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  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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1

Samstag, 8. September 2012, 14:44

Solaranlage: Installation, Befestigung von flexiblen Solar-Panels auf dem Alkoven

Ich möchte bis zum nächsten Sommer eine Solarstrom-Anlage #sonne1 auf unserem 29 Jahre alten Bremer mit Cabby-Mercator-Aufbau installieren (für Licht, viele Ladegeräte, Wasserpumpe, Musik, trumavent-Gebläse zur Kühlung, ggf. 12V-Kühlschrank, und irgendwann vielleicht mal auch Receiver mit TV). Die Komplettanlagen sind mir zu teuer und zu schwer, so wie ich das sehe kann man sich die besser selbst zusammenstellen:

Solarpanel(s), ggf. Halterungen/Winkel und/oder Kleber, Kabel, Kabeldurchführung, Laderegler.

Das zul. GG des WoMos liegt bei 2,81 t, der Aufbau ist schon alt und nicht sehr stabil, dashalb soll die Anlage recht leicht werden.

In der Bucht habe ich flexible Solarpanels mit 100 Watt (Wp) und 18 Volt gefunden (Suche: "flexible solar panel"), mit den Abmessungen 104 x 81 cm, Dicke nur 2,5 mm, Gewicht nur 3,5 kg, für 260 € incl. Versand aus China (2 Stück für 500 €). So wie sich das anhört sind die auch so stabil, dass sie Hagel aushalten. Was haltet Ihr von den Teilen, hat jemand die schon mal verbaut und Erfahrung damit?

Dazu würde ich mir einen 200 Watt-Laderegler (also 200 W : 12 V = 17 Ampere) kaufen, damit ich ggf. ein 2. Panel nachrüsten kann. In der Bucht gibt's welche mit 20 A für 15 € incl. Versand. Reicht die Leistung des Ladereglers, oder braucht man da weitere Reserven? Wobei sollte man beim Laderegler sonst noch achten?

Gibt es weitere sinnvolle Ergänzungen (z.B. Schalter oder Sicherungen) im Solarsystem?

Was für Kabel behme ich am besten (Querschnitt, Art)?

Ich möchte die Panels auf diesem Dach befestigen:





Wahrscheinlich vorne auf dem Alkoven, der eine Dachneigung von 3,6° hat (12 cm Höhenunterschied auf 1,90 m). Die Vorteile hier wären, dass man die Panels nicht sieht (Optik, Diebstahl und H-Kennzeichen), und den Platz hinten, wo manchmal Wasser drauf steht, noch irgendwann irgendwie anders nutzen könnte (Sat-Anlage nachrüsten, Solardusche drauflegen, leichtes Schlauchboot transportieren...). Der Nachteil hier wäre nur der etwas höhere Schwerpunkt, und je nach Standort ggf. die leichte Dachneigung.
Oder gibt es triftige Gründe, die Panels hinten zu befestigen?

Zur Befestigung dachte ich mir, die Panels mit MS-Poymer oder Sikaflex einfach direkt auf das Alublech-Dach draufzukleben, ohne Hinterlüftung. Oder ggf. mit einer dünnen Dämmschicht dazwischen, z.B. 2 mm Trittschalldämmung aus dem Baumarkt. Gibt es da Probleme mit der Hitzentwicklung, der Leistung, dem Fahrtwind (bei max. 100 km/h) oder spricht sonstwas dagegen?

Für die Dachdurchführung der Kabel dachte ich an die hintere Schräge des Alkovens auf der Beifahrerseite, weil dort gagantiert kein Wasser steht, da ich da oben direkt den Laderegler an die Wand schrauben könnte und der Weg des Kabels zur Versorger-Batterie (unterm Beifahrersitz, 100 Ah) so recht kurz ist.

Was haltet Ihr von dieser Planung? Sind da Denkfehler drin, oder gibt es eine noch bessere Lösung?

Gruß, Make 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

MartinBenz508

unregistriert

2

Samstag, 8. September 2012, 15:09

naja

billig ist nicht immer gut. Insbesondere beim Laderegler würde ich nicht sparen.



Ohne jetzt Google zu bemühen ode rbei ebay zu suchen was Du da im Auge hast -- glaube ich nicht dass es sinnvoll ist Panneele ohne Hinterlüftung zu montieren. Von dem felxiblen verklebe Zeugs das direkt aufs Dach gepappt wird halte ich noch weniger.



Sonst ist die Idee vielleicht gar nicht sooo schlecht (Also die im ersten Absatz). Ein paar massive Winkel, anständig verklebt tun ihren Dienst und sprechen nicht gegen die Hinterlüftung eines Paneels und wenn Du noch ein bissl sparst kannst Du vermutlich eine brauchbare Anlage aufstellen und dich vom "Eigenimport" aus China unbekannter Ausschußware distanzieren und sparst vielleicht dabei (langfristig) auch noch. Soll schon vorgekommen sein, dass irgendwelche Billigmodule sofort nach Kauf als Problemstoff entsorgt werden mußten. Damit habe ich aber keinerlei Erfahrung weil ich sowas noch nie gekauft habe ;-)

Was "wir" von der "Planung" halten?

ICH kann keinerlei Planung ausmachen. Du willst also irgendwelche Module aus China - hauptsache also billig (denk ich mal) - aufs Dach pappen. die Leistung der Teile und Dein Strombedarf spielen dabei eine untergeordnete Rolle und einen Regler - wieder billig billig billig hast Du auch schon in Aussicht.


"Just do it" ;-)

Neee - ernst: Überleg mal was Du brauchst, passe Deine Batterien an die Anforderungen an und sorge DANN mit einer Solaranlge dafür das diese auch voll sind. Dann wird das funktionieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »MartinBenz508« (8. September 2012, 15:20)


3

Samstag, 8. September 2012, 15:31

warst Du schon einmal auf der Waage?
Ich denke nur daran was Du sonst noch Alles auf das Dach und ins WoMo packen möchtest. Ich fürchte, das Schlauchboot soll auch noch einen Motor bekommen.
Da die mobilen Waagen bei der Polizei immer beliebter werden wird das Gewicht, damit verbunden natürlich die Fahrsicherheit, bestimmt ein Problem
mfG Bernd

  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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4

Samstag, 8. September 2012, 15:34

billig ist nicht immer gut. Insbesondere beim Laderegler würde ich nicht sparen. (...) glaube ich nicht dass es sinnvoll ist Panneele ohne Hinterlüftung zu montieren. Von dem felxiblen verklebe Zeugs das direkt aufs Dach gepappt wird halte ich noch weniger. (...) Damit habe ich aber keinerlei Erfahrung (...)

Warum sind teure Laderegler besser? Warum ist eine Hinterlüftung besser? Warum sind flexible Solarpanels schlecht? Flexible Solarpanels gibt es z.Zt. soweit ich das recherchiert habe nur aus China, auch die, die von deutschen Importeuren/Händlern verkauft werden. Mir gehts da vorrangig um das geringere Gewicht, nicht den Preis. Da bekomme ich feste, schwere Panels günstiger. Ich will kein Eckkneipen-Gelaber zu dem Thema, ich suche hier fundierte Infos von Leuten, die damit praktische Erfahrung haben, die sich damit auskennen, die was darüber wissen, die Ideen und Anregungen haben und ggf. konstruktive (!) Kritik äußern...

(...) Ich fürchte, das Schlauchboot soll auch noch einen Motor bekommen. (...) mfG Bernd

Nein, ein Spaß-Schlauchboot, ca. 2 m lang, ca. 5 kg schwer, nur kurzzeitiger Transport am Urlaubsort...
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (8. September 2012, 15:51)


MartinBenz508

unregistriert

5

Samstag, 8. September 2012, 15:55


Warum sind teure Laderegler besser? Warum ist eine Hinterlüftung besser?



Ich will kein Eckkneipen-Gelaber zu dem Thema, ich suche hier fundierte Infos von Leuten, die damit Erfahrung haben, die sich damit auskennen, die was darüber wissen, die Ideen und Anregungen haben und ggf. konstruktive Kritik äußern...




weil es zB verschiedene Techniken gibt die im Laderegler zum Einsatz kommen

und weil Solarzellen die heiß werden schlecht funktionieren ob das bei pick-aufs-dach-schwabbel-folien auch so ist weiß ich nicht

naja - dann solltest Du vielleicht keine Kaffehausrunde eröffnen sondern fundierte Informationen selber suchen. Das www ist voll mit Informationen zu dem Thema, bis hin zu wissenschaftlichen Arbeiten findet man alles wenn man will. Nur weil Du zu faul bist um selber nachzuschauen und Dir die Kröten für ein Komplettpaket sparen willst werde ich hier nicht eine weitere Arbeit zu Ladetechnik schreiben, wenn das web voll damit ist ;-)



viel Erfolg und alles Gute bei dem Vorhaben.
.

Grigragrauer

unregistriert

6

Samstag, 8. September 2012, 15:56

Gibt doch auch so mobiele solar anlagen, kann man sowas nicht auch nehmen ?

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Samstag, 8. September 2012, 16:02

Bei deiner Beschreibung des Daches (siehe anderer Threat) würde ich NICHTS auf das Dach packen!

Wohnort: Sandesneben

Beruf: Handel

Fahrzeug: DB LP 911 - DB 508 DG

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8

Samstag, 8. September 2012, 16:06

würde auch erstmal das dach sanieren...
solarpanele verlieren an leistung je wärmer sie werden.
Signatur von »max« online-antik.com

Wolli32

unregistriert

9

Samstag, 8. September 2012, 17:31

Ist ja wieder ein Hauen und stechen heute...

Ich stimme zu: wer googlen kann, ist klar im Vorteil.

Erstmal Vielen Dank für den Tipp, das ebay-Angebot finde ich gut. Da ich einen Bus mit H-Kennzeichen fahre, bräuchte ich eine unauffällig zu installierende Lösung.

Montiere die Panels doch auf (ggf.gelochten) Aluplatten. Dann sind die Panels hinterlüftet, und Du kannst die Paneele aufstellbar machen, was einen enormen Leistungsvorteil ausmacht.

Die Flexmodule auf Alu könntest Du so auch abnehmbar machen.

Viele schätzen Ihren mobilen Solarkoffer, weil sie dann im Schatten parken können und das Modul neben dem Auto in die Sonne stellen können.

Ausserdem sind die von Dir vorgeschlagenen Module monokristallin; Module dieser Bauart sind sehr empfindlich gegen Teilabschattung (besser in dieser Hinsicht sind amorphe Zellen).Also noch ein Argument für die schwenkbare/abnehmbare Variante.

Zu den anderen Fragen (Laderegler etc.) wurde schon alles gesagt.

Da vor allem Verbrauchsoptimierung die Kosten senkt: am meisten saugen Dauerverbraucher, wie z.B. Gebläse. In diesem Thread http://www.bayernbusfreaks.de/?q=node/720 beschreibt jemand den Bau einer Kühlungslüftung mit PC-Lüftern. Bürstenlose PC-Lüfter brauchen viel weniger Strom als ein Trumavent.

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Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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10

Sonntag, 9. September 2012, 04:43

Bei deiner Beschreibung des Daches (siehe anderer Threat) würde ich NICHTS auf das Dach packen!

Darum will ich ja besonders leichte, flexible Panels installieren und direkt ohne Halterungen aufkleben: 2 x 3,5 kg = 7 kg, auf einer großen Fläche verteilt, das sollte das Dach bzw. der Alkoven wohl aushalten.

(...) solarpanele verlieren an leistung je wärmer sie werden.

Den Leistungsverlust will ich durch höhere Watt-Zahl (Leistung) ausgleichen. Wie viel Leistung verlieren die Panels bei Aufwärmung? Und wie warm/heiß werden die? Kann durch die Hitze die PS-Dämmung geschädigt werden, oder gibt es dadurch ein höheres Brandrisiko? Lohnt sich dafür der größere Konstruktionsaufwand, das höhere Gewicht und der erhöhte Luftwiederstand? Ich würde Leistungseinbußen in Kauf nehmen für geringeren Konstruktionsaufwand, geringeres Gewicht und geringeren Luftwiederstand.

(...) Ich stimme zu: wer googlen kann, ist klar im Vorteil. (...)

Seit ca. 25 Jahren interessiere ich mich für Solarenergie und Photovoltaik, vor 10 Jahren habe ich die Effizienz einer Solaranlage für unser Haus berechnet und seit dem es Internet gibt google ich danach. Seit mehreren Wochen informiere ich mich im Internet über 12-Volt-Solaranlagen für Wohnmobile und Bauwagen, berechne mit Excel-Tabellen den Strombedarf, die Stromproduktion und den Verbrauch für Sommer und Winter, in Abhängigkeit vom Aufstellwinkel.

(...) Montiere die Panels doch auf (ggf.gelochten) Aluplatten. Dann sind die Panels hinterlüftet, und Du kannst die Paneele aufstellbar machen, was einen enormen Leistungsvorteil ausmacht. Die Flexmodule auf Alu könntest Du so auch abnehmbar machen. (...) Ausserdem sind die von Dir vorgeschlagenen Module monokristallin; Module dieser Bauart sind sehr empfindlich gegen Teilabschattung (besser in dieser Hinsicht sind amorphe Zellen). (...) Zu den anderen Fragen (Laderegler etc.) wurde schon alles gesagt. Da vor allem Verbrauchsoptimierung die Kosten senkt: am meisten saugen Dauerverbraucher, wie z.B. Gebläse. In diesem Thread http://www.bayernbusfreaks.de/?q=node/720 beschreibt jemand den Bau einer Kühlungslüftung mit PC-Lüftern. Bürstenlose PC-Lüfter brauchen viel weniger Strom als ein Trumavent.

Hinterlüftete Panels auf meinem nicht so super-stabilen WoMo-Dach haben den Nachteil des höheren Gewichts, welches dann auch noch über eine viel kleinere Fläche (die Haltewinkel) auf das Dach übertragen wird.
Aufstellbare oder mobile Panels (Auspacken, Aufstellen, Ausrichten, Kabel verlegen, Einpacken...) bedeuten eine zusätzliche Arbeit, und damit Reduzierung meiner Lebensqualität, die ich vermeiden möchte. Auch erhöhen mobile, abnehmbare Panels das Diebstahlrisiko. Beim "Parken" (da wo campen nicht erlaubt ist) will ich auch nix draußen aufstellen. Lieber fest installiert und etwas überdimensioniert.
Den Tipp mit den amorphen Zellen werde ich mal googeln. Zum Laderegler wurde immer noch nicht gesagt, warum teure besser sind, und was die Qualität ausamacht, worauf man beim Kauf außer der Leistung/Stromstärke achten sollte. Der Tipp mit den PC Lüftern zur energieeffizienten WoMo-Kühlung ist super und garantiert ausbaufähig (aber schon wieder zusätzliches Gewicht), da denke und google ich mal über ein solches alternatives Lüftungskonzept nach.

Und hier nochmal meine konkreten Fragen:

  • Wer hat Erfahrung oder weiß was über die Qualität, Vor- und Nachteile von den erwähnten flexiblen (leichten, monokristallinen) Solar-Panels aus China? Oder kennt jemand andere, leichte Alternativen?
  • Was muss ich bei der Auswahl und Dimensionierung der Kabel beachten? Gehen da evtl. ganz "normale" 230-Volt-Nasszellen-Kabel? Mit Lüsterklemmen? Oder gibt's da bessere?
  • Wie heiß werden aufgeklebte, nicht hinterlüftete Panels und wie hoch ist der dadurch resultierende Leistungsverlust?
  • Gibt es sinnvolle Ergänzungen der Solaranlage (Schalter, Anzeigeinstrumente, Sicherungen)?


Gruß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wolli32

unregistriert

11

Sonntag, 9. September 2012, 08:08

Eins vorneweg: ich bin kein Solarfachmann, mein Wissen habe ich mir grösstenteils in diesem Forum angelesen.

(91 Suchergebnisse für »solar laderegler« #zwinker2 )

Bei den einfachen Ladereglern wird die Überschußspannung zur Ladespannung über einen Shunt in Wärme umgesetzt.

Die elektronischen MPPT-Regler nutzen den vollen Strom und laden ausserdem mit intelligenter Kennlinie, was die Batterien schont.

Nach dem, was ich recherchiert habe, lohnt sich die Anschaffung eines teuren MPPT-Reglers erst für Solarmodule mit höherer Nennspannung. Die Nennspannung von 18V Deiner Module gilt für Optimalbedingungen, welche bei Dir aber selten auftreten, weil nicht aufstellbar.

Von allzu billigen Reglern wurde auch schon mal abgeraten, weil man schliesslich nicht sein WoMo abfackeln möchte.

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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12

Sonntag, 9. September 2012, 09:06

Ich würde zuerst mal das Dach vom Bus sanieren,bevor ich da IRGENDETWAS draufpacke.Wenn dein Dach das Mehrgewicht von ein paar Aluprofilen( die du zu Gewichtsverteilung vollflächig aufklebst und dann mit Luft deine preiswerteren Polymodule draufschraubst) nicht aushält,solltest du eigentlich andere Sorgen haben,als den Wirkungsgrad von Solarreglern. Wenn du vollflächig verklebst,musst du die Paneele mit dem Bus verschrotten,

Und: wenn du dich schon 25 Jahr mit der Materie beschäftigt,solltest du dir die Fragen bez.Kabel etc. Selber beantworten können.Ich habe meine Anlage,obwohl ich ein elektrischer Vollidiot bin,nur mit den INfos aus der Sufu hier im Forum zusammengebraten.UNd sie läuft .Und ist,wie mir ein Elektriker Meister bestäigt einwandfrei aufgebaut.Inklusive der RICHTIGEN Kabel und der RICHTIGEN Verbindungen.

13

Sonntag, 9. September 2012, 10:59

Nun sag ich mal was aber auch nicht als Solarprofi.
Aber ich habe mich lange damit beschäftigt und habe eine abbaubare Solarpanels.

1. Aufgeklebte wurden für Boote entwickelt da Boote ja keine so starke Aufheizung haben wie Wohnmobils und eben gekühlter durch Wasser und Wind sind.
Denk daran dein Aufbau hat Aludecke die sich über die Ganze Fläche aufheisst, Fahrwind bringt da nicht wirklich eine Kühlung weil es ja schon so heiss ist und das ist ein sehr hoher Leistungsverlust, da müsstes das ganze Dach bekleben dann wärs gut.
Dies weiteres sind viele aus China schon schrott. Kauf es bei einem vor ort den kannst du dann wegen Garantie in Mangel nehmen. Weil es immer wieder passieren kann dass eine schon nach 1- 5 Jahre den geist aufgibt und Solarzellen haben manchmal 10 Jahre Garantie.

2. Gute Solarpanels kann man zur not überbrücken oder umändern wenn man den Fachmann hat. sowie immer zum nächsten Fahrzeug mitnehmen.

3. Mein Fehler ist dass ich eine Grosse habe. Dadurch reicht es wenn nur ein Handgrosser Schatten darauf ist dass ein leistungsverlust von bis zu 40 % dann da ist. Das lässt sich mit Mehrere Kleine vermeiden. Oder man kauft sich die Teuren wo jedes Modul in der Solarpanels einzel geschaltet ist da kann man dann grosse ohne bedenken nehmen.

4. Montier habe ich die mit einem Stecker oben und Alo Profile wo sie mit Nutsteine Befestigt ist. Also jederzeit abzubauen in paar min und der Tüv sieht da auch nix.
Und kann es mit verlängerungskabel wo anderst hin stellen usw.

5. Laderegler ist wirklich das A und O einer Solaranlage sowie Richtig Dicke Querschnitte der Kabeln.
Da würde ich zu keinem Preis sparen und was Billiges dran hängen wo dann die Leisung so extrem reduziert das keine freude hast sondern immer schauen musst das in Prahler Sonne stehst.
Zum andern Sind gute Laderegler so ausgerichtet das du nachschauen kannst ob es optimal ladet sowie ob dein eigener Verbrauch zu hoch ist und wenn an die grenze kommst gibt er ein Warnsignal ab dann weist musst sparsamer sein. Und vor allem die sind nie überlastete und brennen dir nicht durch. Was bringt es wenn die anlage 6 Amp. bringt und der Regler nur 2 Amp durchlässt. obwohl eventuel 4 Amp drauf steht nur weil er Heisgelaufen ist und so auch nicht mehr das bringt.

Bau am besten gutes rein suche vom guten die Günstigen da Preise so schwankend sind. Bau es das du es Runter bauen kannst und versetzen oder mitnehmen kannst usw.
denke das wird dir die längeste freude machen.

Gruss Peter
Signatur von »Speigelzerstörer« Gruss Peter

Wohnort: Mainleus

Fahrzeug: DB L406DG Baujahr 1969

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14

Sonntag, 9. September 2012, 11:40

Hallo,

habe seit ca. 13 Jahren 4 Stück 50W-Solarplatten auf dem Alkoven geklebt. Die Module sind von Shell-solar, verklebt ist das ganze mit Sikaflex.

Der Womo-Aufbau ist von Ormocar, aus GFK und außerst stabil (voll begehbar). Bisher sind noch keine Probleme aufgetreten. Die leistung von 200 Wp reicht aus, um den Kompressorkühli und übliche Verbraucher wie Wasserpumpe und etwas Licht auch bei heißem Wetter (z.B. in Griechenlangd bei 35 grad im Schatten) zu betreiben (Batteriekapazität 260 Ah).

Es stimmt schon, daß die Leistung bei heißen Modulen nachläßt, es kommen dann aber immer noch ca. 5-7 Ampere am Laderegler an.

Gruß Horst

Wohnort: Lauf

Beruf: Ingenieur

Fahrzeug: 190D '60(H), 608D '70 (H)

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15

Sonntag, 9. September 2012, 16:13

Solar und H-Kennzeichen

Erstmal Vielen Dank für den Tipp, das ebay-Angebot finde ich gut. Da ich einen Bus mit H-Kennzeichen fahre, bräuchte ich eine unauffällig zu installierende Lösung.
Dazu habe ich mal eine Zwischenfrage. Ich habe H-Kennzeichen und konventionelle Solarpanelen (mit Alurahmen wie auf Häusern montiert) auf dem Dach geschraubt (hinterlüftet natürlich). Bisher hatte ich damit noch keine Probleme beim TÜV. Muss ich mir da in Zukunft Sorgen machen?

Solarzellen gibt es doch nicht erst seit 30 Jahren...

Manfred
Signatur von »M_R« Sind wir nicht alle ein bisschen DÜDO?

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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16

Sonntag, 9. September 2012, 19:29

moin,
ich finde es immer wieder großartig,wenn hier jemand rat sucht, ne antwort bekommt
und das ganze dann als eckkneipen-gelaber abkanzelt ,nur weil die antwort etwas vorsichtig formuliert ist. ;-(

ich habe mal nen billigen laderegler gehabt, danach nen teuren. meine selbstgemachte erfahrung :
sag ich dir nicht, willst du garnicht wissen.
Kabel :
behalte ich auch für mich,aber der mit den lüsterklemmen ist gut :-O
ergänzungen:
gibts eher keine
und zum schluß temperatur:
keine ahnung, aber wenn ich den leistungsverlust den höheren anschaffungskosten für leistungsstärkere module gegenüberstelle....
na ja, jeder wie er mag.
gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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17

Sonntag, 9. September 2012, 20:42

Grins.Es gibt Leute,die fragen zwar,wollen aber nur eine bestimmte Sorte von Antworten,bzw,wollen Ihre Sicht bestätigt haben...
Ich lese hier aus den antworten folgendes raus: Bring zuerst mal deine Bude in Ordnung,lies dich dann durch die SUFU, und dann frag nochmal,wenn es dann noch Fragen gibt.

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Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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18

Montag, 10. September 2012, 01:49

(...) Bei den einfachen Ladereglern wird die Überschußspannung zur Ladespannung über einen Shunt in Wärme umgesetzt. Die elektronischen MPPT-Regler nutzen den vollen Strom und laden ausserdem mit intelligenter Kennlinie, was die Batterien schont. (...) teuren MPPT-Reglers erst für Solarmodule mit höherer Nennspannung. Die Nennspannung von 18V Deiner Module gilt für Optimalbedingungen, welche bei Dir aber selten auftreten, weil nicht aufstellbar.

@Wolli32: Danke an für die qualifizierten Infos zum Laderegler! :-) #klasse1

(...) Ich habe meine Anlage (...) nur mit den INfos aus der Sufu hier im Forum zusammengebraten.UNd sie läuft .Und ist,wie mir ein Elektriker Meister bestäigt einwandfrei aufgebaut.Inklusive der RICHTIGEN Kabel und der RICHTIGEN Verbindungen.

@diver: Herzlichen Glückwunsch! Ich frag mich nur warum du hier schreibst wie toll du das gemacht hast und dann dein Wissen für dich behältst... (?)

(...) Aufgeklebte wurden für Boote entwickelt (...) heiss (...) ein sehr hoher Leistungsverlust (...) Kauf es bei einem vor ort den kannst du dann wegen Garantie in Mangel nehmen. (...) Gute Solarpanels kann man zur not überbrücken oder umändern wenn man den Fachmann hat (...) Schatten (...) leistungsverlust (...) Das lässt sich mit Mehrere Kleine vermeiden (...) Richtig Dicke Querschnitte der Kabeln (...) Bau es das du es Runter bauen kannst und versetzen oder mitnehmen kannst usw. (...) Gruss Peter

@Speigelzerstörer (Peter): Danke für die guten Infos und Anregungen! :-) #klasse1

(...) seit ca. 13 Jahren 4 Stück 50W-Solarplatten auf dem Alkoven geklebt (...) von Shell-solar, verklebt (...) mit Sikaflex (...) Bisher sind noch keine Probleme aufgetreten (...) 200 Wp reicht aus, um den Kompressorkühli und übliche Verbraucher wie Wasserpumpe und etwas Licht auch bei heißem Wetter (...) zu betreiben (Batteriekapazität 260 Ah). (...) daß die Leistung bei heißen Modulen nachläßt, es kommen dann aber immer noch ca. 5-7 Ampere am Laderegler an. Gruß Horst

@+surfer+ (Horst): Danke für die guten Infos, die Schilderung deiner Erfahrungen und Anregungen! :-) #klasse1

(...) meine selbstgemachte erfahrung : sag ich dir nicht, willst du garnicht wissen. Kabel : behalte ich auch für mich,aber der mit den lüsterklemmen ist gut :-O ergänzungen: gibts eher keine und zum schluß temperatur: keine ahnung (...) gruß, fabian

@gromo (fabian): ...und warum dann dieser Beitrag... (?)

Mit einigen dieser Infos konnte und kann ich weiter planen und recherchieren. Hier habe ich z.B. Infos über flexible Solarpanels gefunden, die anscheinend bei mir in der Gegend (Bad Bederkesa) vertrieben werden, und ausdrücklich für "ausreichend hohe Spannung auch bei extremer Oberflächenerwärmung (ohne Hinterlüftung) sorgen". Mittlerweile tendiere ich zu mehreren kleinen monokristallinen Modulen (z.B. 4 x 50 Wp), um das Problem des Leistungsverlusts bei teilweiser Abschattung zu mindern. Als Kabel kommen da wohl welche mir einem Querschnitt von 6 mm² in Frage. Als batterieschonenden Laderegler könnte ich mir also einen MPPT-Regler kaufen mit mindestens 20 Ampere (200 Watt / 12 Volt = 16,7 Ampere), aber bei 18 Volt reichen auch einfache mit Shunt, wenn ich das richtig verstanden habe.

Zu der Entscheidung flexible Module oder konventionelle habe ich erstmal einige Fakten gegenübergestellt: 4 x 50 Watt in herkömmlicher monokristalliner Bauweise wiegen 4 x 4,5 kg = 18 kg (Kosten: 200 €). Flexible monokristalline Module aus China dazu im Vergleich 4 x 1,85 kg = 7,5 kg (Kosten ca. 600 €). Die flexiblen aus Bad Bederkesa wiegen überigens genau so viel wie die herkömmlichen. So hätte ich mit den China-Panels zwar 10 kg weniger auf dem Dach, aber 400 € Mehrkosten in der Anschaffung. Ach ja: die flexiblen sind nur 2,5 mm dick, die festen mit Rahmen ca. 3 cm + ggf. Hinterlüftung. Die angesprochenen möglichen Folgekosten lasse ich jetzt mal noch außen vor...

Einige Fragen blieben offen:

  • Kabelverbindungen der Panels löten, mit Steckern oder mit Lüsterklemmen? Am Laderegler werden die Kabel ja auch so mit Klemmen und Schrauben befestigt. (Die Bemerkung von gromo dazu, s.o., habe ich nicht verstanden.) Beim Googeln steht meistens nur "anschließen"... Und wie bekomme ich die Verbindungen auf dem Dach draußen wasserdicht: Schrumpfschlauch, MS Polymer, in Epoxydharz vergießen...?
  • Wenn ich 4 Panels habe, muss ich dann 8 Kabel durchs Dach zum Laderegler führen, oder werden die schon draußen auf dem Dach parallel geschaltet (also 2 Kabel durchs Dach), und wenn ja wie? Das wäre interessant, falls ich mit 1 oder 2 Panels anfange und dann ggf. die Anlage erweitern möchte.
  • Ist es sinnvoll, Anzeigegeräte für den Verbrauch, den Ladezustand der Batterien und die Leistung der Solarpanels zu installieren? Und wenn ja - welche und wie?
  • Ist es sinnvoll, die Panels z.B. über einen Natoknochen zum Laderegler zu führen, um die ggf. mal schnell oder vorrübergehend vom Bordnetz trennen zu können?


Gruß, Ma-Ke 8-)

P.S.: Zur Diskussion ob billige Panels und billige Laderegler schlechter als die teuren sind, was hier manchmal behauptet wird, habe ich diesen Link gefunden... ;-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (10. September 2012, 02:49)


Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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19

Montag, 10. September 2012, 07:07

Ich behalte mein Wissen nicht für mich.
Schau in die Sufu,steht alles drin.such dir aus,was für dich passt:-)
Speziell das Thema Kabel,Verbindungen,Lüsterklemmen ist dort sehr gut beschrieben. Aber ich fürchte,das willst du gar nicht wissen.
Frohen Start in die Woche.

Chris

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »diver« (10. September 2012, 07:12)


Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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20

Montag, 10. September 2012, 07:13

P.S.: Zur Diskussion ob billige Panels und billige Laderegler schlechter als die teuren sind, was hier manchmal behauptet wird, habe ich diesen Link gefunden... ;-)

wenn du wirklich glaubst, daß apples preispolitik mit der in der solarbranche vergleichbar ist, brauchst du
eigentlich nicht weiter nach qualitätsunterschieden zwischen teuer und billig zu fragen.

[i]@gromo (fabian): ...und warum dann dieser Beitrag... (?)[/i]

...um dir zu sagen, daß du hier einigen auf die füße trittst mit deinen äußerungen (eckkneipe etc.) .
den schuh sollst du dir ruhig anziehen!

gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993