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Electricus

unregistriert

1

Sonntag, 11. März 2012, 00:11

Bus wintertauglich dämmen?

Hi.

Ich kaufe bald evtl einen LT28. Der war mal Lieferwagen, und wurde bereits zum Wohnmobil umbegaut.
Ich will es aber grundlegend instandsetzen.

Ich hätte gerne eine winterfeste Dämmung. Was nimmt man da idealerweise?
Habe gehört, Glaswolle o.ä dürfte man wegen Schwitzwasser nicht nehmen.
Ich hätte gerne eine möglichst große Wirkung für möglichst kleines Geld.

Irgendwelche sündhaft teure Spezialsachen würde ich gerne vermeiden.
Würde gerne Sachen verarbeiten, die man günstig bekommt, z.B. im Baustoffhandel oder Industriebedarf.
Auch wenns vielleicht nicht das 100% optimalste oder die perfektionistischte Lösung ist.
80% Erfolg reichen mir auch, wenns dafür deutlich billiger ist.


Was nimmt man also idealerweise, um die Blechflächen von innen abzudämmen?
Was nimmt man für das GFK Dach?
Für die Fahrzeugtüren?

Und wie dämmt man die Säulen ab? Wäre es sinnvoll, die Säulen irgendwie wiederentfernbar auszustopfen? Von dem ausschäumen mit PU Schaum wird ja immer abgeraten.

Wie sieht es mit PU Schau allgemein aus? Kann man den nehmen, um z.B. Fugen auszuschäumen, wo man den Schaum mit vertretbarem Aufwand zur Not recht einfach mechanisch wieder entfernen/rauskratzen/Herausschneiden kann?
Oder ist PU Schaum am WoMo keine gute Idee?

Eine große Schwachstelle ist auch die Verbindung des Wohnraums zum Führerhaus.
Das Führerhaus großartig abzudämmen dürfte kaum möglich sein.
Allein schon wegen den Fensterscheiben.
Also müsste man den Durchgang abdämmen. Aber wie macht man das bei einem umgebauten Lieferwagen am besten? Selbstgebaute Holztür mit Styroporkern?


mfg

Wohnort: LYON

Fahrzeug: T3... und RMB :-)

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2

Sonntag, 11. März 2012, 07:53

vergiss PU Schaum total. Am Bau die Fenster bewegen sich nicht, Dein Autochen schon. Da hast Du dann langsam Brösel, wenn Du nicht vorher Matsch hast...

Zum Isolieren gibt's nichts besseres als X-Trem Isolator. Aber ist halt auch teuer.

"Billig"¨kannst Du ja auf die alte Art probieren: Styropor ganzflächig aufkleben (achtung Kleber!) und dann mit Dampfsperre Alufolie ganzflächig überkleben. Dann mit wenig Abstand die Seiten- und Dachverkleidungen.

So hatte ich das mal in meinem LT geregelt... billig und 80% :-O
Signatur von »AKA« L'essentiel est invisible pour les yeux.

Wohnort: Salzburg

Fahrzeug: Mb 307D, Golf I u. IV

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3

Sonntag, 11. März 2012, 08:31

Vorher würde ich alles Hohlraumkonservieren, dann kann das Kondenswasser nicht ans Blech. Idealerweise mit Mike Sanders Korrosionsschutzfett. Is ne scheiss Arbeit aber zahlt sich aus.
dann mit Dämmmaterial auffüllen (weil Kleben geht dann nicht mehr)

Electricus

unregistriert

4

Sonntag, 11. März 2012, 12:11

Das Korrosionsschutzfett kann man ja für die Hohlräume nutzen, und mit Dämm-Material auffüllen.
An den geraden Blechflächen wollte ich erst mal einen neuen Anstrich machen, um das Blech vor Wasser zu schützen. Und dann da was aufkleben.

Mir wurde schon das styrodur empfohlen.
Wenn man das anritzt, kann man damit sogar leichte Wölbungen bekleben.
Was haltet ihr von Styrodur?


Eine große Schwachstelle ist der Durchgang zum Führerhaus.
Das Führerhaus ausreichend zu dämmen, dürfte Aussichtslos sein.
Wie könnte man den Durchgang machen, so dass man weniger Wärme durchs Führerhaus verliert, aber den Durchgang nicht komplett zu machen muss?
Eine kleine Holztür mit Dämmung zimmern?

Wohnort: Frickenhausen bei Nürtingen

Beruf: Kunsttherapeutin

Fahrzeug: MB L319

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5

Sonntag, 11. März 2012, 12:30

Herzlich willkommen im Forum Electricus,
versuchs doch mal so:

http://www.busfreaks.de/strohrum/index.p…light=isolieren

Auch zur Elektrik und zum Nasszellenthema wirst Du hier sicherlich satt Infos finden :-O Musst nur mal suchen :-o
Signatur von »Nitja« http://busverliebt.de/

Jeder braucht ein Laster :)

Electricus

unregistriert

6

Sonntag, 11. März 2012, 12:46

Danke für den Link.
Leider geht er nicht.

Habe mal bei BASF auf der Seite Informationen über Styrodur geholt.
"Styrodur C zeichnet sich aus durch hohe Druckfestigkeit,
geringe Wasseraufnahme und hervorragende
Wärmedämmung. Außerdem ist es unverrottbar
und auf der Baustelle einfach zu handhaben.
Die Druckfestigkeit ist das Hauptunterscheidungsmerkmal
der verschiedenen Styrodur C-Typen."

Hört sich doch gut an.
Bei den Anwendungsbeispielen ist auch ein Kühlvan aufgeführt.

Hat schonmal wer nen Bus mit Styrodur gedämmt?
Mit was klebt man das am besten ein, bei leichten Blechwölbungen?
Pattex Kleber?

Wohnort: Berlin

Fahrzeug: MB 510

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7

Sonntag, 11. März 2012, 13:22

Isolation

ja aalso jetz aufs große schlachtfeld der isolation :-O

ich hab auf einem großen festival im norden von berlin 8-) ca 60 isomatten eingesammelt, nach dem die ganzen festivalbesucher gegangen waren und viele einfach alles liegengelassen haben. die isomatten habe ich abgespritzt und getrocknet, es gibt welche die sich mit wasser vollsaugen, die hab ich gleich weggeschmissen, mit den andern hab ich das dach isoliert, immer schon eine schicht nach der andern, mit viel doppelseitigem klebeband ( sehr guenstig die reste verschnitt usw bei klebeland berlin). die stösse habe ich mit silikon verklebt die letzte schicht ( insgesamt 8!!) hab ich auch über die holme gezogen und dan mit dampfsprerrenklebeband dicht verklebt.

soweit so gut, hab mit meinem holzofen gut geheizt, der schnee ist auf dem dach oben drauf liegen geblieben >>> iso funtioniert gut wenns drinnen warm ist und der schnee ausen drauf liegen bleibt (?!!)

isomatte umsonst da recycelt, lassen sich gut mit der schere / cutter schneiden
klebeband ne ganze ikea taschen voll fuer 20 euro be klebeland berlin

meine herangehensweise, da wo kein luft is, da is spaeter auch kein wasserdampf / kondesnwasser, mit silikon und dampfsperrenkleben hab ich die vostellung da das dicht ist, die holme habe ich mit den ganzen isomatten schnipsel voll gefuellt schon einzeln reingefummelt durch die kleinen loecher und dan die loecher mit klebeband zugeklebt ...

ich denek da muss jeder seine eigene iso / kondens / kaeltebruecken philosophie finden #weisse-fahne1

viel erfolg
jonas

Electricus

unregistriert

8

Sonntag, 11. März 2012, 14:41

Isomatten, gute Idee.

Mal schauen ob man das Material auch einzeln irgendwo bekommt. Im Industiebedarf oder so.

Bzw was ein qm günstige Isomatte so kostet.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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9

Sonntag, 11. März 2012, 16:40

habe zwa keinen LT aber bei mir ist eine schibetür aus holz, rahmen und innen 5mm holzplatte, verbaut und trent fahrerbereich komplet ab wen zu. das langt komplet da mus nicht noch extra dämung in die tür oder trenwand rein.

wen du dir da aus ocb platten oder siebdrukplatten was baust reicht das volkommen.
und wens ne schibe tür ist die dan richtig zu ist haste kein kälte problem und kein feuchtigkeitz problem im fahrer bereich.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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10

Sonntag, 11. März 2012, 16:48

Moin,

ich kann zur guten UND günstigen Dämmung definitiv Estrich-Styropor (EPS) empfehlen. Siehe dazu diese Themen:

Decke neu isolieren und neue Dachfenster

und

Oje... Styropor raus, Steinwolle und PU-Schaum rein

Lies Dich da mal ein.

PU-Schaum: Finger weg. Greift den Lack chemisch an, saugt Wasser und ist extrem schwer zu entfernen. Der gehört auf den Bau und nicht ins WoMo (!)

Gruß,

Josch

PS. Viele der von Dir angesprochenen Themen wurden hier in den letzten 11 Jahren bereits umfassend und mehrfach behandelt - bemühe bitte immer zuerst die Suchfunktion, bevor Du eine Frage stellst. Danke.
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

mercurmania

unregistriert

11

Sonntag, 11. März 2012, 17:03

das schöne an recycelten isomatten und auch bei styrodur / styropor: es is für umme!

Wohnort: LYON

Fahrzeug: T3... und RMB :-)

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12

Sonntag, 11. März 2012, 18:47

um den Fahrerbereich abzutrennen, nimm einen dicken Vorhang. Aber wirklich dick. So wie die Vorhänge, die Eingangsbereiche in Kneipen abtrennen... eine alte dicke echte Wolldecke tut's auch...
Signatur von »AKA« L'essentiel est invisible pour les yeux.

Electricus

unregistriert

13

Sonntag, 11. März 2012, 22:01

Die Idee mit der Woll-Decke ist gut.
Das mache ich glaub ich auch.
Aber ich nehme sie doppelt und nähe noch ne Kunststoffplane mit ein, so dass sie winddicht wird, und nicht so viel Feuchtigkeit ins kalte Führerhaus zieht.
Dann nähe ich noch "Supermagnete" ein, so dass sie an den Seiten am Blech fixiert ist.