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Säcklein

unregistriert

1

Sonntag, 8. Juli 2012, 20:41

Stromversorgung - B2B + Solar

Hallo erstmal,

ich bin neu hier um Forum, und muss gleich mal ein paar Fragen loswerden :-)

Ich habe bereits 7 Jahre Buserfahrung hinter mir, und starte nun mit
meinem "neuen" Bus ein ebenso neues Projekt.

Es handelt sich um einen Renault Master L2H2 Kastenwagen Doppelkabiner.

Ich liebe es unabhängig zu sein, daher werde ich meinen neuen Bus
wieder meinen 5 Batterien mit insgesamt 600Ah rüsten (AGM).

Ich betreibe damit einen Kompressorkühlschrank, Musikanlage, TV und natürlich Licht und ein paar
Kleinigkeiten wie Handy- Ladegerät usw.

Geladen werden die Batterien über ein B2B Ladegerät (Sterling) mit der Lichtmaschine und im Stand kann ich auch über ein 15V Netzteil mit 43A laden (ebenfalls mit dem B2B).

Ich komme ohne Ladung ca. 1 Woche aus mit dem Strom.

Ich möchte nun eine Solaranlage dazurüsten, damit ich auch länger unabhängig sein kann.

Es gibt ja bereits Panele mit 100Wp für 150 euro, sofern der Platz ausreicht, würde ich 4 Stück aufs Dach schrauben.

Die Frage die ich mir stelle ist, wie lade ich nun die Batterien über Solar?

Es gäbe ja mehrere Möglichkeiten:

1. Mit der Solaranlage die Starterbatterie laden, wodurch über den B2B automatisch die Zusatzakkus geladen werden. -> Gefahr des Entladens der Starterbatterie

2. Den B2B direkt an den Solarladeregler anschließen. Das wäre für mich die beste Lösung, da der Sterling Lader sehr hochwertig ist und es würde dann ein günstiger Solarladeregler reichen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das funktioniert. Ich würde ja quasi ein Ladegerät mit einem Ladegerät betreiben. Gibts sowas wie ein Solarnetzteil, dass einfach stur z.B. 15V mit max 30A ausgibt?

3. Den Laderegler direkt an die Batterien anschließen. Ich müsste dann aber zu einem teuren Laderegler greifen, da ich meine Zusatzakkus ordentlich laden will (mit Kennlinie).

Ich wäre sehr dankbar für Tipps, Anregungen, Verbesserungsvorschläge usw....

mfg
Bert

MartinBenz508

unregistriert

2

Sonntag, 8. Juli 2012, 22:35

1. Mit der Solaranlage die Starterbatterie laden, wodurch über den B2B automatisch die Zusatzakkus geladen werden. -> Gefahr des Entladens der Starterbatterie

------

warum sollte sich die entladen? willst du das so machen? das mußt schon selber wissen ;-)

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2. Den B2B direkt an den Solarladeregler anschließen. Das wäre für mich die beste Lösung, da der Sterling Lader sehr hochwertig ist und es würde dann ein günstiger Solarladeregler reichen. blabla

------

das wäre dann wohl der teuerste am Markt erhältliche Laderegler, wobei mir unklar ist, wie Du das überhaupt anschließen willst.

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3. Den Laderegler direkt an die Batterien anschließen. Ich müsste dann aber zu einem teuren Laderegler greifen, da ich meine Zusatzakkus ordentlich laden will (mit Kennlinie).
------

so würde ich das machen. bei der kohle die dein sterling kosten wird wirst du die paar eure für einen laderegler verkraften...

------

Tipps, Anregungen, Verbesserungsvorschläge usw....

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mit den wenigen Angaben nicht realistisch. Ich stelle "das ganze" mal in Frage und vermute, dass Du viel Geld ausgeben wirst für Dinge die Du dann nicht brauchen wirst oder die gar nicht sinnvoll funktionieren. Kann aber auch ein Irrtum sein.
Tipp: fachmännische Beratung in Anspruch nehmen und mit erfahrenen Selbstausbauern und weitgereitsen Mobilisten Gespräch suchen. Lösung im Internet unwahrscheinlich - IRL vielleicht.


Willkommen hier

Martin

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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3

Montag, 9. Juli 2012, 00:12

Ich bin zwar nicht der Ober elektrolurch hier,eher ein kleines Licht was Strom angeht,aber ich stecke ebengrade in genau der gleichen Thematik.ich hab den Solarregler direkt an die Bordbatterien gehängt.Lade diese sonst auch mit b2 B von Sterling,und habe noch einen Moppel um mit einem Ladegerät um nachzuhelfen.die solarregler sind so teuer nicht.wenn du den Sterling hast,wirst du die paar Tacken für einen gescheiten Regler auch packen.bist du sicher,das du die grosse Bateriebank überhaupt brauchst.braucht. immerhin platz und hat Gewicht..

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

  • Private Nachricht senden

4

Montag, 9. Juli 2012, 00:16

würde solar regler direkt an die batterien klemmen. alles andere währe quatsch in meinen augen.
nen mmp regler kost zwa was aber ist gut dafür.

600ah als bortnetz würd ich etwas übertrieben nenen.

hir sind leute die wohnen auch im womo und haben eine 100ah + 200ah solar mit kompresor kühli und den andern standart kram und die kommen damit folkommen aus.

also fileicht mal durchrechnen was du wirklich an strombedarf hast und danach auslegen.
wie gesagt 600Ah scheinen mir etwas sehr fiel mit solar unterstützung.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Säcklein

unregistriert

5

Montag, 9. Juli 2012, 22:39

Hallo,

den Sterling Lader und die 600Ah Batterien habe ich ja noch von meinem letzten busausbau ;-)

Das Zeug ist also alles vorhanden. Heute würde ich mir diese Batterien nicht mehr kaufen, weil der Preis pro Ah leider drastisch gestiegen ist. Nahezu doppelt so hoch wie vor 6 Jahren :-(

Wie gesagt, komme ich mit dem equipment gut eine Woche aus. Ich möchte aber mit meinem neuen Bus auch mal 3 Wochen unterwegs sein und nicht inrgendwo um Strom betteln müssen ;-)

Ich will mich auch nicht auf die 600Ah versteifen, schließlich muss ich ja nicht alle Batterien verbauen.

Ok, also das sinnvollste wird wohl sein, wenn ich einen ordentlichen Laderegler kaufe und diesen dann so betreibe wie es auch üblich ist.

Was denkt ihr, habe ich für eine Ausbeute mit z.B: 200 Wp?

Sind da 50Ah Ladung pro Tag möglich? Kommt da auch was an, wenns bewölkt ist? Wenn ja, wieviel?

Danke und lg

6

Dienstag, 10. Juli 2012, 00:03

Ich habe 3 Batterien zur Versorgung. 180AH, 150AH, 90AH. Da ich kein Freund von parallel geschalteten Batterien bin, kann ich sie abwechelnd, per Schalter, an die 2 Solarmodule a 90 WP schalten. Als Laderegler habe ich einen Votronic 320 DUO. Damit bekommt die Starterbatterie eine zusätzliche Erhaltungsladung. Zusätzlich ist noch ein B2B-Lader von Votronic (VCC1212-45) verbaut, der auch auf die einzelnen Batterien schaltbar ist. Ich beobachte den Ladezustand der Batterien mit eingebauter Anzeige und schalte alles immer so wie man es braucht und die Verbraucher per Schalter auf die am Stärksten geladene.

Alle Verbraucher, werden rigeros per Wechselrelay auf die Versorgungsbatterien gelegt, sobald ich den Zündschlüssel entferne. Auch die Senderspeicherspannung vom Radio.

Somit habe ich jede Menge Schalter, die ich bediene und auch beschriften mußte, aber ich komme damit ganz gut zurecht.

MartinBenz508

unregistriert

7

Dienstag, 10. Juli 2012, 08:07

paar Gedanken in Kurzform

Ich habe bereits 7 Jahre Buserfahrung hinter mir, und starte nun mit
meinem "neuen" Bus ein ebenso neues Projekt.
den Sterling Lader und die 600Ah Batterien habe ich ja noch von meinem letzten busausbau ;-)
Das Zeug ist also alles vorhanden.

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Du wirst da schon entsprechende Erfahrung gesammelt haben - vielleicht ist es ja wirkllich die für Dich passende Lösung.

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Wie gesagt, komme ich mit dem equipment gut eine Woche aus. Ich möchte aber mit meinem neuen Bus auch mal 3 Wochen unterwegs sein und nicht inrgendwo um Strom betteln müssen ;-) Ich will mich auch nicht auf die 600Ah versteifen, schließlich muss ich ja nicht alle Batterien verbauen.

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Aber das kann ich mir irgendwie schon njimma vorstellen. Frage 1: wie lange müßtest du fahren, damit der Sterling diese enorme Batteriebank wirklich voll lädt? Ich vermute mal, dass die BAtts einmal von daheim weggefahren nie wieder richtig voll werden. --> Die Kapazität steht unterwegs nicht zur Verfügung und es werden nur viele kg halbleerer Batts durch die Gegend befördert.

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Ich betreibe damit einen Kompressorkühlschrank, Musikanlage, TV und natürlich Licht und ein paar
Kleinigkeiten wie Handy- Ladegerät usw.


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das schaffen andere auch, die aber gerade die Hälfte der Batteriekapazität zur Verfügung haben.

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Ich möchte nun eine Solaranlage dazurüsten, damit ich auch länger unabhängig sein kann.

Es gibt ja bereits Panele mit 100Wp für 150 euro, sofern der Platz ausreicht, würde ich 4 Stück aufs Dach schrauben.

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Dies ist erstmals eine richtig gute Idee - meine Fahrzeuge waren alle alleine durch die Solaranlage vollkommen autark. Bei richtiger Dimensionierungd er Anlage zeitlich völlig unbegrenzt.

1. Tatsächlichen Bedarf ermitteln

2. Tatsächlich benäötigte Kapazität ermitteln

3. Benötigte Solarleistung ermitteln

4. etwas überdimensionierte Anlage installieren

billig muß nicht preiswert sein. Die von Dir angesprochenen Module werden in div. Campingforen seit geraumer Zeit besprochen udn es liegen tw. auch schon Erfahrungsberichte vor. Die Meinungen gehen weit auseinander. Klar ist jedoch das es einen deutlichen qualitativen Unterschied in der Verarbeitung und bei den eingesetzten Materialien gibt. Die Teile sind wirklich verlockend billig.

Ich würde dennoch zu gebrauchten Markenmodulen greifen. Diese sind zwar teurer als die billigen neuen (da auch viele andere so denken wie ich) punkten aber durch hochwertige Verarbeitung, stabilere RAhmen udn dickere - "hagelfeste" Verglasung. AUßerdem ist mein Vertrauen in Hersteller wie BP , Sharp oder Kyocera größer als in Noname welches nur mit billig wirbt. Sogar einem indischen "Titan" Modul würde ich mehr vertrauen schenken - diese sind zwar oft (gebraucht) billig zu erhalten, es gibt aber viele positive Erfahrungen mit dieser günstigen Marke. Bei vielen Chinamodulen ist auch erwiesen, dass die Leistungsangaben auf den Artikeln nicht korrekt sind! So gesehen kann Dir auch die letzte Frage niemend so wirklich beantworten:

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Was denkt ihr, habe ich für eine Ausbeute mit z.B: 200 Wp?


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kommt auf das Modul, den Laderegler, die Montage, die Installation, den Standort, die Ausrichtung, das Wetter, die Liebe an ;-)


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