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1

Samstag, 15. September 2012, 14:22

Isolieren der 999784ste Tread

Hallo Zusammen

Voller Elan habe ich mein Urvan auseinander gerissen. Ich will den Innenausbau optimieren und so ganz nebenbei Rost bekämpfen. So weit so gut. Zu einem guten Innenausbau gehört für mich aber auch eine Isolierung. Ein weit und breit diskutiertes Thema. Natürlich kenne ich fasst jeden Tread dazu in diversen Foren, so auch hier. Als ich aber bei meinem Bus die Innenverkleidung entfernt habe erkannte mein geschultes Auge sofort das ich nun ein unvorhergesehenes Problem besitze. Dazu fehlt es in meiner Fantasie aber an einer Lösung. Deshalb komme ich auf euch zu.

Normalerweise ist ja der Aufbau eines Kastenwagens so dass die Aussenhaut von Innen relativ gut zugänglich ist. Ein paar Säulen, ein paar Verstrebungen und einen Rahmen für die Innenverkleidung. In Japan baut man aber anscheinend nicht so. Zumindest ist bei meinem Urvan ein zweites Blechkleid hochgezogen worden was von der Innenverkleidung nur abgedeckt wurde. Im inneren Blechkleid gibt es ein paar Schlitze und Löcher wo man mit einer Hand gerade so hinein greifen kann. Aber sinnvolles Arbeiten mit zwei Händen und Isolierung kann man vergessen. Jetzt die Frage an euch. Wie Isoliere ich da jetzt? Das Problem betrifft praktisch 90% der Blechfläche inkl. der Türen.

Meine Überlegungen dazu gehen in die Richtung von Schnipsel. Irgend etwas in möglichst kleiner Grösse da rein schmeissen. Das Blech natürlich vorher gut einwachsen dass allfälliges Kondenswasser kein schneller Schaden anrichtet. Aber welches Material? Soll ich Trocelen in 1cm Quadrate verschneiden? Ist aber viiiiiieell Arbeit. Soll ich Isofloc nehmen? Rieselt aber aus jeder Ritze raus und saugt sich mit Wasser voll. Schaumstoffwürfel gibt es ja. Aber das saugt sich ja auch mit Wasser voll.

Was sind eure Ideen?

Nicht Isolieren finde ich nicht gut.

Fragende Grüsse aus Basel.
Christian

Sparkassenmobilist

unregistriert

2

Samstag, 15. September 2012, 14:53

hmmm

das nu wirklich schwer....

Wieviel Platz verlierst du denn wenn du einfach auf den inneren Blachhaut isolierst??? Reicht der verbleibende Platz dann noch??

Hätte den Vorteil das deine Isolierung auch hinterlüftet ist und Luft ist ja bekanntlich auch kein schlechter Isolator... Ich glaube das reinfriemeln bringt nicht wirklich viel... weil du mit Sicherheit immer wieder Kältebrücken hast. Schon allein die Verbindungen zwischen der Aussenhaut und dem inneren Blech versauen alle Isolierungsversuche meiner Meinung nach.



Peter

3

Samstag, 15. September 2012, 14:53

Bester Urvan -

da haste nun echt ein Problem . . .

Bei meiner seitlichen Einstiegstüre ist auch viel Doppelblech und ich wollte sie trotzdem isolieren. So nahm ich Trocellen und schnitt es in Dreiecke (ging schneller als Vierecke - abends vor der Glotze) und habe damit aufgefüllt.
Allerdings hatte noch 1 cm Trocellen als Matte innen drauf geklebt und darüber eine wasserfeste Platte aus 3mm Pappelsperrholz geschraubt.

Durch den Bereich Türöffner schaute ich nach einem Jahr nach und musste nochmals nachfüllen, weil sich alles setzte.

Drücke Daumen für bessere Ideen.

LGruss
vom Christoph

Nur Auffüllen wird bei Dir nicht ausreichend sein
Signatur von »ophorus« Wer nach allen Seiten immer nur lächelt,
bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

4

Samstag, 15. September 2012, 15:01

Tja, das mit dem Innenisolieren wäre eine Idee, aber ich habe so schon nur 160cm Innenbreite. Wenn ich da jetzt links und rechts je 4cm auf isolieren würde, wäre der Verlust schon merkbar. Als Notlösung ok, aber die Idee mit den Dreiecken gefällt mir auch nicht schlecht. Nur das mit dem Setzen habe ich mir auch überlegt. Würde für mich bedeuten dass ich nach ca. einem Jahr die ganze Innenverkleidung noch mal ab montieren darf. Tja, mal schauen was das Brainstorming sonnst noch so bringt.

Über die Wirksamkeit der 'Würfeltaktik' bin ich mir auch nicht ganz sicher. Evtl. gibt es da noch Erfahrungen.

Gruss Christian

5

Samstag, 15. September 2012, 17:14

Vielleicht `ne Überlegung:
1. zuerst füllen mit Trocellenstücken
2. 1 cm Trocellen über Blech durchgehend
3. darauf Verkleidung

jetzt hast Du nur 2x 1 cm verloren

4. 1-2 cm Trocellen an Schrankrückwände (sieht man aussen nicht)
5. Jetzt dort wo sonstige freie Wände sind 1-2 cm Trocellen einseitig anbringen, z.B. mit Klettband. Die Sichtfläche des Trocellen zuvor beziehen - habe ich gemacht mit abwaschbarem Wachstuch, das auf der Rückseite Gewebe hat. Geht gut mit Sprühkleber.

Nun hast Du Blechfüllung Trocellen + 1 cm Trocellen + 1-2 cm Trocellen (Schränke/Sichtflächen).

Ist zwar Arbeit, müsste aber funzen.
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bekommt nichts als Falten im Gesicht!!

6

Samstag, 15. September 2012, 17:17

Ja, so ne Mischlösung wird es wohl werden. Ich habe da noch ne Idee, da muss ich aber erst noch nachlesen ob das ne Lösung sein könnte.

Wolli32

unregistriert

7

Samstag, 15. September 2012, 18:02

Hmmh, ist schon eine knifflige Aufgabe.

Ich gebe zu bedenken, dass Du bei der Schnipsellösung unbedingt Luftlöcher nach Innen lassen musst.

Das Trocellen funktioniert ja nur dann ohne Dampfsperre, wenn vollflächig aufs Blech verklebt.

8

Samstag, 15. September 2012, 18:07

Ja, so ein Feuchtbiotop werde ich mir da wohl einbauen.... Ob das langfristig was nützt wenn man alle Blechflächen zuerst cm Dick mit einem Fett ein sprüht? Etwas was auch in die Falze 'wandert'? Rostet dass dann auch oder schimmelt dann einfach das Wasser irgend wann? Nicht Einfach..... Obwohl sehr verpönt schaue ich mir momentan 'Brunnenschaum' an. Aber auch da ist das Problem dass er nicht dicht schliesst mit dem Blech, also Feuchtbiotop und dass ich nicht weiss ob der Brunnenschaum nur in mechanisch unbearbeiteter Form Wasserdicht ist, oder ob ich da auch mit dem Messer herum schneiden darf ohne die Wasserfestigkeit zu zerstören.....

Sparkassenmobilist

unregistriert

9

Samstag, 15. September 2012, 18:25

also von Schaum rate ich mal ganz ab....

Und der brgriff "Brunneschaum" (kenn das Zug nicht) soll sicher bedeuten das du dort bald nen Brunnen hast :-O 8-( 8-(


Ich frage mal ganz verwegen..... Kann man die inneren Bleche evt. rausnehmen??? und nach dem Isolieren wieder einsetzen??

Naja, sicher auc nicht ganz einfach :=- :=-

Ophorus sein Vorschlag find ich bis jetzt am sinnvollsten

Peter

Wolli32

unregistriert

10

Samstag, 15. September 2012, 18:36

Habe mir Deinen Idee mit dem Brunnenschaum einmal hier http://www.dichtstoffhandel.de/brunnensc…achtringen.html angeschaut.

Da steht :

Zitat

Den aus dem Falz quellenden Schaum nicht schneiden oder verstreichen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wolli32« (15. September 2012, 18:41)


Wohnort: LYON

Fahrzeug: T3... und RMB :-)

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11

Samstag, 15. September 2012, 18:58

Hi,

ich glaube, bevor ich Trocellen in Stückchen schneiden würde, würde ich mir sackweise das Isolier-Verpack-Flöckchenzeugs holen, das mit in die (Elektronik-)Pakete kommt. Das Zeug nimmt kein Wasser auf und ist scheinbar auch aus der Familie des Trocellen. Dazu in Kügelchen oder Chips... und so geformt, dass das Paket, in dem es zum Einsatz kommt, nicht nochmal nachgefüllt werden muss. Dazu ist es absolut billig.
Signatur von »AKA« L'essentiel est invisible pour les yeux.

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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12

Samstag, 15. September 2012, 19:27

Bitte kein Isofloc,oder andere Cellulose,da wie geschroben,nicht Wasser fest.Die Verpackundchips sind auf EPS Basis,und auch nicht wasserdicht.
Du hast ja verwegene Ideen gesucht,und hast anscheinend sogar einen Celluloseeinbläser in deinem Dunstkreis.
Hier meine verwegene Idee: Nimm dir Styrodurplatten,und jage die durch gen Gartenhächsler,und bitte deinen Cellulosemann,dir das Zeug mit der Kleinen Drehdüse einzublasen.(Wenn der Typ sein Handwerk versteht,weiß er was eine kleine Drehdüse ist,und kann das auch.)wenn dir das Schreddern zu viel Welle ist kannst du mal nach Vormauerisolierung gockeln,da gibt es das auch schon fertig geschreddert zu kaufen,ist aber nicht billig.

Sparkassenmobilist

unregistriert

13

Samstag, 15. September 2012, 19:40

@ Diver....


und das nimmt kein Wasser auf???


(?)


Peter

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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14

Samstag, 15. September 2012, 19:43

Nein,wenn ich es richtig weis,nicht.wird ja auch als Perimeterdämmung eingesetzt.

El-Friede

unregistriert

15

Samstag, 15. September 2012, 19:53

soweit ich weiß nimmts kein Wasser auf, bei mir ist auch mit Styrodurplatten Isoliert, denen haben auch diverse Lecks im Dach nix ausgemacht.

Das Zeug gibts übrigens auch als Schaum, spart man sich das Kleingemache

Wolli32

unregistriert

16

Samstag, 15. September 2012, 20:44

@Diver: Jetz erklär doch nochmal...Du hast doch selber immer gesagt: Trocellen und sonst nichts. Und ich dachte, dass man Styrodur nicht nur wegen dem Gequietsche sondern auch wg. Wasser ziehen nicht nehmen soll. (Ist kein Geunke, will ich halt nur wissen)

Ist mir auch klar, daß der Fall hier etwas anders liegt.

Wohnort: Oldenburg

Beruf: Weltenbummler

Fahrzeug: 613 Breitmaul mit H

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17

Samstag, 15. September 2012, 20:57

Moin zusammen,

meine Kollegen in Oldenburg haben dazu einen langen Test mit verschiedenen Materialien gemacht, die sind allerdings fürs Mauerwerk und bevor es hier jetzt Kritik hagelt: Es gibt da auch Kunststoffe als Basis, die sicherlich leichter sind als die Lösungen auf Gesteinsbasis und besser einsetzbar ;-)

Hier gibts den Leitfaden als Ideengeber und Information über wasseraufnahme etc.

vielleicht ist ja was dabei.

#winke3
Signatur von »polarisation« common sense is so rare these days, some call it super power

18

Samstag, 15. September 2012, 21:22

Hallo Diver, ehm ehrlich muss ich gestehen dass ich da niemand zur Hand habe. Auch weiss ich nicht genau was man dazu braucht um Isofloc zu verarbeiten. Aber da dass Material selber nicht geeignet ist, war auch nur eine kurze Überlegung, resp. googelei ;-).

Das mit dem Vormauerwerk Isolationsdingsbums muss ich mal genau durchlesen. Habe noch nie davon gehört. Hätte aber ausser der Schwerkraft nicht viele Helfer ;-).

Das mit dem Brunnenschaum habe ich jetzt auch ganz durchgelesen, stimmt und scheidet dadurch aus. Schade, wäre ja zu schön gewesen.

Das ganze ist leider nicht einfach. Ich glaube es wäre einfacher ein neues Auto zu kaufen. :-/

Gruss Christian

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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19

Samstag, 15. September 2012, 21:35

Natürlich favorisiere ich Armaflex,ich habe bei mir ja auch die zugänglichen Hohlräume mittels eines Stocks mit den ganzen Restschnipseln ausgestopft.Als die Schnipsel nicht gereicht haben,haben ich Streifen geschnitten,ca 20 cm lang und zwischen 5 und 10 mm breit.Ich glaube nicht,das die sacken,wie oben beschrieben,weil das Zeugs je eine ordentliche Eigenspannung hat.Aber das ist eine elende Frickelei.Und ausblasen ginge eben schneller.Das geht übrigens für so kleine Flächen auch mit einem alten Staubsauger,also der Sorte wo der Motor noch am Stiel sitzt.

20

Samstag, 15. September 2012, 22:32

So habe mich jetzt durch das Hohlraumdämmen durchgelesen. Vielen Dank für den Link Polarisation. Eigentlich hat das Produkt RigiBead® 035, so weit ich das sehen kann, alle Eigenschaften die ich bräuchte. Nur im Datenblatt habe ich gesehen dass es auf EPS-Basis ist. Jetzt bin ich verunsichert.
http://www.blowfill.de/img/rigibead.pdf

Ist das ein Produkt was gehen würde oder nicht?

Grüsse aus Basel
Christian