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camelot

unregistriert

1

Montag, 16. Januar 2012, 18:22

Hallo erstmal!
Nachdem ich mir den Aufbau meines 508 gründlich angeschaut und festgestellt habe, dass er an einigen Stellen doch recht weich ist, stellt sich mir die Frage nach dem weiteren Vorgehen.
Was ist denn generell sinnvoller? Den kompletten Wohnwagen-Aufbau tauschen oder den \"Alten\" restaurieren?
Bei meinem Aufbau handelt es sich möglicherweise um einen Weippert-Wohnwagen. Diese Modelle waren damals für ihre Stabilität bekannt, aber der Zahn der Zeit hat offenbar genagt.
Im Wohnwagen hängt die Decke (Sperrholz) durch und in den hinteren Ecken zeigt sich Schimmel. Wenn man gegen die Innenverkleidung drückt, gibt sie großflächig nach, so dass zu vermuten ist, dass die Holzverstrebungen zumindest in den Ecken auch morsch sind. Im Boden ist an einigen Stellen Bewegung. Das könnte allerdings auch daran liegen, dass der Vorbesitzer Laminat über einen vorhandenen Teppich verlegt hat. Aussen zeigen sich Risse an den Dichtungen.
Nun überlege ich wie ich meine knapp bemessene Freizeit (6-Tage-Woche) in nächster Zeit verbringe. Die Innen-Restaurierung könnte ich mit vorhandenen Werkzeugen in der Scheune realisieren. Ein befreundeter Schreiner, der sich als Wohnwagen-Techniker selbstständig gemacht hat, hat Hilfe zugesagt, aber auch darauf hin gewiesen, dass eine solche Maßnahme meist ein Fass ohne Boden sei.
Ein Aufbau eines neuen, alten Wohnwagens oder einer alten Kabine kann ich weder aus Platzgründen noch vom Know-how selbst machen. Vielleicht kennt einer von euch eine Firma in NRW, die sich mit so einem Umbau beschäftigt? Und vor allem interessiert mich natürlich mit welchen Kosten ich rechnen muss. Die Fa. Riepert in Polch macht solche Umbauten wohl, allerdings spielen die finanziell in einer anderen Liga als ich.
Für ein paar Denkanstöße wäre ich echt dankbar!
Gruß aus dem sonnigen, aber kalten Tal der Wupper
Ralf

Wohnort: Edertal

Fahrzeug: Opel Blitz,MantaB,OmegaB

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2

Montag, 16. Januar 2012, 19:13

Hallo Ralf
Wenn Du kein Holzwurm(Experte) bist würde ich dir davon abraten den Aufbau nebenbei zu reparieren.
Wenn es ein Stelle wäre die durch eine Undichtigkeit angegriffen wäre dann ja aber bei so vielen Baustellen bleibt ja kaum noch was heiles am Wowa. Aufjedenfall würde ich statt von innen erstmal von außen angreifen. Wenn Du in dem Zustand noch die inneren Platten abnimmst bricht der Aufbau vermutlich zusammen da die Latten ja stellenweise nicht mehr tragen.
Hier mal ein Link zu einem Reparaturbeispiel. http://www.opel-blitzschmie.de/index.php?topic=2391.0
Meineransicht nach ist das verpflanzen eines anderen Wowa nicht aufwändiger als ein kpl Restauration, leider beides ohne Erfahrung und technische Möglichkeiten nicht einfach möglich.
Gruß Wilhelm
Signatur von »holidayblitz« Kann für meine Kommentare und Tips keinerlei Garantie übernehmen versuche aber nur was beizutragen wenn ich glaube helfen zu können!
www.opel-blitzschmie.de das Forum für Blitzfreunde

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

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3

Montag, 16. Januar 2012, 19:50

Hallo Ralf,
als der Original-Blechaufbau meines Düdos schwächelte (u.a. Durchrostungen an der Dachrinne von innen) heabe ich mich entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen und einen vernünftigen Aufbau drauf zu setzen.
Fündig geworden bin ich bei der Fa. Ormocar (www.ormocar.de). Der Aufbau aus GFK (siehe Avatar) wurde 1994 montiert und seitdem gibt es keine Probleme.
War allerdings nich ganz billig (damals ca. 18000DM inklusive ausziehbarem Motorradträger). Wenn Du das in Erwägung ziehst, sollte dein Basisfahrzeug in Ordnung sein, damit sich die Sache rentiert.
Gruß Horst

Wohnort: Hamm

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979; Borgward B522A Bj. 1961

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4

Montag, 16. Januar 2012, 23:00

Hallo Ralf,
hatte vor einiger Zeit das Vergnügen, einen Wohnwagen zerlegen und entsorgen zu dürfen, der der Beschreibung Deines Aufbaus vom Zutand her recht nahe kam.
Mich hats gewundet, daß das Teil überhaupt noch irgendwie gehalten hat.
Restaurieren würd ich so ein Teil auf keinen Fall, selbst bei (nicht zu erwartendem)positiven Abschluß aller Arbeiten wirst Du endlos Stunden auf der Uhr stehen haben, die Du entweder Deiner Freizeit abgezwackt hast oder aber teuer bezahlen mußt.

Den Frust der Feststellung, daß Du in einem Teil dieser Zeit einen kompletten Neubau hättest durchführen können, solltest Du Dir ersparen.
Da halte ich den Tausch des Aufbaus für realistischer, zumindest ist der reine Tausch relativ schnell bewerkstelligt, und die Restarbeiten kannst Du in Eigenregie durchführen.

Grüße aus Hamm
Volkhard

camelot

unregistriert

5

Dienstag, 17. Januar 2012, 23:29

Hallo,
zunächst mal großes Danke für die Denkanstöße! An eine neue Kabine habe ich auch schon gedacht, allerdings dürfte dann schlagartig auch das H-Kennzeichen weg sein. Auch sprengen die Kosten den Rahmen, denn alles in allem dürfte ein Umbau mit neuer Kabine kaum unter 15.000 EUR machbar sein und dafür könnte ich mir schon einen Nobel-Düdo zulegen.
Vielleicht kann mir jemand sagen, wie zeitaufwändig ein Entfernen des alten und das Aufbauen eines gebrauchten Wohnwagens inkl. des Entfernens von Achsen etc., das Anpassen an die Fahrerkabine und des Verbauens neuer Hilfsträger ist. Allein die Aufzählung der verschiedenen Arbeitsgänge läßt mich als Blechlaien erschaudern. Vielleicht gibt es ja im Umkreis von max. 150 KM um Wuppertal (30 KM östlich von Düsseldorf) eine Firma, die so etwas machen kann? Oder sollte ich in meinem Jahresurlaub einen passenden Wohnwagen anhängen, die Maniacs in Ankershagen befragen und dann 3 Wochen Urlaub mit Fahrrad und Zelt an der Müritz machen?
Gruß Ralf

Wohnort: Edertal

Fahrzeug: Opel Blitz,MantaB,OmegaB

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6

Dienstag, 17. Januar 2012, 23:54

Hallo Ralf
Wenn Du alles vergeben willst weiß ich nicht ob sich die Sache dann überhaupt lohnt. Zumal ein guter Wowa auch nicht umsonst zu kriegen sein wird. Die Teile für den Umbau mal außeracht gelassen. Da sind schnell ein paar Tausender versenkt mit Arbeitslohn. Wenn Du den Düdo verkaufst mit H und einen anderen erwirbst wird es eine berechenbare Sache und weniger zeitaufwendig. Wenn Du allerdings an Deinem Auto hängst solltest du mal einen Abendschulkurs Handwerken für Anfänger besuchen ;-)
Gruß Wilhelm
Signatur von »holidayblitz« Kann für meine Kommentare und Tips keinerlei Garantie übernehmen versuche aber nur was beizutragen wenn ich glaube helfen zu können!
www.opel-blitzschmie.de das Forum für Blitzfreunde

camelot

unregistriert

7

Mittwoch, 18. Januar 2012, 15:55

Hallo Wilhelm,
na ja, ganz so laienhaft sind meine Kenntnisse nicht, aber es fehlt am Platz für eine solche Aktion. Außerdem denke ich, dass es ohne Kran oder ähnliches es nicht gehen wird. D.h., dass ich einen Profi brauche, der den Wohnwagen runternimmt und eine Kabine oder einen Wohnwagen aufsetzt. Mit weiteren Anpassungsarbeiten kann ich mich sehr wohl selbst beschäftigen.
Gruß Ralf

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

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8

Mittwoch, 18. Januar 2012, 17:55

Hallo Ralf,
denke, daß Du keinen Kran brauchst. Die Demontage dürfte aufgrund des desolaten Zustands des alten Wohnwagens kein Problem sein (habe damals auch den alten Aufbau einfach auseinandergeflext). Aufsetzen eines neuen geht vermutlich mit einem Gabelstapler. Mit dem H-Kennzeichen sehe ich kein Problem, wenn Du es geschickt anstellst. Die Fahrzeugart wird ja nicht verändert. Wenn Du das dann einigermaßen zeitgenössisch gestaltest, z.B. die alten Gasgeräte verwenden, müßt das zu machen sein.
Gruß Horst

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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9

Donnerstag, 19. Januar 2012, 07:19

moin, ralf,

genau das gleiche problem hatte unser dicker.
ich habe diverse gammelecken gefunden (leider erst nach und nach) und habe mich ebenfalls nach und nach einmal durchs gesamte
womo durchrestauriert.
fazit: nach und nach ist scheixxxe,
alles entkernen und neumachen ist besser, (vorsicht , stabilität des aufbaus ist weg, wenn die einrichtung
raus ist!!),technisch simpel aber sehr zeitaufwändig.
gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993