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  • »Slarti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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1

Sonntag, 25. März 2012, 01:08

Idealer Unterbodenschutz

Ich stehe mit meinem Düdo (608D, Doka, neumodischer Aufbau, deshalb leider kein H) nun vor der Frage, was ich drauftun sollte. Der Kahn ist ganz gut beieinander, Flugrost, aber sonst alles OK. Ich habe Bedenken wegen der Gummitüllen und den Leitungen, aber eben auch wegen dem, ob ich mit dem Pinsel überall hinkomme. Suchfuktion ist sybillisch: Die Einen schwören auf Mehrzweckfett, die Anderen warnen vor Säuren im Fett (?).
Soll ich nun mit Mike Sanders (erste Versuche: Das Zeug wird sofort zäh, wenn es auf die kalten Karrosserieteile kommt)?
Oder mit Fett (Umwelt?)? Was ist mit Tropfen? Möchte ungern am Standplatz dauernd Fettflecken hiterlassen.
Oder Öl, Kriechöl, etc..?
Was mach ich mit den Trägern, die den Aufbau tragen (in Wagenfarbe lackiert, erster Rost kommt)?
Was mit dem Holzboden?
Bitte helfen, möchte keinen Fehler machen!

Noch was: Soll ich die Bremstrommeln behandeln (Owatrol,Lack, oder..?), oder nicht (Heiss dürften die Dinger nicht werden, bremse eh meist mit Motorbremse)?

Noch noch was: Ich will keinen Schönheitswettbewerb gewinnen, der Düdo soll nur optimal geschützt sein. Ob die Teile fettig bleiben, ist mir egal. Es gilt der (bay.) Spruch: "Bua, sei schlau, geh zum Bau, do schaust auf d'Nocht aus wia Sau" (Freie Übersetzung: "Junger Mann, sei schlau, bewirb dich im Baugewerbe, auch wenn Du am Abend einigermassen dreckig aussiehst..."). So auch beim Düdo, meine bessere Hälfte soll schon sehen, wenn ich was gemacht habe...

Slarti (der 60km vom Düdo getrennt lebt 8-( 8-( 8-( , in München gibt es keine freien Standplätze 8-( 8-( 8-( 8-( 8-( )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Slarti« (25. März 2012, 01:15)


2

Sonntag, 25. März 2012, 08:29

Öle sind zu flüchtigt.

Mike Sanders - ich find es gut! Ist, wie Du schreibst etwas schwerer zu verarbeiten.

Unterbodenschutz schwarz etc. - never!

Korrosionschutzdepot hat lecker Zeugs, hab ich letztes Jahr gerade verarbeitet, leider den Namen in der Halle. Sehr gut zu verarbeiten, gut fließfähig und ein Fettmäntelchen bleibt.

Name folgt.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

strandläufer

unregistriert

3

Sonntag, 25. März 2012, 10:35

Zitat

Korrosionschutzdepot hat lecker Zeugs, hab ich letztes Jahr gerade verarbeitet, leider den Namen in der Halle. Sehr gut zu verarbeiten, gut fließfähig und ein Fettmäntelchen bleibt.

Name folgt.


fluid film?das ist lecker zeug.hab ich bei mir überall drin und dran und man kann das prima
reinspritzen überall

wäre dann dieses hier

Wohnort: Unterkulm

Beruf: Dipl.-Heilpädagoge

Fahrzeug: 407D, LA 710 KR, LAF 1113, W124 200D

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4

Sonntag, 25. März 2012, 11:05

Finde auch Fluid Film gut. Ist ein Fett, das es in verschiedenen Viskositäten gibt, vom Kriechöl bis zum zähen Seilfett. Vorhandenen Unterbodenschutz (schwarzer Bitumen) kann man mit Owatrol tränken, er bleibt dadurch geschmeidig. Owatrol ist ein sehr flüssiges Öl, welches aushärtet (nach langer Zeit) und sogar aufwärts kriechen können soll. Owatrol ist auch prima unter dem Holzboden, darf aber nicht innen angewendet werden.
Für nicht geschützte Bereiche eignet sich Perma Film. Es bildet eine gummiartige Oberfläche und ist in verschiedenen Farben, aber auch transparent zu bekommen. Ich habe es noch nicht verarbeitet, würde es aber jedem Bitumenzeug vorziehen. Bitumen härtet aus und ist blickdicht. Mit der Zeit wird er durch Risse mit Feuchtigkeit unterwandert und man sieht das Pestnest erst, wenn es zuspät ist.
Mike Sanders ist auch super, habe es damals bei meinem T3 verarbeitet. Die Verarbeitung ist allerdings eine Erzsauerei.

Kannst Dich ja mal durch die Datenblätter vom K-Shop fressen...
Viel Erfolg!
LG #winke3
Steinobst
Christopher

Wohnort: Memmingen

Fahrzeug: James Cook 310D Bj94

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5

Sonntag, 25. März 2012, 12:02

Hi!
Ich sprüh auch immer alles mit FluidFilm ein. Find ich auch ganz gut.
Aber in dem Zusammenhang hier mal auch ne kurze Frage an euch.

Hab im Radkasten vorne nen kleines Blech reingeschweisst. Was soll ich da jetzt drauf hauen? Fluidfilm bring da im Steinschlag und Spritzbereich ja net so viel?
Irgendwelche Ideen was ich da draufklatschen könnte? Bis jetzt nur mit Brantho Korrux 3in1 angepinselt.
Gruß Peter :-)
Signatur von »benzzino« "Touch not the pylons, for they are the messengers!" :-)

Wohnort: köln

Fahrzeug: 307D

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6

Sonntag, 25. März 2012, 12:45

Hi!

Hab im Radkasten vorne nen kleines Blech reingeschweisst. Was soll ich da jetzt drauf hauen? Fluidfilm bring da im Steinschlag und Spritzbereich ja net so viel?

Irgendwelche Ideen was ich da draufklatschen könnte? Bis jetzt nur mit Brantho Korrux 3in1 angepinselt.

Hey,

das hier z.B.:

UnterBodenSchutz 220

Gruss!,

Sebastian

7

Sonntag, 25. März 2012, 19:30

Zitat

Korrosionschutzdepot hat lecker Zeugs, hab ich letztes Jahr gerade verarbeitet, leider den Namen in der Halle. Sehr gut zu verarbeiten, gut fließfähig und ein Fettmäntelchen bleibt.

Name folgt.


fluid film?das ist lecker zeug.hab ich bei mir überall drin und dran und man kann das prima
reinspritzen überall

wäre dann dieses hier

Mann Arne, alter Schnellschießer!#winke3

Stimmt, ist wirklich der Hit!!

Und duftet noch Tage nach dem Auftragen :=-

@ Tele:

Unterbodenschutz, da kann es toll drunter gammeln. Und bis die erste Rostbeule zu sehen ist, hast Du schon eine richtig große Rostfläche.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

  • »Slarti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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8

Montag, 26. März 2012, 09:48

Danke für die vielen Antworten!

Danke erstmal, ich werd es jetzt wohl mit dem Mike Sanders-Zeug versuchen (da hab ich noch eine grössere Dose rumliegen vom Skoda Hohlraumversiegeln :-O ) und die filigraneren Teile mit Fluid oder Owatrol einsprühen, Holz ebenfalls mit Owatrol. Ich berichte dann, wenn ich fertig bin. Wird in ca. 2 Wochen soweit sein.
Servus aus dem Süden, Slarti

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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9

Montag, 26. März 2012, 11:31

Hi,

Mike Sanders ist super. Aber Pinseln? Leih Dir doch irgendwo einen Kompressor. Dann einen Gaskocher, das Fett weich machen, in den Druckbecher und drauf. Beim Sprühen ist man auch viel sparsamer als beim Pinseln.

Mein Vorgehen: Alles mit FluidFilm Liq. A (dünnflüssig) einsprühen. Dann 3 Wochen trocknen lassen, dann Mike Sanders drauf. Im Radkasten hab ich Bitumen, welches ich mit FluidFilm immer mal auffrische.

Zum frisch geschweißten Blech: Ich würde zuerst Owatrol und dann Brantho Korrux. Manchmal misch ich auch Brantoh Korrux mit Owatrol. Danach Bitumen (weil Radkasten). Im Düdo hab ich im Radkasten auch teilweise Mike Sanders und dann Isomatte davor. So wird das MS nicht weggewaschen und Steine kommen auch nicht mehr dran.

Viel Erfolg,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

Wohnort: Unterkulm

Beruf: Dipl.-Heilpädagoge

Fahrzeug: 407D, LA 710 KR, LAF 1113, W124 200D

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10

Montag, 26. März 2012, 11:50

@ benzzino: Für Radkästen eignet sich Perma Film transparent.

LG
Steinobst
Christopher

Wohnort: köln

Fahrzeug: 307D

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11

Montag, 26. März 2012, 12:04

@ Tele:
Unterbodenschutz, da kann es toll drunter gammeln. Und bis die erste Rostbeule zu sehen ist, hast Du schon eine richtig große Rostfläche.

UBS 220 ist auf Wachsbasis und transparent: Man kann also durch/druntergucken.

Gruss!,
Sebastian

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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12

Montag, 26. März 2012, 13:34

Moin,

Blech im Radkasten?

Da habe ich bisher immer die Kanten rundherum mit Karosseriedichtmasse eingeschmiert und die restliche verbleibende Fläche ebenso - Karosserie-Dichtmasse lässt sich wunderbar mit etewas Nitroverdünnung geschmeidig machen und dann mit dem Pinsel verteilen. Hält perfekt, dichtet ab und ist obendrein wie Bitumen auch noch elastisch - bleibt allerdings im gegensatz zu Bitumen auch elastisch und reißt nicht durch Austrocknung/Aushärtung ein.

Obendrüber kann man dann gut eine Schickt Rostschutzfarbe und dann zum Beispiel Lack draufpinseln/-sprühen.

Gruß,

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

pannkooken

unregistriert

13

Montag, 26. März 2012, 14:24

Moin,

ich hab jetzt für alles unten rum Brantho Korrux 3in1 genommen und dann alles mit Permafilm eingejaucht. 3 Schichten Brantho aufgepinselt, und das hat echt ne ziemlich, wie soll man sagen, zähe Konsistenz. Kann mir wohl vorstellen, dass das Steinschlag ziemlich lang standhält. Hab den Trick gehört, eine Schicht z.B. weiß zu machen, und dann nochmal z.B. schwarz drüber. Überall wo du dann irgendwo mal weiß siehst pinselst du einfach wieder was drüber und fertig. Hab aber noch keine Langzeiterfahrung, weil ich mangels Bodenplatten in der letzten Zeit keine 5km gefahren bin
Übrigens wars bei mir so, überall wo Bitumen war, war Rost drunter, überall wo nix war, war es gut :=-

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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14

Montag, 26. März 2012, 15:13

Hallo Josch,

ich widerspreche Dir ja nur ungern... Aber Dichtmasse in die Radkästen? Ok, es sieht gut aus, aber das ist noch schlimmer als Bitumen. Bitumen kann man aufweichen mit FF. Aber Dichtmasse? Wenn Du einmal Feuchtigkeit hinter der Dichtmasse hast, dann ist alles zu spät. Du siehst das erst, wenn jemand mit nem Schraubenzieher Deinen perfekt aussehenden Unterboden durchlöchert.

Trauriges Beispiel: Jeder Fiat Ducato. Ich hab ja auch einige von denen als Alltagsauto. Mein Jetziger ist ein Bj.2000 (2,8l TD, geniales Teil). Als ich den gekauft hab, sah er von unten wunderbar aus. Ich wollte den Preis noch etwas drücken und bin mit nem Schraubenzieher hin und hab vor den Augen des Besitzers drei Löcher reingemacht und an den mir bekannten Stellen die Dichtmasse abgezogen und es war Rost dahinter. Hab ihn dann billiger bekommen :). Zu Hause dann (wie oben beschreiben) einen Tag lang mit der Drahtbürste alle relevanten Teile abgeschliffen (das waren fast alle Stoßkanten, Durchführungen, Pfalze, ...). Dann eingesprüht mit FF, dann nach ein paar Wochen MS drauf. Sogar die verzinkten Teile der Karosserie waren angegriffen. -> Die Sache mit der Dichtmasse lässt ein Auto halt sehr lange sehr gut aussehen, auch wenn der eigentliche Zustand schon viel schlechter ist.

Bitumen ist auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Ich hab sie trotzdem im Radkasten, mit FF drunter. Am Besten wären Innenkotflügel. Ich hab beim 508er vorne schon mit Isomatten angefangen.

Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

  • »Slarti« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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15

Montag, 26. März 2012, 16:10

Isomatten

Isomatten :-P ?!?

Wie sieht das aus? Normale Isomatten zum Drauflegen (?) (?) (?) ?

Slarti

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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16

Montag, 26. März 2012, 16:27

Moin,
ich widerspreche Dir ja nur ungern... Aber Dichtmasse in die Radkästen? Ok, es sieht gut aus, aber das ist noch schlimmer als Bitumen. Bitumen kann man aufweichen mit FF. Aber Dichtmasse? Wenn Du einmal Feuchtigkeit hinter der Dichtmasse hast, dann ist alles zu spät. Du siehst das erst, wenn jemand mit nem Schraubenzieher Deinen perfekt aussehenden Unterboden durchlöchert.
wie soll bitteschön Feuchtigkeit hinter die Dichtmasse kommen, wenn man das korrekt verarbeitet? Vergleiche bitte keine Fehler-In-Allen-Teilen Billigdichtmasse mit hochwertiger Karosserie-Dichtmasse(!)

Außerdem sollte man, sofern es irgendwie möglich ist - eine durchrostete Stelle auch von der anderen Seite aus behandeln und versiegeln, sonst issses Pfusch (wie gesagt - vorausgesetzt, man kommt von beiden Seiten dran).

Mit derartig behandelten Stellen - auch in Radhäusern habe ich in 20 Jahren keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Wie bereits erwähnt bleibt Karosserie-Dichtmasse im Vergleich zu Bitumen elastisch. Ich wüsste nicht, wie bei einer vernünftigen Verarbeitung und Nachbehandlung da jemals Feuchtigkeit drunter kommen sollte.

Gut versiegelt ist gut versiegelt ;-)

Und wenn ich das Zeug mal wieder entfernen möchte mache ich das wie bei Unterbodenschutz oder Rost auch - mechanisch. Warum sollte ich versuchen, das Zeug da mit Aufweichen herunterzubekommen? Wenn ich das runter haben möchte, dann nicht nur aus rein kosmetischen Gründen, sondern weil da etwas im Argen ist. Und dann mache ich das gleich ganz oder gar nicht :)

Gruß,

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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17

Montag, 26. März 2012, 16:52

zu deiner fragen wegen deinen bramstrommeln...nix drauf machen auch wen du ne motorbremse hat brmeste imma noch mit der normalen bremse, oder brmeste auch in der stadt mit motorbremse an ner rotzen ampel ? glaube nicht.

es giebt hitzebeständige farbe bis ca 800° die kan man wen drauf machen aber rostschutz kommt da nix drauf.
die trommeln sind gußeisen und gropporig da kan dan gerne was durchsickern bis zu den bremsbelägen und dan bremst da garnix mehr.
ist zwa rechtz unwarscheinlich aber möglich bei gußeisen.

als wen dan nur die hitzebeständige farbe und sonst nix.
bis die wechgerostet sind das dauert jahrzente. nur mal so 1mm sahl macht 1cm rost. da handelt sich das bei dem flugrost um hunderstel was da wechgerostet ist.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Kasimir

unregistriert

18

Montag, 26. März 2012, 19:30

Moin,

Blech im Radkasten?

Da habe ich bisher immer die Kanten rundherum mit Karosseriedichtmasse eingeschmiert und die restliche verbleibende Fläche ebenso - Karosserie-Dichtmasse lässt sich wunderbar mit etewas Nitroverdünnung geschmeidig machen und dann mit dem Pinsel verteilen. Hält perfekt, dichtet ab und ist obendrein wie Bitumen auch noch elastisch - bleibt allerdings im gegensatz zu Bitumen auch elastisch und reißt nicht durch Austrocknung/Aushärtung ein.

Obendrüber kann man dann gut eine Schickt Rostschutzfarbe und dann zum Beispiel Lack draufpinseln/-sprühen.

Gruß,

Josch

Hallo Leute,

Hab mich mal durchgearbeitet durch die Beiträge.......

Also Mike Sanders Fett brauchst du 3 Leute zum Verarbeiten 8o)

Der Erste macht den Kram heiß..... %-/

der Zweite trägt auf....... :=(

Und der Dritte macht die Sauerrei weg 8_)

Spaß beiseite.....

Als Ich meine Ente neu aufgebaut habe, hab ich mit Spritzbarer Nahtabdichtung gute Erfahrungen gemacht.

Aufbau:

Blech, Rostschutz, Spritzbare Nahtabdichtung mit der Bistole drauf und dann dünn aus dem Sprüher flexiblen Steiinschlagschutz.

Das Hält bei meinem Gustave jetzt schon 10 Jahre ohne nennenswerte Korrosion.

Nur Wichtig, Blech blank schleifen und dann Zinkchromat oder Zinkphosphat "lückenlos und reichlich" auftragen




Gruß aus Warburg

Jörn

Fahrzeug: 72' 508 Alukoffer/Alkoven

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19

Dienstag, 27. März 2012, 09:55

Hi Josch,
Mit derartig behandelten Stellen - auch in Radhäusern habe ich in 20 Jahren keinerlei schlechte Erfahrungen gemacht. Wie bereits erwähnt bleibt Karosserie-Dichtmasse im Vergleich zu Bitumen elastisch. Ich wüsste nicht, wie bei einer vernünftigen Verarbeitung und Nachbehandlung da jemals Feuchtigkeit drunter kommen sollte.

Gut versiegelt ist gut versiegelt
genau das sehe ich anders. Ich gehe immer davon aus, dass sich Feuchtigkeit durch Pfalze (Kapillarkräfte) oder Beschädigungen irgendwann ihren Weg bahnt. Und wenn sie dann einmal hinter einer Dichtmasse werkeln kann, dann hat man verloren. Dichtmasse stoppt keinen Rost, sondern kann nur das Eindringen von Feuchtigkeit und Schutz vor Schlägen leisten. Bei der Behandlung mit Dichtmasse muss jahrelang alles komplett ohne Fehler bleiben. Und so ein Radkasten bekommt bei -20 Grad Steinschläge, verwindet sich, arbeitet, ...

Ein Gemisch von FF und Bitumen hingegen kann Rost stoppen, weil der FF-Anteil wie ein Kriechöl wirkt. Das Bitumen schützt vor Steinschlägen. Wegen der Alterung des Bitumen und dem allmählichen Verflüchtigen des FF muss man halt alle paar Jahre mal eine Ladung FF aufbringen. Insgesamt finde ich diese Art von Rostschutz sehr gut. Bitumen ohne FF und ohne Nachbehandlung ist keine Alternative.
Und wenn ich das Zeug mal wieder entfernen möchte mache ich das wie bei Unterbodenschutz oder Rost auch - mechanisch. Warum sollte ich versuchen, das Zeug da mit Aufweichen herunterzubekommen? Wenn ich das runter haben möchte, dann nicht nur aus rein kosmetischen Gründen, sondern weil da etwas im Argen ist. Und dann mache ich das gleich ganz oder gar nicht :)
Ich will das Bitumen nicht entfernen. Aufweichen zur Regeneration des Bitumens.

@Slarti: Ja, normale Isomatten :). Ist ein geniales Material. Ich habe meine Türdichtungen daraus gemacht, Teile meiner Innenkotflügel und noch mehr. Das ist jetzt aber kein kompletter Innenkotflügel, sondern mehr so ein Steinschlagschutz nach vorne und hinten.

Gruß,
dagegen
Signatur von »dagegen« --
Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.
Jean Paul

20

Dienstag, 27. März 2012, 21:36

;-) Wer den Josch kennt, weiß, dass 99%ig nicht mal mangelhaft ist. :O

Ein Perfektionist kann so arbeiten (!)

Sonst wäre sein Bussi schon ein Schrotti#Fichtenmopped

So das war das Wort zum Dienstag #flens
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
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