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1

Mittwoch, 7. März 2012, 11:51

Austauschmotor eintragen

Hallo,

für meinen Blauen gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Reparatur/Austausch des Daches und der D-Säule, kostet die Reparaturkosten.
2. Einbau des Innenlebens in eine leere Karosserie. Kostet die Umbaukosten + Umtragung + Neuabnahme Gasanlage.

Frage: Krieg ich unseren Motor einfach in einem anderen Bussi eingetragen? Welche Papiere brauche ich dazu?

Gruß Erwin

Tauchteddy

unregistriert

2

Mittwoch, 7. März 2012, 12:38

Am einfachsten und sichersten kann dir das ein Tüv- oder Dekra-Prüfer sagen ...

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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3

Mittwoch, 7. März 2012, 12:48

Aus dem PKW Sektor kenne ich das so:

Der neue Motor muss mindestens die gleiche Abgasnorm erfüllen die das empfangende Fahrzeug vor der Transplantation hatte - die Schadstoffklasse darf sich nicht verschlechtern.

Es hilft ungemein wenn im Empfangenden Auto der gleiche Motor ab Werk schon mal irgendwo verbaut war.
Wenn das nicht der Fall ist wird es aufwendig, besonders dann, wenn der neue Motor mehr Leistung hat als der alte.

Aber was Tauchteddy schreibt stimmt, frag einen TÜV / DEKRA Prüfer, je nachdem wer in deinem Bundesland für die Eintragung zuständig ist. Wenn der erste dich wegschickt, geh zum Nächsten.
Du wirst schon merken wenn du einen gefunden hast, der dir auch wirklich helfen will...
Signatur von »chicken« &irre2

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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4

Mittwoch, 7. März 2012, 13:51

Mojn,

wenn beides Serienmotoren sind, also ungebaut werden soll von OM616 auf OM602 hätte ich da wenig Bedenken, dass der Motor nicht eingetragen wird. Ist halt ne Serienmotorisierung, Abgasgutachten dafür existieren, und die neuen Daten für die Fahrzeugpapiere sind auch bekannt -nämlich aus dem Spenderfahrzeug.
Wie schon geschrieben, ist eine Modernisierung kein Problem. Nicht funktionieren wird ein "downgrade", zB von OM602 in OM617. Einfach weil die Abgaswerte dann schlechter sind als beim Ursprungsfahrzeug.

Vorher den TÜV oder die Dekra zu befragen ist aber immer richtig.

Aber sag doch mal, warum du den Motor überhaupt umbauen willst?

Andi

Der Transporter

unregistriert

5

Donnerstag, 8. März 2012, 23:45

Ich sach mal so:
Wenn es bei der Verbrennungsart bleibt (Benzin od. Diesel) Hubraum und Leistung
identisch sind (oder nahezu) würd ich gar nichts machen.
Umbauen und fertig.
Bei der AU zum Schrauber deines Vewrtrauens,die Motordaten angeben und die AU steht!
Alles andere ist Diskussion und mahnende Zeigefinger!

LG André

Wohnort: wo mein Autowagen steht

Fahrzeug: LP 608

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6

Donnerstag, 8. März 2012, 23:58

Ich sach mal so:
Wenn es bei der Verbrennungsart bleibt (Benzin od. Diesel) Hubraum und Leistung
identisch sind (oder nahezu) würd ich gar nichts machen.
Umbauen und fertig.
Bei der AU zum Schrauber deines Vewrtrauens,die Motordaten angeben und die AU steht!
Alles andere ist Diskussion und mahnende Zeigefinger!

LG André


André,mein freund,
du haust hier aber dinger raus #pfeif1
da kann der wulff ja noch was lernen.
Signatur von »Osti« Gruß

Frank


keine macht für niemand!!

strandläufer

unregistriert

7

Freitag, 9. März 2012, 00:49

Zitat


André,mein freund,
du haust hier aber dinger raus #pfeif1
da kann der wulff ja noch was lernen.


:-O :-O :-O :-O

8

Freitag, 9. März 2012, 09:37

Hallo,

Zitat von AndiP

Zitat

Aber sag doch mal, warum du den Motor überhaupt umbauen willst?
Ich würde lieber den Blauen reparieren (neues Dach/Campingdach), da ich dann einfach damit weiter fahren könnte - TÜV hatter ja noch. Der Kostenvoranschlag vom Karosseriebauer war so 4500€. Das ist leider etwas viel, trotz aller gemeinsamen Erlebnisse mit dem Bus. Da hab ich mir gedacht, ein Umbau in eine Leerkarosse wäre bestimmt billiger. Der Motor ist ein 87er 2,3l Benziner mit 2ee-Vergaser und G-Kat. Sollte also leichter und sauberer als jeder Diesel sein, den er ersetzt. Bremsanlage, um die brachialen 95PS in den Griff zu kriegen, könnte ich ja auch mitnehmen.

Danke auch für die Antworten, den TÜVer werde ich natürlich vor jeder Aktion fragen, aber es ist ja oft mehr als hilfreich, eine gewisse Diskusionsgrundlage zu haben. Ich hatte z.B. schon die Idee, hinten einen Kasten draufzumachen, worauf ein TÜVer meinte, das ginge überhaupt nicht. Was dann aber doch irgendwie geht, kann man hier im Forum erfahren.

Gruß Erwin

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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9

Freitag, 9. März 2012, 10:44

Moin,

wenn du eine Karosserie von 87 oder früher findest, kannst du den Motor einfach umbauen und eintragen lassen. Der Motor ist ja ein Serienmotor, die technischen Daten, die in die Papiere eingetragen werden müssen, hast du ja vom Spenderbus.

Achte drauf, dass du einen Bus mit Schlüsselstarter findest, die alten Diesel hatten Zugstarter und damit ein anderes Zündschloss.
Bremsanlage ist beim Benziner und Diesel identisch. Der 2xx hatte kleinere Bremstrommeln als der 3xx. Und der Bremskraftverstärker war größer beim 3xx (glaube ich).
Weiterer Unterschied: Bei Transportern gabs ein vereinfachtes Bremssystem, bei dem ein Bremskreis für vorne, und der andere für hinten zuständig war. Bei Bussen (oder Trapos, die auch für Personentransport eingesetzt werden sollten) gab ein gekreuztes System, ein Kreis für vorne, und der zweite für vorne und hinten. Da solltest du drauf achten. Erkennbar, dass zwei Bremsleitungen an die vorderen Bremssättel gehen.

Ob man einfach den Kasten deines Blauen hinten abtrennen und zB einen Wohnwagen aufsetzen kann weiss ich nicht. Für ganz ausgeschlossen halte ich das nicht, der Wagen hat ja einen Leiterrahmen...
Du müsstest mal nach den Aufbaurichtlinien für den T1 Bremer suchen. Vielleicht kann jemand darauf zugreifen? Oder kann MB die beschaffen?

Gruß
Andi

10

Freitag, 9. März 2012, 10:59

Moin,

wenn du eine Karosserie von 87 oder früher findest, kannst du den Motor einfach umbauen und eintragen lassen. Der Motor ist ja ein Serienmotor, die technischen Daten, die in die Papiere eingetragen werden müssen, hast du ja vom Spenderbus.

Achte drauf, dass du einen Bus mit Schlüsselstarter findest, die alten Diesel hatten Zugstarter und damit ein anderes Zündschloss.

Aha.

Bremsanlage ist beim Benziner und Diesel identisch. Der 2xx hatte kleinere Bremstrommeln als der 3xx. Und der Bremskraftverstärker war größer beim 3xx (glaube ich).
Weiterer Unterschied: Bei Transportern gabs ein vereinfachtes Bremssystem, bei dem ein Bremskreis für vorne, und der andere für hinten zuständig war. Bei Bussen (oder Trapos, die auch für Personentransport eingesetzt werden sollten) gab ein gekreuztes System, ein Kreis für vorne, und der zweite für vorne und hinten. Da solltest du drauf achten. Erkennbar, dass zwei Bremsleitungen an die vorderen Bremssättel gehen.

Ok.


Ob man einfach den Kasten deines Blauen hinten abtrennen und zB einen Wohnwagen aufsetzen kann weiss ich nicht. Für ganz ausgeschlossen halte ich das nicht, der Wagen hat ja einen Leiterrahmen...
Du müsstest mal nach den Aufbaurichtlinien für den T1 Bremer suchen. Vielleicht kann jemand darauf zugreifen? Oder kann MB die beschaffen?

Gruß
Andi

Aufbaurichtlinien? Das ist ja mal ein neuer Ansatz, da werd ich mal nach fragen. Ist das dann ein offizielles Papier, an das sich der TÜVer halten kann?

Gruß Erwin

Kabinenaufbau - ich komme!

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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11

Freitag, 9. März 2012, 13:05

Aufbaurichtlinien? Das ist ja mal ein neuer Ansatz, da werd ich mal nach fragen. Ist das dann ein offizielles Papier (Buch), an das sich der TÜVer halten kann?



Wenn jemand aus dem Forum so etwas hat, kann er dich ja vielleicht mal da rein schauen lassen...
Ein Blick darein würde mich auch interessieren... ;-)

Andi