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  • »Benzfreund« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: 309d bzw. Griechenland

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1

Dienstag, 6. November 2012, 10:48

Verbraucherbatterien vor Erstverwendung korrekt laden

Hallo zusammen,

ich habe mir 2 X 200Ah (12V) gegönnt und möchte diese nun einbauen.
In einigen Internetseiten habe ich gelesen, dass man solche Batterien erst mal 48h laden soll. In anderen Foren stand, dass das Ladegerät speziell dafür geeignet sein muß. Diese AGM Batterien habe ich gekauft .

Was ist nun vor Erstverwendung zu tun und was für ein Ladegerät brauche ich?
Kann ich das schon Eingebaute nutzen und die Batterie parallel geschaltet damit laden?


Beste Grüße,
Felix #winke3
Signatur von »Benzfreund« 309d mit jeder Menge Saft an Bord - Dauerhaft bewohnt :-)

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2

Dienstag, 6. November 2012, 11:00

welches ladegerät hast du den eingebaut ?
das eingebaute müste dan ja mindestens 400Ah laden können.

zum richtig laden auch im auto ist natürlich auf dauer auch ein richtiges ladegerät ratsam. den über die lima werden die AGM nicht zu 100% geladen weil die ladeschlus spannung von bis zu 14.8V mit ner normalen lima nicht erreicht werden.

wen man fiel an strom steht also CP's oder wo auch imma man strom herbekommt könnte man sich überlegen sowas

http://www.ebay.de/itm/Batterieladegerat…=item5890bccd94

einzubauen. die Ctek ladegeräte laden alle batterie typen richtig voll dank ihrer erkennung was da für eine batterie angeschlossen ist. die kan man auch fest einbauen.

vor inbetriebnahme würde ich die batterien einmal vernünftig voll laden weil die meist nur teil geladen ankommen.
aber eben beim laden drauf achten das man es mim richtigen ladegerät macht.
blos nicht son standart lader nemen der einfach nur sein strom da reinpumpt und nicht merkt wen die batterie voll ist. damit machste dir die batterien sehr schnell kaput.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

MartinBenz508

unregistriert

3

Dienstag, 6. November 2012, 16:02

Ich würde die Batterien vor dem ersten Einatz über Nacht volladen. In weiterer Folge sollten die ersten 5 Entladungen und LAdungen möglichst schonend bis max 50% Entladetiefe erfolgen. Eikes Vorschläge möchte ich unterstreichen: Das eingebaute Ladegerät muss zu den Batterien passen, es reicht nicht die einmal vollzuladen und dann irgendwie weiter zu benutzen...

  • »Benzfreund« ist der Autor dieses Themas

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4

Dienstag, 6. November 2012, 17:25

Sie werden bei mir "konstant" über Solarpanels geladen (200W) - Es ging nur um die Erstaufladung.

Ist es korrekt, dass das Ladegerät speziell AGM Batterien unterstützen muss?


Danke schonmal und Grüüüße
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5

Dienstag, 6. November 2012, 20:01

ja das ladegerät mus AGM / Gehl batterien laden können weil die batterien eben eine höhere ladeschlusspannung haben wie die normalöen starterbatterien.
aber das habe ich ja schon oben geschrieben.
der laderegler solte eben auch die AGM laden können, die haben eben eine ladeschlusspannung von bis zu 14,8V
die standart ladegeräte machn 13V und das langt nicht für die AGM und ohne stufenladung kochst du die AGM batterien schnell auf wen die zu lange dran sind. ein ladegerät mit stufenladung ist da doch wesentlich besser was dan eben merkt wen die batterie voll ist und auf erhaltungsladung geht.
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MartinBenz508

unregistriert

6

Dienstag, 6. November 2012, 23:24

geht natürlich auch wobei mir allerdinsg 200wp etwas sehr wenig für diese BAtteriegröße erscheinen...

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7

Dienstag, 6. November 2012, 23:42

Zusammenfassung: Ladegeräte für AGM Batterien

AGM Batterien benötigen ein spezielles Ladegerät.


Zum Laden von wartungsfreien Blei-Vlies-Akkus darf nur ein geeignetes AGM-Ladegerät verwendet werden. Vorteilhaft sind solche AGM-Ladegeräte, die die Ladeschlussspannung berücksichtigen und das Laden dann automatisch beenden.

Quelle

Die Ladeschlusspannung bei AGM Batterien liegt bei 14,4V
Die Ladeschlusspannung bei Nassbatterien liegt bei 14,7V

Wird also eine AGM mit einem "herkömmlichen" Gerät geladen, so merkt das Ladegerät nicht, dass die Batterie voll ist und schaltet die Stromzufuhr nicht ab, was schädlich für die Batterie ist.

Quelle

Fazit
Für eine AGM Batterie wird ein spezielles Ladegerät benötigt, welches eine niedrigere Ladeschlussspannung von 14,4V ermöglicht.

@MartinBenz508: Ich werde es in der Praxis testen und berichten. Wichtig waren mir bei dem Set, dass ich große Reserven habe & die Akkus nicht weit entladen werden, damit diese geschont werden. Weitere Panels kann ich ja nachrüsten ;-)
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8

Mittwoch, 7. November 2012, 00:43

also bei foller sonneneinstralung haste ca 5A ladestrom. das heist das deine 2 x 200Ah 3,33 tage brauchen bis die foll sind.

wen du da nur eine 100Ah stehen hätest würde es folkommen auslangen. die würde in 20 std voll sein.

ich habe mei mir halogen lampen 2 x 10w, kompresorkühli, radio und laptop und handiladung gerade mal nen tagesbedarf von max 50Ah im sommer.
ich habe kein solar und eine 200Ah verbaut und die hält 4 tage.

da langt eine 100Ah mit solarladung volkommen aus. die wird nie lehr. so haben es einige verbaut und kommen damit locker aus.
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MartinBenz508

unregistriert

9

Mittwoch, 7. November 2012, 07:05

wenn Du einen geeigneten Laderegler verwendest kannst Du Dir das vorherige Aufladen auch schenken, denn dann wird die Batterie vor der ersten Verwendung ohnehin durch die PV-Anlage vollgeladen. In diesem Fall muß eben dann der Regler den Batterien entsprechen und nicht das optionale Ladegerät.

Wohnort: Soest

Fahrzeug: 85er 309D James Cook und 98er Volvo 945 2,3Turbo

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10

Mittwoch, 7. November 2012, 09:30

Die Ladeschlusspannung bei AGM Batterien liegt bei 14,4V


Das stimmt so nicht.

Zusammenfassung aus: ABC rund ums Wohnmobil: Wohnmobiltechnik verständlich erklärt, Seite 38

Zitat


Nassbatterie: Ladeschluß 14,2V, Leerlaufspannung bei 100% Ladung 12,65V
AGM-Batterie: Ladeschluß 14,6V, Leerlaufspannung bei 100% Ladung 12,78V


Das Spannungsniveau einer AGM ist also etwas höher als bei einer Nassbatterie. Wenn sie mit einem "Normalen" geregelten Ladegerät geladen wird, wird eine AGM nie voll.

Andi

Wohnort: @home

Fahrzeug: 608 d maxil. ´85

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11

Mittwoch, 7. November 2012, 10:31

Die Ladeschlusspannung bei AGM Batterien liegt bei 14,4V


Das stimmt so nicht.



Zitat


Nassbatterie: Ladeschluß 14,2V, Leerlaufspannung bei 100% Ladung 12,65V
AGM-Batterie: Ladeschluß 14,6V, Leerlaufspannung bei 100% Ladung 12,78V

Das Spannungsniveau einer AGM ist also etwas höher als bei einer Nassbatterie. Wenn sie mit einem "Normalen" geregelten Ladegerät geladen wird, wird eine AGM nie voll.


moin,
bei agm batt. auf´s datenblatt schauen.
es gibt unterschiedliche ( herstellerabhängig ) ladeschlußspannungen,
14,4v oder 14,6v oder ( meistens ) 14,7v -14,8v.

gruß
roadrunner

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12

Mittwoch, 7. November 2012, 21:50

Danke für die Korrekturen der Angaben und für die Quelle.

@Eicke: Vorab sei gesagt, dass ich meine ersten Erfahrungen damit mache. Wie gesagt benötige ich die Strommenge auch nicht täglich. Ich möchte halt im Sommer oder auch mal am Wochenende ordentlich Musik aufdrehen können und Reserven haben.

Sollte ich im Alltagsbetrieb feststellen, dass ich zu wenig Saft habe so werde ich mir einfach ein / zwei Panel(e) dazubestellen ;)
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13

Freitag, 9. November 2012, 15:03

Hallo,
Ladeschlußspannung siehe Datenblatt. Unbedingt einhalten. Überladung kocht die Batterie bis sie weich wird.
"Unterladung" ist dagegen nicht so schlimm, außer daß die Batt nicht 100% voll wird aber 95% reichen ja auch.
Im Prinzip gilt: je geringer der Ladestrom um so besser. Richtwert 10% der Kapazität. Erhaltungsstrom 1-5% der Kapazität.(Datenblatt) Nur sollte die Batt im Alltagsgebrauch auch schnell genug wieder voll werden, den noch schädlicher ist Tiefentladung.

Gruß Erwin

14

Samstag, 10. November 2012, 00:05

Implizit wurde es schon gesagt, aber jedes Gerät, was die Batterie lädt, sollte AGM tauglich sein (automatisch oder eine Einstellung anbieten). Also 230V Lader, Solarregler und auch der Strom von der Lima (Sterling?).

@Eicke? Wie kommst Du auf den Ladestrom von max. 5A bei 200Wp? Unter optimalen Bedingungen sollte mit einem MPPT Solar Lader doch ein Strom von 13A möglich sein (200W / 15V, großzügig gerechnet).

@Benzfreund: Was meinst Du mit "parallel ans schon eingebaute Ladegerät anschließen"? Die neue Batteriebank nicht parallel zu alten Batterien zusätzlich schalten -> ungesunde Ausgleichsströme.

Grüße,
Robert