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MartinBenz508

unregistriert

21

Montag, 10. September 2012, 07:37

Einige Fragen blieben offen:



  • Kabelverbindungen der Panels löten, mit Steckern oder mit Lüsterklemmen? Am Laderegler werden die Kabel ja auch so mit Klemmen und Schrauben befestigt. (Die Bemerkung von gromo dazu, s.o., habe ich nicht verstanden.) Beim Googeln steht meistens nur "anschließen"... Und wie bekomme ich die Verbindungen auf dem Dach draußen wasserdicht: Schrumpfschlauch, MS Polymer, in Epoxydharz vergießen...?
  • Wenn ich 4 Panels habe, muss ich dann 8 Kabel durchs Dach zum Laderegler führen, oder werden die schon draußen auf dem Dach parallel geschaltet (also 2 Kabel durchs Dach), und wenn ja wie? Das wäre interessant, falls ich mit 1 oder 2 Panels anfange und dann ggf. die Anlage erweitern möchte.
  • Ist es sinnvoll, Anzeigegeräte für den Verbrauch, den Ladezustand der Batterien und die Leistung der Solarpanels zu installieren? Und wenn ja - welche und wie?
  • Ist es sinnvoll, die Panels z.B. über einen Natoknochen zum Laderegler zu führen, um die ggf. mal schnell oder vorrübergehend vom Bordnetz trennen zu können
  • P.S.: Zur Diskussion ob billige Panels und billige Laderegler schlechter als die teuren sind, was hier manchmal behauptet wird, habe ich diesen Link gefunden... ;-)

Theoretisch ist alles erlaubt. In der Praxis haben sich im Fahrzeugbereich Quetschverbindungen durchgesetzt. Diese gibt es im Fachhandel in allen erdenklichen Ausführungen sodass es unwahrscheinlich ist irgendeinen Anschluß nicht damit ausführen zu können.
Wenn Du willst kannst Du spezielle Dachdurchführungen kaufen. diese sind einfach handzuhaben und recht praktisch. Alternativ geht es auch mit einer Elektrodose. Mit einem Dichtkleber kann diese dann entsprechedn aufgeklebt udn abgedichtet werden.

Auch hier gilt: erlaubt ist was gefällt. Du kannst das so machen (wenn das mit dem Anschluß dann noch klappt,) oder die Verbindung am Dach ausführen und gesammelt hinunterführen. Wenn Du eine Dose als Dachdurchführung nutzt kannst du evtl auch dort gleich zusammenschließen und benötigst keine weitere...

Die Frage ist, ob sich diese Möglichkeit überhaupt anbietet,. Auch das ist idR vom Laderegler abhängig, also vom Budget, den Wünschen etc.
Die Wahl der Einheit hängt dann auch vom Regler ab. Selbst Messgerätschaft zu installieren dürfte deutlich teurer werden und erhöht den Aufwand wesentlich. Die vorgefertigten Einheiten arbeiten mit dem Regler perfekt zusammen.

Meiner Meinung nach nicht. Aber auch das ist Geschmackssache.

Am besten Du kaufst einen vom Apfel ;-) Hat noch nie einer gesagt dass Du den teuersten kaufen sollst. Nur den billigsten bringt meist nicht viel. Die meisten Probleme mit PV-Anlagen resultieren aus unpassenden Reglern und falschen Querschnitten. Vergiss mal den Preis und versuche den "richtigen "Regler (für Deine Paneele und Ansprüche) zu finden. Dieser wird ganz sicher nicht 15 Eur kosten, muß aber deshalb nciht der teuerste sein. Er ergibt sich praktisch von selbst, wenn DU mit der PLANUNG ganz von vorne beginnst und das schrittweise aufbaust. Und der Preis wird dann unwichtig sein, tut nix zur Sache. Denn der billigste Regler bringt Dir nix, wenn die Anlage dann nur halbherzig funktioniert.

  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

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Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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22

Donnerstag, 13. September 2012, 18:28

Semi-flexible Solarpanels auf Doppelstegplatten befestigen...!?

Eins vorweg: In einem Beitrag von mir zu diesem Thema habe ich mich (aus mir gerade unerklärlichen Gründen) etwas im Ton vergriffen, dafür möchte ich mich hier ausdrücklich entschuldigen.

Zweitens: Im Studium (Bauing.) wurde uns damals gelehrt, dass es außer einer guten Lösung für eine bestimmte Aufgabe meistens noch eine bessere gibt, und die gilt es zu finden. Erstmal (ab-)gucken wie andere das gemacht haben, um nicht bei "Null" anzufangen, und dann ggf. modifizieren... ;-)

Und Drittens: Ja, ich habe die SuFu, nicht nur von diesem Forum, diesbezüglich "gequält", um zu sehen wie andere das gemacht haben (s.o.), und mir eure Erfahrungen, die hier geschildert wurden, interessiert durchgelesen und darüber nachgedacht...

#sonne1

Da das zul. GG des Wagens sehr gering ist (2,81 t), das Leergewicht relativ hoch (2,4 t), wir außerdem oft zu fünft (ca. 230 kg) und mit Gepäck (...) unterwegs sind, und zuletzt der Aufbau nicht der stabilste ist, tendiere ich immer wieder zu den flexiblen, leichten monokristallinen Panels aus China. Diese sind auf einer dünnen Aluminiumplatte verklebt und wetterfest laminiert, in den Ecken haben sie 4 Befestigungs-Löcher.
Ein solches 50 Watt-Panel (ca. 680 x 550 x 3 mm) wiegt ca. 1,85 kg - 4 davon also ca. 7,5 kg (um auf 200 Wp zu kommen), damit hätte ich nach meinen Berechnungen auch im Winter oder im Schatten ausreichend Stromreserven. Die gesamte Anlage mit Kabeln und Laderegler würde also wahrscheinlich unter 10 kg wiegen. Und 4 x 50 Wp statt 2 x 100 Wp wegen der geringeren Verluste bei teilweiser Verschattung.

Diese Panels kosten in der Bucht pro Stück ca. 130 € + 40 € Versand. Ich habe recherchiert und eine Bezugsquelle gefunden, wo es die gleichen Panels für unter 40 €/Stück gibt + Versand, direkt vom Hersteller aus China. Da muss man aber gleich mindestens 10 Stück kaufen, also müsste ich dann 6 davon in der Bucht (oder ggf. hier) wieder loswerden...

Nun wurden hier ja oft die Leistungsverluste (die ich in Kauf nehmen würde) bei der Erhitzung der Panels erwähnt, und dass sogar bei mangelnder Hinterlüftung die Panels Schaden nehmen können (was ich vermeiden möchte).

Meine Idee diesbezüglich sieht momentan so aus: Auf das Dach klebe ich mit MS-Polymer (nur am Rand verklebt) durchsichtige Doppelstegplatten aus Acrylglas oder Makrolon/Polycarbonat, 8, 12 oder 16 mm dick, genau so groß wie die Panels. Dieses Material wird nach meinen Recherchen erst ab ca. 150° C weich. Darauf werden die Panels mit mehreren Schrauben durch die vorhandenen und ggf. zusätzlich gebohrte Löcher an der Doppelstegplatte befestigt (damit man die ggf. abbauen oder defekte Panels ersetzen kann). So wären die Panels sozusagen teilweise / "streifenweise" hinterlüftet.

  • Was haltet ihr im allgemeinen von der Idee?
  • Reicht eurer Meinung nach eine solche Hinterlüftung?
  • Wie heiß werden Solarpanels im Sommer bei voller Sonneneinstrahlung?
  • Was passiert eigentlich mit dem Strom der Panels, wenn der nicht "verbraucht" wird - werden die Panels oder der Regler dann heißer?

(Bezüglich der "Billig-Panels aus China" muss ich in diesem Punkt vielleicht einige Erfahrungen selber machen und Lehrgeld bezahlen, dazu kenne ich eure Meinung...)

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (13. September 2012, 19:10)


doka508

unregistriert

23

Donnerstag, 13. September 2012, 19:56

moin , du hast sich recht wenn du auf das gewicht achtest, aber mal erhlich... auf die 8 kg mehr würde ich pfeifen.... ich behaupte mal das zu 80% hier im forum meistens überladen sind....ich bin einer davon,,, ;-)

eu paneele sind sich die bessere wahl......... selbst wenn du 10 kaufst sind 3 im ar..., 4 bringen die leistung nicht.... da lohnt sich das reklamieren nicht... und damit nix für ebay..schau dir die preise an und dann nimm den durchschnitt der blatten... von den maßen gibt es auch schon viele größen, da wird was passen.... meine sind auch von der stange und laufen gut, allerdings habe ich für regler und display schon richtig auf den tisch gelegt, damit kann mal auch 2 bat unterschiedlich laden, je nach bedarf....ich hab 310 watt drauf

es langt total , ich kann noch strom verkaufen,,, ;-) ;-)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »doka508« (13. September 2012, 21:01)


Wolli32

unregistriert

24

Donnerstag, 13. September 2012, 23:56

Bin da gleicher Meinung.

Zu Deiner Idee mit den Kunsstoffplatten:

willst Du denn zwischen den Panels und den Platten Luft lassen, oder sollen diese aufliegen ?

Letzteres würde wenig Sinn machen, da Kunsstoff Wärme schlecht weiterleitet.

Deshalb war ja mein erster Vorschlag Aluminium, welches auch nicht viel schwerer ist, und auch nicht teurer.

Es geht doch haupsächlich darum, die flexiblen Module möglichst steif zu kriegen. Bei nur-am-Rand-Befestigung + Unterlüftung würden Sie ja durchhängen.

Ich würde es inzwischen so machen:

2cm Alu- U -Profile oder Vierkantrohre aufs Dach kleben in Breite der Module.

Auf diese die Module schrauben.

Gegen das Durchhängen dünne Stege aus Alublech hochkant als Versteifung unter die Module schieben und punktuell verkleben.

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25

Freitag, 14. September 2012, 04:11

(...) 2cm Alu- U -Profile oder Vierkantrohre aufs Dach kleben in Breite der Module. Auf diese die Module schrauben. Gegen das Durchhängen dünne Stege aus Alublech hochkant als Versteifung unter die Module schieben und punktuell verkleben.

Ich komme von der Idee nicht los die Konstruktion immer leichter zu machen, und hab' gerade mal recherchiert und gerechnet:

Alu-U-Profile 20x20x20x2 wiegen ca. 308 g/m. 3 davon unter jedem Panel wären 3 x 4 x 0,68 m = 8,16 m. Diese Unterkonstruktion aus Alu würde also ca. 2,5 kg wiegen und ca. 24 € kosten.

Wenn ich aus 16-mm-Doppelstegplatten mit einem Flächengewicht von 2,8 kg/m² und einem Preis von 30 €/m² einzelne Stege rausschneide (also Vierkantprofile daraus herstelle) und wegen der geringeren Stabilität im Vergleich zu Alu statt 3 je 4 Streifen unter jedem Panel verklebe: 11 m x 0,03 m = 0,33 m². Diese Unterkonstruktion aus Polycarbonat würde ca. 1 kg wiegen und 10 € kosten, falls man die Platten in kleinen Mengen (0,3 m²) bekommen kann.

Also macht das bei 4 Panels a 50 Wp einen Unterschied von nur 1,5 kg zwischen Alu und Polycarbonat. Die Idee mit der Unterkonstruktion aus Aluprofilen (ggf. noch vom Aufbau her optimiert: leichter und stabiler), die mir auch stabiler als Kunststoff erscheint, ist also recht gut. Danke! #klasse1

  • Was ist eurer Meinung nach sinnvoller: die Profile in Fahrtrichtung anzubauen (Fahrtwind kann drunter her, warme Luft bei einer Steigung von 3,6° nach "oben" wegziehen) oder besser quer, so dass der Fahrtwind nicht drunter kann, die warme Luft aber zu den Seiten raus muss?
  • Weiß trotzdem jemand, was mit dem "überflüssigen" Strom der Panels passiert, wenn der nicht "verbraucht" wird? Wann werden Panels heißer, wenn sie Strom liefern oder nur unter Spannung stehen?
  • Und wie sieht das aus mit dem Fahrtwind, dass der einem die Panels (bei max. 100 km/h) nicht vom Dach reißt? So eine Art Spoiler (z.B. Dreikant-Kunststoffprofil) vor jedes Panel kleben? Evtl. auch wegen der Fahrgeräusche? Oder ist das überflüssig?

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wolli32

unregistriert

26

Freitag, 14. September 2012, 05:33

http://www.wohnmobilforum.de/w-t57003.html

Suche mal in dem Forum mit "solarmodul befestigung", da findest Du sicher was.

MartinBenz508

unregistriert

27

Freitag, 14. September 2012, 08:16


Weiß trotzdem jemand, was mit dem "überflüssigen" Strom der Panels passiert, wenn der nicht "verbraucht" wird? Wann werden Panels heißer, wenn sie Strom liefern oder nur unter Spannung stehen?

Und wie sieht das aus mit dem Fahrtwind, dass der einem die Panels (bei max. 100 km/h) nicht vom Dach reißt? So eine Art Spoiler (z.B. Dreikant-Kunststoffprofil) vor jedes Panel kleben? Evtl. auch wegen der Fahrgeräusche? Oder ist das überflüssig?


Das hängt wieder vom Regler ab. Es gibt mehrere verschiedene Arten von Reglern. Die ersten schalten das Paneel einfach weg. Der Stromkreis ist offen, es fliest kein Strom die erzeugte Spannung ist ungenutzt. Eine andere Art verheizt die überschüssige Energie in einem Shunt. Eine weitere Art orientiert sich an der verfügbaren Leistung und wandelt diese entsprechend der Anforderung in Strom/Spannung um.
Wie das der Regler macht, bzw. was -oder ob was- mit dem Überschuss passiert kann dir eigentlich egal sein, denn Du brauchst ihn ja nicht (Batt voll). Grundsätzlich ist fast jeder Stromfluss mit Wärmeentwicklung verbunden, aber auch das ist für Deine Betrachtung nicht wichtig.
Was Du überlegen kannst - soferne du von einem Überschuss ausgehst - ist die Installation eines Duoladers. Dieser kann auch die Startbatterie je nach Ausführung mehr oder weniger intensiv, oder evtl auch nur bei Überproduktion mitladen.

Wenn Dein Dach wirklich so schlecht in Schuss ist kann das durchaus ein Thema werden. Allerdings glaube ich nicht dass sich ein Paneel so einfach losreissen kann (also jedenfalls nicht wenn es anständig montiert ist) - evtl fliegt Dir das ganze Dach davon ;-)

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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28

Freitag, 14. September 2012, 08:46

Das mt den Polycarbonatprofilen würde ich nicht tun. Die sind so nicht stabil genug! Ein Spoiler vor dem Paneel macht nach Meiner Meinung Sinn. Hab ich auch.

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29

Freitag, 14. September 2012, 17:34

http://www.wohnmobilforum.de/w-t57003.html Suche mal in dem Forum mit "solarmodul befestigung", da findest Du sicher was.
Danke für diesen super Link mit vielen guten Infos zur Panel-Befestigung und Ladereglern! #klasse1


(...) Was Du überlegen kannst - soferne du von einem Überschuss ausgehst - ist die Installation eines Duoladers. Dieser kann auch die Startbatterie je nach Ausführung mehr oder weniger intensiv, oder evtl auch nur bei Überproduktion mitladen. (...)
...darüber hatte ich auch schon mal nachgedacht. Und darüber, wenn das Womo im Sommer #sonne1 in der Einfahrt steht, und die Batterien voll sind, ein Kabel zum Haus zu legen um den Strom dort irgendwie (...) zu nutzen... ;-) 8-)


Das mt den Polycarbonatprofilen würde ich nicht tun. Die sind so nicht stabil genug! Ein Spoiler vor dem Paneel macht nach Meiner Meinung Sinn. (...)
Die Belastung dieser Profile wäre eine sehr geringe Druckbelastung (Gewicht der Panels), und eine Zugbelastung (Sog bzw. Unterdruck bei der Fahrt), keine oder kaum Biegemomente. Wären die Klebestellen da nicht das schwächste Teil der Befestigung? Oder geht es um die Stabilisierung der Panels gegen Durchbiegung?
Die Spoiler vor den Panels könnte ich mir aus Styrodur (Polystyrol-Hartschaumstoff XPS) zurechtschneiden, schleifen, mit MS-Polymer festkleben und die Kanten abdichten, und anschließend weiß überstreichen.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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30

Freitag, 14. September 2012, 19:00

verstehe das jetzt nicht als gemecker,
aber deine ganze konstruktion behagt mir garnicht :

1. styrodur kann mechanisch gesehen garnix, ein ast, eine windbö, oder der fahrtwind und die ganze scheixxxe fliegt weg.
( prost mahlzeit für den hintermann)
2. wenn dein dach so wenig aushält, solltest du aus sicherheitsgrümden davon abstand nehmen.

das einzige was wohl halten wird ist die elastischen module direkt aufs dach zu
kleben (mit dem bekannten hinterlüftungsproblem),alles andere ist murks.
oder halt "richtige" module gut verschraubt und ende.

gruß, fabian
Signatur von »gromo« ...ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos. Vicco v. Bülow,1993

Wolli32

unregistriert

31

Freitag, 14. September 2012, 19:17

Die Spoiler aus Styrodur machen ist gut, aber am Besten belegst Du den Spoiler mit Polyestermatten.

Wenn Du dann schon dabei bist, kannst Du den Spoiler auch gleich auflaminieren.

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32

Freitag, 14. September 2012, 19:40

(...) styrodur kann mechanisch gesehen garnix, (...)
Auf Styrodur werden (bautechnisch nach Norm korrekt geplant) komplette Fußböden mit Estrich und dem restlichen Fußbodenaufbau gebaut, und die Verkehrslasten (Möbel, Menschen) halten die auch noch aus. Druckfestigkeit: 0,070-0,260 N/mm² (Druckspannung bei 10% Stauchung) bzw. 0,012-0,062 N/mm² (Dauerdruckbelastung Stauchung <2%). Das sind 1,2 bis 26 t (!) pro m²...


(...) das einzige was wohl halten wird ist die elastischen module direkt aufs dach zu kleben (mit dem bekannten hinterlüftungsproblem), (...)
Das bringt mich auf eine weitere Idee: Bei den Fliesenlegern und beim Bau von Gründächern habe ich mal solche Matten aus Kunststoff mit Noppen gesehen ("Drainagematten", z.B. diese, oder die hier), damit wären die Panels einerseits vollflächig verklebt und außerdem hinterlüftet. Werde die Ausführbarkeit (u.a. Temperaturbeständigkeit) dieser Idee prüfen.


Die Spoiler aus Styrodur machen ist gut, aber am Besten belegst Du den Spoiler mit Polyestermatten. Wenn Du dann schon dabei bist, kannst Du den Spoiler auch gleich auflaminieren.
Daran hatte ich auch schon gedacht, ist das nicht etwas überdimensioniert? Bedeutet auflaminieren "Glasfasermatten mit Epoxidharz"? Damit haben 2 Kumpels damals ihre selbst gebauten Surfbretter aus Polystyrol steinhart laminiert, und ich habe damit riesige Risse in meinem Kanadier repariert. Da kann dann ein Baum drauf fallen ohne dass der Spoiler kaputt geht... ;-)

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (14. September 2012, 19:58)


Wohnort: hannover

Fahrzeug: 508 mit wowa-aufbau..... und sowas

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33

Freitag, 14. September 2012, 19:57

Auf Styrodur werden (bautechnisch nach Norm korrekt geplant) komplette Fußböden mit Estrich und dem restlichen Fußbodenaufbau gebaut, und die Verkehrslasten (Möbel, Menschen) halten die auch noch aus. Druckfestigkeit: 0,070-0,260 N/mm² (Druckspannung bei 10% Stauchung) bzw. 0,012-0,062 N/mm² (Dauerdruckbelastung Stauchung <2%). Das sind 1,2 bis 26 t (!) pro m²...

wenn du alles so gut weißt, wieso fragst du dann noch?

du kannst mir mit verkehrslasten kommen wie du willst ( seit wann interessiert sowas auf dem womodach? ), es geht hier nicht um druckbelastungen sondern um das "echte leben" auf einem fahrzeugdach mit all seinen unwägbarkeiten!

aber bitte, wenn man dir mal nicht zustimmt scheinst du eher beratungsresistent zu sein, dann mach halt...

gruß, fabian
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34

Freitag, 14. September 2012, 20:04

(...) wenn du alles so gut weißt, wieso fragst du dann noch? (...)
Nach der Belastbarkeit von Styrodur habe ich nie gefragt, das habe ich selbst oft genug verarbeitet. Und alles weiß ich bestimmt nicht gut.


(...) es geht hier (...) um das "echte leben" auf einem fahrzeugdach mit all seinen unwägbarkeiten! (...)
Ich bin mal mit einer Spitzzange auf dem Autodach (nicht die "207D-Wanderdüne", sondern ein 20 Jahre alter 110-PS-Diesel-Mercedes Kombi) 30 km weit relativ zügig gefahren (Stadtverkehr und Landstraße) und die Zange lag nachher immer noch auf dem Dach... :=-
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (14. September 2012, 21:08)


Wolli32

unregistriert

35

Freitag, 14. September 2012, 21:56

Also ich freue mich, wenn meine Anregungen aufgenommen werden - wenn nícht, macht mir das nix.

Sind ja wohl immer nur die schnell beleidigt, die sagen "So wird das nichts !"...

Nochmal zum Laminieren: in deinem Falle reicht ja auch eine Lage Flechtgewebematte + Polyester, kostet ja nur EinDrittel von Epoxy.

Was passiert denn z.B. mit Deinem luftigen Spoiler, wenn du in einer Allee Äste streifst ?

Andererseits: neulich aufm Modellfliegertag habe ich viele Flieger aus PUR-Schaum gesehen, und war überrascht, was die alles wegstecken können.

Aber geht wohl auch einfacher.

Könntest zum Beispiel auch ein schräg gekantetes Alublech aufkleben.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Wolli32« (14. September 2012, 22:28)


36

Freitag, 14. September 2012, 23:23

Moin,
wenn ich es Richtig verstanden habe redest du von 200 Wp mit ca. 4 Grad Neigung.

Von dieser Anlage wirst du hier in D bei guter Wetterlage, guter Ausrichtung, guter Hinterlüftung und Sonnenhöchststand ca. 150 WP ziehen können .... kurzzeitig und nur bei idealer Ausrichtung.

Alles was vom idealen Punkt abweicht schmälert den Ertrag deutlich.

Ich habe mein Wissen nicht vom Stammtisch,
sondern habe 4,8 KWP auf dem Hausdach (selbst berechnet und montiert) und 150WP auf dem Womo.

Gruß
Peter
Signatur von »OPA-Peter« Träume nicht dein Leben,
sondern lebe deinen Traum.

37

Samstag, 15. September 2012, 07:34

Moin,

habe meine Anlage um 2x130 Wp erweitert. Es sind 18V Mono-Module. Die 260 Wp habe ich mit 5m-Kabellänge in 10mm² am Votronic SR300 Regler angeschlossen.
Da die Anlage nicht ausreichend ist, muss ich nachbauen. Den Regler wollte ich gegen einen Votronic SR 500
http://www.onlineladen.net/Votronic-Sola…-SR-500-Duo-Dig tauschen.
Um wieviel Wp könnte ich bei dem neuen Regler und vorhandenen Kabeln erhöhen?

MartinBenz508

unregistriert

38

Samstag, 15. September 2012, 09:14


Die 260 Wp habe ich mit 5m-Kabellänge in 10mm²
Votronic SR 500 http://www.onlineladen.net/Votronic-Sola…-SR-500-Duo-Dig tauschen.
Um wieviel Wp könnte ich bei dem neuen Regler und vorhandenen Kabeln erhöhen?


500wp-260wp=?
Und die Lösung lautet: 240wp ;-)
Bei voller Auslastung hättest Du dann auf Deiner (Lade/)Verbindungsleitung einen Spannungsfall von ca 1V.





habe meine Anlage um 2x130 Wp erweitert.






Anders verhält es sich, wenn die Analge vor der Erweiterung auch schon Xwp gehabt hätte.

500wp-(260wp+Xwp)=?
Für die (Lade/)Verbindungsleitung ändert sich nix, da HöchstStrom/GesamtLeistung gleichbleibt. Der Spannungsfall ist in diesem Fall nur mehr von Leitungslänge und -Querschnitt abhängig.

____________

Der Votronik Laderegler ist (sogar optisch) identisch mit dem Büttner (MT) Produkt (dies ist bei auffällig vielen deren Produkte so). Ich will jetzt gar nicht diskutieren, wer hier von wem kopiert und weiß es auch nicht. Aber Büttner ist mir als inovative und kompetente Elektronikschmiede bekannt. Der technische (Telefon)Support (den ich öfters in Anspruch genommen habe) ist einzigartig, es wird in Forschung investiert und ein Top-Produnkt geboten und von dem Hersteller gibt es anständige Dokumentationen bis hin zu Büchern. Deshalb würde ich persönlich mich zu dem Büttner Produkt hin entscheiden (welches ca 30 eur teuerer ist) in diesem Falle nicht weil die Technik besser wäre, sondern um bewußt dieses Unternehmen zu stärken, damit weiterhin technisch anspruchsvolle, leistungsstarke und aktuelle Gerätschaft für diesen (unseren) Markt gefertigt werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MartinBenz508« (15. September 2012, 09:29)


39

Samstag, 15. September 2012, 09:49

@Ma-Ke -

warum investierst Du in ein Fahrzeug,
dessen Verfall (siehe Dach) absehbar ist
und gegen den Du nichts tun willst?

Das ist doch so, als ob ich mir neue Schuhe kaufe,
obwohl ich weiss,
dass übermorgen meine Füsse amputiert werden!

Zugegeben - ich kann Dich verstehen. Denn die Meisten haben so jemanden wie Dich in der Familie: Meine geschwächte Oma vertilgte Süssigkeiten in rauen Mengen trotz Diabetes -
da konnte man einfach nichts machen bis ihr das Dach davon flog. Dann war Ruhe.

Aber mach Du mal.


LGrüsse
vom Christoph
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

40

Samstag, 15. September 2012, 10:11

Bei voller Auslastung hättest Du dann auf Deiner (Lade/)Verbindungsleitung einen Spannungsfall von ca 1V.



Warum habe 1V Spannungsabfall, ist die Leitung zu dünn für die Länge?

Im Sommer im Urlaub kam ich nie über 13,6V, also sind die insgesamt vorhandenen 410 Wp zu wenig.

Wenn ich jetzt 240 Wp nachrüste würde der Regler also schaffen, aber was ist mit der 10mm²-Leitung?