Busfreaks-Logo

Busfreaks-Logo

Busfreaks-Server

  • 80 Prozent

    Das Busfreaks-Serverkonto

    Unser Server kostet Geld und jeder kann uns hier finanziell unterstützen.

    Mehr Infos gibts hier: Busfreaks-Club

Kontrollzentrum

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Busfreaks Forum. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

  • »O´Malley« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 11. Juli 2012, 11:41

An die Elektrofüchse: Notstromgenerator liefert keinen Strom

Habe hier ein Kynast Hauskraft 2000 Notstromaggregat (Wechselstrom) mit einem AEG-Generator AMEB 90 LY2 Y55(200V / 9,5A.

Motor läuft, kommt kein Saft.

Der Generator stand mehrere Jahre unter einem Vordach. Verrennungsseitig hab ich ihn schnell in Gang bekommen, dann kamen 110V von Phase auf Null, 110v von Phase auf Erde und 110v von Null auf Erde. Wieder ausgemacht, schaltkasten geöffnet und alles gereinigt, erneut gestartet wieder da gleiche, dann Spannungsabfall auf 2v.

Hab dann den Generator zerlegt, stand ca 0,3l Wasser drin. Hab die Wicklungen ausgekärchert und gut trocknen lassen, und danach mit ein wenig Kriechöl eingesprüht um ev. Restfeuchtigkeit zu verdrängen. Alles wieder zusammengesetzt, kommt immer noch kein Saft (also jetzt 2v zwischen Null und Leiter, Nix auf Erde).

Von Null auf Leiter habe ich Durchgang, von Leiter auf Erde/Gehäuse kein Durchgang, von Null auf Erde/Gehäuse kein Durchgang. Ich habe den verbauten Kondensatorin Verdacht, aber weiss nicht richtig wie ich den prüfen soll.

Der Kondensator ist ein Typ MA MP 50/456, 50MicroF + 10 - 5%a, 450v Wechselstrom DB , 50Hz, -25/85°C HPF/PU, 500v Wechselstrom DB HSF/PU, -25/70°C, 814177

Der Kondensator ist nachdem der Generator gelaufen ist NICHT geladen, er hat keinen Durchgang und einen Widerstand von 1,1M Ohm in die eine Richtung, 1M Ohm in die andere Richtung. Der Widerstand in die eine Richtung ist direkt nach dem Betrieb des Generators höher 5,2M Ohm.

Da der Verbrennungsmotor richtig gut läuft fänd ich's schade das Teil zum Schrott zu geben, wenn der Generator wieder zum Leben zu erwecken ist...aber da bin ich an der Grenze meines elektrischen Wissens.

Ist mit den angegebenen Daten eine Ferndiagnose möglich? Oder soll ich noch irgendwas messen?
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

2

Mittwoch, 11. Juli 2012, 13:50

110 Volt von Null auf Erde, und dann nix mehr ? Das hört sich nach einem saftigen Windungsschluß an. Du kannst es noch einmal versuchen, das Ding richtig durchzutrocknen, aber meines Erachtens ist das Ding schon im Elektrohimmel......leider !!

Gruß Karsten

  • »O´Malley« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

  • Private Nachricht senden

3

Mittwoch, 11. Juli 2012, 15:10

Hmmm...klingt ja nicht so gut! Was für einer Temperatur kann ich denn die Wicklung aussetzen?

Dann stell ich die mal 2-3 Stunden auf niedrigster Stufe in Backofen um sicher zu sein dass alles durchgetrocknet ist!
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

the cat

unregistriert

4

Mittwoch, 11. Juli 2012, 15:11

seh ich ähnlich...wasser und strom gaaaanz schlecht...

  • »O´Malley« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

  • Private Nachricht senden

5

Mittwoch, 11. Juli 2012, 15:33

Das heisst da verschmelzen die einzelnn Litzen dann miteinander, oder wie?

Denn optisch ist an der Wicklung nichts verschmortes zu erkennen, die dicken Leitungen die in die Wicklung reingehen sind auch alle optisch ok...
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

  • Private Nachricht senden

6

Mittwoch, 11. Juli 2012, 16:01

den stator kanste bei 130° in ofen packen.
habe den kram mit den elektromotoren und generatoren gelernt, reparatur neuwikliung überholung.
haben die drekigen motoren auch gedampfstrahlt und dan in unseren großen offen übernacht getroknet.
wen du den in ofen pakst mus der da aber auch schon ein paar mehr stunden drinne sein sonst verdampft das wasser nicht.
das gilt natürlich auch für den läufer.

aber nach der beschreibung kans die elektrik sein.
kondensator kanste prüfen wen du den ausbaust und dan an eine batterie hälst und dan schaust op es sich entläd wen du die kontakte aneinander hälzt. die Ohm werte sagen nix über den kondensator aus.

was ist den da noch an elektrik / steuerung an dem teil ? gleichrichter usw ?
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

  • »O´Malley« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

  • Private Nachricht senden

7

Mittwoch, 11. Juli 2012, 16:29

@Eicke: Hab vor 20 Jahren mal nen Praktikum beim Elektromaschinenbau gemacht...daher Kam auch die Idee zu Kärchern und ab in Ofen.

Der Läufer hat keine Wicklung, iss ein massives Teil, da kann nix rein und nix raus. Der Stator steht schon im Ofen ;)

Sonst ist da nix drin...aus dem Stator kommen 2x2 Kabelstränge raus und die Erde am Statorgehäuse. Dann ist noch der Kondensator drin und sonst nur noch die Steckdosen - ausser der Wicklung und dem Kondensator kann da eigentlich nichts kaputt gehen.

Den Kondensator lade ich an was für einer Batterie? Muss ich da auf ne Polung achten? Kann der mir dabei nicht um die Ohren fliegen???

Danke!
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 11. Juli 2012, 18:38

kanste an eine normale batterie halten 9v 12v oder was du da gerade hast.
die kondesatoren kanste ranhalten wie du wilst das sind keine wo man auf + und - achten mus und wen dan stet es auf den kondesatoren drauf wo + ist.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

9

Donnerstag, 12. Juli 2012, 10:05

Tach,

ich hab mal mit unserem Elektriker (40 Jahre Erfahrung in Herstellung und Reparatur von Elektromotoren) gesprochen und ihm den Fall geschildert.
Seine Meinung: beim Stator die Wicklung messen (dauert 5-10 Minuten) und den Kondensator vernünftig mit einem geeigneten Messgerät messen, oder direkt erneuern.
Wäre beides hier bei uns in der Firma machbar, aber wie kommt der Motor nach Wuppertal?
Besser ist es wenn Du dir eine Firma in der Nähe suchst, die Elektromotoren reparieren. Den Stator und den Kondensator durchmessen zu lassen kostet höchstens 10-20€ in die Kaffeekasse.

Grüße, Robert



posted with tapatalk
Signatur von »Rob« bus-community.de

lieselotte

unregistriert

10

Donnerstag, 12. Juli 2012, 12:14

Der Kondensator muss geladen werden ansonsten fehlt Dir die Erregerspannung

11

Donnerstag, 12. Juli 2012, 13:31

Windungsschluß bedeutet, das irgendwo innerhalb der Wicklung die Isolation ne Macke hat, und im Prinzip ein Teil der Wicklung damit überbrückt wird. Das kann eine minimale Stelle sein, und schon ists aus. Von außen kannste da nix sehen. Wasser hilft in einem solchen Fall natürlich enorm :=-

  • »O´Malley« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

  • Private Nachricht senden

12

Freitag, 13. Juli 2012, 08:31

Vielen Dank für die zahlreichen Tip's, bin jetzt wieder einiges schlauer! Hab den Stator erstmal 10h bei 75° im Ofen gebacken und nun steht er hier rum und wartet dass es endlich aufhört zu regnen um eingebaut und getestet zu werden...
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!