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batuk bhagwan

unregistriert

1

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19:20

vernietetes Aludach an den Nieten und Überlappungen dichten

Hallo,

und im Zusammenhang mit Dachluke und -kamin noch ´ne Frage.

Der gesamte Aufbau meines 508er-Benz ist ein vernieteter Alukoffer, auch das Dach entspricht dieser Konstruktion. Für mich sieht es so aus, als ob sich Alubahnen leicht überlappen und dort sauber vernietet sind. Optisch sieht es an diesen Stellen dicht aus und ich habe - außer im Bereich der vorderen Dachluke (aber natürlich KÖNNTE das Wasser auch anderswo eindringen) eher leicht, kein Wasserproblem.
Allerdings hat der Vorbesitzer sämtliche Überlappungen und Nieten mit einer weißen gummiartigen Masse überstrichen (oder verklebt) und das gesamte Dach mit Bitumen gestrichen.
Er meinte damals bei der Wagenübernahme, daß er es aus Vorsicht getan habe, nicht, weil es ein Problem gegeben hätte.
Er meinte aber schon damals, daß der Dachanstrich erneuert werden sollte.
Inzwischen hat sich dieses "Gummizeugs" teilweise abgelöst, sodaß ich es fast komplett abgezogen habe. Schwieriger ist es aber mit dem alten Bitumen. Das ist porös, teilweise ganz abgegangen, und läßt sich nicht ohne weiteres entfernen.
Ich würde das komplette Dach gerne weiß streichen (wegen der Sommerhitze ..) .. überlege aber auch, ob es vielleicht doch sinnvoll wäre, die Überlappungen und Nieten nicht doch wieder mit irgend etwas zu verschließen. Wer weiß, vielleicht hat der Vorbesitzer ja geschummelt, und es gab Probleme mit eindringendem Wasser ..
Nur frage ich mich: was könnte ich dafür verwenden? Irgendetwas das man eventuell ähnlich wie Farbe aufpinseln könnte .. ?
Und was meint Ihr: würde es reichen, das gesamte Dach leicht anzuschleifen, dann zu reinigen, und alles (auch die hartnäckigen Bitumenreste) mit Farbe zu überstreichen?
Oder womit bekomme ich dieses blöde schwarze Zeugs ab?

Über Eure Inspirationen wäre ich sehr sehr dankbar.

Gruß

Manfred

lambuji

unregistriert

2

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 19:40

hallo manfred....

haben ja viele ein dach-dicht? problem im moment... ich hab meins hiermit gemacht und super ergebnisse erreicht... kannst dir ja mal anschaun... auf den fotos die weißen stellen.... ist auch ein alu sanwich... is etwa ein halber eimer draufgegangen....


viel erfolg...martin

3

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 20:03

Kenn das Zeugs nicht, Gert hatte sein Dach hiermit dicht bekommen:
http://www.mem.de/uploads/media/TM_Dicht-Fix.pdf
Und der hatte einen Sternenhimmel :=-


Jedoch: Erfahrungen mit Plas-T-Cote (Alkydfaser)
Signatur von »Schneckchen« Uli
Eriba-Original mit "H" - Einzigartig, da bauartlich keine Dublette bekannt!
"Suche Bilder/Unterlagen vom RM550." #winke3

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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4

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 20:18

Hier ist überigens der Original-Link zum Hersteller von PLAS-T-COTE Alkyd-Faser-Dachschutzbeschichtung 451 mit Infos und Anleitung. Ich hatte mal kurz da drüber nachgedacht und mache das manchmal immer noch, um das Zeugs über die abgedichteten Kanten zusätzlich drüberzustreichen...

Ich habe die Kanten bei meinem Aludach mit MS-Polymer dicht bekommen, siehe hier. Ließ sich super verarbeiten, und fühlt sich sehr dauerhaft an. #klasse1

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

batuk bhagwan

unregistriert

5

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 21:15

Danke lambuji, Schneckchen und Ma-Ke :-) #klasse1

Klar hab ich gesehen, daß parallel ein Thread mit fast gleichem Thema läuft.
Da ich aber eigentlich nicht das gesamte Dach behandeln, sondern nur die Überlappungen und Nieten vorsichtshalber neu versiegeln wollte, dachte ich, es ist ok, wenn ich einen eigenen Thread starte.
Natürlich wäre PLAS-T-COTE absolut eine Überlegung wert .. auch wenn mein Dach im Prinzip gut aussieht (kein Alufraß oder ähnliches). Selbst die Übergänge machen wie geschrieben optisch einen guten Eindruck, es sieht so aus, als ob dort vor dem Nieten geklebt oder sonst etwas wäre ..
Aber VOM GEFÜHL HER sträuben sich mir beim Gedanken an Nieten und den notwendigen Löchern im Material die Nackenhaare ..
Und natürlich macht es mich stutzig, daß der Vorbesitzer "einfach so" Maßnahmen gesetzt haben will.

@ Ma-Ke: Wo bekommt man denn dieses MS-Polymer? Das ist ja wohl die chemische Bezeichnung, und dieses Material ist unter verschiedenen Markennamen am Markt ...
Gibt´s das einfach im Baumarkt?
Wie wird es verarbeitet? Streichen? Kartusche?
Ist es teuer?

Grüße

Manfred

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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6

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 21:32

MS-Polymer

...habe ich aus der Bucht, für ca. 7 €/Kartusche. Draufschmieren, mit dem Finger verstreichen, und dann mt Lampenöl oder WD40 (...) glatt streichen, siehe hier.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

batuk bhagwan

unregistriert

7

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 22:05

Danke, guter Tipp #klasse1

.. und den Thread mit Deiner "kleinen" Dach-Odyssee hab ich interessiert gelesen.

Manfred

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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8

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 22:26

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Tel +49 214 6904 31 - Fax +49 214 69 0465
www.soudal.com
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
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batuk bhagwan

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9

Freitag, 19. Oktober 2012, 12:06

Dank Dir Bobby :-) !!

Hab gleich im nahe gelegenen Hagebau angerufen - paßt. Und der Peis für die günstigste Variante (ich schätze mal das "Classic") kann mit 6,90€ gar mit dem Angebot aus der Bucht mithalten.
SUPER .. #klatschen1 %-) .. da kann ich gleich am Wochenende loslegen .. Wetter und Temperaturen spielen ja noch bis auf weiteres mit !

P.S.: Bobby, warst (oder bist) Du nicht (eher) skeptisch, was das MS-Polymer betrifft? Oder hab ich Deine Stellungnahme im oben verlinkten Thread von Ma-Ke mißverstanden .. ?

Gruß

Manfred

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10

Freitag, 19. Oktober 2012, 16:25

Hi Manfred,

nein, MS-Polymer ist seit etwa drei Jahren das Mittel der Wahl bei mir.

Allerdings unterscheide ich zwischen Kleben/Dichten und nur Dichten.

Im letzteren Fall kommt immer Dekalin zum Einsatz, weil es besser abdichtet.

Allerdings muß hier zusätzlich mechanisch befestigt werden.

Also, z.B. eine Dachluke oder Seitenfenster welches zusätzlich verschraubt wird.

Würde ich immer mit Dekalin einstzen.

Gibt es keine Möglichkeit zum Schrauben (Sichtbereich) würde ich MS Polymer nehmen...

Abgesehen davon, dass man das MS Polymer als regelrechten Konstruktionskleber verwenden kann.

ALso , um z.B. ganze Karossrieteile zu verkleben. Ist z.B. im Busbau selbstverständlich #winke3 ;-)
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batuk bhagwan

unregistriert

11

Freitag, 19. Oktober 2012, 18:25

@ Mi-Ka ..

.. die Sache mit dem Lampenöl verstehe ich nicht recht - wie kann ich mir denn das vorstellen?

Du trägst das MS Polymer mit dem Finger auf .. ist vermutlich eine eher zähe Masse .. und "verdünnst" es dann sozusagen mit Öl ??!?
Ruiniert man damit nicht die Substanz bzw. deren Eigenschaften?
Wieviel Öl soll/kann man nehmen?

Obwohl ich Dir gern glaube :-) erscheint es mir auf Anhieb doch etwas obskur .. :=( %-/

Manfred

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12

Freitag, 19. Oktober 2012, 19:52

@ Mi-Ka Ma-Ke... die Sache mit dem Lampenöl verstehe ich nicht recht - wie kann ich mir denn das vorstellen? ...
Das mit dem Lampenöl habe ich in einem anderen Forum gelesen. Mit WD40 gehts auch, hab' ich einfach mal so probiert. in dem Thread über die Abdichtung von meinem Dach schreibt jemand, dass er eine Sprühflasche mit Spiritus nimmt. Das habe ich selbst aber noch nicht ausprobiert. Und so hab' ich das gemacht:
  • Mit der Kartusche kommt das MS-Polymer vollflächig auf den Untergrund
  • mit dem Finger habe ich es dann grob verstrichen, eine etwas klebrige Angelegenheit
  • dann den Finger z.B. mit 'nem Lappen säubern
  • Am Schluss den Finger in Lampenöl tauchen (ich hab's in den Flaschendeckel getan), und über das MS-Polymer hin- und her glattstreichen, immer genug Öl nehmen und zwischendurch die Finger sauberwischen

So bleibt der Kleber nicht am Finger kleben, und die Oberfläche wird schön glatt.

Ma-Ke 8-)

P.S.: Hier steht, dass Spüli-Wasser auch geht...
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (19. Oktober 2012, 21:07)


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13

Freitag, 19. Oktober 2012, 21:15

...ich würde auch Spüli Wasser nehmen.

Irgendwelche Lösungsmittel wären mir to much.

Mit einer Prilmischung haben wir ja schon vor 100 Jahren Silikonfugen zugeschmiert....
;-)
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