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Electricus

unregistriert

1

Sonntag, 29. April 2012, 13:43

Erst schleifen und dann Fertan oder umgekehrt?

Hi.

Wie behandelt man Roststellen am Besten? Erst grob abschleifen mit Stahlbürste und dann Fertan, oder umgekehrt?

Und nach der Fertanbehandlung dann nochmal einen Feinschliff für die Grundierung?

Grüße

Wohnort: Europa

Beruf: Aussteiger

Fahrzeug: Hymer S 665Cl, Suzuki DR 650 Supermoto

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2

Sonntag, 29. April 2012, 13:53

Die Fertanbehandlung erfolgt erst dann, wenn das zu behandelnde Teil lackierfertig ist. Nach der 24stündigen Einwirkzeit kann dann direkt grundiert bzw. lackiert werden.
Signatur von »free & easy« Gruß Peter

Wohnort: Wentorf bei Hamburg

Beruf: Raumausstattermeister

Fahrzeug: Kastenwagen

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3

Sonntag, 29. April 2012, 14:02

Fertan vorher abwaschen !!!!

Q
Signatur von »Quietschi« wenn ich könnte wie ich wollte,
wäre ich schon längst da, wo ich hin will

Wohnort: Köln

Fahrzeug: MB508DG Bj´79, Cambio Car

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4

Sonntag, 29. April 2012, 14:51

Fertan nennt sich zwar Rostumwandler, aber alles was an losem und festem Rost abgeht, sollte man auch abmachen, bzw Schleifen. Wenn dann Ecken oder Flächen noch kein blankes Blech sind/ist, kann man da wie beschrieben mit Fertan arbeiten.
Leider kann man aber nicht die Werkstatt zusammenfegen, Fertan drüber gießen, und man hat neues Blech...obwohl es cool wäre... 8-)
Signatur von »Dickus« Aus Freude am Vorsprung

the cat

unregistriert

5

Sonntag, 29. April 2012, 16:31

Aber die schnell laufenden Drahtbürseten erzeugen eine schwrze schicht, die seeehr schädlich ist und NICHt von fertan umgewandelt wird..
angebl soll ein "igel" mehr abtragen, und weniger verbrennen

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

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6

Sonntag, 29. April 2012, 18:04

ich habs so gemacht: rost grob wegbürsten, mit silikonentferner abwischen, fertan komplett weglassen und 2 bis 3 schichten brantho korrux 3 in 1 direkt auf den rost'/metall pinseln.

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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7

Sonntag, 29. April 2012, 19:52

Fertan hab ich auch schon verwendet. Durchaus positiv, allerdings würde ich das Zeug nur noch da einsetzen, wo ich es später auch 100%ig abwaschen kann. Da kann man aber auch meist gut schleifen, was Fertan dann überflüssig macht.

Um den Lack runter zu holen eignen sich CSD-Scheiben (umgangssprachlich und politisch nicht korrekt "Negerkekse" genannt) hervorragend. Danach Brantho und gut (erforderliche Lackdicke beachten!). An schwer zugänglichen Stellen vorher Owatrol-Öl einkriechen lassen (kann auch mit Brantho gemischt werden). Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dieser Kombination gemacht, wenn auch hauptsächlich am Fahrgestell (ich bin ein Freund von 2K-Lacken an der Karosserie).

Gruß...
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: Hamburg

Fahrzeug: LT 45 '83, XL 350 R '87

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8

Sonntag, 29. April 2012, 22:21

Moin zusammen,

die Frage ist ja immer, was "Erfahrung gemacht" wirklich heißt. 1 Jahr, 3 Jahre oder länger?

Ich persönlich gebe absolut gar nichts auf Erfahrungen, die nicht zeitlich benannt werden. Das nützt mir genau Null Komma Garnix.

Meine aktuellsten Erfahrungen mit Fertan: Ich habe samtliche Falze und Regenrinnenkanten etc. bei meinem LT 45 Mitte 2005 mit Fertan behandelt und an den Stellen, wo ich herankam das Fertan auch wieder abgewaschen. In der Fertan-Verarbeitungshinweisen stand (zumindest 2005) übrigens ausdrücklich, dass das Fertan an Stellen, wo man es gar nicht abwaschen kann wie in Falzen, Hohlräumen etc., auch draufbleiben kann.

Auch Dirk vom Korrosionsschutz-Depot hat einen entsprechenden Hinweis auf seiner Website: http://www.korrosionsschutz-depot.de/de/…kauf_falze.html

Vorher wurde der Rost an den zugänglichen Stellen mit Negerkeks und Zopfbürste auf der Flex entfernt. Die Falze wurden darüber hinaus recht mühsam mit einem Teppichmesser zusätzlich so weit es ging ausgekratzt.

Wer sich etwas mit VW-Bussen und LTs auskennt weiß, was diese Blechfalze bedeuten, wenn sie bereits einmal Rost angesetzt haben ;-)

Sämtliche oben beschriebenen Stellen wurden nach der Fertan-Behandlung grundiert und anschließend mit Karosserie-Dichtmasse verstrichen. Danach erfolgte die Lackierung.

Nach mittlerweile sieben Jahren ist an etwa 5 Prozent der behandelten Falze und Kanten wieder Rost durchgekommen - ein sehr gutes Ergebnis, wie ich finde. Ich hebe hier noch hervor, dass ich alle Stellen nur von außen behandelt habe, nicht von innen (wodurch wahrscheinlich die paar Stellen nun wieder rosten).

Soviel zu meiner Erfahrung mit Fertan.

@tonnar: Mich interessiert brennend, wie bei Dir 2-K Autolack auf mit Owatrol behandelten Stellen hält, da Owatrol dafür bekannt ist, dass es Diese Lacke angreift und der Lack dann Falten wirft, da Owatrol auf Kunstharz basiert. Oder wolltest Du ausdrücken, dass Du Owatrol nicht dort einsetzt, wo Du 2-K Lacke verwendest? Das geht aus Deiner Aussage nicht eindeutig hervor.

Gruß,

Josch
Signatur von »Josch« "Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als dass man verurteile." Rudolf Steiner

Tauchteddy

unregistriert

9

Montag, 30. April 2012, 07:10

Ich habe das so verstanden, dass er Owatrol nicht an der Karosserie einsetzt, sondern nur am Fahrgestell. Weil er ein Fan von 2-K-Lacken an der Karosse ist.

Wohnort: Südbrandenburg & Berlin

Fahrzeug: 508, Mercur, W111, CB550F

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10

Montag, 30. April 2012, 09:09

Hey Josch,

ich habe das so gemeint, wie Tauchteddy es verstanden hat. Owatrol+Brantho am Fahrgestell und 2K an der Karosserie.

Theoretisch würde am Rahmen auch nur Owatrol ausreichen, wenn man alle paar Jahre wieder drüber pinselt. Mit Brantho sieht´s aber schöner aus. ;-)

Den 2K nehme ich, weil der schön schnell aushärtet und man dadurch weniger Einschlüsse von Staub o.ä. hat (ich habe leider keine professionelle Lackierkabine). Verarbeiten lässt der sich imho auch besser, vorausgesetzt man hält das Mischungsverhältnis ein.

Gruß...
Signatur von »tonnar« Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!

Wohnort: Erkrath

Fahrzeug: Ford Transit

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11

Montag, 30. April 2012, 15:05

Meine Erfahrung mit Rost in Falzen:

Falze richtig gut entrosten, nämlich auch genau so

Zitat

Vorher wurde der Rost an den zugänglichen Stellen mit Negerkeks und
Zopfbürste auf der Flex entfernt. Die Falze wurden darüber hinaus recht
mühsam mit einem Teppichmesser zusätzlich so weit es ging ausgekratzt.
Dann mit Owatrol getränkt, dreimal, jeweils einen Tag dazwischen.
Darauf dann Brantho Nitrofest, auch dreimal.
Auf das Nitrofest kannst du dann auch mit normalem 2-K Autolack, zur Not oder Sicherheit kann man darauf aber auch noch
http://www.korrosionsschutz-depot.de/sho…282aa33be640adc
drüber lackieren und dann erst den 2K.

Hält bei mir jetzt seit 7Jahren, bisher ist auch noch nichts wieder durchgekommen. Von innen ist auch alles mit Mike Sanders behandelt.