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  • »dans« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: MB 711

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1

Dienstag, 10. April 2012, 17:52

12 V batterien mit 24 V Lima laden?

Hallo,

hab ein sicherlich nicht ganz neues Problem: Mein Motor (Lima) hat 24 V und speist zwei Fahrbatterien. Im Wohnbereich habe ich 12 Volt (ebenfalls zwei Batt). Derzeit hängt an den Fahrbatt ein Spannungswandler und daran ein Ladegerät. Das finde ich recht umständlich, das geht doch sicherlich eleganter? Ne zweite Lima will ich nur ungern einbauen. Zudem werd ich demnächst ne PV-Anlage aufs Dach kleben, denke an 2 x 100 Wattp.
Wie verdrahte ich den ganzen Kram, bzw wie schalte ich um?

Danke und Gruß
dans

2

Dienstag, 10. April 2012, 18:46

Hallo dans.
Bei Conrad gibt es einen Spannungswandler von 24V auf 13,8V/40A für 117€. Hat aber nur 85% Wirkungsgrad. Es wird aber wohl besser sein wie Deine jetzige Lösung. Wobei Du dann auch noch eine Ladeautomatik benötigst damit die Batterien nicht anfangen zu kochen. Bei den Solarzellen benötigst Du auch einen Laderegler wobei da die Automatik integriert ist. 407 mit 24V kannte ich bisher auch noch nicht.
Gruß Werner.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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3

Dienstag, 10. April 2012, 18:52

es giebt von verschiedenen herstellern wandler 24V / 12V die aber alle nicht günstig sind.
das die einzigste alternatiwe die es giebt auser dei patet mit wandler und ladegerät.

da muste schon mal nen batzen geld inne hand nehmen um da was zu ändern.

was du auf jedenfall nicht machen soltest ist einfach bei den 24V starterbatterien 12V abzeigen das nicht gut für die starterbatterien.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: München

Fahrzeug: Mercedes 608D

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4

Dienstag, 10. April 2012, 20:42

Eine wirklich gute Lösung ist das Gerät Waeco Perfectpower DCDC40. Hab ich selbst, guter Wirkungsgrad, keinerlai Probleme. Lädt nur, wenn der Motor läuft (eigenes Kabel). Mal googeln, meiner war nicht sehr teuer, aber billig sind die Dinger auch nicht. Steht übrigens alles im Forum, Suchfunktion nutzen!
Slarti

5

Mittwoch, 11. April 2012, 01:33

so wie ich das verstanden habe benötigst du einen b2b ladewandler 24 v auf 12 v. die
bekommst du von sterling power oder votronic. sind leicht einzubauen und machen genau das
was du möchtest

grüße kurt

Electricus

unregistriert

6

Mittwoch, 11. April 2012, 19:19

Ein ähnliches Problem hatte ich auch, nur umgekehrt.

Hätte gerne ein 24V Aufbau Stromnetz gehabt. Aber weil das Fahrzeug nur 12V hatte, hätte ich einen Spannungswandler gebraucht.
Das 24V Stromnetz hätte ich gerne gehabt, um einige Geräte, die genau stabilisierte 12V brauchen, mittels einfachem Stepdown Regler aus 24V zu versorgen.
Genau Stabilisierte 12V aus 12V Akku, das ist nicht ganz so einfach, da tuts kein billiger Stepdown. Da braucht man einen Stepup-Stepdown, SEPIC Wandler o.ä.
Als Geräte sind hier z.B. ein PC und ein TFT zu nennen. Das sind keine KFZ Ausführungen, sondern Standardgeräte, wo das originalnetzteil entnommen wurde. 12V ist direkt als geregelte Spannung (max +/- 5-10%) anzulegen. Die anderen Spannungen (5V/3,3V) im PC werden über einen kleinen DCDC Wandler von der 12V Spannung erzeugt.

Außerdem ist der Wirkungsgrad bei 24V etwas höher, und die Leiterquerschnitte können geringer ausfallen.

Trotzdem hab ich dann 12V gebaut, weil das Fahrzeug 12V hatte, und ich keinen Ladewandler verwenden wollte. Der hätte mir die Vorteile vom 24V Netz wieder aufgefressen.
Und 12V hat auf der anderen Seite ja auch gewisse Vorteile, weil man normale Autotechnik einfach so ranhängen kann,.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Electricus« (11. April 2012, 19:24)


  • »dans« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: MB 711

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7

Donnerstag, 12. April 2012, 10:02

ok, ersma danke an alle!
der 407er wurde gerade verkauft, fahrn jetzt nen 711er....

lg
dans

Wohnort: München

Fahrzeug: Postkutsche, KögelKofferSprinter

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8

Donnerstag, 12. April 2012, 19:55

genau das macht jeder solarregler. ein mppt-regler sogar fast verlustfrei

  • »dans« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: MB 711

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9

Donnerstag, 12. April 2012, 21:15

was zum teufel ist ein mppt regler??????

Electricus

unregistriert

10

Donnerstag, 12. April 2012, 21:26

MPPT= Maximum Power Point Tracker.

Das ist die "Luxusvariante" der Solarregler.

Bei 12 Volt Kleinanlagen ist das Meiner Meinung nach aber nicht notwendig. Da tuts ein einfacher Shuntregler.

Oder noch besser: Vorrangschaltung

D.H. zuerst wird der Akku geladen, und wenn voll, wird mit dem Strom auf einen Zweitakku bzw direkt auf einen Verbraucher (z.B. Kühli) gegangen.

Grüße

11

Samstag, 14. April 2012, 17:25



Oder noch besser: Vorrangschaltung

D.H. zuerst wird der Akku geladen, und wenn voll, wird mit dem Strom auf einen Zweitakku bzw direkt auf einen Verbraucher (z.B. Kühli) gegangen.


Moin,
bietet jeder Regler diese Vorrangschaltung?

Gruß
Thomas

Electricus

unregistriert

12

Samstag, 14. April 2012, 21:26

Hi.

Nein, musst einen speziellen Regler kaufen, der das hat, Oder selber bauen.

Nen einfachen "Laderegler" mit Vorrangschaltung kann man gut selbst bauen.

Man braucht einen Spannungswächter (z.B. ein Modul was bei Überschreiten einer bestimmten Spannung einen Steuerausgang umschaltet)
Dann geht man hin und überwacht damit die Batteriespannung. Wenn die Ladeschluss-Spannung erreicht ist, schaltet man die Solaranlage einfach per Relais (oder Mosfet) weg.

Stattdessen wird dann mit dem Strom eine zweite Batterie geladen, oder z.B. der Kühlschrank direkt betrieben.

In diesem zweiten Kreis braucht man dann eine Spannungsbegrenzung (z.B. Shuntregler oder Linarregelung). Oder besser einen DCDC Wandler mit weitem Eingangssannungsbereich (3-28V in, 12-15V out)
Wenn die Solaranlage "klein" ist, also z.B. nur 16 V peak hat, kann man auch drauf verzichten. Das packt der Kühli dann auch noch so.

Das Steuermodul kann man sich mit ein paar einfachen elektronischen Bauteilen (Opamp, TTL Chips und "Hühnerfutter") selbst zusammen löten.

Ich kann es ja mal aufzeichnen wie es gehen müsste, ein Konzept dazu hab ich schon.
Habs selbst aber noch nicht gebaut, da ich noch kein Solarpanel habe.

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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13

Samstag, 14. April 2012, 23:53

...

Zitat

Ich kann es ja mal aufzeichnen wie es gehen müsste, ein Konzept dazu hab ich schon.


Jaaaa mach das mal.
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

14

Sonntag, 15. April 2012, 08:30

Man braucht einen Spannungswächter (z.B. ein Modul was bei Überschreiten einer bestimmten Spannung einen Steuerausgang umschaltet)
Dann geht man hin und überwacht damit die Batteriespannung. Wenn die Ladeschluss-Spannung erreicht ist, schaltet man die Solaranlage einfach per Relais (oder Mosfet) weg.



Der Solarregler hat doch schon abgeschaltet!
Gruß Werner.

15

Sonntag, 15. April 2012, 10:29



Nen einfachen "Laderegler" mit Vorrangschaltung kann man gut selbst bauen.

Moin,

da habe ich leider keine Ahnung von.


Für mich ist es nur ärgerlich, wenn die Schlussspannung erreicht ist, dass dann nicht der Kühlschrank betrieben oder die Starterbatterien geladen werden.

Electricus

unregistriert

16

Sonntag, 15. April 2012, 13:29

Man muss halt nur eine Steuerung entwerfen.

zum Beispiel mit einem LM311 (Voltage Komparator). Samt passender Beschaltung.
Man könnte aber auch ein Panelmeter mit Schaltausgang nehmen (gibts fertig zu kaufen)

Das stellt man dann z.B. auf 13,8 V ein.

Die Hauptbatterie wird über ein Relais angeschlossen. Bei Erreichen der 13,8V wird die Batterie per Relais abgeklemmt.
An dem zweiten Kontakt des Relais schließt man dann einen Regler bzw DCDC Wandler an, und betreibt damit direkt den Kühli.
Der Kühli muss natürlich auch noch mit einer Steuerschaltung versorgt werden (im einfachsten Fall 2 Dioden und ein Relais, um in entkoppelt aus 2 Quellen zu versorgen.
Über Dioden und Widerstände kann man auch noch die Fahrbatterie und die Aufbaubatterie mit einem Erhaltungsladung-Strom versorgen.

Ich glaub ich muss es morgen echt mal aufzeichnen, ein Bild sagt mehr als tausend Worte.

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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17

Montag, 16. April 2012, 13:56

umschalten eines Ladereglers

Hallo zusammen,



also jetzt muss ich auch mal meinen Senf dazu geben.



Davon mal abgesehen, dass sich das Thema für den ursprünglichen Fragesteller
ohnehin erledigt hat, waren es eingangs zwei Fragen (nur zur Wiederholung).



1) Wie ladet man ohne 2te Lima die 12V Aufbau-Bat aus dem 24V-System des
Fahrzeugs?

-> Wurde mit obigen Vorschlägen diverser Ladewandler und DC/DC Wandler
ausreichend beantwortet. Was man davon verwendet ist wiederum eine Frage von
Anspruch, Verwendung und Geldbeutel.



2) Wie schaltet man die Solaranlage bei voller Aufbau-Bat auf die Starter-Bat?

-> da wir vom Umschalten zwischen 12V und 24V Batterien reden, fallen
sämtliche Trenndioden, Widerstände und sonstige Ladestromverteiler schon einmal
aus.

-> der Solarregler muss für beide Spannungen geeignet sein. Ist aber keine
Problem da dies wirklich viele sind. Der Solarregel sollte in diesem Fall
tatsächlich die MPPT-Funktion haben um beide Spannungen effizient mit denselben
Solarpanels zu versorgen. Ausnahme: Man hat zwei identischen (17V) Panels und
schaltet diese zwischen Reihen- und Parallel-Schaltung um. Dann tuts auch ein
normaler Regler.

-> Umschalten könnte man im einfachsten Fall mit einem manuellen
Kippschalter. Wichtige ist hierbei, dass man beim Umschalten die Solarpanels
vom Regler trennt, da das Erkennen der Systemspannung nur in dem Moment
erfolgt, in dem die Spannung seitens des Solarpanels hochkommt. Also muss auch
hier ein Schalter rein. >> Panel trennen >> Batterie umschalten
>> Panel wieder zuschalten.

-> Eleganter wäre das Ganze natürlich automatisch. Dazu kann man was mit
MOSFETs oder Bi-stabielen Relais basteln. MOSFETS muss man dabei aber gegeneinander
versperren um Rückströme über die Substratdiode zu vermeiden. Auch hier muss
dabei wieder die Trennung vom Panel erfolgen.

Als "Batterie voll" Signal würde ich das vom Laderegler selbst benutzen.
Bei einem externen Komparator wie oben beschrieben hat man immer das Risiko,
dass man zu früh umschaltet (13.8V sind definitiv zu niedrig), dann wird die
Batterie nicht ganz voll oder zu hoch, dann erreicht man den Schwellwert nie,
weil der Laderegler selbst vorher abschaltet oder auf Erhaltungsladung geht.
Dann braucht man noch einen Event, der wieder zurück auf die Verbraucherbat
schaltet. Das "Voll" Signal taugt hier leider nicht sonst klackert es
permanent hin und her wenn beide voll sind. Ich würde wieder zurück auf die
Verbraucher-Bat schalten sobald deren Spannung unter 12.7V sinkt. hierzu kann
man dann einen Komparator verwenden. Man hat somit eine Vorrangschaltung für
die Verbraucher-Bat. Die Schaltung könnte man noch zusätzlich mit einem
manuellen Schalter versehen, der die Ladung unabhängig von allen Sensorwerten
auf die Starterbat umschaltet, sollte diese wider erwarten einmal leer sein,
man aber los will.



Einen Schaltplan könnte ich hierzu sicherlich liefern. Verzeiht mir aber wenn
ich das nicht tue. Ich würde es für absolut fahrlässig halten, hier eine
Schaltung zu posten, die ich nicht selbst aufgebaut, getestet und qualifiziert
habe. Davon abgesehen wäre es mit dem Schaltplan alleine ja auch nicht getan.

Mein Beitrag soll nur als Tip für jenen gelten, der darin fit genug ist
das selbst um zu setzen.
Bei Fragen, fragen.

Wünsche funkenfreies Basteln,
Grüße,
Jens

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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18

Dienstag, 17. April 2012, 11:04

Ach ja, 3) es war ja noch der Gedanke hinzugekommen, bei voller Aufbaubatterie die Solaranlage auf einen Verbraucher umzuschalten, zB. Kühlschrank.
Also ich weiß nicht... korrigiert mich... aber man will doch einen Kühlschrank nicht nur dann betreiben, wenn gerade die Sonne scheint UND die Batterie voll ist, oder? Ein Kühlschrank sollte direkt an der Verbraucherbatterie angeschlossen sein, mit einem Tiefentladeschutz dazwischen.
Davon abgesehen bezweifle ich stark, dass das funktionieren würde. Je nach Sonnenlaune hat man dann entweder zu viel Saft, den man wie ober beschrieben in einem Längsregler verbraten muss, oder zu wenig und es funzt nicht. Den Anlaufstrom eines Kompressorkühlschranks kann ein "normales" Solarmodul schonmal nicht liefern, da fängt es schon an.
Dann brauchen die meisten Solarregler eine Batteriespannung am Ladeausgang um einzuschalten. D.h. mit einer reinen Last würde er - wenn überhaupt - eine Störung melden.


Grüße,
Jens