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  • »pseudopolis« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: München

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1

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 08:19

Masse vom CEE Verbinder

Muss die masse von der CEE einspeiskupplung, am auto, mit dem chassis des wagens/minuspol verbunden werden? Ich stell mir grad vor, was im auto so alles abrauchen könnt (incl. mir), wenn der stecker am campingplatz falsch verdrahtet ist. Solche verdrahtungsfehler sind ja gar nicht so unüblich. Ich frag mich, obs letztlich nicht doch sicherer ist, erdfrei zu arbeiten ...

Wohnort: Wald Michelbach

Beruf: reisender Holzwurm

Fahrzeug: MB613 Navarra Crossfire u.a.

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2

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 08:55

So viel ich weiß, nicht.Ich habe es nicht gemacht.Bringts ja auch nicht,weil die Reifen dich gegen Erde isolieren.Wenn überhaupt,ein erdungskabel an einem Stahlspieß,den du wennLandstrom anliegt,vor deiner Hütte in den Boden rammst.Steht so auch in der Montage Anleitung von einem der Technikteile die ich verbaut habe.Bei mir schaltet aber der Sterling auch nicht durch,wenn falsch verdrahtet ist,landseitig.Der meckert sogar, wenn Null und Phase gedreht sind am Land Strom zu meiner Verkabelung.

alle Angaben ohne Gewähr!

  • »pseudopolis« ist der Autor dieses Themas

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3

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 09:24

ja, genau deshalb hab ich meine bedenken: ist falsch verdrahtet, fliegt keine sicherung, weil das auto durch die reifen isoliert ist. Es steht dann einfach das chassis unter strom.

Wohnort: Hohenstadt

Beruf: Selbst und ständig

Fahrzeug: Busless

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4

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 09:33

Zumindest in D muss der Landstrom von seiten des CP Betreibers mit einem FI abgesichert sein, daher ist eine falsche Verdrahtung sehr unwahrscheinlich.
Eine eigene Erdung ist überflüssig, bist ja über den Landstrom Anschlußß geerdet.
Erde auf Karosserie? Intressante Frage? Wo bleiben unsere Stromexperten?
Axel
Signatur von »Axel« ...und er bewegt sich doch.
www.waldpark-hohenstadt.de

Wohnort: Wien

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5

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 10:01

Zumindest in D muss der Landstrom von seiten des CP Betreibers mit einem FI abgesichert sein, daher ist eine falsche Verdrahtung sehr unwahrscheinlich.
Eine eigene Erdung ist überflüssig, bist ja über den Landstrom Anschlußß geerdet.
Erde auf Karosserie? Intressante Frage? Wo bleiben unsere Stromexperten?
Axel
Morgen Leute

Die Antwort von Axel ist meiner Meinung nach richtig!

Zu beachten ist:
  • Das bei allen Geräten die Erdung (der Gelbgrüne Draht) miteinander verbunden ist. (Potentialausgleich)
  • Logischerweise auch mit deinem CEE Stecker denn du dann am Campingplatz ansteckst.
  • Ich empfehle dir nach dem CEE Stecker im Bus (also vor deinen Sicherungen, Verbrauchern) einen 30mA FI ein zu bauen. Falls bei der Stromversorgen am Campingplatz die Erdung nicht ausgeführt ist oder Fehlerhaft ist schaltet dann dein FI im Fehlerfall trotzdem ab! (So macht man das auch zb.: bei alten Gebäuden bei denen ein Erdspeis zu schlagen im Nachhinein nicht mehr möglich ist - in der Gebäudetechnik heißt das "Nullung")
  • Wer seine Elektrik dann auch noch vor Blitz Einschlägen schützen will sollte an eine Überstromschutzeinrichtung denken. Ist auch eine Art Sicherung die man vor denn FI Hängt. Link
Ich hoffe das war nicht zu Kompliziert. Ich tu mir ziemlich schwer im einfachen formulieren .. gg
mfg prikle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »prikle« (3. Oktober 2012, 10:39)


Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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6

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 10:20

Muss die masse von der CEE einspeiskupplung, am auto, mit dem chassis des wagens/minuspol verbunden werden? Ich stell mir grad vor, was im auto so alles abrauchen könnt (incl. mir), wenn der stecker am campingplatz falsch verdrahtet ist. Solche verdrahtungsfehler sind ja gar nicht so unüblich. Ich frag mich, obs letztlich nicht doch sicherer ist, erdfrei zu arbeiten ...

Hier steht, dass laut DIN 57100 Teil 721 / VDE 57100 Teil 721 (u.a. für das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V in Caravans sowie ihre Stromversorgung auf Campingplätzen) Elektroinstallationen so ausgeführt werden sollen:

Zitat

(...) Direkt hinter der Eingangsdose soll eine Potentialausgleichsleitung geschaffen werden. Diese muß aus feinadrigem Kupfer, gelbgrün markiert und mindesten 4 mm² sein. Der Fachmann meint damit, dass der Schutzleiteranschlußpin in der Eingangssteckdose (ist meistens mit PE oder dem Massesymbol gekennzeichnet, also auf keinen Fall N oder L) direkt mit dem Blech der Karosserie verbunden wird. Die Verbindung muß wirklich gut sein, das Metall richtig blank machen und mit der Leitung fest verschrauben. (...)

Und hier steht in einem Infoblatt vom TÜV zum Selbstausbau, dass außer dem Anschluss der Karosserie am Schutzleiter auch alle brührbaren Metallteile der Karosserie untereinander verbunden werden müssen.

Klingt für mich auch logisch: wenn ein Kabel durchscheuert oder durchschmort, und die Phase so Massekontakt bekommt, fliegt die Sicherung raus, und die Karosserie steht nicht unter Strom.

Wenn man sich auf dem CP nicht sicher ist, ob der Anschluss richtig verkabelt ist, kann man die Anschusspins ja vorher durchmessen. Normalerweise müsste bei falschem Anschluss beim Berühren der Karosserie auch der FI-Schalter (lt. Norm "Fehlerstrom-Schutzeinrichtung") den Strom abschalten. (@diver: ja, falls der vorhanden ist ;-) )

Alle Angaben ohne Gewähr! Wenn man unsicher bei der Verkabelung ist, besser den Fachmann dran lassen, sonst Lebensgefahr! (!)

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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7

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 10:34

Richtig Ma-Ke. Der PE ist grundsätzlich mit der Karosserie zu verbinden. Außerdem ist direkt hinter der Eingangssteckdose am Womo oder Wowa ein FI (heißt heute RCD) einzubauen. Eine Leitung zwischen Steckdose und RCD ohne Abzweige ist erlaubt.
Dies ist laut VDE der einzig richtige Anschluß von 230V im Wohnmobil oder Wohnwagen. Alles andere ist gefährlicher Pfusch

Die entsprechenden Quellen und den wichtigen Warnhinweis hat Ma-Ke ja schon gebracht. #winke3

Andi

Wohnort: Wien

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8

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 10:38

Ok wider was dazu gelernt :) Danke

  • »pseudopolis« ist der Autor dieses Themas

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9

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 13:15

@ prikle nö gar nicht kompliziert, bin elektroniker ;-)

vielen dank für die infos, jetzt weiss ich mehr. Meiner meinung nach sollt das chassis wirklich nur mit der masse vom CEE verbunden werden, wenn ein Fi schutzschalter drin ist. Ist zwar vorschrift, hab aber trotzdem keinen, weil die 230V versorgung jetzt erst reinkam, nachdem ich die womo-zulassung längst hatte. Also ist das nächste, nen Fi besorgen. Das 230V zeug wird zwar eh so gut wie nie hergenommen, aber sicher ist sicher ...

the cat

unregistriert

10

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 13:41

ob die hier was taugen?
http://www.amazon.de/Bachmann-919-284-91…49264425&sr=8-7

die billigeren waren alle nach kurzem hin....laut bewetrungen

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11

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 14:37

Für zusätzliche Sicherheit im Haus bei alten Installationen sind die Zwischenstecker OK. Aber im Womo ungeeignet. Da wäre ja wieder eine -nicht erlaubte- Trennstelle vor dem FI, nämlich in Form der Steckdose, wo der Zwischenstecker eingesteckt wird.

Richtig ist ein FI mit LS (Leitungsschutzschalter/ Sicherungsautomat)

  • »pseudopolis« ist der Autor dieses Themas

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12

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 15:54


13

Mittwoch, 3. Oktober 2012, 21:32

Moin allerseits,

es wäre noch zu erwähnen, das nach neusten Richtlinien das Anschlußkabel welches vom Stromverteiler zum Wohnmobil oder Wohnwagen gelegt wird nicht länger als 25m sein darf und einen Adernquerschnittvon 2,5 mm² haben muß. Die Anschlußorgane müssen CEE 1-phasig sein.
Laut des DCC darf der Platzbetreiber sogar das Benutzen der Stromversorgung untersagen, wenn diese Bedingungen nicht eingehalten werden.
Signatur von »Der 808er« Schöne Grüsse aus dem Ruhrgebiet
euer Lars
-------------------------------------
Wo Feuer ist - ist auch Qualm und wo Qualm ist, ist mein 808 nicht weit !!!
Der Vorteil ist bei einem 808 : GROSS - LANG - BREIT - HOCH - "PLATZ" -einfach nur GUT

Wohnort: Wien

Fahrzeug: Mercedes Benz L508D

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14

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 20:59

@ prikle nö gar nicht kompliziert, bin elektroniker ;-)
:-O ich auch 8-) trozdem müss ma bei sowas nach fragen ;)

es gibt so viele vorschriften ... aber ganz ehrlich die sind mir zimlich egal sicher muss es sein! wir wollen ja nicht das das gute stück abbrennt (schon klar manche vorschieften gibt es der sicherheit wegen aber die meisten sind unnötig)

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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15

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 22:18

aber die meisten sind unnötig

#motz1 #koppannewand #tocktock #flop

Bei so einer unqualifizierten Aussage fehlen mir die Worte für eine vernünftige Antwort...
Nur weil jemand keine fachliche Ahnung hat, macht das technische Regeln noch lange nicht unnötig

Franz54

unregistriert

16

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 23:10

Ich frag mich, obs letztlich nicht doch sicherer ist, erdfrei zu arbeiten ...
Ganz im Gegenteil. Es ist extrem unsicher, wenn das Fahrzeug nicht am Schutzleiter hängt. Denn wenn ein Gerät oder Kabel im Fahrzeug durch einen Fehler Phase auf die Metallteile des Fahrzeuges legt, dann hast du ohne diese Erdung die Phase am ganzen Fahrzeug. Mit der Erdverbindung fliegt sofort die Sicherung und die Phase ist weg. Du kannst ja zusätzlich noch das Fahrzeug über einen Erdspieß erden. Wenn der als erstes eingeschlagen wird, und dann erst das Netzkabel angesteckt wird, fliegt auch sofort die Sicherung, wenn ein Fehler an der Einspeisung von Seiten des CP besteht.

Franz

  • »pseudopolis« ist der Autor dieses Themas

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17

Freitag, 5. Oktober 2012, 09:33

@ prikle
ja, deutschland ist nun mal ein land idiotischer vorschriften, nicht nur im elektro(-nik) bereich. Schlimmer ist nur noch weltmeister österreich. Würde man sich an alles halten, würde man echt krank.
Ich war schon in ländern, die noch nicht mal einen schucostecker für die steckdose kannten. Ein streichholz zum kabel fixieren tats genauso. Und gestorben ist deshalb auch niemand.
Wichtig ist nur, dass man sein hirn benutzt. Und da hab ich bei den deutschen oft den eindruck, die vorschriften ersetzen das hirn oder machen es faul.
Stichwort strassenverkehr: sofort passieren unfälle, wenn mal eine begrenzungslinie fehlt oder etwas anderes ausserhalb der regel passiert. So etwas ist nur im durchregulierten germanien möglich.

Naja, sehr off topic ;-)