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  • »Lordofchaos« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: ---

Fahrzeug: Opel Vivaro (L2H1)

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1

Dienstag, 24. April 2012, 00:12

Was nehmen für Seitenwand Innenverkleidung

Servus Gemeinde,

ich bin seit kurzen Besitzer eines Vivaros Kasten (langer Radstand) und möchten diesen, passend zu meinem Hobby Windsurfen, ausbauen.
Das heisst, mein feuchtes/nasses Material verbleibt im Auto auch mal über längere Zeit.

Innen will ich den Bus mit xtrem isolator oder ähnlichem dämmen. Die Frage ist nun, was nehme ich als Innenverkleidung und für die Deckenvergleidung.

Was sind die Vorteile/Unterschiede von
- Birkensperrholz
- Pappelsperrholz
- Hartfaserplatten
- HDF

oder soll ich auf fertige passgenau Kunststoffplatten zurückgreifen?
http://www.rahloff.com/Opel-Renault/Viva…24_226_312.html

Danke euch schon mal für zahreiche Tipps und Tricks :)

Grüße aus München
Freddy

Wohnort: schauenstein

Fahrzeug: mercedes 813

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2

Dienstag, 24. April 2012, 07:40

hallo.....
also ich habe mich vor dem umbau von unserem auto lange und gut informiert....
und wir haben dann birke und buchen multiplexplatten genommen
es ist sehr robust und macht jede vervindungen mit
in sperrholz halten die schrauben schlecht und reisen leicht aus.
multiplex ist zwar etwas teuerer aber du baust ja das auto aus um es länger zu nutzen.
die multiplexplatten habe ich dein mit einen wachs eingelssen...bekommst du im holzfachhandel in allen möglichen farben.....
decke würde ich empfelen dickers schrankrückwand platte (weiss nicht mehr wie man das nennt) gibts in weiss und in grau....sehr gut...nimm es aber nicht zu dünn da es sonst nach einer zeit durch hängt....und gut verschauben oder kleben am beten ganzflächig
überall an den stirnseiten wo holz auf holz...oder holz auf boden oder decke kommt....tust du dichtketter, gibt es bei wohnmobil und wohnwagen ausbau läden, das verhinder quitschen währent der fahrt....spar hier nicht am geld...kauf das...ist echt wichtig...sonst wirst du blöd beim fahren..
zum isolieren haben wir isomatten genommen 1 cm dick erst wagrecht verklebt dann ne 2 schicht senkrecht darüber geklebt...so hatten wir ne isolier stärke von 2 cm ...und das ist gut.......
viele grüsse erst mal und viele nerven beim umbau
gruss fred
Signatur von »skyline« Im Leben sollst du Rosen pflanzen....auch wenn nur Dornen erntest sollst du trotzdem Rosen Pflanzen

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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3

Dienstag, 24. April 2012, 13:39

mein letztes mobil war mit nut-feder-brettern, kiefer. war wunderbar, man konnte alles ans holz schrauben. hat aber hohes gewicht.

jetzt versuch ich mich in 4mm pappelsperrholz. das ist leicht, hell und stabil genug um ein paar handtuchhaken reinzuschrauben.
ich baue zuerst alle möbel ein und verkleide dann die restlichen flächen mit dem sperrholz. spart gewicht.

Wohnort: Karlsdorf-Neuthard

Fahrzeug: DB L613D, Audi A6, Honda VTR1000F

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4

Dienstag, 24. April 2012, 13:53

Papel ist super leicht, aber auch nicht besonders stabil. Birkensperrholz ist da schon besser, ist aber sehr feuchte empfindlich. Multiplex fängt doch erst ab 15mm Stärke an, was soll man damit an der gekrümmten Wand? Und... klärt mich auf, aber Multiplex ist auch ein Sperrholz...
Ich selbst habe 5mm Lauan Sperrholz verwendet. Stabil, biegsam und schimmelresistent.

Grüße,
Jens

Wohnort: Hamm

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979; Borgward B522A Bj. 1961

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5

Dienstag, 24. April 2012, 18:48

@ Lordofchaos

Habe an ebenen und gekrümmten Wänden mit Birken-Sph in 3mm beste Erfahrungen gemacht. Leicht, stabil, robust.

Die Sperrholzplatten hab ich zugesägt, beidseitig mit Tonkinois behandelt und festgeschraubt. Die noch sichtbare Seite der Platte bekam dann noch 1-2 Anstriche Tonkinois, dann fertig.

Birke ist leicht dunkler gefärbt und deutlich härter als Pappel.

Hartfaserplatten würd ich nicht verwenden, die kriegen im Lauf der Zeit Wellen, werfen sich, auch die beschichteten Versionen.

Gegen die feuchten Surfklamotten würd ich eine großzügige Zwangsentlüftung vorsehen, Dachluke oder mehrere Kiemenlüfter für Querlüftung.

Grüße aus Hamm

Volkhard

the cat

unregistriert

6

Dienstag, 24. April 2012, 19:57

meine favoritenlösung:
einfach damit rechnen, dass es feucht wird, und eben eine möglichkeit lassen dass es wieder austrocknet.
(hab ich bei meinem haus so gemacht- WENNS feucht wird, kanndie feuchte wieder raus.)#
man nennt das diffusionsoffene bauweise
DENN: bei extremen temp. unterschieden (hochsomer-sonne) gibts ne diffussionsumkehr.
dass heisst INNEN auf der dampsperre bildet sich kondeswasser.
und das kann dann kaum mehr raus und modert.

ich löse es im womo, indem ich zwangsentlüftungen von viehtransportern einbau.
(natürlic verschliessbar für den extremfall)

  • »Lordofchaos« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: ---

Fahrzeug: Opel Vivaro (L2H1)

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7

Dienstag, 24. April 2012, 21:20

Super, danke euch schon mal.
Zwangsentlüftung werd ich auf jedenfall machen. Nur bei den Dachluken bin ich mir noch nicht sicher.
Ich suche noch nach welchen die nicht so hoch aufbauen. Der Van ist ca. 196 hoch und ich muss unter 2m gesamthöhe bleiben, da ich ansonsten nicht mir in meine Garage komme und zudem gibt es an vielen Surfspots 2m Höhenbeschränkungen.

Ich hab mal von euch mitgenommen, Birkensperrholzplatten sind etwas stabiler als Pappel aber auch etwas schwerer, richtig?
Wie schauts mit HDF Platten aus?
Welche von den genannten Platten ist anfälliger für feuchtigkeit (wenn sie unbehandelt sind)?

Wie schauts aus mit den passgenau Kunststoffplatten?

fehlfaabe

unregistriert

8

Dienstag, 24. April 2012, 21:52

Hallo!

Also es ist auf jeden Fall die Frage was dein weiterer Ausbau hergeben soll... willst du nur ne Isomatte reinlegen und nen gaskocher mitnehmen oder soll da nen Wohmoausbau rein??? Also Bett sitzen Kochecke...

Und die Bezeichnung Multiplex hat sich so eingebürgert, wie man eben nach nem Tempo fragt anstatt nach nem Taschentuch, ist aber vom Aufbau einfach nur Sperrholz! Pappel ist weicher, hat aber sehr gute Eigenschaften für die Verkleidung! ist gut in die Rundungen zu biegen und leichter geht nicht! Mein gesammter Pappelausbau inklusive Möbel wiegt um die 80 kg, dazu kommen natürlich die Massivholz blenden....
Ich habe die verkleidung wirklich nur als verkleidung und zum befestigen geh ich an die Stahlteile oder an Massivholz! Da ich nix an die Verkleidung mache nehm ich das leichteste, flexibelste und :-) günstigste....
Wenn du allerdings nicht viel reinbauen willst, kannst du die Seiten auch mit schwerem dicken Material machen wo du Haken oder sonst nen Klüngel festmachen kannst... naja und Plastik: geschmackssache, aber sicherlich feuchteunemfindlich und teuer!
meine Erfahrung ist aber auch das das Holz Feuchte auch aufnimmt! du hast also weniger Wasser in der Luft....
Faserplatten auf keinen Fall! die sind da nich für.....

Also wenn du weißt was da weiter rein soll könnte man eine Emfehlung geben... ;-)
Gruß, Jonas

  • »Lordofchaos« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: ---

Fahrzeug: Opel Vivaro (L2H1)

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9

Dienstag, 24. April 2012, 22:02

Ein richtiger Womo Ausbau wird es sicherlich nicht.
Eher eine Art light Version.

Es wird eine Art geschlossener kasten an der linken Seite reinkommen (über die gesamte Länge)
Dieser kasten soll mein Surfzeug beherbergen. Geschlossen habe ich mir überlegt damit nicht soviel feuchtigkeit im restlichen Bus herscht (zusätlich soll in dem Kasten ein oder zwei seitliche entlüftungen in form von kiemen oder ähnlichem rein)

rechts soll dann eine Schlafmöglichkeit entstehen, wie ich diese realisiere weiss ich nocht nicht so genau.

Gekocht wird mit nem einfachen Kartuschenkocher, Frischwasser in einem kanister mitgeführt.
Potti, Abwasser, Dusche und so nen Luxus wird es nicht geben.

Wohnort: Bremen

Fahrzeug: DB 508 Bj76, BMW R75 Bj70

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10

Dienstag, 24. April 2012, 23:14

Moin Jonas,
meines Wissens unterscheiden sich Sperrholz und Multiplex doch ganz erheblich und zwar in der Dicke und der Anzahl der einzelnen Schichten und damit in ihrer Stabilität. Multiplex hat bei gleicher Stärke mehr aber dünnere Schichten, dafür aber eine höhere Stabilität.
Viele Grüße
Ulli
Signatur von »Kleingärtner« Umwelt schützen, Bus benutzen

fehlfaabe

unregistriert

11

Mittwoch, 25. April 2012, 19:55

Hallo Ulli!

hast du recht! umgangssprachlich ist mit Multiplex dickes Sperrholz gemeint... deshalb mehr Schichten und stabiler aber wenn ich ne 18er birke Sperrholz bestelle bekomme ich das was allgemein Multiplex genannt wird, Aufbau ist exakt gleich, Mittellage, dann immer entgegengesetzt drauf obbe un unne! is auch wurscht, Ich war nur wieder zu kleinlich als Holzwurm :-) Es sagen auch alle Styropor (Handelsname) obwohl das Material Polystyrol is, eh Erbsenbzählerei meinerseits! letzlich gehts doch drum das unser Surfbusfreak nen feinen Bus bekommt....

fehlfaabe

unregistriert

12

Mittwoch, 25. April 2012, 20:12

Nochmal @ ulli!
habe wohl eben nicht sorgfältig gelesen... Du sagst der Aufbau in Furnierdicke und schichten ist anders auch da muss ich dir Recht geben! hab mir das nochmal angeschaut... Das einfache Sperrholz hat dickere Schichten und das " Multiplex" dünne, im Großhandelskatalog ist das Klugscheisserwort wohl Furniersperrholz
:-O
Nix für Ungut #winke3

Wohnort: zwischen Würzburg und Freiburg

Fahrzeug: 6 8er Mönsterschen

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13

Mittwoch, 18. Juli 2012, 23:58

Aus gegebenen Anlass nochmal kurz ein Einwurf:
Ich bin jetzt soweit an der Wanne die Decke anzugehen und möchte dafür Nut & Feder nehmen, aber die Wölbung im Heckbereich bereitet mir da etwas sorgen. Wir haben das höchste der 3 Flachdächer, also schon eine gute Rundung zu den Seiten und nach Hinten hin. Wenn ich ein glaube 12,5er mm Brett versuche darein zu knödeln, dann steht das Brett immer Richtung Innenraum ab, es will sich nicht so recht an die Wölbung anschmiegen. Kann man da das Brett einfeuchten und dann Einbauen? Oder irgendwie anders vorbiegen? Zudem verjüngt sich ja das Heck ein wenig, da müsste man dann ja auch ein paar Seitenbretter spitz zulaufen lassen. Würde mich auch über Bilder bereites geglückter Vorhaben dieser Art Freuen, weil mir irgendwie der Vergleich fehlt.
Gruß Dani

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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14

Donnerstag, 19. Juli 2012, 06:38

Das wird dir so nicht ohne weiteres gelingen. normalerweise macht Mann Bretter im Wasserdampf heiss und spannt sie in eine Form bis sie trocken sind. Dann halten sie die Krümmung. Und in den Ecken musst du jeweils zwei oder drei Breter verjüngen.Das ist Bootsbau. Ich habe das so gelöst,das an diesen Ecken Staufächer sitzen,und somit der "Pfusch " dort hinter nicht zu sehen ist.

Wohnort: zwischen Würzburg und Freiburg

Fahrzeug: 6 8er Mönsterschen

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15

Freitag, 20. Juli 2012, 21:59

dass an diesen Bussen aber auch wirklich nix gerade ist.... Alle Schränke muss ich schräg machen :-8
Hab fast nure mit Schablonen arbeiten können weil da ja nix grad dran ist... Ich denk nochmal drüber nach, da gibts bestimmt nen Trick, sonst kommt halt doch ein Schrank übers Bett..

Wohnort: Wien

Fahrzeug: Mercedes Benz L508D

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16

Samstag, 21. Juli 2012, 11:47

Zitat

mein letztes mobil war mit nut-feder-brettern, kiefer. war wunderbar, man konnte alles ans holz schrauben. hat aber hohes gewicht.

jetzt versuch ich mich in 4mm pappelsperrholz. das ist leicht, hell und stabil genug um ein paar handtuchhaken reinzuschrauben.
ich baue zuerst alle möbel ein und verkleide dann die restlichen flächen mit dem sperrholz. spart gewicht.



Ich hab das genau so gemacht
So leicht wie möglich ;)
Ich hab das papelholz mit einem außen Holzschutzlack lackiert und nachher mit einem Poren Verschluss Klarlack.
Das ist wirklich schön geworden und sehr leicht!

Lg prikle

17

Samstag, 21. Juli 2012, 23:37

Ich baue Rundungen von Dach zur Seitenwand, indem ich alle 40cm einen, der Rundung entsprechenden Blechstreifen auf der einen Seite unter das letzte Dachbrett und die andere Seite unter das letzte Wandbrett befestige. Dann schneide ich das Brett (in deinem Fall die 12,5 cm) in 2 oder 2,5cm Streifen. Dann befestige ich diese Streifen auf die Bleche. Schon habe ich meine Rundung. Unebenheiten kann man im nachhinein wegschleifen.

Die Holzstreifen verbinde ich unternander mit Holzleim. Man kann sie auch vorher nebenenander legen und eine Lage dehnbaren Stoff aufkleben damit sie miteinander verbunden sind und dann an die Blechstreifen befestigen.

Statt Blechstreifen kann man auch Halterungen von Regenrinnen nehmen die man entsprechend kürzt. Sind dann auch verzinkt.

Gruß Achim

Wohnort: zwischen Würzburg und Freiburg

Fahrzeug: 6 8er Mönsterschen

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18

Montag, 23. Juli 2012, 23:08

Wie ausgefuchst! Wenn man so arbeitetet, könnte man in richtung Heck einfach alle paar cm ein Brettchen von den vielen spitz zulaufen lassen, damit sich diese unbeschreibliche Hohlrundung schön füllt. sobald ich mal Zeit find, versuch ich das mal mit ein paar alten Brettchen und wenn das hinhaut wird das so gemacht. Diese vielen kleinen Hölzchen lassen sich sicher auch leichter Biegen als ein einzelnes großes. Hoffe die Differenz aus Theorie und Praxis klafft nicht zu sehr auseinander!

19

Dienstag, 24. Juli 2012, 00:02

Am besten mit einer präzise schneidenden Tischkreissäge. Wenn die Bretter nicht exakt geschnitten werden, kannst du an vielen Stellen durchgucken.

Ich hatte die Erleuchtung, als ich einen alten Aktenschrank mit Holzrolladen auseinander genommen habe. Als ich die Rollade mit den kleinen Brettchen entgegengesetzt gebogen habe, hatte ich eine schöne geschlossene Rundung. Da war zum Beispiel Jute hinter geklebt.

Gruß Achim #winke3

Wolli32

unregistriert

20

Dienstag, 24. Juli 2012, 17:54

Also wenn es leicht gehen soll, dann nimm doch Biege-Sperrholz (mal den Herrn Google fragen).

Kann man übrigens auch selber machen mit einer guten Formatkreissäge.