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  • »coccolino« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln

Fahrzeug: 508D

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1

Samstag, 9. Februar 2013, 13:18

Akku regenerieren

Guten Tag,

ich weiß, dass mein Thema kein Wohnmobil typisches ist, hoffe aber unter den Busfreaks (da hier auch viele Themen zu Solar, Akkus etc. gepostet werden) doch jemand zu finden, der mir eine Antwort darauf geben kann.

Ich habe zwei relativ teure Ersatzakkus für ein Haushaltsgerät vor 3 Jahren gekauft, und dummerweise in dieser Zeit nicht nachgeladen.
Beim Einbau in das Gerät waren die Akkus komplett leer und zeigten nach dem Laden einen hohen Kapazitätsverlust (bevor ich einen Rüffel bekomme, ich weiß, dass man Akkus ohne Nachladen nicht lange Zeit lagern soll, habe es einfach vergessen).

Meine Frage habe ich schon im Netz gegoogelt, und habe Hoffnung bekommen, den Akku vielleicht doch teilweise wieder zu regenerieren. Eine Zellerneuerung würde sich finanziell aber nicht lohnen.

Meine Frage, und die bitte nur an wirkliche Sachverständige, da ich nicht riskieren möchte, dass der Akku mir explodiert, abfackelt o.ä.:

- Gibt es eine Möglichkeit, den Akku durch bestimmte Ladevorgänge wieder ans Leben zu bekommen?

Hier die Angaben auf dem Akku:

BMZ Akku
Ni/MH SEALED RECHAGEABLE
5 HR 4/5 FAUP
6,0 V / 1,9 Ah
Normal charge 190mA / 16h

Ich besitze ein Ladegerät aus dem Modellbau (BMI Pro6+ Dual Power Charger), dass ein Ni/MH Ladeprogramm hat, mit den Funktionen Laden, Entladen und Zyklus.

- Wie ich aus der Gebrauchsanleitung des Ladegeräts entnehmen kann, ist zur Auffrischung eines Akkus das Zyklus Laden vorgesehen. Ist das richtig?

- Im Ladegerät muss ich den Ladestrom einstellen. Was muss ich hier eingeben?

- Außerdem steht da noch Bitte prüfen Sie Trigger Spannungen jedes Zellentyps zur automatischen
Ladebegrenzung (‘NiMH sensitivity’ und ‘NiCd sensitivity’) im Programm des
Laders. Diese sollten verschieden sein. Was ist die Triggerspannung? Was muss ich hier einstellen?

- Was muss ich bei bei "maximalem Ladestrom" eingeben?

- Bei Zyklusladen muss ich die Reihenfolge (Decharge > Charge und Charge > Decharge) und die Anzahl der Zyklen (1-5) einstellen. Was muss ich hier jeweils eingeben?

- Laut Gebrauchsanweisung wird am Ende des Vorgangs einer Zyklusladung die Kapazitäten der einzelnen Lade- und Entladevorgänge angezeigt. Kann ich hier die "Genesung" des Akkus ablesen? Wenn ja, wie muss die Angabe von mAH sich entwickeln?

Vielen Dank an Alle, die bis hierher gelesen haben. Falls ihr mir keine Antwort geben könnt, vielleicht wisst ihr hier im Forum jemanden, an den ich mich mit diesen Fragen wenden kann.

coccolino

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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2

Samstag, 9. Februar 2013, 13:54

Zitat

Meine Frage, und die bitte nur an wirkliche Sachverständige, da ich nicht riskieren möchte, dass der Akku mir explodiert, abfackelt o.ä.:




wie ist das zu verstehen? du willst ne garantie für einen hinweis, den man an sich nicht geben darf? in deinem fall ist neukauf die sichere methode..gäbe es ein 'sicheres verjüngendes aufladen eines tiefentladenen akkus' , könntest du damit viel geld verdienen (oder würdest es mit passendem begriff googeln und sofort finden)...hat der zersetzungsprozess durch unsachgemäßen umgang begonnen, hilft keine trickkiste..darauf steht akkutod 8-(
berichte mal über das ergebnis deiner suche..

derlaienpredigerärpii

.
Signatur von »ärpe« alles wird gut

Wohnort: Bergkamen

Fahrzeug: L508D Bus L409 DoKa

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3

Samstag, 9. Februar 2013, 14:33

Bin zwar kein Spezialist, aber wenn die Akkus neu waren, dann haben sie vielleicht noch nicht ihre max. Kapazität erreicht. Manchmal brauchen sie ein paar Ladevorgänge.

Versuch macht kluch.
Signatur von »Halunke« Halunkengrüße

Jörg

So sieht er z.Zt. aus.

  • »coccolino« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln

Fahrzeug: 508D

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4

Samstag, 9. Februar 2013, 14:45

Ärpe: ich meine damit, dass ich gerne einen Versuch wagen möchte, den Akku noch einmal zum Leben zu erwecken, und nehme auch gerne in Kauf, dass der Akku seine jetzige Restkapazität vollends verliert, sprich ich den Akku dadurch kille.
Wie mir aber bekannt ist, kann beim Ansetzen eines zu hohen Ladestroms der Akku abbrennen oder sogar explodieren. Bei meiner Recherche im Netz bin ich aber auf die wunderlichsten Methoden (z.B. Schockladen mit sehr hohen Strömen) getroffen. Genau deswegen habe ich darum gebeten, dass mir als Laie hier nicht von einem anderen Laien, der sich dieser Gefahr evtl. nicht bewusst ist, eine Wiederbelebungsmethode genannt wird, mit der ich so etwas riskiere.

Desweiteren schreibe ich auch, dass mein Ladegerät ein Zyklusladeprogramm besitzt, dass lt. Bedienungsanleitung zum Auffrischen von Akkus gedacht ist. Ich würde also gerne genau mit diesem Ladeprogramm, und der Hoffnung, bei der noch vorhandenen Restkapazität der Akkus hiermit vielleicht doch noch etwas aus den Akkus herausholen zu können, einen Versuch wagen. Mir ist bewusst, dass es kein "aus alt mach neu" Ladegerät gibt, aber ich hoffe auf leichte Kapazitätssteigerung. Damit ich also hierbei keinen zu hohen Strom anlege, und mir die anderen geschilderten Parameter, die eingestellt werden müssen, auch nicht klar sind, erhoffe ich mir darauf eine Antwort.

Damit der Threat jetzt nicht vom Thema abgeht möchte ich meine Frage noch einmal konkretisieren:

Wer kann mir die o.g. Einstellungsparameter für das o.g. Ladegerät sagen, mit denen ich den Akku zyklisch laden kann, ohne dass er mir um die Ohren fliegt, und natürlich auch ohne Erfolgsgarantie.

Wohnort: Ottrau

Beruf: Rentner auf unbestimte Zeit

Fahrzeug: Passat 35i 1,8

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5

Samstag, 9. Februar 2013, 17:56

ladestrom haste doch selber schon geschrieben

Zitat

Normal charge 190mA / 16h


also max 190mA ladestrom

kanst auch 95mA nehmen und dan 32h laden ist dan für die fast toten batterien fileicht schonender.
Signatur von »Eicke«
Wer Rechtschreibfehler findet kan sie behalten den ich gehöre auch zu der Legersteniker fraktion !

Für Kontakt Mail: eicke@xn--mrtz-5qa.de oder Telefon: 0171-5183765 / 06639-870666

Wohnort: LG

Fahrzeug: O309D H, 207D, XT350

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6

Samstag, 9. Februar 2013, 21:01

vllt kennen diese schrauber sich mit wiederbelebung
aus..es gibt auf der seite eine hotline.



.
Signatur von »ärpe« alles wird gut

Wohnort: Heidelberg

Fahrzeug: Opel Movano

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7

Montag, 11. Februar 2013, 11:25


Meine Frage, und die bitte nur an wirkliche Sachverständige, da ich nicht riskieren möchte, dass der Akku mir explodiert, abfackelt o.ä.:

...

BMZ Akku
Ni/MH SEALED RECHAGEABLE
5 HR 4/5 FAUP
6,0 V / 1,9 Ah
Normal charge 190mA / 16h

Ich besitze ein Ladegerät aus dem Modellbau (BMI Pro6+ Dual Power Charger), dass ein Ni/MH Ladeprogramm hat, mit den Funktionen Laden, Entladen und Zyklus.

- Wie ich aus der Gebrauchsanleitung des Ladegeräts entnehmen kann, ist zur Auffrischung eines Akkus das Zyklus Laden vorgesehen. Ist das richtig?

- Im Ladegerät muss ich den Ladestrom einstellen. Was muss ich hier eingeben?



Der Nennstrom steht oben - 190mAh, mehr solltest du nicht einstellen, wie Eicke schon schrieb kannst du auch weniger versuchen.


- Außerdem steht da noch Bitte prüfen Sie Trigger Spannungen jedes Zellentyps zur automatischen
Ladebegrenzung (‘NiMH sensitivity’ und ‘NiCd sensitivity’) im Programm des
Laders. Diese sollten verschieden sein. Was ist die Triggerspannung? Was muss ich hier einstellen?


Als Zellentyp musst du Ni-Mh einstellen, das ist der Akkutyp


- Was muss ich bei bei "maximalem Ladestrom" eingeben?
...


190mA


- Bei Zyklusladen muss ich die Reihenfolge (Decharge > Charge und Charge > Decharge) und die Anzahl der Zyklen (1-5) einstellen. Was muss ich hier jeweils eingeben?
...

Charge-Decharge wäre hier wohl angebracht, denn leer ist der Akku ja schon...

- Laut Gebrauchsanweisung wird am Ende des Vorgangs einer Zyklusladung die Kapazitäten der einzelnen Lade- und Entladevorgänge angezeigt. Kann ich hier die "Genesung" des Akkus ablesen? Wenn ja, wie muss die Angabe von mAH sich entwickeln?
...

Ja, wenn die Kapazität steigt funktioniert der Akku besser.

Mach dir aber nicht zu viele Hoffnungen -
wahrscheinlich ist der Akku wirklich hinüber.

Explodieren wird übrigens ein NiMh Akku wahrscheinlich nicht -
Li-Ion Akkus sind sie gefährlichen, hier sollte wirklich nur ein passendes Ladegerät verwendet werden!

Wenn dein Ladegerät den Akku gar nicht erkennen möchte könnte folgendes helfen:
Ein Labornetzgerät auf eine Spannung einstellen, die über der eigentlichen Akkuspannung liegt -
es darf auch deutlich mehr sein. Die Strombegrenzung aber auf den maximalen Ladestrom herunterregeln -
also ~200mA. Dann den Akku anschließen und abwarten ob Strom fließt.
Wenn Strom fließt, wird der Akku geladen -
jetzt würde ich auf das intelligentere Ladegerät wechseln.
Signatur von »chicken« &irre2

  • »coccolino« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln

Fahrzeug: 508D

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8

Samstag, 16. Februar 2013, 10:28

Vielen Dank für eure umfassenden Antworten! Da ich das Ladegerät gerade nicht vor Ort habe, kann ich erst in ein paar Tagen den Versuch starten. Ich werde dann aber berichten.

  • »coccolino« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Köln

Fahrzeug: 508D

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9

Sonntag, 24. März 2013, 06:48

Wen's noch interessiert: Ich habe den Akku in 8 Zyklen geladen. Leider ohne Erfolg. Einen Versuch war es wert.
Dennoch vielen Dank für Eure Beiträge.
Coccolino.