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1

Dienstag, 2. Oktober 2012, 14:48

Schwitzwasser in der Schlafhöhle

Meine Schlafhöhle (1,80x1,20m, ca. 80cm hoch) im Heck des Düdo, oberhalb
des Kofferraums ist mittlerweile urgemütlich. Allerdings hatte ich die
Isolierung nicht kältebrückenfrei gemacht. Ich hatte keine Idee, wie ich
an der Innenseite der Regenrinne kältebrückenfrei isolieren könnte,
also hatte ich dort nicht isoliert.



Das war eine saublöde Idee, habe ich jetzt kapiert. In der Rinne innen
ist es morgens immer nass. Extremisolator hätte ich nicht und bekomme ich
immer noch nicht so in die Rinne geklebt, dass er nahtlos aneinander
klebt. Jetzt kam mir die Idee des Ausschäumens in den Kopf, aber ich
habe natürlich keine Lust auf dauerhafte Feuchtigkeitsnester.



Ich trockne jetzt morgens immer die Rinne mit ein paar Papiertüchern,
aber eine Dauerlösung kann das natürlich nicht sein. Ich bekomme es ja
auch nie 100% trocken.



Was sagen die Experten? Irgendwelche Tipps?

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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2

Dienstag, 2. Oktober 2012, 16:37

Ich würde als erstes mal tagsüber oder morgens gut Lüften, und öfter mal Heizen, damit die Feuchtigkeit verdunsten kann. Und zusätzlich Luftentfeuchter reinstellen.

Eine konkrete Lösung habe ich nicht, aber Ideen als Denkansätze:

Aus bauphysikalischer Sicht ist eine Außendämmung über den Kälte- bzw. Wärmebrücken am sinnvollsten, damit die betroffenen Teile warm und so kondenswasserfrei bleiben. Für den Baubereich gibt es überigens für solche betroffenen Stellen für innen Calciumsilicatplatten, die Feuchtigkeit gut aufnehmen und bei trockener Luft wieder abgeben können. Von außen schwarz gestrichene Bauteile heizen sich überigens tagsüber schneller auf als helle...!?

Fotos oder Schnittzeichnungen von der Stelle wären für konkrete Lösungen sinnvoll, um sich die Situation besser vorstellen zu können.

Oder, mal andersrum betrachtet: Hier wird dieses "Kondenswasser-Phänomen" sogar absichtlich zur Trinkwassergewinnung konstruiert, also evtl. ein Loch unten in die gereinigte Rinne bohren, Stutzen und Schlauch dran und an den Trinkwassertank anschließen...!? ;-)

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (2. Oktober 2012, 17:55)


3

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 12:22

Hier mal ein klickvergrößerbares Bild für die Vorstellungskraft:


Links unten sieht man, wie die Rinne in der Schlafhöhle beschaffen ist. Die Rinne ist unten ca. 3 cm breit und hat eine Tiefe von geschätzt 7 cm.

Ich bekam jetzt schon den Tipp, PU Schaumkleber zu nehmen, um das Isomaterial da rein zu kleben. Kontaktkleben fällt aus, ich bekäme die Isostreifen niemals da rein gewürgt, ohne dass sie schon vorher irgendwo anhaften.

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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4

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 16:51

Danke für das Bild.

Wegen diesem Beitrag habe ich mal Brunnenschaum gegoogelt: könnte das die Lösung sein, die Rinne mit einem ähnlichen Schaum auszuschäumen? Brunnenschaum ist geschlossenporig, wasserresistent, alterungsbeständig (aber nicht UV-beständig) und den zu klebenden Untergrund soll man vorher sogar anfeuchten...!? Was dagegen sprechen würde ist die Baustoffklasse B3 (in D nicht im Hochbau zugelassen, leicht entflammbar). Aber vielleicht gibt es ja auch noch nicht brennbare Schäume, die geschlossenporig sind und kein Wasser aufsaugen?

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

5

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 17:08

Vorübergehende Lösung kann ein Heizlüfter sein, so denn man 220 V Strom hat. Damit habe ich meinen letzten Kleinbus schnell warm bekommen und gleichzeitig entwickelte sich keine Feuchtigkeit an den Wänden. Dazu noch ausreichend Frischluft, die braucht man sowieso. Das klappte sogar, als noch kein Reimo xtrem an der Fahrzeugdecke und an den Seiten war. Als ich die Isolierung aufgetragen war, hatte ich gar kein Schwitzwasser mehr an den Wänden, obwohl ich nicht ganzflächig isoliert hatte. Wie gesagt: mit einem Heizlüfter. Ohne den hatte ich sogar im Sommer Feuchtigkeit an den Wänden, wenn es mal Regenwetter gab.
Signatur von »bussi« Immer mal unterwegs mit meinem Jumper L1H1 Bj 2012. Querbettschläfer.

6

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 00:36

Danke für das Bild.

Wegen diesem Beitrag habe ich mal Brunnenschaum gegoogelt: könnte das die Lösung sein, die Rinne mit einem ähnlichen Schaum auszuschäumen? Brunnenschaum ist geschlossenporig, wasserresistent, alterungsbeständig (aber nicht UV-beständig) und den zu klebenden Untergrund soll man vorher sogar anfeuchten...!? Was dagegen sprechen würde ist die Baustoffklasse B3 (in D nicht im Hochbau zugelassen, leicht entflammbar). Aber vielleicht gibt es ja auch noch nicht brennbare Schäume, die geschlossenporig sind und kein Wasser aufsaugen?

Ma-Ke 8-)
Brunnenschaum könnte durchaus eine super Lösung für die Rinne innen über den Hecktüren sein, die ist recht groß, bietet aber nur einen ganz schmalen Schlitz als Zugang. Da bildet sich derzeit (genau wie auf der Fußseite meiner Schlafhöhle) zwar noch kein Schwitzwasser, aber wir haben ja auch noch keinen richtigen Winter...

Leicht entflammbar ist mein Kunstfell vermutlich auch, von da her sollte das kein Problem darstellen.
Vorübergehende Lösung kann ein Heizlüfter sein, so denn man 220 V Strom hat. Damit habe ich meinen letzten Kleinbus schnell warm bekommen und gleichzeitig entwickelte sich keine Feuchtigkeit an den Wänden. Dazu noch ausreichend Frischluft, die braucht man sowieso. Das klappte sogar, als noch kein Reimo xtrem an der Fahrzeugdecke und an den Seiten war. Als ich die Isolierung aufgetragen war, hatte ich gar kein Schwitzwasser mehr an den Wänden, obwohl ich nicht ganzflächig isoliert hatte. Wie gesagt: mit einem Heizlüfter. Ohne den hatte ich sogar im Sommer Feuchtigkeit an den Wänden, wenn es mal Regenwetter gab.
Ich muss wohl mit der Truma Gasheizung auskommen, Landstrom habe ich in den meisten Nächten nicht zur Verfügung. Gut heizen und gelegentlich mal die Luft austauschen, das sollte den Feuchtigkeitswert im Zaum halten.

Ich habe im restlichen Innenraum die besagte Rinne ebenfalls nicht isoliert, aber dort bildet sich kein Kondenswasser. Die Schlafhöhle ist wahrscheinlich so empfindlich, weil sie nur mit einem etwa 60x80 cm Einstiegsloch mit dem restlichen (beheizten) Innenraum verbunden ist.

Na gut, ich werde mich in den nächsten Tagen entscheiden müssen, was für eine Lösung mir am besten gefällt. Bin über weitere Gedankenäußerungen froh... :-)