Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

  • »Nitja« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Frickenhausen bei Nürtingen

Beruf: Kunsttherapeutin

Fahrzeug: MB L319

  • Private Nachricht senden

1

Samstag, 5. Mai 2012, 15:58

Blattfedern Pflege

Hallo zusammen,
gerade frage ich mich, wie ihr Eure Federpakete wohl pflegt...

Komm drauf, weil der Tüvmann im drunter durchlaufen nebenbei meinte... die könnten auch mal eingesprüht werden....

Mit was denn??? Und wie und überhaupt - also:
Wie wartet ihr Eure Federn???

Nitja #winke3
Signatur von »Nitja« http://busverliebt.de/

Jeder braucht ein Laster :)

Wohnort: Hamburg

Beruf: Freibeuter

Fahrzeug: DB Bus

  • Private Nachricht senden

2

Samstag, 5. Mai 2012, 16:06

Hallo Nitja!

Du bist ja ein fleißiger Fragebär! Nur zu denn dazu ist dieses Forum ja eigentlich da!

Da gibt es unterschiedlihe Meinungen zu. Die Einen sagen zB mit Diesel einreiben, oder mit Öl. Dieses hilft kurzfristig und das Quitschen hört auf. Ich gehöre zu der Fraktion die meint trocken lassen! Weil an den eingeschmirrten Federblättern haftet der Dreck besonders gut.

Die Federaugen musst du natürlich mit der Fettpresse abschmieren.
Signatur von »Asmara« Jetzt in Australien www.Wunderbruecke.com

regentrude

unregistriert

3

Samstag, 5. Mai 2012, 16:46

moin.

genau.. bei der federpflege scheiden sich die geister..

der eine schwört auf trocken..
der andere auf fett..

hab letztens mit dem besitzer einer sattelzugmaschine 40 jahre alt auf mb 508 basis geschnackt..
der schwört seit jahrzehnten auf sowas.. zahnradfett.
ist zum aufsprühen..

sah sehr schmuck aus..schön schwarz durch den graphitanteil..
der tüvi war auch sehr angetan.

werds mal probieren denne.

lg magda

the cat

unregistriert

4

Samstag, 5. Mai 2012, 17:16

Hallo Nitja!

Du bist ja ein fleißiger Fragebär! Nur zu denn dazu ist dieses Forum ja eigentlich da!

Da gibt es unterschiedlihe Meinungen zu. Die Einen sagen zB mit Diesel einreiben, oder mit Öl. Dieses hilft kurzfristig und das Quitschen hört auf. Ich gehöre zu der Fraktion die meint trocken lassen! Weil an den eingeschmirrten Federblättern haftet der Dreck besonders gut.

Die Federaugen musst du natürlich mit der Fettpresse abschmieren.


Ja er ist sehr interessiert- aber so gaaaanz heimlich hab ich den Verdacht, dass Nitja mit ölen und schmieren längst fällige "Austausche" retouchieren will....
So ála "die hintere Hälfte vom Bremsbelag is noch gut-obwohl ich regelmässig gewartet habe!! kann mir einer n Stück leihen...???
LOL- Neee is ned bös gemeint.... :-D

MartinBenz508

unregistriert

5

Samstag, 5. Mai 2012, 17:24

ich hab meine Blattfedern vor ein paar JAhren mal mit der Drahbürste sehr gründlich gereinigt und mit einem sehr gut haftendem Kriechöl eingesprüht (das war grad in der Werkstätte in Überschuss vorhanden wo ich gearbeitet habe). Hatte den Vorteil, dass es nach wenigen Wochen abgetrocknet ist und so nicht den Effekt hatte, dass sich dort besonders viel Dreck gesammelt hätte, aber ich würde das heute auch nicht mehr machen, denn nach ein paar AJhren rosten die Federn deutlich mehr als zuvor (vermutlich durch das abbürsten) - ich denke mann müßte das dann wohl regelmäßig, alle 6 Monate machen, wenn es denn etwas bringen sollte - und dafür habe ich ganz sicher nicht die Zeit!

Hätte ich einfach gar nix gemacht wäre es vermutlich sinnvoller gewesen, denn eigentlich waren die Federn damals sehr schön beisammen (naja sind es im Vergleich zu anderen Karren auch heute noch ;-) - aber ich bin da der "Perfektionist" und ärgere mich über den neuen Rostansatz...)

Wohnort: zwischenkölnundfrankfurt

Fahrzeug: L407

  • Private Nachricht senden

6

Samstag, 5. Mai 2012, 17:47

hier gibts 2 trööts mit "gamaschen":
http://www.busfreaks.de/strohrum/index.p…hen+blattfedern

  • »Nitja« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Frickenhausen bei Nürtingen

Beruf: Kunsttherapeutin

Fahrzeug: MB L319

  • Private Nachricht senden

7

Samstag, 5. Mai 2012, 18:05

@Asmara: vielleicht liegts daran, dass mein Bus aufgebockt im Hof steht und ich die Zeit überbrücken muß, bis die neuen Bremsbeläge kommen ;-) ... bin halt einfach neugierig auf alles, was ich meinem Bus Gutes tun kann und hab nichts Eindeutiges zum Thema gefunden %-/ Ich unterhalte mich halt gern mit Euch :-D

@cat: er ist ne sie und sagt eigentlich immer direkt was sie will... pflegen wollen hat doch nicht unbedingt mit retuschieren zu tun, oder? #winke3

Hey Magda, berichte dann doch mal von deinen Erfahrungen, bin gespannt - glaub, ich lass die jetzt erst mal... nicht dass es mir so geht wie MartinBenz... aber spannendes Thema -ich guck mal noch weiter jetzt, was es dazu gibt,

neuguerige Nitja #winke3
Signatur von »Nitja« http://busverliebt.de/

Jeder braucht ein Laster :)

8

Samstag, 5. Mai 2012, 18:23

Hallo Nitja.
Ich glaube es war hier im Forum wo jemand geschrieben hat: Wenn das trockene Blattfederende an der oberen Feder scheuert kommt es zu einem Materialverlust mit der Gefahr eines Federbruchs. Ob das zutreffend ist wage ich nicht zu beurteilen. Ich persönlich gehöre zur Fraktion der Schmierer. :-O Ich kann das Knarren der trockenen Federn bei einer Bewegung des stehenden Wagens nicht leiden.

Gruß Werner.

9

Samstag, 5. Mai 2012, 18:40

Wenn Du die immer trocken gefahrene Feder nun plötzlich schmierst, wird der Federweg im (mittlererweile) älteren Stahl größer.

Ob das gut ist?

Bekennender Nichtschmierer seit 30 Jahren Düdo.
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

  • Private Nachricht senden

10

Samstag, 5. Mai 2012, 19:56

http://mb-mobil.de/faq/federn.htm

Mir scheint das eine Glaubensfrage zu sein. Es gibt für beides gute Argumente.

Andi

Grigragrauer

unregistriert

11

Samstag, 5. Mai 2012, 21:27

Hallo mein erster beitrag, ich selber frage mich nun auch ob ja oder nein. Nur wüsste ich nicht mal wo die weiter oben erwähnten abschmiernippel sind ? Mein auto ist bj. 04 sollte man da noch mit dem schmieren der blattfedern anfagen oder ist das eher kontraproduktiv ? Denke da hat sich vorher nie einer ums schmieren gekümmert. Kann man. Irgendwo erkennen wo ich bei unser roten kiste schmieren muss ? Betriebsanleitung oder so ?

MartinBenz508

unregistriert

12

Samstag, 5. Mai 2012, 21:39

"Kann man. Irgendwo erkennen wo ich bei unser roten kiste schmieren muss ? Betriebsanleitung oder so ?"


sowas in der Richtung, fürs richtige Baujahr würde ich Dir empfehlen:

http://www.ebay.de/itm/VW-LT-28-35-46-Re…=item5d30340275


Allerdings schätze ich, dass an Deiner modernen Karre nicht mehr so viele schmiernippel zu finden sein werden...

Hilfreich ist son Buch aber in jedem Falle.

Grigragrauer

unregistriert

13

Samstag, 5. Mai 2012, 21:52

Moderne karre, das hört sich irgendwie negativ an :D

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

  • Private Nachricht senden

14

Samstag, 5. Mai 2012, 22:45

Ist nicht so gemeint,meiner ist BJ 85 ,und gilt hier noch als fast neu. Du verstehst? ;-)

Grigragrauer

unregistriert

15

Samstag, 5. Mai 2012, 23:12

Verstehe, aber trotz meines jugentlichen autos, hat dieses ne menge zu erzählen. Da ich das auto selbst im einsatz gefahren bin. Aber dies ist eine andere geschichte. 8-)

MartinBenz508

unregistriert

16

Sonntag, 6. Mai 2012, 10:19

Moderne karre, das hört sich irgendwie negativ an


nicht unbedingt - das hat erstmal auch ganz viele Vorteile. Aber Schmiernippel werden/wurden über die JAhre immer mehr wegrationalisiert.

Ist auch klar - welcher "PKW"Fahrer will schon alle paar 1000km im Overal mit einer fettigen Presse in der HAnd unter seinem Auto rumrobben?

Damit entsteht ein Trend, der natürlich diesen Vorteil bringt, den PKW Fahrer jedoch gleichzeitig entmündigt - denn der ist ind er Regel auch "zu blöd" um sienen Ölstand selbst zu kontrollieren. Oder er könnte sich dabei die Finger dreckig machen ;-) Zum Reifenwechsel fährt er ohnehin in die Werkstätte und dank abgespeckter (Führerschein)ausbildung weiß der heutige Prüfling den UNterschied zwischen Bremsflüssigkeits- und Servolenkbehältnis nicht. Dazu kommt ein HAufen Elektronik der selbstständige Fehlersuche vereitelt --> das was dabei entsstanden ist ist eine "moderne Karre" : ein Fahrzeug am Zahn der Zeit das schnell weite Strecken zurücklegenkann, in alle Dummweltzonen einfahren darf, das jeder ohne spezieller Einschulung starten und lenken kann, das vergleichsweise wendig ist, jedenfalls dank Servounterstützung auch von einem 30kg Mädel geregelt werden kann, über bequeme Sitze verfügt,...

Je nachdem was man (erreichen) will also das ideale Fahrzeug. [unter Umständen braucht es sogar noch weniger Sprit]

Auf der anderen Seite kann man daran nur erschwert selber schrauben, riskiert seinen Motor, wenn man marokanischen Diesel tankt, tauscht mehr als man repariert, muß im fernen Ausland Ersatzteile bestellen oder erhält sie gar nicht, ...

evtl. braucht man auch einen dickeren Geldbeutel dafür.


Das macht das Fahrzeug nicht unbedingt weniger attraktiv. Wenn man in der Regel eh eine Werkstatt aufsucht, nicht nach Afrika oder Asien fährt, und einem schnelles Vorwärtskommen ein Anliegen ist, ...

In den Handbüchern moderner Fahrzeuge steht halt kaum mehr was verwertbares drinnen - dafür schreibt dann jemand eine "hilf Dir selbst" Reparaturanleitung. In der steht dann meist das drinnen, was bei den alten Karren sowieso aus dem Handbuch gelesen werden kann (und mit ein bischen Glück noch ein paar Zusatztips). Ich kaufe diese Bücher auch für meine alten Karren, weil ich die eigentlich ganz gut finde.

An richtige Werkstatthandbücher kommt man in der Regel nur schwer ran, bei den alten Karrren ein bischen leichter, weil die gelegentlich von irgendeinem Schurken hundertfach raubkobiert wurden ...

Egal welche Karre man hat - letztendlich ist diese doch nur Mittel zum Zweck. Je nach finanzieller und handwerklicher Lage und nach Einsatzgebiet sucht sich jeder das aus, was für seine Zwecke ideal ist. Abstriche muß auch jeder in irgendeinem Bereich machen.

'Stumpfsinn ein:' Da ich aus dem österreichischen Bereich bin habe ich zB lange nach einem 508 suchen müssen. Wäre ich aus dem deutschen Bereich bin ich überzeugt, dass ich irgendeinen Rundhauber hätte, weil die aus meiner Sicht irrsinnig günstig und in großer Menge bei Euch gehandlet werden... 'Stumpfsinn aus'

Im Endeffekt ist an einer KArre (egal ob alt oder jung) ja nur interessant was man damit macht - wo sie einen hinbringt, und was man dort erlebt...

Grigragrauer

unregistriert

17

Sonntag, 6. Mai 2012, 12:23

Schön geschrieben.

Um zurück zum thema zu kommen,


soll ich nur die federn fetten oder nicht ?

18

Sonntag, 6. Mai 2012, 13:59

Hallo,

um dir eine Antwort auf deine Frage zu geben: vielleicht :O :-O

Mal im ernst, es gibt keine eindeutige Antwort auf diese Frage. Ist wie die Frage nach dem richtigen Motoröl...

10 User, 10 Meinungen...


Grüße, Robert
Signatur von »Rob« bus-community.de

wulfmen

unregistriert

19

Sonntag, 6. Mai 2012, 15:03

eigentlich ist es so richtig:

fette deine blattfedern im aufbebocktem zustand,wenn du sog, <<gamaschen< dafür besitzt

sie verhindern,das das fett sand und steinchen bindet,und somit aus der gewünschten schmierung sehr schnell eine reibung wird.

also eine verschlimmverbesserung.



wenn du keine gamaschen besitzt,öle deine federpakete.

das hält sie geschmeidig und der fahrkomfort wird sich deutlich verbessern,da das sog. losbrechmoment gesenkt wird.

neuere blattfedertypen habeb eben aus diesem grunde ine zwischenlage aus kunstoff zwischen den einzelben lagen.



bei manchen -ungeschmierten-blattfedern kann durch korrosion einzelne lagen hochrosten und somit brechen

da müssen dan megamässige kräfte am wirken sein





aber es stimmt schon.frag hierzu 5 <<fachleute<< und du bekommst 7 verschiedene meinungen

lg wulf

Grigragrauer

unregistriert

20

Sonntag, 23. September 2012, 21:39

Was für ein öl könnte man denn nehmen ? Wd 40 ?