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Grigragrauer

unregistriert

1

Mittwoch, 23. Mai 2012, 14:02

Schweißen lernen

Hallo, ich hätte gerne ein schweißgerät. Einfach eins um mal hier und da nen auspuf zu schweißen oder mal nen blech zu schweißen. Man kann ja auch aus alt,etal tolle sachen für den garten machen.

So nun habe ich damit aber null erfahrung, welche art Schweißgerät eigenet sich für mich ? Ist es zu schaffen sich das selber beizubringen oder muss ich da unbedingt einen kurs belegen.

Der preis sollte nun aber nicht extrem hochsein.

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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2

Mittwoch, 23. Mai 2012, 15:42

moin..das hängt mehr oder weniger von deinem talent oder deinem selbstvertrauen
ab...kannste alles aus dem internet holen (z.b. hier, dir aber auch privatunterricht nehmen.
wenn du technisch interessiert bist, und handwerklich normal begabt, gehts relativ schnell
mit dem zusammenbraten zweier blechstreifen...für den hausgebrauch reicht ein schnelldurchlauf.
allerdings solltest du genaustens darauf achten, ob es sicherheitsrelevante anforderungen gibt
und im zweifelsfall fachkundigen rat holen. am auto darf nicht alles geschweisst werden, was
rostlöcher bekommen kann..hochfeste verbindungen solltest du selber nicht vornehmen.
auch gibts erhebliche unterschiede in den verschiedenen schweisstechniken und materialverbindungen.
inzwischen bieten auch volkxhochschulen so etwas an.

aber meistens findet man leute vor ort, die einem am anfang etwas unter die arme greifen.

viel spass dabei...lg..rolf
Signatur von »ärpe« alles wird gut

MartinBenz508

unregistriert

3

Mittwoch, 23. Mai 2012, 16:39

für mich - garten, heim und werkstatt tuts daheim ein ganz normales Elektrodenschweißgerät "Baumarktqualität" für kleines Geld.
Arbeitet man regelmäßig am Wagen darfs ruhig MIG/MAG sein, für Dünnblech, Alu und sonstige Spezialanwendungen WIG. Diese Geräte borge ich mir in der Firma oder bei Freunden wenn ich sie brauche. Gute Geräte für diese Schweißverfahren kosten richtig viel Kohle, von den billigen ists fürn Heimwerker der schnell ein Regal zusammenbrät auch gut, aber kein Vergleich zu einem wirklich guten Markengerät... Also ich würde für ein Gartentor, ein Werkstattregal oder eine Baustellenkonstruktion nicht in ein Schutzgasschweißgerät investieren, da tuts das "ein-paar-Euro-Teil" einwandfrei. Und zur Not kann man auch ein paar Bleche damit zusammen"picken".

Schweißen an sich ist in ertser Linie viel viel Übung. Ob Du da nun einen Kurs belegst oder nicht hängt von vielenm Faktoren ab, würde ich aber nicht als Grundvoraussetzung sehen.
Wenn Du so einen Kurs machst weißt Du viel Theorie, die findest Du auch in Büchern - hast aber keine Übung. Eine fachmännische ANleitung/Unterstützung ist aber auch nicht schlecht - muß aber trotzdem keinen Kurs voraussetzen... Das was dir ein Schweißkurs nicht briungt/ersetzt ist die Übung. Wenn Du keine Zeit für deine "Ausbildung" aufbringen kannst wird die Schweißnaht nie gut werden. Am besten ein paar Trümmer vom Schrott holen und Kilometer machen. Dann wirds immer besser ...

Grigragrauer

unregistriert

4

Mittwoch, 23. Mai 2012, 16:47

Super, ich werde mal meinen nachbar fragen. Was sollte ich denn für ein elektroschweißgerät hohlen ?

Ich denke hauptsächlich werde ich garten schrott schweißen und hier und da mal nen auspuff. (opel)

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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5

Mittwoch, 23. Mai 2012, 16:59

also für autoschweisserei brauchste nen schutzgas schweisgerät also mig/mag gerät
ein elektrodenschweissgerät benuzte für dickere stahlbleche ab 3mm, dünnere bleche kan man auch mit elektrode schweissen aber das geht nur wen man es richtig gut kan und die passenden elektroden hat.

für deine vorstelungen langt nen normales MIG / MAG gerät. damit kanste 1mm blech mit schweissen am pkw und dickere sachen.
habe selber für blechschweissen nen baumarkt gerät 140A max seit 10 jahren und damit nur gute ergebnisse. hat damals 160.- gekostet von Fa. TIP.

wen du magst kanste auch gerne hier vorbei kommen zum lernen, wen es nicht zu weit ist.
habe alles da was man so braucht zum schweissen.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Grigragrauer

unregistriert

6

Mittwoch, 23. Mai 2012, 17:06

Is leider en bisschen weit. Mit gas bin ich en bisschen vorsichtig.

Wolli32

unregistriert

7

Mittwoch, 23. Mai 2012, 20:39

Da lacht der Fachmann und der Laie wundert sich...

Wohnort: Schwanewede

Fahrzeug: Mercedes 207D Bj. 1979

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8

Dienstag, 29. Mai 2012, 08:32

Also ich hab nicht sonderlich viel Erfahrung im Schweißen haben aber die Erfahrung gemacht, dass zumindest ich mit nem Schutzgas WESENTLICH besser zurecht komme als mit Elektroden.
Lg

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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9

Dienstag, 29. Mai 2012, 08:42

...

Zitat

zumindest ich mit nem Schutzgas WESENTLICH besser zurecht komme als mit Elektroden.


...ist logisch, denn das Zünden der Elektrode, das sicherlich Schwerste daran, wird einem beim Schutzgasschweißen abgenommen.

Schutzgasschweißen kan theoretisch jeder, der auf`n Knopf drücken kann. ;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

Grigragrauer

unregistriert

10

Dienstag, 29. Mai 2012, 15:13

Knöpfe drücken kann ich :-)

Schnarchzapfen

unregistriert

11

Samstag, 2. Juni 2012, 00:01

Moin moin,

hab irgendwo gelesen, dass am Fahrzeug sowieso nur Schutzgasschweißen zulässig ist.

Stimme sschloja zu, es geht auch tausendmal einfacher, außerdem entsteht keine Schlacke wie beim Elektroschweißen, UND es reicht eine entsprechende Schutzbrille, da die Hitzeentwicklung nicht so groß ist. Nur Vorteile meines Erachtens. Ich habe es mir von einem Kumpel zeigen lassen und dann vieel geübt.

Frohes Schaffen!

MartinBenz508

unregistriert

12

Samstag, 2. Juni 2012, 08:53

jetzt wundere ich mich ;-)
klar ist ein (halb)automatisiertes Schweißverfahren einfacher in der Anwendung als ein "Handwerk" -- Vergleich: jeder Depp kann einen Teil in eine CNC-Maschine einlegen, aber nicht jeder kann schnitzen.
Aber einen Schweisser mit Brille habe ich eigentlich nur beim Autogenschweißen (Gasschmelzschweißen) gesehen, üblicherweise verwendet man Schweißschirme oder -helme, schon wegen dem Schutz vor der entstehenden UV-Strahlung (Gesicht, Sonnenbrand,...).

Und die Idee mit der Hitze würde ich auch nochmal überdenken: schweißen ist eine stoffschlüssige Verbindung bei welcher die zu verbindenden Materialien aufgeschmolzen werden und unter Zugabe von Zusatzstoffen miteinander verbunden werden. Das Schutzgas wird bei MIG/Mag durchs Schlauchpaket zugeführt, beim Elektrodenschweißen entsteht es durch Abbrennen der Elektrodenummantelung. Wären beide Schweißverfahren nicht heiß, würde sich da nix verbinden... Die Schlacke die beim E-handschweißen entsteht, kann "störend" sein (insbesondere wenn man es nicht kann, zB Schlackeeinschlüsse), dient jedoch auch als Schutz der Schweißnaht gegen zu schnelles Abkühlen. Wo Schatten ist da ist auch Licht ;-) . Der wesentliche Vorteil liegt für den Heimwerker jedoch im Preis: Ein Elektrodenschweißgerät bekommt man in verwendbarer Ausführung unter 100 Eur. Ein brauchbares MIG/MAG kostet 600 Eur aufwärts (Ende nie). Um zu erkennen das die Billigausführungen in diesem Segment für die Tonne sind braucht man nicht zu studieren, sondern muss nur die Bewertungen , z.B. auf Amazon, durchlesen...