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merlin88

unregistriert

1

Dienstag, 28. August 2012, 18:03

Aufbau wechseln ... dann umbau auf 30mbar ?

Hallo Leute ,

nen paar wissen es hatte mir vor gut einem Jahr nen Master gekauft mit nem schönen Aufbau .und kaputtem Motor ..
die Ersatzteile werden immer rarer und ich bekomm schon welche nicht mehr , dazu müsste ich mir nen Schwungrad abdrehen lassen ...

daher würd ich den gerne auf nen Bremer 310 packen den aufbau. ( Für den 310 wär es ja eine umänderung in Wohnmobil)
Gasbücher kann ich seit 1991 belegen .. alles bleibt drin , die Frage ist trägt der Tüv mir den dann auf 50mbar ein oder
müsste ich wegen Neuabnahme alles umrüsten.

Wer weiss was , ggf auch Vorschläge wie man es anders machen kann. Umbau auf 30mbar würde knappe 1000€ kosten.

Schonmal Danke im voraus !

2

Dienstag, 28. August 2012, 22:52

Hallo Merlin,

ich Denke mal, das es dem Tüv egal ist, ob da eine 30 oder 50 mBar Anlage verbaut ist, Ausschlagebend, ist nur, das die Gasanlage von einem Sachkundigen geprüft und Abgenommen ist.

Bei meiner H Zulassung, war es nur ausschlagebend, das die Sicherheitsrichtlinien eingehalten wurden.

Die Besserwisser und Oberlehrer hier im Forum, werden mich Korrigieren falls ich damit Falsch liege 8-)
Signatur von »Kaos« In einer Zeit allgegenwärtigen Betruges ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen.
George Orwell

Wolli32

unregistriert

3

Mittwoch, 29. August 2012, 05:32

Neufahrzeuge bis zum Jahr 1996 sind mit 50 mbar Betriebsdruck ausgestattet.
Neufahrzeuge ab dem Jahr 1996 sind aufgrund einer EU-Richtlinie mit 30 mbar Betriebsdruck ausgestattet.

Ich habe einmal mit Truma wegen einem ähnlichen Problem telefoniert und bekam genaue Auskunft: ältere Fahrzeuge (vor ´96) MÜSSEN 50mbar haben, um abnahmefähig zu sein.

Wohnort: wiehl

Fahrzeug: Ormocar 310 D

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4

Mittwoch, 29. August 2012, 08:05

Neufahrzeuge bis zum Jahr 1996 sind mit 50 mbar Betriebsdruck ausgestattet.
Neufahrzeuge ab dem Jahr 1996 sind aufgrund einer EU-Richtlinie mit 30 mbar Betriebsdruck ausgestattet.

Ich habe einmal mit Truma wegen einem ähnlichen Problem telefoniert und bekam genaue Auskunft: ältere Fahrzeuge (vor ´96) MÜSSEN 50mbar haben, um abnahmefähig zu sein.

Ich habe andere Informationen. Der Umbau meiner Ormocar Kabine von 310 D auf 208 D wurde der Aufbau als Neuanlage gewertet deshalb alles auf 30 mbar.
Ich habe alle Geräte tauschen müssen. (war egal da diese über 20 Jahre alt waren)
gruß Uwe

Umbau und abdichten einer Ormocarkabine

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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5

Mittwoch, 29. August 2012, 08:39

...kenn ich auch so. -

Umbauten von älteren Fahrzeugen, die noch nicht als Womo zugelassen waren, werden mit 30Mbar ausgestattet. (Werden also wie Neufahreuge behandelt)

Fahrzuege die schon mal als Womo zugelassen waren, können via Bestandsschutz weiterhin mit 50 Mbar ausgestattet werden.

Wobei es zunehmend schwieriger wird, überhaubt Geräte mit 50Mbar Betriebsdruck zu finden
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

doka508

unregistriert

6

Mittwoch, 29. August 2012, 14:30

... bei meiner zulassung / baurat vollabnahme... was auch immer das ist.. hat keiner danach geschaut, gefragt ja... plakette gesehen und gut...... ich würde es drauf ankommen lassen, wenn es wirklich 1000€ kosten soll, kannst ja locker mal 10 mal wo anders vorsprechen bis es klappt... ;-) ;-)

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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7

Mittwoch, 29. August 2012, 15:05

...

Zitat

efragt ja... plakette gesehen und gut......


...das bedeutet, Du hast die Gasabnahme "extern" machen lassen.

Dann allerdings ist es den Tüv-Prüfern in der Regel Latte, was da eingebaut ist.



Wenn er mit dem Womo als Neu Abnahme zum Tüv kommt und ein Prüfbuch mit Plakette am Fahrzeug vorlegt,

sollte es keine Probleme geben.


Da im Prüfbuch aber in der Regel steht, um welchen Aufbau es sich handelt (z.B. Hymer, James Cook etc. , könnte es

Probleme geben, wenn sich da was geändert hat. ;-)
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Wolli32

unregistriert

8

Mittwoch, 29. August 2012, 15:25

Nur zur Info nebenbei: In meinem Fall handelte es sich um einen älteren Wohnwagen, welchen ich aus Dänemark importierte. In DK war immer schon 30mbar üblich. Ich hätte streng genommen für eine Gasprüfung auf 50mbar umrüsten müssen. Nicht jeder Gasprüfer kennt sich damit aber so genau aus.

Jedenfalls wies mich der Truma-Mann darauf hin, dass es im Brandschadensfall der Versicherung Möglichkeit einräumen würde sich vor Zahlungen zu drücken, falls eine unkorrekte Alage eingebaut wäre.

Hat mich persönlich aber nicht interessiert.

@merlin: Du bist doch versierter Schrauber, traust Du Dir nicht zu, die Düsen/Brennkammer in deinen Gasgeräten selbst zu tauschen ? Normale Gasgeräte sind doch so kompliziert nicht. Oder hast Du so eine komplizierte E4000 und Gasboiler ?

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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9

Mittwoch, 29. August 2012, 21:29

habe meinen H auf 30mb umgebaut!kosten mit abschalt ventil und 30mb düsen neusten standart keine 100€ !!!!
sicherheitsrelevante umbauten sind auch für oldteimer immer zulässig und sind von tüv nicht zu beanstanden!!
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

Wolli32

unregistriert

10

Donnerstag, 30. August 2012, 21:34

Hast schon recht, aber wieso sind 30mbar sicherer ?

Wohnort: Barßel-Neuland

Fahrzeug: 508 D bj 69 teilintegrier

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11

Freitag, 31. August 2012, 09:33

30mb sind 20mb weniger als 50mb-weniger druck weniger gefahr!
Signatur von »wohnmobil407H« Schlimmer geht immer!!!

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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12

Freitag, 31. August 2012, 09:39

...selbst 50mbr sind so verschwinden wenig Druck, dass ich da keinen Unterschied bei der Sicherheit sehe.

Ehrlich gesagt halte ich das Ganze für reines Marketing. Einfach mal die ganze Produktpalette Verdoppeln.

Bei Preisen um 5-800 Euro für ´ne Heizung oder ´n Kühli kann sich die Industrie und Werkstätten über´n dickes Umsatzplus freuen.

Denn die Produktion von "Altgeräten" mit 50Mbar ist ja noch etliche Jahre weitergelaufen.
;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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13

Freitag, 31. August 2012, 10:31

selbst 50mbr sind so verschwinden wenig Druck, dass ich da keinen Unterschied bei der Sicherheit sehe.


Sehe ich genau so. Halte mal einen offenen 50mbar Gasschlauch mit dem Finger zu. Du wirst dich wundern, wie wenig Kraft dazu nötig ist.
Die Umstellung ist mal wieder dem geeinten Europa geschuldet. In anderen Ländern Europas gelten die 30bmar schon lange.

Die Produktion der 50mbar ist auch noch lange nicht zu Ende, die nicht fest eingebauten Geräte wie Katalytöfen laufen weiterhin auf 50mbar.

Bei der Umrüstung auf 30mbar darf übrigens die Hauptleitung nicht vergessen werden. Wenn da mehrere Geräte dran hängen und gleichzeitig brennen sollen, können 8mm Durchmesser zu wenig sein, sodaß die Leitung auf 10mm vergrößert werden muss. Sonst kann es passieren, dass der Druck am Ende der Leitung zu weit einbricht und die Geräte nicht mehr richtig brennen oder sogar aus gehen.
Das muss man im Einzelfall prüfen, evtl. nachrechnen.

Andi

merlin88

unregistriert

14

Samstag, 1. September 2012, 11:13

@merlin: Du bist doch versierter Schrauber, traust Du Dir nicht zu, die Düsen/Brennkammer in deinen Gasgeräten selbst zu tauschen ? Normale Gasgeräte sind doch so kompliziert nicht. Oder hast Du so eine komplizierte E4000 und Gasboiler ?


Es geht in dem Fall wirklich um eine E 4000 und einen Gasboiler :-(
Die 1000€ sind sozusagen die differenz aus E4000 Gasboiler im verkauf und C irgendwas im einkauf
Truma will 200€ für den Düsenwechsel der 4000 haben ,,,

Die Idee mit vorher Gasabnahme und dann zum Tüv hatte ich auch schon :-) , dann müsst ich mal rum telefonieren :-)