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  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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1

Dienstag, 4. September 2012, 23:25

Kanten vom Sandwich-Alu-Aufbau abdichten - wie...?

Der Mercator-Aufbau der Firma Cabby von unserem 29 Jahre alten Bremer besteht aus ca. 4 cm starken mit dünnem Aluminiumblech verkleideten Sandwichplatten (Sperrolz - Polystyrol - Sperrholz). Die Kanten waren original wohl mit Alu- oder Kunststoff-Eckprofilen abgedichtet.

Nachträglich wurden (von einem oder mehreren der 9 Vorbesitzer) zur Abdichtung der Kanten folgende Maßnahmen durchgeführt, soweit ich das richtig erkennen kann:

  • Das Dach und dessen Kanten wurden mal mit schwarzer Dichtmasse (wahrscheinlich Batuband-Primer) dünn eingestrichen.
  • Die Kanten vom Dach wurden danach mit einem ca. 1-2 mm dicken Klebeband überklebt, welches schwarz und zäh ist und oben mit Alufolie beschichtet ist (wahrscheinlich Batuband).
  • Dann wurde das Dach weiß übergestrichen.
  • Anschließend wurden die Kanten zusätzlich mit dünnem Alufolien-Klebeband übergeklebt, welches sich an einigen Stellen ablöst, in der Kehle links hinter dem Alkoven mehrfach...!?
  • Hinten links ist noch eine ca. 1 mm dicke gummiartige Schicht unter der Farbe...?

Hier ein paar Fotos:

















Der Aufbau hatte mal links in der Kehle hinter dem Alkoven einen Wasserschaden, da sind von innen die Sperrholzplatten aufgequollen, sind jetzt aber absolut trocken. Soweit ich das nach mehreren heftigen Regengüssen in der letzten Zeit beurteilen kann, ist das Dach z.Zt. dicht. Innen fühlt sich jedenfalls in den Ecken alles trocken an. Manchmal bleibt das Wasser nach Regenschauern auf dem Dach hinter dem Alkoven als "Pfütze" drauf stehen.

Frei nach dem Motto "Never change a running System" habe ich eigentlich nicht vor, da dran zu gehen, solange das dicht ist. Aber warten, bis Wasser durchkommt, will ich auch nicht, denn so ganz vertraue ich den Abdichtungsmaßnahmen nicht...

Nun also meine Frage(n):

1. Wie und mit welchen Mitteln (Siga Wigluv 100/150, Bitumen-Band, MEM-Dichtfix, Ceresit Blitz-Dicht, Rotabond 2000, MS-Polymer, Dekaseal, Kemperol, Sikaflex 221, 222, 252, 552...) kann ich das Dach über die vorhandenen Abdichtungen drüber auf die Schnelle abdichten, wenn auf einmal das Wasser durchkommt?

2. Wie und mit welchen Mitteln (s.o.) kann ich das Dach am besten über die vorhandenen Abdichtungen drüber schnell und günstig abdichten, damit ich die nächsten 2-3 Jahre erstmal definitiv Ruhe habe, egal wie das aussieht?

3. Wie und mit welchen Mitteln (s.o.) kann ich das Dach mit vertretbarem Aufwand auf Dauer abdichten, vielleicht sogar noch so, dass es gut aussieht um irgendwann (2013, 2014...?) ein H-Kennzeichen bekommen zu können?

Gruß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (6. September 2012, 20:30)


Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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2

Mittwoch, 5. September 2012, 00:45

vernünftig gemacht müsteste alles alte wech machen sauber machen und dan mit gfk matte drüberlegen. das ist sicher fiel arbeit aber dan dicht.

schnell wens nass ist hilft das ms-polimer den das kan man auch unter wasser benutzen und das dichtet und klebt richtig gut.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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3

Mittwoch, 5. September 2012, 06:15

So wie Eike schrob.Auf Dauer nur mit komplett naggisch machen,und dann wieder aufbauen.Als schnelle Lösung MsPo.Als mittlefristige Lösung alles lose abbürsten und Butylkautschukband drauf,vorher die Flächen mit Primer einstreichen.

calimeros_MB308

unregistriert

4

Mittwoch, 5. September 2012, 07:10

Moin,

der Vorbesitzer unseres 308 Alkoven hat ebenfalls mal von Feuchtogkeit von oben berichtet. Seine Lösung (die auch bis heute super hält und dicht ist) war eine gute Zeltplane von Nellen komplett oben drüber ziehen und an allen Seiten mit Leisten verschrauben. Dachluken entsprechend dort wieder einsetzen. Hat wohl damals 1200 DM gekostet. Ergebnis bis heute gut und trocken. Und H-Kennzeichen hat der Wagen damit auch bekommen.

LG Thomas

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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5

Mittwoch, 5. September 2012, 09:15

Moin,

das sieht ja übel aus. Ich möchte nicht wissen, wie die Wände innen aussehen. Wenn das Sperrholz an der Innenseite aufgequolen ist, sind bestimmt auch schon Dachlatten in den Wänden angefault :-(
Als Hilfsmaßnahme ist das Batuband, was über die Alu-Eckleisten geklebt wurde, ist schon gar nicht schlecht - sofern es vernünftig verarbeitet wurde, d.h. alles sauber machen, Primern und bei ausreichenden Temperaturen verkleben.

So einen Schaden richtig zu sanieren ist RICHTIG viel Arbeit. Im Grunde ein Neuaufbau. Dazu muss man eigentlich die Wände öffnen um die Statik zu beurteilen. Wohnwagenwände können nur von außen geöffnet werden, die Wände werden von innen nach außen gebaut und entsprechend sind Schrauben nur von außen zugänglich :-(

Und wenn ich das richtig erkenne, gibts eine Leiter und du läufst -mehr oder weniger- regelmäßig auf dem Dach rum? Dann wundert mich die Leckage noch weniger. Schau dir mal die Stärke der Dachlatten in der Wand an, üblicherweise etwa 20mm. Und da läufst du drüber. Das Dach muss sich zwanggsläufig verwinden und reisst an den Ecken und Kanten.

Und genau das ist der Grund, warum ich mir NIE wieder einen Wagen mit so einem Wohnwagen-Aufbau zulegen werden, die Konstruktion ist einfach völlig ungeeignet um jahrelange Verwindungen auf einem Fahrzeug auszuhalten. Ich spreche hier aus Erfahrung mit einem undichten 508 mit Wohnwagenaufbau.

Was kann man dir raten... Allen allen Kleber runter reißen. Nur so kannst du sehen wo die wirklichen Lecks sind. Winkelprofile abschrauben und mit Dekalin neu ansetzen - sofern die Dachlatten darunter ein neues Anschrauben überhaupt zulassen. Wenn nicht: Winkel mit MS-Polymer ankleben.

Viel Erfolg
Andi

Sparkassenmobilist

unregistriert

6

Mittwoch, 5. September 2012, 09:28

hmmm

das sieht nach einem Winterprojekt aus (auch wenn das verkleben im Sommer sinnvoller ist).. mal ebenschnell gemacht ist das nicht...
Wa zu tun ist wurde ja berets geschrieben..

will hier aber mal sagen das es zwar stimmt das Womo-aufbauten empfindlicher sind... aber ich hab auch schon "feste" Karossen gesehen die total undicht waren....

Alles eine Frage der Pflege und ständigen Kontrolle...

Peter

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Mittwoch, 5. September 2012, 10:05

aber ich hab auch schon "feste" Karossen gesehen die total undicht waren....


Richtig, von undichten Hochdachverklebungen kann ich was erzählen 8-( 8-( 8-(

Sparkassenmobilist

unregistriert

8

Mittwoch, 5. September 2012, 10:27

ist jetzt etwas Offtopic...

(aber zum Problem wurde ja auch schon alles geschrieben)

Früher habe ich auch immer gesagt... niemals so ein verbauter Wohnwagen...

Aber ich habe die Vorzüge erkannt.... Mein Womo ist nun 2,50 breit das heisst maximale Platzausbeute in der Breite.. und vergleichsweise geringerem Gewicht. Ausserdem ist es vollflächig gedämmt.. wenige bis garkeine Kältebrücken...

Nachteile sind neben der Unsteifigkeit und schnellen undichtigtigkeiten natürlich die Unfallschäden... Kleiner Rempler am Zaun ist immer gleich grosse Beule meist mit Undicht etc....

Nunja,.. so hat alles sein für und wieder

Bei beiden Bauarten ist es aber wichtig das sie innen trocken sind... Denn Feuchtigkeit ist für alle der Anfang vom Ende.


Peter

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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9

Mittwoch, 5. September 2012, 10:57

Aber ich habe die Vorzüge erkannt.... Mein Womo ist nun 2,50 breit das heisst maximale Platzausbeute in der Breite..


Die große Breite ist für mich eher ein Nachteil. Mit 1,98 Breite ist der Bremer für mich ideal, ich parke auf fast jedem PKW-Parkplatz. Selbst auf den für >2m breite gesperrten französischen Strandparkplätzen. Mache Wege und Straßen in Griechenland, Sizilien, etc. wäre ich mit 2,5m breite nicht gefahren, in manchem Dorf wäre sich stecken geblieben.
So hat jeder seine eigenen Vorlieben.

Weiterer Grund für mich, den 508- Wohnwagen wieder abzuschaffen: die Kinder fuhren hinten im Spanplattenaufbau mit, natürlich ungesichert. Gurte hätte man vielleicht mit viel Aufwand nachrüsten können... Stabiler wird der -böse gesagt- Pappaufbau dadurch aber immer noch nicht. Ein Umkippen dieses Wagens hätte ich nicht erleben wollen - einen Überschlag ziehe ich gar nicht in Betracht.

So hat eben jeder seine Prioritäten, und das ist auch gut so und macht die Vielfalt hier aus!

Jetzt mal zurück zum Thema. Obwohl das meiste schon gesagt wurde.

Andi

Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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10

Mittwoch, 5. September 2012, 11:56

Wenn es länger dicht bleiben soll.Alle Eckverbindungen abbauen,das Blech anschleifen und reinigen.Dann bei einem Womobauer wie z.B.Ormocar GFK Eckleisten 50 x 50 mm oder noch besser die 90 x 90 mm die mit dem radius drüber kleben,an den Eckenverbindungen dann über laminieren.

http://www.ormocar.de/sandwichplatten/

auf die Schnelle hilft das Batu Band,das du mit einem Föhn erwärmst und über die undichte Stelle Klebst.Möglichst das Fahrzeug so abstellen,das das Wasser von den Dach abläuft und nicht drauf stehen bleibt.

gruß,der sitt
Signatur von »Sittinggun« Mein erstes Womo,der Bully T2 :) in lilöö :-O Dann einer in pink mit Hochdach
Nach diesem kam erst ein LT 28 D mit Hochdach,dann ein LT 35 mit Alukoffer zu uns.




:-8

Kapitalismus ist Sachen kaufen, die man nicht braucht - mit Geld das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann. :)


Volker Pispers

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sittinggun« (5. September 2012, 12:05)


Wohnort: Winsen/Luhe

Fahrzeug: Fiat Ducato 280 2,5l, BJ 1984

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11

Mittwoch, 5. September 2012, 14:02

moin,
guck mal ob du dir sowas klick irgendwo mal ausleihen kannst (manchmal haben baumärkte sowas im verleih)...wahrscheinlich ist danach die freizeitgestaltung für den winter gesichert.
ich hatte das gleiche problem und es ist im allgemeinen hinter der verkleidung noch viiiel schlimmer als das was du von aussen siehst. muss nicht sein, kann aber!
und wenn er mal nass war, sind die latten (meist unbehandeltes billigholz) wahrscheinlich rott. die feutigkeit kann ja nirgens hin und es trocknet nicht richtig durch. ist wirklich die frage ob die statik ein überkleben zulässt...meins wäre es nicht, aber jeder wie er will.
@ eike: als ich das hatte wurde bei mir gesagt auf keinen fall gfk verkleben weil das zu hart wird und sich nicht verwinden kann und reisst und dann wieder alles von vorne.
viele grüße

pelle.wl

Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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12

Mittwoch, 5. September 2012, 19:09

tja,dann hilft nur,alle Schränke ausbauen,die Wände in dem feuchtem Bereich öffnen und den Gammel entfernen,dann neue Latten und Dämmung einkleben.Das sollte aber auch machbar sein.
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13

Mittwoch, 5. September 2012, 20:18

tja,dann hilft nur,alle Schränke ausbauen


Leider kommt man an diese Schrauben nur dran, wenn man die Wände von außen beginnend demontiert. Zumindest war das beim Tabbert-Wohnwagen so.

Sparkassenmobilist

unregistriert

14

Mittwoch, 5. September 2012, 20:41

Moin,...

ich glaub das ist bei allen Wohnwagen so... die werden von innen nach aussen gebaut...


Peter

Wohnort: Wolfsburg

Fahrzeug: MB 711 Vario 88 / 670 P

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15

Donnerstag, 6. September 2012, 11:30

tja,dann hilft nur,alle Schränke ausbauen


Leider kommt man an diese Schrauben nur dran, wenn man die Wände von außen beginnend demontiert. Zumindest war das beim Tabbert-Wohnwagen so.

das wäre dann weniger schön,ob es sich lohnt von außen die Bleche abzunemen ?

erst einmal schauen,wo die Kabine feucht ist,wenn die Fenster raus sind,siehst du ja schon mal ein bischen.Vielleicht kann man von innen mit einem dünnen flexigen Sägeblatt die Schrauben trennen ?
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16

Donnerstag, 6. September 2012, 19:31

Wie sagt ein Indianer Sprichwort: Einen toten Gaul sollst du nicht reiten! Ich würde da einfach die Finger weg lassen,und aussen abdichten.Wenn Mann den aufmacht,egal ob von innen oder aussen,wird das eine never ending Story,befürchte ich.Wenn es um das Verstärken der Statik und ums austrocknen geht,kann man auch die innenschale an der fraglichen Stelle mit einem Holzbohrer (mit Tiefenanschlag!!!) Löchern,austrocknen lassen,und die Stelle mit einer,sagen wir mal 8mm Birkensperrholzplatte großflächig überkleben,vorher Oberflächen alt anrauhen,und das Sperrholz mit Polyurthankleber draufkleben.Dann trägt die Stelle wieder,wenn es bis in den "gesunden" Bereich gemacht wird.Der Pu Kleber schäumt auf,und überbrückt Unebenheiten.

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17

Donnerstag, 6. September 2012, 23:08

Danke erstmal für die vielen hilfreichen Antworten!

Als erstes werde ich mir also wohl ein paar Kartuschen MS-Polymer (ca. 7 €/Kartusche in der Bucht) besorgen und ins WoMo legen, falls der Aufbau mal überraschend undicht wird und das dann schnell abgedichtet werden muss. Ist ja anscheinend besser als Dekalin.

Vielleicht stelle ich außerdem den Wagen über den Herbst/Winter vorne auf Keile, damit das Regenwasser nicht auf dem Dach stehen bleibt, sondern hinten runter fließt.

An den Kanten (insbesondere bei der Kehle hinter dem Alkoven, da wo das Wasser nach einem Schauer auch mal stehen bleibt) werde ich auf Dauer mal die dünne Klebe-Alufolie abziehen (nicht das Butaband), und diese Stellen vorsorglich zusätzlich abdichten: Mit MS-Polymer die Kanten vom alten Buta-Band "überspachteln" oder "zuschmieren", oder mit Bitumen-Primer und zusätzlichem neuen Buta-Band über die Kanten vom alten. Das geht wohl relativ schnell und ich habe hoffentlich erstmal ein paar Jahre Ruhe... 8-)

Die Lösung GFK-Matten mit Epoxidharz (kenn ich von einer Kanu-Sanierung) übers ganze Dach oder über die Kanten zu ziehen (so habe ich den Tipp verstanden) lasse ich erstmal: zu schwer, zu hart (evtl. Abplatzungen zum Alublech), und später komme ich nur schwer an die Innereien des Aufbaus dran. Die Lösung ziehe ich dann in Betracht, nachdem der Aufbau vielleicht irgendwann saniert und durch das Ersetzen der ggf. morschen Latten und Sperrholzplatten stabilisiert wurde. Oder statt dessen, GFK zur Stabilisierung, als Alternative dazu... ;-)

Einen kompletten Neuaufbau (von außen nach innen: altes Dichtungsband ab, Winkel ab, Aluplatten ab, morsche Sperrholzplatten und Holzleisten ersetzen, und alles wieder wie Original aufbauen) mache ich aus Zeitmangel erstmal definitiv nicht (!) , da ich auch noch andere Hobbys habe (altes Haus, Familie, Job, 3 andere alte Mercedes, Garten, Urlaub, Sport, ...). Vielleicht wenn's für's H-Kennzeichen unbedingt notwendig wird, oder wenn ich in 25 Jahren als Rentner mal Langeweile bekomme... ;-)

Gruß, Ma-Ke 8-)


P.S.: Die Leiter hinten dran habe ich bisher nur dazu benutzt, um am Strand eine Fahne bzw. den Bambus-Fahnenmast daran zu befestigen, und als "Wäscheleine". Der Vorbesitzer hatte eine Sat-Schüssel da dran. Auf dem Dach war ich noch nie und habe das auch nicht vor. Da auf's Dach kommt maximal kurzzeitig im Urlaub ein leichtes Schlauchboot drauf und irgendwann mal ein paar dünne, leichte, flexible Solarpanels (!)

P.P.S.: Z.Zt. ist der Aufbau von innen - wie am Anfang im ersten Beitrag bereits geschrieben - (noch) völlig trocken, auch nach starken, langen Wolkenbrüchen. Und für Notfälle, falls doch mal was feucht wird, funktioniert die Heizung (habe ich heute repariert) und die trumavent-Umluftanlage, um Feuchtigkeit ggf. wieder raus zu bekommen.

P.P.P.S.: Nach einigen Urlauben zu fünft 8-) #winke3 :-) #klasse1 #baeh3 im VW-Bus Multivan T4 mit Aufstelldach ist dieser 207D mit Wohnmobil-Aufbau mit Stehhöhe, großem hohen Alkoven, Sitzgruppe vorne, Etagenbetten, WC, einer Breite von 2,35 m und einer Länge von nur 5,45 m genau richtig für uns! Genug Platz, auch wenns mal regnet, aber trotzdem noch relativ wendig. Gurte für die hinteren Sitze habe ich überigens selbst nachgerüstet, siehe hier.
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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18

Samstag, 15. September 2012, 16:02

In vielen Beiträgen zu meinem Beitrag "flexible Solarpanels auf dem Alkoven befestigen" wurde mir geraten, erstmal das Dach zu sanieren oder zu stabilisieren. So wie ich das sehe, ist das nicht marode, sondern von Anfang an nicht dafür konstruiert, um hohe Lasten zu tragen. Und die Vibrationen der letzten 29 Jahre bzw. 190.000 km (und 2 kleine, aber mehr oder weniger reparierte Wasserschäden) haben auch nicht zur Verbesserung der Stabilität beigetragen.

Deshalb habe ich hierüber noch mal nachgedacht:
vernünftig gemacht müsteste alles alte wech machen sauber machen und dan mit gfk matte drüberlegen. das ist sicher fiel arbeit aber dan dicht. (...)

Wenn ich über das gesamte Dach eine Glasfasermatte drüberlege und mit Epoxydharz tränke, und anschließend weiß lackiere, wäre das Dach warscheinlich sehr stabil, und auch dauerhaft dicht. Nach meinen Berechnungen und Infos wäre das Dach (ca. 12 m²) dann bei einem Gewicht von ca. 1,6 kg/m² aber ca. 20 kg schwerer, und das zusätzliche Gewicht wäre auch verdammt hoch (hoher Schwerpunkt) - blöd für die Fahreigenschaften.
Bevor ich das mache, muss ich aber noch mal vorher auf die Waage. Vielleicht kommt diese Lösung auch für einige undichte Stellen in Frage, oder nur für den Alkoven (= 7 kg zusätzliches Gewicht), wo die Solarpanels drauf sollen...!?

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (15. September 2012, 16:40)


Wohnort: Kierspe

Fahrzeug: MB 510 VARIOMOBIL 650

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19

Samstag, 15. September 2012, 19:01

Wen ich die Bilder von deinem Aufbau sehe kann ich dir nur den rat geben mach es so wie Eicke schreibt oder schmeiß den Aufbau runter und schraub dir ein DIXI-Klo drauf das ist dicht (zu mindestens von oben ) und du hast noch gewicht gespart. :-O :-O :-O

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20

Sonntag, 16. September 2012, 01:22

(...) schmeiß den Aufbau runter und schraub dir ein DIXI-Klo drauf (...)
Hast du das bei deinem Wagen so gemacht? #flop #irre2 :=( :-P

Für uns wär das nix, wir setzen bei unserem Wohnraum die Prioritäten ganz klar woanders. :-O #kaffe #prost #winke3
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