg gestellt (Sturz) und ein wenig nach innen gelenkt (Vorspur). das hat den Sinn, unter Einsatzbedingungen das Rad wieder senkrecht und geradeaus zu stellen (siehe Drehpunkt gegenüberliegendes Rad).
Wenn da jetzt irgendeine eistellung nicht zu 100% stimmt, steht das Rad nicht gerade und der Reifen verschleißt einseitig oder ungeleichmäßig (durchs hüpfen).
Das heisst, der Reifen ist der zweitbeste Indikator (nach dem Messen) ob die Achsgeometrie stimmt.
So, wer mehr wissen will-> fragen!

LG aus ER
Heinz

17

Samstag, 20. September 2003, 09:26

[cite]Wenn jetzt der Schwingungs(Stoß)dämpfer nicht mehr arbeitet, fängt das Rad auf der Straße an zu hüpfen. Kann man im Endstadium beim vorbeifahren sehen, und es gibt die charakteristischen Auswaschungen im Reifenprofil. (Hubbels!) Da kann man nix anderes machen, als neue Schwingungs(Stoß)dämpfer einzubauen.
[/cite]

sag ich doch

derHeinz

unregistriert

18

Samstag, 20. September 2003, 09:30

hast ja auch Recht:D:D
LG
Heinz

Brumm207

unregistriert

19

Samstag, 20. September 2003, 09:59

Sehr gut erklärt, Heinz! :-)

Eigentlich müßte dieser Beitrag sofort zu den Tutorials in die Rubrik \"Basiswissen für Schrauber\".

Gibts die?

Rainer8-)

CB-Globetrotter

unregistriert

20

Samstag, 20. September 2003, 11:14

Hi Leute
Grobe Richtlinie zum Abnutzungsbild der Lauffläsche des Reifens.
1.) Außen bzw. Innen mehr Abgenutzt = Spur oder Sturz verstellt
2.) Auswaschungen innen aussen versetzt = Stoßdämpfer defekt
3.) Sägezahnprofil(ungleiche in höhe in Profilsegment) = starker Bremsabrieb
So mal in aller Kürze.
Gruß Jörg