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  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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1

Freitag, 4. Januar 2013, 14:30

Selbstgebauter (Fahrrad-) Heckträger ohne ABE - erlaubt...?

Moin! #winke3

Sobald der Umbau und die Auflastung von unserem Womo 207D durch ist (wahrscheinlich bzw. hoffentlich im Frühjahr 2013), will ich als allererstes sofort einen Heckträger für z.B. 5 Fahrräder bauen bzw. bauen lassen und montieren:

In die 2 vorhandenen Vierkantrohre der AHK will ich etwas kleinere Vierkantrohre ca. 20 cm weit reinschieben, hinten waagerecht durchbohren und mit zwei 8mm-Schrauben (mit je 2 U-Scheiben und gekonterten normaler+ selbstsichernder Mutter) befestigen. Da Rücklichter und Kennzeichen verdeckt werden kommen da extra welche dran. Da drauf soll dann evtl. eine Kiste und dann da drauf ein Fahrradträger, alles selbst konstruiert, also alles ohne ABE. Alles bleibt rein theoretisch abnehmbar und soll auch nicht mehr als 1 Meter hinten überstehen. Und scharfe Kanten werde ich bei der Konstruktion vermeiden. So soll das in etwa dann konstruiert sein:



Über die Suche habe ich dazu gefunden, dass abmontierbare Sachen als Ladung gelten und nicht eingetragen werden müssen. Warum musste ich dann aber vor 20 Jahren die verschraubte Bugradhalterung von meinem VW-Bus T2 eintragen lassen? Und die ABE soll man dabei haben (siehe Beitrag zur Stillegung eines Fahrzeugs), aber die gibt es dann doch nicht?

Kennt jemand die aktuelle rechtliche Situation dazu, weil jemand das gleiche schonmal gemacht hat? Das Ding für den TÜV mal eben abbauen wäre ja kein Problem, aber bei einer Verkehrskontrolle oder ggf. Unfall will ich auf der sicheren Seite sein.

Gruß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Tübingen

Fahrzeug: Reo M44A2

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2

Freitag, 4. Januar 2013, 14:37

Exakt so ein Teil hatte ich an meinem 207er dran, ließ sich allerdings bis auf fast zwei Meter ausziehen, sonst identisch. Bei mir war's in den Papieren eingetragen - hat der Vorbesitzer gemacht. Ich würde dem örtlichen TÜV-Prüfer die Skizze vorlegen und das Fahrzeug zeigen. Dann soll der Dir sagen was zu tun ist. Sofern er sagt alles kein Problem braucht nicht eingetragen werden, soll er's Dir hält schriftlich geben ;) ansonsten eintragen und auf der sicheren Seite sein.
Signatur von »O´Malley« Gruß Ole


Rust never Sleeps !!!

Wohnort: Mainz

Fahrzeug: MB508 Bj. 1980

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3

Freitag, 4. Januar 2013, 14:50

Ein abnehmbarer Motorrad oder Fahradträger der mit dem Bordwerkzeug abnehmbar ist muss soweit ich weis nicht eingetragen werden aber du bist für die Sicherheit des Trägers und der Last verantwortlich. Das Gutachten für meinen selbstgebauten fest angeschraubten Motorrad/Fahrradträgers hat 80 € gekostet. Dafür hab ich aber schriftlich dass der mit 200 kg belastbar ist.

Ich würde aber anstelle der Schrauben mit Mutter einen Steckstift oder eine Schraube am Ende des Gewindes ein Loch durchgebohrt mit Federsplint gesichert nehmen dann ist der Träger ohne Werkzeug abnehmbar.



Gruss Ralf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dieselschnecke« (4. Januar 2013, 14:56)


4

Freitag, 4. Januar 2013, 15:25

Ich hatte einen gekauften Heckträger und da bekam ich keine Abe dazu.
In 20 Jahren hat nie weder TÜV noch Polizei eine Abe verlangt.
Anders bei meinem Träger für die AHK da bekam ich eine Abe dazu und die mußte ich schon mal vorzeigen weil ich 2 Saxonetten mit meinem Pkw Transportiert habe und das waren ca 80 kg

  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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5

Freitag, 4. Januar 2013, 19:51

Ich würde aber anstelle der Schrauben mit Mutter einen Steckstift oder eine Schraube am Ende des Gewindes ein Loch durchgebohrt mit Federsplint gesichert nehmen dann ist der Träger ohne Werkzeug abnehmbar.
An sich eine gute Idee, aber auch Leute, die den gar nicht abnehmen sollen bekommen den dann leichter ab...!? :-/ Dann müsste ich den noch extra mit 'nem Schloss sichern.

Wie hoch soll die Kiste werden ?
Dass Tisch und 5 Stühle liegend reinpassen, also ca. 50 cm. So niedrig wie möglich (dass man leicht an die Fahrräder drankommt) und so hoch wie nötig (dass Tisch und Stühle reinpassen). Daneben passt dann vielleicht noch das Schlauchboot, der Grill, ggf. das Sonnensegel etc. Vielleicht lasse ich die Kiste auch erstmal weg.

Meinst Du, dass Du mit 1 Meter Überstand für 5 Fahrräder ( hintereinander ? ) auskommst ?
Bei dem Fahrradträger von unserem T4 sind die Schienen ca. 20 cm auseinander. Unser Jüngster (2 Jahre alt) hat ein Laufrad, das könnte man also innen reinlegen und festbinden. Aber auch er wird größer... Also für 4 Räder 5 x 20 cm = 100 cm...!?

Danke für den Hinweis. Ich habe aber deswegen nochmal nachgelesen (StVZO § 22 Abs. 4): Wenn das Ding als Ladung gilt darf es sogar 1,5 m über das Fahrzeug rausstehen. Da es nicht über die Rücklichter rausteht brauch man das dann nicht extra mit so einer roten Fahne zu sichern, wenn ich das richtig verstanden habe.

Also wahrscheinlich wird der für 5 Fahrräder, versetzt festgebunden, eher ca. 1,20 m lang (6 x 20 cm).

Ich würde dem örtlichen TÜV-Prüfer die Skizze vorlegen und das Fahrzeug zeigen. Dann soll der Dir sagen was zu tun ist. Sofern er sagt alles kein Problem braucht nicht eingetragen werden, soll er's Dir hält schriftlich geben ;) ansonsten eintragen und auf der sicheren Seite sein.
Wahrscheinlich mache ich das so. #klasse1

Gruß, Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

6

Freitag, 4. Januar 2013, 19:58

Einen Bekannten hatten sie vor zwei Monaten auf der A10 angehalten und ihm die Weiterfahrt verweigert, weil sein angeschraubter und massiver Heckträger keine ABE hatte. 8-( 8-( 8-(

Hat jetzt ordentlich Stress...

Ich glaube, die TÜV Lobby hat sich da in letzter Zeit gut fett gemacht (!)

Syd

Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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7

Freitag, 4. Januar 2013, 20:25

Moin Moin !

Zitat

In die 2 vorhandenen Vierkantrohre der AHK will ich etwas kleinere Vierkantrohre ca. 20 cm weit reinschieben, hinten waagerecht durchbohren und mit zwei 8mm-Schrauben (mit je 2 U-Scheiben und gekonterten normaler+ selbstsichernder Mutter) befestigen


Verstehe ich das richtig ,du möchtest die Träger der AHK durchbohren ??

Dann würde ich auch mal die zulässige Stützlast der Ahk kontrollieren , da du ja die gesamte Befestigung an deren Aufhängung anbringen möchtest. Bedenke dabei ,dass diese aber für die Kupplungskugel gilt, mit deiner Konstruktion kommst du viel weiter nach hinten ,weswegen die Belastung aufgrund der viel grösseren Hebelwirkung viel höher werden wird.
Das solltest du auf jeden Fall vorher mit einem aaS absprechen.

MfG Volker

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Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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8

Freitag, 4. Januar 2013, 23:17

Moin! #winke3

Dann würde ich auch mal die zulässige Stützlast der Ahk kontrollieren , da du ja die gesamte Befestigung an deren Aufhängung anbringen möchtest. Bedenke dabei ,dass diese aber für die Kupplungskugel gilt, mit deiner Konstruktion kommst du viel weiter nach hinten ,weswegen die Belastung aufgrund der viel grösseren Hebelwirkung viel höher werden wird.
Das solltest du auf jeden Fall vorher mit einem aaS absprechen.
Wenn ich mal annehme dass das Biegemoment in den Vierkant-Stahl-Rohren (und nicht die Scherkräfte in den Befestigungsschrauben) die kritische Größe ist, habe ich mal eben überschlagsweise in Anlehnung an diese Rechnung und diese Tabelle die maximale Belastung einer solchen Konstruktion berechnet:

AHK Vierkantrohr 50 x 4 mm / Verlängerung Vierkantrohr 40 x 2 mm



153 kg x 2 Träger = ca. 300 kg - Toleranz wg. dynamischer Belastung = ca. 200 kg

Diese Berechnung klingt m.E. plausibel, insbesondere wenn man an die filigranen Konstruktionen von gekauften TÜV-abgenommenen Fahrradträgern mit ABE mit den dünnen Alu-Rundrohren denkt.

Wenn ich dem aaS dann diese Berechnung vorlege müsste ich den doch eigentlich eingetragen bekommen (auch mit 200 kg wie Dieselschnecke).

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

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Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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9

Samstag, 26. Januar 2013, 14:53

Moin. #winke3

Ich habe auch mal berechnet wie sich die Achslasten durch einen 200 kg schweren Heckträger verändern würden:



VA = 1300 kg - 150 kg = 1150 kg
HA = 1840 kg + 350 kg = 2190 kg

Wenn man annimmt, dass sich das zunehmende Gewicht der Kinder gleichmäßig auf beide Achsen verteilt, dürfen die bei einer zul. HA-Last von 2200 kg (nach Auflastung von 2,81 auf 3,49 t) dann nur noch insgesamt 20 kg zunehmen...!? Bei einem Gewicht des Heckträgers von 150 kg sind das aber schon 2 * (2200 - (1840 kg + (350 : 200 * 150 ))) = 195 kg. Das Gewicht der geplanten Solaranlage auf dem Alkoven wird fast nur auf der VA lasten. Das mit den Achslasten passt also auch alles, wenn der Heckträger incl. eigenem Gewicht max. 150 kg wiegt.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

10

Samstag, 9. Februar 2013, 22:31

Tja, also aus LKW-Schraubersicht würde ich jetzt mal sagen, dass Du die Mindestbelastung der Vordeachse wohl nicht wirlich einhältst. Die ist vorgeschrieben mit 1100 kg für Deinen LKW, wenn man einen Fahrradträger hinten dran macht und zwar in jeder Situation, leider nicht nur in der die du da gerade berechnet hast, aber das kann die Volker wohl noch besser erklären als ich.
Grüße Axel
Müssteste also sicherheitshalber vorne ein Gegengewicht dranmachen, grins.

Irgendwie schade, dass Du keinen 307D mit dem langen 3,70m Radtsand hast, hmm müssen wir wohl deinen Radstand mal was verlängern, da fällt mir spontan der tolle Düdo Tröt von der Radstandsverlängerung von 3,50 auf, 4,10 zu ein, der mit dem tollen THW-Fahrerhaus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210« (10. Februar 2013, 00:30)


Bustard

unregistriert

11

Montag, 11. Februar 2013, 16:19

Ich hab auch mal gelesen daß mindestens 42% der Gesamtlast
auf der Vorderachse liegen muss um eine ausreichende
Bodenhaftung zu gewährleisten.
Im obigen Bsp. sinds nur noch 34%. :=(

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12

Montag, 11. Februar 2013, 17:59

Moin.

Ich hab auch mal gelesen daß mindestens 42% der Gesamtlast auf der Vorderachse liegen muss um eine ausreichende Bodenhaftung zu gewährleisten. Im obigen Bsp. sinds nur noch 34%.
Die 42% solls bei Fahrzeugen von Fiat angeblich geben.

Die Mindesachslast der gelenkten Achse ist eine Empfehlung der Hersteller die im Rahmen der Fahreugerstabnahme (Bauartmusterprüfung) gegeben wird. Sie wird nicht veröffentlicht und ist so ohne weiteres auch nicht zugänglich und von Fahrzeughersteller und Fahrzeugtyp unterschiedlich. Bei Verkehrskontrollen ist sie auch nicht bekannt und Bußgeldmäßig nicht im Bußgeld- Verwarnungsgeldkatalog hinterlegt.

950 kg Mindest-Vorderachslast und bei Zusatzeinrichtungen am Heck steigt diese Mindestlast dann auf 1100kg


Ich hab auch mal gelesen dass mindestens 20% der Gesamtlast auf der Vorderachse liegen muss:
... Die Ladungsverteilung hat so zu erfolgen, dass das Fahrverhalten des Fahrzeuges nicht über das unvermeidbare Maß hinaus beeinträchtigt wird ... die Mindestachslast der gelenkten Achse nicht unter 20 % des Fahrzeugmomentangewichtes ...

Das Kraftfahrtbundesamt soll angeblich 30% vorgeben, da finde ich aber keine zuverlässige Quelle.

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ma-Ke« (11. Februar 2013, 19:11)


Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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13

Montag, 11. Februar 2013, 20:11

bei opa der selbst gebaute auszibare heckträger wurde nach glaube 30 jahren von einem tüv menschen eingetragen aus weis was ich lange weile oder so ?

aber eingetragen hat er das teil und drinne stet nun im schein das ich die HA nicht überlasten darf also keine kg eingetragen.
mit lehrem wassertank könnte ich nach dem über ne tonne da drauf packen, halten würde der halter das.
aber irgent wan würde dan die va inna luft hängen :-)
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

14

Dienstag, 12. Februar 2013, 01:50

Quelle sind die ganz normalen Herstellerrichtlinien von DB Womos, sind nicht geheim, haben wir früher immer dem Fahrer vorne ins Auto gelegt zur Bedienungsanleitung und Aufkleber für den Sitzkasten vom Fahrersitz neben Luftdrucktabelle, falls das der Aufbauhersteller nicht schon selber gemacht hatte.

Und auf genau diese Richtlines verweist der Baurat ( also hier bei uns) , also in seinen Unterlagen also nicht auf was gesetzliches, sondern auf die Herstellerrichtlinen. Und da man immer besser mit realen Zahlen was lernt, hat der Herr TÜV Rheinland dazu in seine Unterlagen Beispiele reingeschrieben und da Ma-Ke ein Brot und Butter Auto hat, steht da natürlich auch der Bremer drin. Und weil der TÜVRheinland auch weiß, dass man schonmal an ein Womo Fahrräder hinten dran macht, gibts noch die Extrawerte dazu, für wenn man eben Zusatzeinrichtungen, wie Fahrräder hinten drauf hat.

Also als Quelle nutz der TÜV Rheinland die Herstellervorschriften und druckt sie dazu in seinen Unterlagen/Buch ab. Muss doch aber auch bei euch irgendsowas geben, darf doch nicht geheim sein sowas, ist doch das natürlichste der Welt, dass man als Umbauer wissen muß was man fummeln darf und was nicht. Für LKW/Womo Abnahmen kanns doch bei TÜV Nord oder Dekra oder wer da zuständig ist, auch eigentlich nicht wesentlich andere Infos für seine Kunden geben, oder doch ?


Irgendwie vermisse ich Volker jetzt, der kann doch bestimmt sagen, wie das in Niedersachsen gehandhabt wird, also hilfe Volker erkläre mal dem Ma-Ke wie das da gehandhabt wird.

Grüße aus der Eifel, Axel

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »210« (12. Februar 2013, 02:05)


Wohnort: Buchholz / Aller

Fahrzeug: ich hatte mal einen 508 D

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15

Mittwoch, 13. Februar 2013, 00:55

Moin Moin !

Zitat

Irgendwie vermisse ich Volker jetzt, der kann doch bestimmt sagen, wie das in Niedersachsen gehandhabt wird, also hilfe Volker erkläre mal dem Ma-Ke wie das da gehandhabt wird.


Kann ich leider nichts zu sagen !

MfG Volker

  • »Ma-Ke« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Oldenburg

Fahrzeug: MB 307D (83), MB W124 300TD (91), VW Bus T4 (95)

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16

Mittwoch, 13. Februar 2013, 02:56

Moin.

Kann ich leider nichts zu sagen ! MfG Volker
Macht nix, aber noch herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag!

Der Stand meiner aktuellen Planungen:

Ich werde wahrscheinlich den Träger mit 2 durchbohrten Bolzen mit U-Scheiben und Splinten sichern, so dass er als Ladung gilt. Mal angenommen, ich rechne mit einem Fahhradgewicht von max. 15 kg pro Rad, 5 Fahrrädern, und einem Gewicht des Trägers von 75 kg, dann habe ich insgesamt 150 kg Belastung, und lt. Hebelgesetz ergeben sich folgende Achslasten:

F (HA) = (535 cm * 150 kg) / 305 cm = 263 kg
F (VA) = (230 cm * 150 kg) / 305 cm = - 113 kg

HA = 1840 kg + 263 kg = 2103 kg
VA = 1300 kg - 113 kg = 1187 kg

Wenn jetzt die Kinder (70 kg) aussteigen und das Gepäck etc. (100 kg) rauskommt und man dafür eine mittige Lastverteilung zwischen den Achsen annimmt, ergibt sich im ruhenden Zustand (!) eine Vorderachslast von 1187 kg - (170 kg / 2) = 1102 kg, also immer noch mehr als die 1100 kg. Auch vom Gefühl her müsste über 1 t Gewicht auf der VA zum Lenken ausreichen, und außerdem ist ja meistens der Wagen ja nicht leer wenn die Fahrräder hinten drauf sind.

Und hier die z.Zt. aktuelle Konstruktions-Skizze:

  • Dir Räder werden an einem extra-Bügel befestigt, da ich die Rückwand des Alu-Sandwich-Aufbaus nicht durchbohren und ünnötig belasten möchte
  • Der Bügel zum Befestigen der Räder ist nur auf den Träger draufgeschoben, um ihn abgebaut kleiner zerlegen und ggf. (z.B. auf Fähre) im WoMo verstauen zu können.
  • Der Knick in der Konstuktion ist dafür, dass der Träger hinten nicht aufsetzt, da kommen an der Stelle ggf. noch Hubwagenrollen drunter

Wie ich die Auflagefläche der Räder auf dem Träger konstruiere weiß ich noch nicht genau, die Konstruktion soll leicht sein, einfach zu demontieren und die Räder schnell befestigt und abgenommen werden können, evtl. U-Profile aus Alu oder Alu-Trapezblech mit 20 Löchern für 10 kleine kurze Spanngurte zur Befestigung Reifen. Vielleicht hat jemand dazu ja noch 'ne bessere Idee...!? #gruebel

Ma-Ke 8-)
Signatur von »Ma-Ke« ...unterwegs durch Raum und Zeit.

Wohnort: Land Brandenburg

Fahrzeug: viel zu viele Fahrzeuge

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17

Mittwoch, 13. Februar 2013, 11:40

Hi,

je nach Reiseland, würde ich eher zur Transportbox tendieren, denn auch die preiswertesten Fahrräder hier, sorgen für Begehrlichkeiten in anderen Ländern.


Hat zudem auch den Vorteil, dass man auch mal etwas anderes darin transportieren kann.

Grüße Rene
Signatur von »Ener« „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es der böse Nachbar nicht will.“

18

Mittwoch, 13. Februar 2013, 12:41

Hallo Ma-ke,
schöne Konstruktion, wie gesagt, wenns mit der Achslastverteilung zu ungünstig wird, dann Gegengewicht nach vorne, Deine neue Achse darf ja 1,5t. Typische Beispiele für Frontballastierung bei unsern Oldies sind die gerne genommenen Kat-Schutz-Frontstoßfänger aus Stahl und dann darunter oder hinter noch weiterer Balast.
Grüße aus der Nordeifel Axel

PS: Wenn Du anstelle des Winkeleisens C-Profil nimmst, ersparst Du Dir viel Flexerei um die vorgeschriebenen Minimal-Radien einzulaten, die Anbauteile nur haben dürfen, Winkeleisen ist ungeflext da schon zu winklig bei, lach.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210« (13. Februar 2013, 19:44)


HarunAlRaschid

unregistriert

19

Donnerstag, 14. Februar 2013, 12:08

hier steht nix

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarunAlRaschid« (20. Januar 2015, 11:19)


Wohnort: Strau

Beruf: Maschinenbauer

Fahrzeug: T2LN1 - 711D

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20

Donnerstag, 14. Februar 2013, 13:37

@Ener:
wenn es in einigen Reiseländern Probleme mit dem verschwinden von Fahrrädern geben sollte,
kann man ja die Räder in die Kiste stellen.

so aus 1-2mm Alu oder so
dann bleiben Sie bei längeren Fahrten auch sauber
und kleinteile hätten auch noch Platz.
Signatur von »Mike« mfg
MIKE

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