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  • »Vagabund« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Northeim

Beruf: EDV

Fahrzeug: Volvo 740, Bürstner Wowa Hyundai H1

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1

Samstag, 20. Oktober 2012, 09:06

Die Brennstoffzelle

So nun wird die Brennstoffzelle langsam interessant. Der Markt muss nur noch etwas den Preis regeln. Ansonsten ist das eine tolle Entwicklung:

http://pagewizz.com/strom-aus-gas-die-br…vega-von-truma/

Viele Grüße

Pit

2

Samstag, 20. Oktober 2012, 10:10

Irgendwie viel zu teuer,

Rechnet man die Lebensdauer, dann bezahlt man für die 60.000 AH
6000,-Anschaffung , 28 -11Kilo Gasflaschen 504,- 3 Wartungen 600,-

Das ergibt rund 12 Cent für jedes AH

und da sind die Einbaukosten noch nicht eingerechnet

MartinBenz508

unregistriert

3

Samstag, 20. Oktober 2012, 10:10

ich glaube nicht dass der Markt das so regeln wird, dass diese (oder eine andere) Brennstoffzelle für die Mehrheit der Anwender (und abgesehen davon auch nur für einen geringen Prozentsatz von Busfreaks) interessant wird.

carpelux

unregistriert

4

Samstag, 20. Oktober 2012, 10:33

Ich werde da in naher Zukunft wohl eher auf eine Kombination aus Solarzellen und thermoelektrischem Generator in Verbindung mit einem Feststoffofen setzen.

Ich entwickle gerade mit einem Freund zusammen einen wasserführenden Feststoffofen, speziell für den Einsatz im Womo/Boot, mit einem Gewicht von nur rund 30 kg. Die Wärme kann dann mit einem thermoelektrischen Generator zur Stromerzeugung genutzt werden.

Bei Interesse PN ;)

Sparkassenmobilist

unregistriert

5

Samstag, 20. Oktober 2012, 10:45

@ carpelux

klingt interessant. An welchen Feststoff denkt ihr dabei?


Zur Brennstoffzelle.. Mir ist so als wären solche Zellen schon einmal in Luxusmobilen angeboten worden..
In einer Preisklasse für Superreiche...

Denke mal das bei dem Preis nun in hochpreisigen Mobilen solche Geräte vermehrt angeboten werden. Für uns "Alteisenfahrer" wohl eher ein Luxus der sich nicht lohnt.
Denke aber auch das dieses Gerät nicht entwickelt wurde um uns als potentielle Käufer zu gewinnen.


Peter

carpelux

unregistriert

6

Samstag, 20. Oktober 2012, 11:12

@ Sparkasse:

Wir experimentieren zur Zeit mit allen möglichen Brennstoffen. Sogar mit Papier und Holzabfällen bekommen wir ganz ordentliche Werte (bis hin zum "Blaubrand") hin :) Vermutlich wird es aber final auf Presslinge hinauslaufen die man sich selbst aus Abfällen herstellen kann.

Wohnort: Berlin - Wedding

Beruf: Schraubär

Fahrzeug: Hymercamp 55, auf Peugeot J5 Sauger

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7

Samstag, 20. Oktober 2012, 11:48

...das die Brennstoffzelle immer noch ein unberechtigtes Nischendasein führt ist auch

dem Umstand geschuldet, dass speziell die Auto-Mineralöllobby kein Interesse an

alternativen Antriebssystemen hat. -Solche "Nestbeschmutzer" werden klein gehalten.

Abgesehn von den wirtschaftlichen Interessen von Kleinherstellern wie z.B. Truma etc.

die Ihre Investition versilbern wollen. Solange der Markt so klein und die Geräte so teuer

sind, wird der Kreis der Nutzer wohl überschaubar bleiben. ;-)
Signatur von »Bobby« Gruß Helmut
-----------------------------
- Busfreakswerkstatt Bärlin -

- Wir gehen mit dieser Welt um,
- als hätten wir eine zweite im Kofferraum
- Jane Fonda

8

Samstag, 20. Oktober 2012, 11:56

Brennstoffzelle
zu dem Thema habe ich inzwischen etwas an praktischer Erfahrung.
Einen ersten Bericht stellte ich ja bereits im Frühjahr 2012 in dieses Forum. Der war allerdings geprägt von dem Ärger den wir auf der letzten Winterreise mit dem Gerät hatten.
Hier ist der aktuelle Stand.
Wir stehen inzwischen in Spanien und Portugal bei der bis 5 Monate währenden Fahrt nur noch frei. Ich habe reichlich elektrische Verbraucher. Kompressor-Kühlschrank, TV mit autom. SAT-Anlage, Truma-Heizung mit Gebläse welche manchmal auch des Nachts auf kleiner Stufe läuft, einen Sinus-Wandler für den PC, Licht und Radio sowieso und für die Nacht einen Kompressor wegen Schlafapnö.
Den Strom dafür mache ich mit 110Watt + 170Watt Solar gespeichert in 230 Ah/Gel. - Das reicht nicht.
Während der ersten Reisen hatte ich deswegen den 700er Honda dabei aber den kann man ja wirklich nur bedingt einsetzen.
Die Lösung für uns: EFOY 1200
gekauft im Sept.2011 über einen Händler aus dem Internet für unter 3000Euro. Selbst eingebaut.
Der Betrieb ist fast geräuschlos (vergleichbar mit dem Kühlschrank) und bequem.
Zu den laufenden Kosten:
für 6 h Strom vom Honda brauche ich 2 l Sprit = mind. 3,20Euro
für mind. 200 h Strom vom Efoy zahle ich 30 Euro Methanol
Ich weiß, ich mache es mir jetzt sehr einfach weil ich die Lebenserwartung des Gerätes und die Anschaffungskosten unberücksichtigt lasse.
Ich genieße es aber wenn ich z.B. (aus welchen Gründen auch immer) in einem Dorf über Nacht auf dem P-Platz vor der Schule stehe und unbegrenzt Strom zur Verfügung habe.
Habe ich es bereits berichtet? Nein? Der Efoy 1200 läuft mit der neuen Software jetzt problemlos.

mfG Bernd