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Montag, 17. September 2012, 12:37

nockenwelle kaputt in bulgarien...was tun?

unterwegs (war in ukraine, moldava, rumänien...), jetzt in Burgas, Bulgarien und musste gestern Abend abgeschleppt, da wir eine Panne hatten. 6 Stunden auf der Straßenseite mit schwangere Frau und 15 Monate Zwerg in einem riesig Gewitter....toll.

Die VHV hat uns nach Mercedes geschleppt, Ergebniss: kaputte Nockenwelle (habe ich selber gesehen, ca. mittig komplett gebrochen), und meinte auch, kann auch Kolben, Pleuel, Ventile beschädigt sein. Wir hatten einige Sprachproblemen, meine Freundin kann fließend Russische, die nicht oder mit starke Akzent, die Rezeption kann sehr gutes deutsch aber kennt nicht alle Begriffe, keine kann richtig englisch. Nockenwelle hat er ein Preis von 237 BGN (ca. 120€) gegeben, aber natürlich mit den anderen Sachen muss er ein bisschen mehr abbauen, um zu wissen, was noch da los ist. Die Vakuumpumpe von Bremskraftverstärker hat 'ne Weile (ca. 700km) nicht so richtig gesaugt, aber Laut ein Mechanik in Rumänien, war noch genug weiter zu fahren, Bremsen waren bisschen härter aber mit höhere RPM immer noch besser. Ich vermute, dass die den Nockenwelle schaden beeinflusst hat oder?

Wir können nicht die ganze Arbeit bei Mercedes leisten, bzw. wird es sich nicht lohnen, aber wissen nicht genau wie wir weiter gehen sollen. Wenn so viel kaputt ist, wäre es nicht sinnvoller (und billiger) ein Austausch Motor und privat Werkstatt zu suchen? Hat jemand zufällig Erfahrung in Bulgarien? Motor kosten, usw.? Ich habe ziemlich viele Düdos auf die Straßen hier gesehen, also glaube gebrauchte Teile gibt es viel.

Suche nur ein bisschen Rat um mich zu hoffentlich zu beruhigen, dass der Situation noch nicht hoffnungslos ist....sind jetzt in einem Hotel in der Nähe da die wollen natürlich nicht, dass wir noch auf den Mercedes Gelände wohnen! Übrigens, der VHV wird nur 3 Nächte Hotel zahlen, der Mercedes Mechaniker meinte die Teile könnte Locker 10 Tage dauern.... :-/

1979 3,5t 407D, OM616

edit: photo here: http://s7.postimage.org/wsv09pvyz/IMAG0083.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »snarfe« (17. September 2012, 14:30)


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Montag, 17. September 2012, 19:55

Hallo stu,
als erstes müsste man mal herausfinden warum die Nockenwelle gebrochen ist, denn ich kenne das bisher nur als Folgeschaden, also Kolben schlägt gegen ein Ventil und das drückt dann gegen die Nockenwelle und die bricht ( da sie keine Biegekräfte verträg) dann als Folge.

Ich nenn mal unterschoedliche Gründe, bin mit jetzt aber nicht mehr sicher, ob das alles OM 616 -Motoren waren:

Vorangegeangen kann zB sein, daß die Steuerkette übergesprungen bzw gerissen ist, oder ein Pleuel abgerissen ist, oder ein Ventil, wegen sich gelöster Einstellschraubenmechanismus, zu weit in den Brennraum geragt hat.

Ob eine Rep an Deinem Motor lohnt, wär auch wichtig zu wissen, wie viele km der schon gelaufen hat und ob er regelmäßig gewartet wurde, also alle 7000km Ölwechsel und auch regelmäßig Ventile eingestellt wurden., denn es ist ja wichtig zu vemeiden, daß man viel Geld in einen motor steckt, der eh wegen schlechter Wartung überall total verschlissen ist und dann paar tausend km später eh den Geist auf gibt.

Grüße aus der Nordeifel, Axel

Ps: Ich versuche mal parallel unsere bulgarischen Oldtimer-Freunde anzumailen, vieleicht bist du nicht weit weg von denen und kannst bei denen übernachten und schrauben.
Wo stehst du denn und wann musst du wieder in Deutschland sein? Also wieviel Zeit hast Du ?

Defekte Unterdruckpumpen sind schonmal die Ursache, bei manchen modellen gelangen dann die Kugeln aus dem Lager zwischen die Kette (Steuerkette/Ölpumpenkette) und die zerreißt es dann. Ne U-Pumpe vom 65 PS Motor hält aber meist im Laster locker 150.000-200.000.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210« (17. September 2012, 20:07)


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Dienstag, 18. September 2012, 07:57

hi axel, danke für dein Antwort.

Wir sind gerade in Burgas, und haben Zeit, müssen aber am spätestens Ende Oktober wieder in Deutschland sein, aber lieber Mitte Oktober.

Wir haben den Bus nur vor 8 Monaten gekauft, also Wartung-Geschichte kenne ich natürlich nicht ganz. Ich kann sehen der war bei Bustechnik Maniacs am 3.3.2010, hat 2,000€ ausgegeben. was am Motor trifft: stabigummi, lenkstange, blattfedergummi, hülse, motor- bzw. getriebeöl entfernt und nach undichtigkeit gesucht: ölwannedichtung gewechselt, keilreimen gespannt.

Dann wieder 23.3.2011 bei den Maniac wieder Stabigummis gewechselt, Motor gereinigt, keilreimen gespannt (plus HU und Anhängerkupplung - knapp 1,000€)

ich bin nur ca. 4k km gefahren und haben schön 2 Ölwechsel gemacht, der Motor wurde mir erzählt ist ein Austauch, und hat ca. 70,000 gemacht, aber hab keinen Papiere davon :=(

ich muss jetzt runter und treffen mit ein Schrauber, wir alle gemeinsam nach mercedes gehen, der meint er kann nockenwelle austauschen und Ursache suchen, vor allem für die hälfte für was Mercedes das machen wird. Mercedes hat gestern gesagt, wird mindestens (wenn nichts außer nockenwelle und halterung kaputt ist) 500€ kosten....

ich interessiere mich ob dein kontakt in der nähe wär, da ich werde lieber den arbeit mit jemand der mir empfehlt wurde.

mal sehen, ich berichte noch mal später wie unsere Treff gegangen ist! #winke3