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1

Montag, 13. Februar 2012, 16:37

Mal ne Frage:



Hab ne 110Ah Batterie (per Trennrelais an Starterbatterie & LiMa).

Will ab und zu für 3-5 Tage frei stehen
...auch im Winter, auch im hohen Norden, und manchmal auch bei schlechtem Wetter :)

main durchschnittlicher Verbrauch: ca. 40 Ah/Tag

das bedeutet: Ich muss aufladen!
Das gibt mir 3 Möglichkeiten:


1. Solar !?
(+) kostenlos, sauber, umweltfreundlich, leise
(-) Anschaffung teuer, Wetterabhängig, standortabhängig

2. CCE Aussensteckdose + Sicherung+ Automatik-Ladegerät + Benzin-Generator
(+) weitere 230V Geräte nutzbar
(-) Anschaffung teuer, Ladezeiten extrem lang, bissl Benzinkosten

3. Fettere LiMa einbauen + einfach mal den Motor laufen lassen
(+) einfach, günstig in der Anschaffung, unkompliziert, kürzere Ladezeiten als über Automatik-Ladegerät
(-) laut, Verbraucht wahrscheinlich etwas mehr Sprit als die Moppel-Variante, oder?



Was denkt ihr?

Tauchteddy

unregistriert

2

Montag, 13. Februar 2012, 17:07

Zwei Möglichkeiten hast du vergessen. Eine sollte vor allen anderen kommen:

0. sieh zu, dass du deinen hohen Verbrauch reduzierst

4. zweite Batterie einbauen, erhöht die Kapazität

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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3

Montag, 13. Februar 2012, 17:54

diese zwei Optionen (0+4)sind mir auch die liebsten.Mit nem Moppel oder mit Motor laufen lassen machst du dir sofort ne Menge Freunde,je nach dem wo du stehst.Bei 40 Ah ist doch bestimmt noch Luft nach unten?

4

Montag, 13. Februar 2012, 19:02

bei solar geb ich mal zu bedenken:

hast du platz am dach für ausreichend große paneele? sprich 100wp aufwärts, auf jeden fall mehr wenn du den verbrauch nicht einschränken willst.
kannst du sie aufstellbar montieren? (das macht einiges aus, v.a. im winter).
geht sich eine größere batterie dann mit der kohle auch noch aus? bei der kleinen brauchst du gutes wetter, sonst is schnell sense.
bei doppelter kapazität und stromsparen würden sich 3-5 tage schlechtwetter durchtauchen wahrscheinlich ausgehen.
in welchen zeiträumen planst du? wenn du vor hast das thema strom für die nächsten 5-10 jahre abzuhacken würd sich die investition in solar vielleicht sogar 'rechnen', vor allem wenn die treibstoffpreise weiter steigen, wovon ich ausgehen. wenns nur um hin und wieder campen geht wohl eher nicht.

motor oder generator laufen lassen würd ich davon abhängig machen wo ich mich so aufhalte. is in bewohnten gebieten auf jeden fall eine potentielle konflikt-quelle. in freier wildbahn, wenn dich lärm und abgase selbst nicht stören, sicher machbar.

ein gutes ladegerät ist bei allen varianten natürlich sinnvoll.
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)

5

Montag, 13. Februar 2012, 20:51

Oder noch ein Windkraftwerk aufbauen ;-)
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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6

Montag, 13. Februar 2012, 23:05

...wenn Du die Kapazität erhöhst, mußt Du auch die Ladung erhöhen, sonst bekommst Du das mehr an Kapazität nicht aufgeladen.

Also würde eine größere Lima oder ein besserer Reglermit höherer Ladeschlußspannung(mind. 14,5V)oder besser beides, Sinn ergeben.
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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7

Montag, 13. Februar 2012, 23:12

ich würde bei solar zusätzlich zu den dach-paneelen auch auf mobile zellen setzen.
so wie in den bildern rechts: http://www.solarwinkler.com/freizeit/camping.htm

windkraftwerk hab ich schon bei segelbooten gesehen.
frag doch mal beim tüv ob du sowas fest auf einen mast setzen darfst, damit du auch den fahrtwind nutzen kannst: :-)
http://www.solarzellen-shop.de/windgenerator-windraeder-windkraft/400w-windgenerator-silentwind-12v-o-24v-hybrid.html

http://www.nauticexpo.de/prod/marlec-engineering/windrader-fur-boot-12v-24v-23244-248876.html

Tauchteddy

unregistriert

8

Montag, 13. Februar 2012, 23:32

"Den Fahrtwind nutzen" ist eine tolle Idee :-O Wo der wohl herkommt, der Fahrtwind?

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: 207

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9

Dienstag, 14. Februar 2012, 06:38

Zitat

Original von Tauchteddy
"Den Fahrtwind nutzen" ist eine tolle Idee :-O Wo der wohl herkommt, der Fahrtwind?


ich kenne ein paar Leute die ein windrad haben :-) nur die stellen das bei der Fahrt fest ;-)

ausserdem ist es im Womo sehr Laut wenn es läuft. also nur am Tag an wenn der Wind da ist :-O

an der Nordsee ist fast immer Wind :-O :-O

ich würde es so machen wie Bobby es schreibt Wenn ich 3-4 Tage stehen würde Am 4 Tag wird doch
die Batt wieder durch die Lima geladen ;-)
Signatur von »Holger« Ideen habe ich viele nur kein Geld da zu

Tauchteddy

unregistriert

10

Dienstag, 14. Februar 2012, 08:16

Und weshalb stellen die das bei der Fahrt fest (ich nehme an, nicht im Wind, sondern im Windschatten)?

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: 207

  • Private Nachricht senden

11

Mittwoch, 15. Februar 2012, 06:16

Zitat

Original von Tauchteddy
Und weshalb stellen die das bei der Fahrt fest (ich nehme an, nicht im Wind, sondern im Windschatten)?


Moin

nö es ist sehr laut im Womo wenn das Auto steht und das ding läuft

Darum läut es nur am Tage wenn sie auf dem Wasser sind zum Surfen ;-)
Signatur von »Holger« Ideen habe ich viele nur kein Geld da zu

Nevadatreiber

unregistriert

12

Mittwoch, 15. Februar 2012, 08:52

Moin Leuts,
Fahrtwind nutzen zur Stromerzeugung macht bei einem Segelboot durchaus Sinn. Bei einem motorgetriebenem Fahrzeug laufen bei der Fahrt der Motor und also auch die Lichtmaschine. Windkraft ist also nicht nötig.
Und laut sind die Dinger auch für die Menschen denen die gar nicht gehören, sondern die nur zufällig auf demselben Campingplatz sind aber nicht beim surfen auf dem Wasser.

Fazit: Große Batterien und große Lima + evt Solaranlage. Noch immer ungesclagen im Verhältniss von Preis/Leistung/Ruhe

lG
Michael

Tauchteddy

unregistriert

13

Mittwoch, 15. Februar 2012, 09:06

Zitat

Original von Holger

Zitat

Original von Tauchteddy
Und weshalb stellen die das bei der Fahrt fest (ich nehme an, nicht im Wind, sondern im Windschatten)?


Moin

nö es ist sehr laut im Womo wenn das Auto steht und das ding läuft

Dein Vorschlag und meine Frage bezog sich nicht auf ein stehendes Auto, sondern darauf, den Fahrtwind zu nutzen ... Die Antwort schuldest du mir noch.

Aber komm, ich erklär's dir:
Der Grund, weshalb es beim Auto sinnlos ist, das Windrad laufen zu lassen, ist, dass der Fahrtwind mit Motorleistung erzeugt werden muss. Du hast Fahrtwind nur dadurch, dass du fährst, ist doch logisch, oder? Und wenn du nun etwas in den Wind stellst, musst du mehr Kraft einsetzen, verbrauchst also mehr Sprit. Und weil Energie nicht aus dem Nichts geschaffen werden kann und alle Maschinen Verluste haben, musst du mehr einsetzen als du rausbekommst.
Also musst du für jedes kW, das du mit dem Windrad im Fahrtwind erzeugst, ein Mehrfaches an Kraftstoff bezahlen.

the cat

unregistriert

14

Mittwoch, 15. Februar 2012, 09:25

Zitat

Und weil Energie nicht aus dem Nichts geschaffen werden kann und alle Maschinen Verluste haben, musst du mehr einsetzen als du rausbekommst.
Also musst du für jedes kW, das du mit dem Windrad im Fahrtwind erzeugst, ein Mehrfaches an Kraftstoff bezahlen.


jaja...die primärenergie. ein häufig vergessener faktor im energiesektor.
seltene erden aus kongo, um mit blei aus hintertupfing welches dann auch noch teuer entsorgt werden muss, supper leistungsfähige batterien in china bauen zu lassen. diese dann ins auto zu bauen, damit sie mit einem aus seltenen erden aus mongolia in süditalien (aufbauhilfe süd) gebauten solarpanelladern, de nach d transportiert werden mussten gelden werden können und einem dann ein umweltfreundliches einfahren in die umweltzonen erlauben. deren hinweis-leuchtschilder dann aus seltenen erden in.............

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

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15

Mittwoch, 15. Februar 2012, 11:26

Zitat

Original von the cat

Zitat

Und weil Energie nicht aus dem Nichts geschaffen werden kann und alle Maschinen Verluste haben, musst du mehr einsetzen als du rausbekommst.
Also musst du für jedes kW, das du mit dem Windrad im Fahrtwind erzeugst, ein Mehrfaches an Kraftstoff bezahlen.


jaja...die primärenergie. ein häufig vergessener faktor im energiesektor.
seltene erden aus kongo, um mit blei aus hintertupfing welches dann auch noch teuer entsorgt werden muss, supper leistungsfähige batterien in china bauen zu lassen. diese dann ins auto zu bauen, damit sie mit einem aus seltenen erden aus mongolia in süditalien (aufbauhilfe süd) gebauten solarpanelladern, de nach d transportiert werden mussten gelden werden können und einem dann ein umweltfreundliches einfahren in die umweltzonen erlauben. deren hinweis-leuchtschilder dann aus seltenen erden in.............




;-) &klasse1

so lange einer dran verdient wird das endlos so weiter gehen....

16

Mittwoch, 15. Februar 2012, 11:31

Ja, die Rechnung brauchste beim Mobilbetrieb von Solarzellen nicht aufmachen. Die für die Produktion aufgewendete Energie holst du erst in 20-40 Jahren rein. Darum geht es aber im WoMo nicht, sondern darum, den Motor eben nicht anmachen zu müssen und auch nach mehreren Tagen am Stellplatz noch starten zu können. Man spart sich auch "gigantische" Batteriekapazitäten. Also eher Komfortgewinn.

Gruß Erwin

Tauchteddy

unregistriert

17

Mittwoch, 15. Februar 2012, 12:18

Zitat

Original von Erwin
Ja, die Rechnung brauchste beim Mobilbetrieb von Solarzellen nicht aufmachen. Die für die Produktion aufgewendete Energie holst du erst in 20-40 Jahren rein.

Dafür hast du sicher eine seriöse Quelle, die du nur aus Versehen nicht angegeben hast?

Wohnort: Hagenow

Fahrzeug: MB 508 Ex-Polizeibus

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18

Mittwoch, 15. Februar 2012, 16:16

Ich glaub Magda hatte mal einen Link eingestellt zu einer offiziellen Seite (Hersteller o.ä.), auf der geschrieben wurde, dass die Energiekosten nach ca. 5 Jahren wieder drin sind.
Inwieweit die Hersteller die Wahrheit sagen, muss jeder selbst herausfinden. Aber das krasse Missverhältnis, dass Solaranlagen weniger bzw. nur mit Mühe genausoviel Energie erzeugen, wie zu ihrer Herstellung aufgewendet wurde, scheint vorbei zu sein. Falls es nicht von Anfang an nur ein Gerücht war (das ich z.B. auch geglaubt habe).

Wohnort: Karlsruhe

Fahrzeug: DB 310 Automatic

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19

Mittwoch, 15. Februar 2012, 17:14

in der vorlesung -photovoltaik wurde 1996 von 2 - 4 jahren rücklaufzeit gesprochen

(20-40)/10

ich lass mich gerne eines besseren belehren

ingo
Signatur von »Ingo-« geb 1960

20

Mittwoch, 15. Februar 2012, 17:31

sagt auch die wahrheits seite: http://de.wikipedia.org/wiki/Solarzelle#Energetische_Amortisation_und_Erntefaktoren

Zitat

Heutige Solarzellen haben (angewandt z. B. in Deutschland) einen Erntefaktor, der größer als 1 ist, d. h. sie erzeugen ein Vielfaches der Energie, die für die Herstellung notwendig war.


und

Zitat

Am besten schneiden Dünnschichtmodule ab, die sich nach maximal 1,5 Jahren (Richtwert) amortisieren. Anlagen mit mono- oder multikristallinen Zellen benötigen zur energetischen Amortisation etwa 1,7 Jahre
Signatur von »tekmek« Frönt dem Laster 8-)