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  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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1

Samstag, 10. März 2012, 10:30

Eigenbau Tempomat

Eines vorneweg: Mir ist durchaus bewusst das mein projekt im bereich der stvo nicht legal ist.
Bitte versucht nicht mich darüber zu belehren, ich möchte über technische Aspekte diskutieren!

Hat von euch schon mal jemand selbst einen Tempomat gebaut?
Ich bin gerade dabei und würde gerne über den ein oder anderen Punkt reden.

Mir schwebt eine sehr einfache Lösung vor: Unser Movano hat ein elektronisches Gaspedal, ich möchte diese Leitung auftrennen und dort das Signal eines kleinen Mikrocontrollers an das Steuergerät geben. Als Controller will ich einen kleinen MSP430 nutzen, da habe ich nämlich zwei Boards rumliegen...

Um das ganze sicher zu halten möchte ich das Signal über ein Relais mit Selbsthaltung an das Steuergerät geben. Das Relais wird mit dem Schalter vom Bremslicht verbunden - wird die Bremse betätigt fällt das Relais ab und der Tempomat ist vom Steuergerät getrennt.

Als Eingangssignal will ich die Drehzahl nehmen. So dreht der Motor auch bei getretener Kupplung nicht hoch, und ich kann auch die Leerlauf Drehzahl anheben.

Für dem MSP430 gibt es ein Board was mit Controller (MSP430G2231) unter 5€ kostet,
Software gibts für lau - wenn es gut läuft bekomme ich den Tempomat für unter 20€ komplett.
Dafür gibt es natürlich auch Abstriche:
Es wird kein Display geben nur LEDs, welche den Zustand Angeben.


Hat von euch irgendwer Interesse an diesem Projekt,dann halte ich euch gerne auf dem laufenden...

{sent with tapatalk}
Signatur von »chicken« &irre2

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chicken« (10. März 2012, 10:40)


2

Samstag, 10. März 2012, 12:05

Hallo Chicken,

beim Daily wird das so gemacht, dass der Lenkstockschalter (65€) ausgetauscht wird.
Das war's dann schon.
Ich würde mal prüfen ob das beim Movano auch so funktioniert.
Im Stillstand funktioniert das Ganze auch als Leerlaufanhebung im Fall das der PTO genutzt wird.
Im Fahrbetrieb wird aber das Tachosignal auch noch verknüpft, für den Fall, dass vorher eine höhere Leerlaufdrehzahl programmiert wurde.
Ohne Tachosignal würde beim Einschalten während der folgenden Fahrt die gespeicherte Drehzahl wieder als Sollvorgabe genommen und ggf. das Auto ungewollt beschleunigen.

Gruß
Christoph

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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3

Sonntag, 11. März 2012, 22:10

habe daran intresse !
da mein mitzubischi länzer keinen hat und das nachrüsten über 400€ kostet.


mfg
rüdiger
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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4

Sonntag, 11. März 2012, 22:52

Generell teile ich gerne mein Wissen, Schaltpläne, Sourcecodes etc.
Aber eines muss klar sein - das ist eine eher fortgeschrittene Bastellösung -
ich übernehme keinerlei Garantie und verweise erneut darauf dass
der Einbau und die Benutzung im Straßenverkehr verboten und potentiell gefährlich ist!
Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden an Mensch und Material!
Die Betriebserlaubnis erlischt durch den Einbau - im besten Pechfall bedeutet das drei Punkte
und 75€ Strafe.

Es ist auch keinesfalls eine Plug&Play Lösung - es muss gelötet und Elektronik im

Wagen in Betrieb genommen werden. Ohne etwas Elektronik Kenntnisse geht es also nicht!
Signatur von »chicken« &irre2

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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5

Montag, 12. März 2012, 08:50

Moin,

Dass so ein Tempomat kein Hexenwerk der Technik ist, die Regelung relativ einfach gebaut ist, ist schon klar.
Trotzdem würde ich auf ein erprobtes und zugelassenes System zurückgreifen. Bei ebay fängt der Waeco-Tempomat bei 114 Euro an (nur mal kurz geschaut, nicht weiter gesucht)...

Wenn du doch basteln willst: Mir schwebt da immer noch der Luxustempomat im Kopf rum:
Eine 10er Tastatur, mit der du die Geschwindigkeit vorwählen kannst. 50er Begrenzung voraus? 5...0...Enter... warten und der Wagen läuft 50 ;-)

Im James werkelt ein VDO-Tempostat. Den möchte ich auf keinen Fall vermissen!


Gruß
Andi

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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6

Montag, 12. März 2012, 20:46

Also wenn der Rest mal funktioniert, sollte die Sollwertvorwahl das kleinste Problem darstellen...

Ich will mal versuchen etwas Zeit abzuzwacken und weiter zu basteln,
hier ist der größte Aufwand sicherlich die Hardware an das KFZ-Umfeld anzupassen.
Also die Ein- und Ausgangspegel entsprechend anzupassen, die Versorgungsspannung aufbereiten und
ein bissl Schutzbeschaltung hier und da schadet sicherlich auch nicht...
Signatur von »chicken« &irre2

Wohnort: Lauf

Beruf: Ingenieur

Fahrzeug: 190D '60(H), 608D '70 (H)

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7

Montag, 12. März 2012, 23:47

Ich habe einen Waeco (Magic Speed) MS 50 in meinen DüDo nachgerüstet. Nicht teuer und es erlischt natürlich auch keine Betriebserlaubnis.
Guggst du hier. Funzt 1a. Nur zum Anpassen der Frequenz musste ich experimentieren (4 Gebermagnete auf Kardanwelle brachten das beste Ergebnis).

Manfred

Uuups: Sorry hab erst jetzt gelesen, dass Du so neu-modische Sachen hast wie "elektronisches Gaspedal"... Da geht das natürlich net so einfach...
Signatur von »M_R« Sind wir nicht alle ein bisschen DÜDO?

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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8

Dienstag, 13. März 2012, 09:11

Moin,
Du solltest vielleicht mal die Bordspannung am Oszi anschauen. Bei Autoradios wird die Restwelligkeit der Bordspannung, die die Lichtmaschine erzeugt, verwendet um die "Geschwindigkeit" zu messen. Das funzt tatsächlich, zumindest wenn eine gewisse Grundbelastung vorhanden ist.
Vielleicht kannst du die Eingangsspannung ja auch mit ein paar Kondensatoren als Drehzahlsignal verwenden.

Statt das E-Gaspedal anzusteuern solltest du vielleicht einen Leuchtweitenreglermotor ansteuern. Der Eingriff ins Fahrzeug ist dann geringer, du kannst das Gerät dann auch mal in ein anderes Fahrzeug mit nehmen.

Und die Kupplung würde ich auch mit überwachen. Der Motor jagt bei Drehzahlregelung zwar nicht mehr hoch (so wie es der Fall ist wenn die Geschwindigkeit geregelt wird): Die Gefahr eines flaschen Drehzahlsollwertes in einem höheren Gang halte ich für relativ gefährlich.
Du brauchst ja nur einen 2. Ruhekontakt am Kupplungspedal in Reihe mit dem Bremslichtschalter. VDO verwendet den Fahrzeugeigenen Bremslichtschalter. Im Normalfall liegt an dem Schalterkontakt, der zu den Leuchten geht, Masse an. Wenn man bremst, wird der Kontakt auf Plus gezogen. Der Kupplungsschalter liegt als Ruhekontakt in der Leitung vom Bremslichtschalter zum Tempomaten.
Der Eingang des Tempostaten erkennt, wenn das Signal nicht mehr auf Masse liegt -sei es durch das Bremslicht oder durch die Unterbrechung des Kupplungsschalters.


Ich hoffe, das hilft dir erst mal etwas weiter.

Andi

9

Dienstag, 13. März 2012, 09:24

Ist dein Signal vom Gaspedal denn getaktet oder ist dort ein Sensor (Neigungswinkel/Poti) verbastelt? Ich glaub ich würde direkt an den Stellmotor im Ansaugtrakt gehen so überspringst du ein System welche du eigentlich nicht brauchst.

Ich denke 3 Punkte und 75 Euro sind leicht untertrieben! Mit erloschener ABE bedeutet das im schlimmsten Falle keinen Versicherungsschutz.

Aber egal, interessieren würde es mich auch.
Wie wäre es als Eingangssignal die Drehzahl von einem der Vorderräder zunehmen?

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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10

Dienstag, 13. März 2012, 09:32

Ui, hier tut sich ja doch was :)
Schön das es mehr Interessierte gibt!


Ich wollte als Eingangssignal das Drehzahlsignal oder das Geschwindigkeitssignal nehmen, welches ich hinter dem Tacho abgreifen kann. Ich nehme stark an dass ich hier irgend ein Rechtecksignal vorfinden werde, das erspart mir über die Bordspannung nach Oberwellen zu suchen...

Ich wollte über das Motorsteuergerät gehen, um dessen Funktionalitäten zu erhalten -

wenn ich an irgendeinen Aktor gehe, wird das Steuergerät die ausbleibende Regelantwort bemerken
und sicherlich einen Fehlercode auswerfen.

An welchen Stellmotor sollte ich denn gehen?

Soweit ich weiß hat ein Diesel normalerweise doch keine Drosselklappe?!

Welches Signal mein Gaspedal ausgibt weiß ich noch nicht, das muss ich noch messen, war mir bisher aber zu kalt... Mal sehen ob ich das diese Woche noch schaffe.

Die 3Pkt und 75€ waren nicht der schlimmste, sondern der beste Fall, falls man mit so einer Veränderung erwischt wird!


Euch allen vielen Dank für die Tipps und Hinweise!
Signatur von »chicken« &irre2

11

Dienstag, 13. März 2012, 10:06

Du hast recht es wäre dem Steuergerät zuliebe doch sinnvoller im Bereich der "Eingabe" vom Steuergerät einzugreifen.
Ich würde mir das Signal des Gaspedals aufjedenfall einmal anschauen.
Kann denn der Controller verschiedene Spannungen erzeugen bzw. könnte er ein getaktetes Signal ausgeben? Was für eine Software genau ist das bzw. wie programmiert man dann ein solches Board? Das würde mich brennend interessieren.

Zur Drosselklappe: Ich glaub beim Opel gibts keine, allerdings gibts beim Diesel auch schon einige mit Drosselklappe, z.b. der oben erwähnte Iveco Daily (die neueren), wg SCR/AGR Regelung.

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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12

Dienstag, 13. März 2012, 10:14

Ich verwende momentan einen MSP430G2231, der hat einen Timer / PWM Kanal,
mit dem kann ich also ein getaktetes Signal vorgegebener Frequenz / Modulation erzeugen.

Analogausgänge gibt es keine, aber die PWM läuft mit ~1Khz, wenn ich ein RC-Glied mit ~10Hz Grenzfrequenz dahinter schalte sollte sich eine relativ saubere Spannung einstellen.

Mit einem Operationsverstärker bringe ich das ganze dann auf den vom Steuergerät erwarteten Spannungsbereich.

Programmiert wird das ganze in C - es gibt unendlich viele Codebeispiele, so dass man für die meisten Anforderungen schon mal einen Anhaltspunkt hat.
Signatur von »chicken« &irre2

13

Dienstag, 13. März 2012, 10:31

Mit einem sauberem PWM Signal solltest du das Gaspedal schon immitieren können.
Wenn das ganze System auf 5volt läuft, könntest du ja die Versorgungsleitung des Gaspedals nehmen, mit einem Schaltrelais oder Transistor dann zwischen Tempomat u Gaspedal hin u her geschaltet werden kann. Dann würde es ja kein durcheinander zwischen Gaspedal u Tempomat beim Ausgangssignal geben. Ein Fehler dürfte das im Steuergerät auch nicht verursachen da meist solche Fehler,falls überhaupt einer auftritt, als irrelevant abgespeichert werden "Signal unplausibel vom Gaspedal" etc.

Ja das ganz klingt schon sehr baufähig. Muss mal nach diesem Board googlen, das ist echt ne interessante geschichte für mich.

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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14

Dienstag, 13. März 2012, 10:53

Das MSP430 Launchpad bekommt man immernoch für $4,30 USD, oder auch für wenig mehr bei Läden in D.
Ich würde aber direkt bei TI bestellen, und dann evtl gleich 2.

Ich habe zwei und werde wohl einen nutzen um das Tachosignal zu simulieren (habe daheim keinen Funktionsgenerator) und einen um die Regelung zu testen 8-)
Signatur von »chicken« &irre2

Kasimir

unregistriert

15

Dienstag, 13. März 2012, 21:44

Hallo,
da du ja ne relativ moderne Kiste hast, kläre erst einmal ab, was der Pedalwertgeber für ein Signal raugibt. Beim Golf 4 zum Beispiel, waren das 2 analoge Spannungssignale zwischen 0 und 5 V und nen Schalter für Kickdown.
Thema Ankopplung. Die meisten Fahrzeuge haben auf den Fahrzeug CAN-Bus das Geschwindigkeitssignal meistens von den ABS Sensoren.Bremslichtsignal liegt meistens auch auf dem CAN, genau wie Motordrehzahl. Also ganz elegant nen CAN Controller als Listener auf den CAN und die Botschaften ausmaskieren.
Abraten würde ich aber, nen Controller als Sender zu installieren, das geht meistens in die Hose.
Gruß
Jörn
P.S.Die zugehörigen CAN Datenbasen müssten im WWW aufzutreiben sein.

Kasimir

unregistriert

16

Dienstag, 13. März 2012, 21:48

Das MSP430 Launchpad bekommt man immernoch für $4,30 USD, oder auch für wenig mehr bei Läden in D.
Ich würde aber direkt bei TI bestellen, und dann evtl gleich 2.

Ich habe zwei und werde wohl einen nutzen um das Tachosignal zu simulieren (habe daheim keinen Funktionsgenerator) und einen um die Regelung zu testen 8-)

Bastel Dir doch mal eben schnell aus nem 555 nen kleinen Rechteckgenerator. 8-)
Gruß
Jörn

17

Mittwoch, 14. März 2012, 10:49

Zur Drosselklappe: Ich glaub beim Opel gibts keine, allerdings gibts
beim Diesel auch schon einige mit Drosselklappe, z.b. der oben erwähnte
Iveco Daily (die neueren), wg SCR/AGR Regelung.
Hallo,

der erwähnte Daily hat weder Drosselklappe noch AGR.
Die Abgasrückführung ahben m.W. nur die Modelle mit Busbestuhlung, die nicht als LKW typisiert sind.
Ist zumindest beim Duc so.
Der Tempomat ist im EDC schon hinterlegt, mußte, wie gesagt, nur den Lenkstockschalter tauschen.
Leerlaufanhebung für evtl. vorhandenen PTO ist ebenfalls schon mit drin.
Das ist vermutlich auch der Grund warum ein Jahr später der Tempomat serienmäßig war.

Gruß
Christoph

  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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18

Mittwoch, 14. März 2012, 14:57

Bastel Dir doch mal eben schnell aus nem 555 nen kleinen Rechteckgenerator. 8-)
Gruß
Jörn
Gute Idee - hab ich sogar schon fertig da, aber leider für höhere Frequenzen (zum test von Drehzahlmessern) - ich wollte mit dem Launchpad spielen, und das hat gut geklappt :)

Mal sehen ob ich heute mal dazu komme das Signal vom Gaspedal zu messen.
Signatur von »chicken« &irre2

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chicken« (14. März 2012, 19:38)


  • »chicken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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19

Sonntag, 1. April 2012, 23:19

Nun hat es doch etwas länger gedauert, aber heute habe ich endlich mal die Signale messen können.

Schon vor über einer Woche habe ich das Gaspedal zerlegt und mir die Innenbeschaltung mal angesehen -
nicht weiter wild, es sind zwei Linearpotis mit jeweils drei Vorwiderständen.
Die Versorgungsspannung beträgt jeweils 5V, die Ausgangspegel sind:
Poti 1: 0,7V ... 4,5V
Poti 2: 0,36V ... 2,23V

Ich vermute mal stark es geht hier einfach um Redundanz, durch zwei getrennte Potis, welche mit komplett getrennt verkabelt sind, können Fehler erkannt werden. Deshalb auch die unterschiedliche Auslegung der beiden Potis.

Für mich ist das natürlich recht angenehm, ich will als Ausgang das besagt PWM Signal über ein langsamen Tiefpass und dann über einen Operationsverstärker laufen lassen. Der erzeugt dann an den Ausgängen die beiden Spannungen, hier kommt zugute, dass die Spannung 2 genau doppelt so groß wie Spannung 1 ist.

Die nächsten Schritte werden: Erkennung und Darstellung des DZM Signals.
Allerdings werden sicherlich wieder ein paar Wochen vergehen bis sich nennenswert etwas tut...

Hier noch zwei Bilder:
Gaspedal
Schaltplan
Signatur von »chicken« &irre2

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chicken« (2. April 2012, 07:33)


Kasimir

unregistriert

20

Montag, 2. April 2012, 12:32

Nun hat es doch etwas länger gedauert, aber heute habe ich endlich mal die Signale messen können.

Schon vor über einer Woche habe ich das Gaspedal zerlegt und mir die Innenbeschaltung mal angesehen -
nicht weiter wild, es sind zwei Linearpotis mit jeweils drei Vorwiderständen.
Die Versorgungsspannung beträgt jeweils 5V, die Ausgangspegel sind:
Poti 1: 0,7V ... 4,5V
Poti 2: 0,36V ... 2,23V

Ich vermute mal stark es geht hier einfach um Redundanz, durch zwei getrennte Potis, welche mit komplett getrennt verkabelt sind, können Fehler erkannt werden. Deshalb auch die unterschiedliche Auslegung der beiden Potis.

Für mich ist das natürlich recht angenehm, ich will als Ausgang das besagt PWM Signal über ein langsamen Tiefpass und dann über einen Operationsverstärker laufen lassen. Der erzeugt dann an den Ausgängen die beiden Spannungen, hier kommt zugute, dass die Spannung 2 genau doppelt so groß wie Spannung 1 ist.

Die nächsten Schritte werden: Erkennung und Darstellung des DZM Signals.
Allerdings werden sicherlich wieder ein paar Wochen vergehen bis sich nennenswert etwas tut...

Hier noch zwei Bilder:
Gaspedal
Schaltplan
Gönn Dir bei Deiner ganzen Bastellei aber nen galvanisch getrennten DC / DC Wandler.Brauch ich Dir glaub ich nicht zu erklären was passiert, wenn du den Bezugspunkt ohne Galvanische Trennung falsch legst. :T Brauchst Du Eh, wenn du OPAmps arbeitest, weil die brauchen symetrische Versorgungsspannung.
Kleiner Tip, komm nicht auf die Idee, nen LM 324 zu nehmen. Der rauscht zu stark und driftet dir nur weg.
Bessere Wahl: TL 072 oder TL 082.
Und beim PWM Signal achte auf saubere Glättung mit Tantalkondensatoren, bitte keine ELKOS.
Öhm by the Way, bei Conrad gibt / Gab es digitalpotis die kannst Du mit 2 Bit toggelnd hoch oder runtertasten. Das ganze über miniatur Relais mit 2 Wechslerkontakten in den Kabelbaum gebastelt und gut. 8-) Dann kannst du dir den ganzen Kram mit OPs sparen.
Mussu mal gucken.

Gruß
Jörn

P.S. Gibt es von Maxim und anderen in diversen Werten z.B. bei Reichelt Bezeichnung 100K typ Digital POTI,SNGL,100K,SPI,8DIP; MCP4151-104E/P)